Feeder - Tallulah

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oldschool

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16.08.2019 - 21:39 Uhr
Es geht nicht um ein komplettes Umwerfen des Sounds, es geht um Nuacen. Dass man auf hohem Niveau stagnieren kann, sieht man auch bei Dinosuar Jr. Die sind sich auch treu geblieben, ohne dass man das Gefühl hatte, die Band kopiert sich nur selbst oder bringt schlechtere Variationen früherer toller songs. Dies ist bei Feeder leider nicht immer der Fall. Aber wie gesagt, finde ich das neue Album eines der besseren Outputs. Auch wenn man Ihnen mit Ihren 50 Lenzen songs wie "youth" und Pharsen wie "california here we come" und die "Oho-oho" - Chörs bei Refrains nicht mehr unbedingt abkauft....


jo

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17.08.2019 - 08:23 Uhr
Wie gesagt: Ich finde durchaus, dass man da Nuancen heraushören kann und dass die Band sich eben keineswegs selbst kopiert, wie hier schon öfter geschrieben.
Davon abgesehen weiß ich nicht, warum man einen Text wie den von "Youth" nicht auch mit 50 glaubhaft vermitteln kann...

Felix H

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17.08.2019 - 08:32 Uhr
Grant Nicholas ist nicht der beste und auch nicht der abwechslungsreichste Texteschreiber, das würde ich in jedem Fall zugeben. Trotzdem passen die Lyrics immer und sind für mich so gut wie nie störend.

jo

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17.08.2019 - 10:13 Uhr
Wobei er in Zeiten von "Comfort in Sound", "Pushing the Senses" und teilweise auch "Yesterday Went too Soon" sowie "Generation Freakshow" ziemlich gut getextet hat. Davon abgesehen könnten sie ab und an etwas mehr Abwechslung gebrauchen. Auch wenn sie nie wirklich störend sind.

Man kann aber, um auf oldschools Aussage zurückzukommen, nicht sagen, dass man ein Album von 2019 komplett gegen eins von 1997 (oder 1999, 2001 usw.) tauschen und keine Entwicklung entdecken könnte.

oldschool

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17.08.2019 - 17:38 Uhr
Es geht nicht nur um den Text von youth, gewisse Stilmittel wirken für mich ab einem gewissen Alten etwas deplaziert. Songs wie JUST A DAY brauche ich 2019 nicht mehr auf einem Feeder Album. Dazu gehören für mich die Oh-oh-Chöre alternativ Uh-uh) in den Refrains (walk away). Was zugegebenweise in den letzten Jahren weniger wurde.

Nein, komplett kann man kein neues Album in die Vergangenheit beamen und auch nicht umgekehrt. Das stimmt. Aber auch früher hatten Sie neben den ganzen Hüpfer schon tolles songwriting. Day by day/High/Forgive/so well/Radioman...socleh Meldodien schaffen Sie heute nur noch ab und zu. Blue sky blue ist so eine.

Überhaupt finde ich, findet das für mich Überalbum Polythene heute relativ wenig Beachtung. Polythene girl/my perfect day/Radiation fehlen immer auf den Best of-Alben. Zumindest Polythene girl war eine single.

Die Band hat auch so viele tolle songs, die auf regulären Alben gar nicht zu finden sind. Kenn jemand noch chicken on a bone, space age hero oder purple?

Felix H

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17.08.2019 - 18:15 Uhr
Zumindest Polythene girl war eine single.


Nein, die war keine. Oder kennst du da eine VÖ, die ich nicht kenne?
"Polythene" finde ich noch recht durchwachsen. Großartige Songs neben ein paar unreifen Kompositionen. Das Reissue ist wegen "High" und "Change" natürlich deutlich besser als die frühe Version.

didz

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17.08.2019 - 20:46 Uhr
Nein, Polythene war keine Single.

Die Re-Issue von Polythene ist natürlich besser ja, allerdings fehlt einem dann Waterfall, einem der besten Songs des Albums.

High war ne Single und ist auf mehreren Compilations, das hat man also höchstwahrscheinlich auch so schon irgendwo, und Change gibts als B-Seite von Stereo World.

Daher ist für mich die Variante altes Polythene + Stereo World EP etwas eleganter, auch weil ich bei der ersten Polythene das Artwork schöner finde.

Aber das is natürlich für jeden anders, wahrscheinlich bin ich wieder der einzige mit der Ansicht :-D

oldschool

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18.08.2019 - 10:30 Uhr
Als einzigster eine Ansicht zu haben muss nicht falsch sein, ist auf jeden Fall besser als sich zu verbiegen :)

"Großartige Songs neben ein paar unreifen Kompositionen" Dieses gefühl hatte ich bei Feeder so ind er Zeit von 2005 - 2012. Erst mit Generation Freakshow kriegte die Band für mich wieder etwas die Kurve....

didz

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18.08.2019 - 14:47 Uhr
Ja das stimmt, in dem Zeitraum gab es schon einige Durchhänger, wobei `Silent Cry` über die Jahre sehr dazugewonnen hat, und für mich das am unterbewerteste Feeder-Album ist.
Grade die Deluxe-Version mit `Yeah Yeah` und `Every Minute` ist von vorne bis hinten ein richtig starkes Album.

`Pushing The Senses` fühlt sich zurückblickend zu gewollt/kalkuliert an, ein Gefühl was ich bei sonst keinem anderen ihrer Alben habe.
Irgendwie wollten sie die Richtung von `Comfort In Sound` weitergehen, aber gemischt mit ein paar härteren Songs für die alten Fans, und das Ergebnis ist etwas zerfahren.
Hier empfiehlt sich die japanische Version mit `Shatter` und `Victoria`. Hach...`Victoria`, soo schön^^

Der Tiefpunkt kam dann mit `Renegades´, da waren 2-3 richtig gute Nummern drauf, aber zu wenig um das Album als ganzes zu retten. Die vor ein paar Jahren erschienene Special Edition mit den Singles und B-Seiten aus der Zeit macht aber zumindest ein bisschen wieder gut :-)

Ist bis heute der einzige richtige Ausfall, und glücklicherweise geht es seitdem wieder bergauf bzw. sie bleiben stetig konstant gut.




oldschool

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18.08.2019 - 19:25 Uhr
"Pushing the senses" schielte damals etwas auf den Erfolg von Coldplay hatte ich das gefühl. "Silent cry" hinterlies bei mir gerade die entgegengesetzte Wirkung. Damals war ich froh, dass die Band wieder etwas an Druck zugelegt hat, aber im Nachhinein ist es das Album, das ich nur noch sehr selten höre und mich gar nicht mehr einfängt. Renegades fand ich nicht so schlecht, wie es oft gemacht wurde. Eine gute erste Halbzeit. Ein Knaller ist das Album allerdings nicht. Man wollte es damals ja nicht unter dem Namen Feeder veröffentlichen, da protestierte wohl die Plattenfirma.

The MACHINA of God

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18.08.2019 - 20:22 Uhr
Was ist ein guter Einstieg in die Band? Gleich mal die neue?

Felix H

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18.08.2019 - 20:39 Uhr
"Comfort In Sound", würde ich sagen. Oder du hörst in die Best-Of rein.

Armin

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18.08.2019 - 20:46 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

didz

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18.08.2019 - 21:02 Uhr
Würde auch Comfort In Sound sagen, und als nächstes dann Yesterday Went Too Soon.

jo

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18.08.2019 - 21:46 Uhr
@oldschool:

Es geht nicht nur um den Text von youth, gewisse Stilmittel wirken für mich ab einem gewissen Alten etwas deplaziert. Songs wie JUST A DAY brauche ich 2019 nicht mehr auf einem Feeder Album. Dazu gehören für mich die Oh-oh-Chöre alternativ Uh-uh) in den Refrains (walk away). Was zugegebenweise in den letzten Jahren weniger wurde.

Ja, an sich stimme ich zu. Man muss diese "Hauruck"-Catchyness nicht mögen. Muss ich dann aber wieder zurücknehmen, da mich das bei Songs wie "Youth" oder "Fear of Flying" nicht stört. Für mich hat letztlich der Text mehr Aussagekraft - und den finde ich keineswegs "alterspeinlich" oder so.

Nein, komplett kann man kein neues Album in die Vergangenheit beamen und auch nicht umgekehrt. Das stimmt. Aber auch früher hatten Sie neben den ganzen Hüpfer schon tolles songwriting. Day by day/High/Forgive/so well/Radioman...socleh Meldodien schaffen Sie heute nur noch ab und zu. Blue sky blue ist so eine.

Also, da merkt man schon, dass du ziemlicher Fan der frühen Alben zu sein scheinst ;). Ich fände es aber schon schlimm, wenn sie versuchen würden, heute noch exakt so zu klingen. Obwohl ich auch gerade großer "Yesterday Went too Soon"-Fan bin.

Überhaupt finde ich, findet das für mich Überalbum Polythene heute relativ wenig Beachtung. Polythene girl/my perfect day/Radiation fehlen immer auf den Best of-Alben. Zumindest Polythene girl war eine single.

Stimme teilweise zu. "Polythene" ist für mich insgesamt am "zerfahrensten", wenn man die Alben der Band betrachtet. Einige wirklich tolle Songs, aber auch einige Langweiler. Am Stück dann aber auch gut durchzuhören.

Die Band hat auch so viele tolle songs, die auf regulären Alben gar nicht zu finden sind. Kenn jemand noch chicken on a bone, space age hero oder purple?

Klar. Für die tollen B-Seiten waren sie immer berühmt. Ist schon schade, dass es dieses "Format" nun ja quasi nicht mehr gibt...

Davon abgesehen finde ich "Pushing the Senses" weiterhin gar nicht so übel. Ein Album, das so einen tollen Song wie den Titeltrack anzubieten hat, kann nicht übel sein. Und nach Coldplay klingen sie da ja nun auch gar nicht. Nicht mal bei "Frequency" - trotz des dort gleichen Produzenten...

@MACHINA:

Ja, "Comfort in Sound". Wobei dir auch "Yesterday Went too Soon" wirklich gut zusagen könnte.

jo

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18.08.2019 - 21:53 Uhr
@Felix:

Jetzt die Kritik gelesen. Schön ist sie geworden ;) - nein, ernsthaft: Kann ich alles gut nachvollziehen und sehe es oft fast genauso. Bewertung passt natürlich auch :).

didz

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19.08.2019 - 00:22 Uhr
@oldschool
Ja genau, das meinte ich mit kalkuliert.
Sie haben damals mit `Comfort In Sound` viele neue Fans dazubekommen, die die älteren und rockigeren Sachen nicht kannten. Bei `Pushing The Senses` hat man das Gefühl, dass sie die neuen Fans nicht gleich wieder verlieren wollten, aber sich gleichzeitig auch wieder an die alten Fans annähern wollten.

Is aber natürlich trotzdem beileibe kein schlechtes Album.

Komisch, dass es bei dir mit `Silent Cry` genau umgekehrt lief ;-)
Es scheint irgendwie das Album zu sein, was am meisten spaltet und den grössten Schwankungen ausgesetzt ist. Für viele ist es weit oben, für die anderen eher weit unten.

Hab keine Ahnung woran das liegen könnte...vielleicht an der Zeit in der es rauskam, bzw. an den beiden Alben die davor kamen? Oder is das generell ein falscher Eindruck?

Felix H

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19.08.2019 - 08:56 Uhr
@jo: Vielen Dank! :-)

Bei `Pushing The Senses` hat man das Gefühl, dass sie die neuen Fans nicht gleich wieder verlieren wollten, aber sich gleichzeitig auch wieder an die alten Fans annähern wollten.

Mir kommt "Pushing The Senses" in der Gesamtheit eher noch deutlich ruhiger als "Comfort In Sound" vor, mit Titeltrack und "Pilgrim Soul" als Ausreißer. "Shatter" wäre da eher ein Zugständnis an die alten Fans gewesen, aber das haben sie ja erst als B-Seite versteckt und erst später (mit neuem Mix) als Single rausgebracht.

Komisch, dass es bei dir mit `Silent Cry` genau umgekehrt lief ;-)
Es scheint irgendwie das Album zu sein, was am meisten spaltet und den grössten Schwankungen ausgesetzt ist. Für viele ist es weit oben, für die anderen eher weit unten.


"Silent Cry" hat schon gute Songs... aber irgendwie weiß es auf Albumlänge nicht so richtig, wo es eigentlich hinwill. Zumal ich nach den drei sehr guten neuen Songs von "The Singles" mir klar mehr erhofft hatte.
Immer noch besser als "Renegades" aber, das ab der Hälfte fast nur noch gegen die Wand fährt.

didz

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19.08.2019 - 10:40 Uhr
Zu Pushing The Senses:
Ja, natürlich ist es ruhiger, das meinte ich doch. Man wollte ein mainstream-iges Album machen, was auch völlig legitim in der Situation ist. Aber was haben dann `Bitter Glass` und `Pilgrim Soul` auf dem Album zu suchen? Bei einem 10-Song Album empfinde ich 2 solcher Songs schon als grosses Zugeständnis, sie passen einfach nicht zum Rest und stören die Atmosphäre und den Gesamteindruck. Zieh die Sache konsequent durch, tausch die beiden gegen `Victoria` und `I For You`, und es wäre ein stärkeres Album gewesen. Aber ohne rockigere Stücke gings anscheinend nicht...

Zu Silent Cry:
Hm, also ich weiss nich was du mit `gegen die Wand Fahren` meinst, aber für mich sind Tracks 8-13 allesamt sehr gute Songs(Nr. 10 als Interlude mal ausgenommen). Wie gesagt, wenn man dann die beiden Deluxe-Tracks noch dazu nimmt...da is für mich kein einziger Ausfall dabei.
Die einzigen Schwachpunkte des Albums sind für mich in der Mitte `Fires` und `Heads Held High`.

Aber wie gesagt, es scheint das Album zu sein wo die Meinungen am weitesten auseinander gehen.

Felix H

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19.08.2019 - 10:53 Uhr
@didz:

Glaub, du hast dich verlesen, mein letzter Satz bezog sich auf "Renegades".
"Silent Cry" hat mit "Sonorous" den besten Song ja am Ende.

didz

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19.08.2019 - 11:37 Uhr
Stimmt, pardon :-D
Ja, auf die 2. Hälfte von Renegades passts dann wieder ganz gut^^

jo

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19.08.2019 - 14:55 Uhr
Ich weiß nicht, ich empfinde ja "Bitter Glass" und "Pilgrim Soul" keineswegs als Störfaktoren auf "Pushing the Senses". "I for You" ist als B-Seite okay, mehr aber auch nicht. Das Album gewinnt aber tatsächlich in der japanischen Version mit "Victoria" und "Shatter". Aber auch ohne geht es für mich total in Ordnung.

Darüber hinaus habe ich das mit "Fires" und "Heads Held High" auch mal so gesehen. Mittlerweile sind es mit meine liebsten Songs auf "Silent Cry".

Bei "Renegades" - was ja wirklich nicht als Feeder-Album geplant war; nicht zu vergessen - stimme ich aber zu, dass es in der zweiten Hälfte etwas abfällt. War aber als "Selbstfindungsalbum" sicher nötig, um mehr von den "rockigeren" Feeder wieder zurück in den Bandsound zu bringen.
Vieh da
19.08.2019 - 16:25 Uhr
Gibt es beim neuen Album auch Bonustracks oder B-Seiten?

jo

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19.08.2019 - 19:10 Uhr
Nein. Nur auf der japanischen Version eine "japanische" Version von "Kyoto". Die ist allerdings - bis auf eine (wiederholte) Zeile - gleich der englischen. Hat trotzdem was ;).

didz

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19.08.2019 - 19:45 Uhr
So hat halt jeder seine Lieblinge ;-)
Ich persönlich finde ja das `I For You` mit 50% des Albums den Boden aufwischt^^ Naja...

Mir gehts einfach auch um das Gesamtbild.
Du hast dieses farbenfrohe, träumerische und fantasievolle Artwork, und 80% der Songs passen auch perfekt dazu, weil sie hoffnungsvoll und teils auch selbst etwas träumerisch sind...und dann hast du halt noch diese beiden Brocken^^
Es sind beides gute Songs, aber sie passen einfach nich zum Rest.
Sie sind wie zwei dunkle Farbkleckse, die ein schönes Gemälde beschmutzen, ich kann es nich anders beschreiben.

Normal achte ich nich so sehr auf sowas, aber bei diesem Album ist`s so.

Bei Rockalben isses ja oft so, das ne Band noch die eine Ballade mit draufpacken muss, und das passt dann auch irgendwie.
Aber bei nem Album wo die Stimmung überwiegend angenehm Melancholisch und träumerisch is, empfinde ich solche Ausreisser tatsächlich als viel störender.

Aber is halt bei jedem anders.

oldschool

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19.08.2019 - 20:33 Uhr
Ich rechnete irgendwie mit einer 7/10 und finde diese auch gerechtfertigt, da ich das Album auch einen Ticken besser als ALL BRIGHT ELECTRIC finde. Auch bei den Highlights hätte ich die selben gewählt. Völlige Übereinstimmung hier mit Wertung und Text also. Kommt nicht oft vor

Felix H

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19.08.2019 - 20:56 Uhr
@oldschool:

Fairerweise sei gesagt, dass ich "All Bright Electric" im Nachhinein auch eine 7/10 geben würde. "Tallulah" funktioniert als Album besser, "Electric" hat die schäwchere zweite Hälfte. Dafür aber auch vorne sehr gute Einzelsongs und ich mag den Sound. Am Ende gibt es sich für mich nicht viel.

@didz:

Was ich absolut komisch finde, ist, dass "Bitter Glass" von dir zu den Außenseitern auf "Pushing The Senses" gezählt wird. Für mich passt der Song stimmungstechnisch voll rein. Auch wenn da "härtere" Gitarren vorkommen, ist er sehr melancholisch – und für mich auch der beste Songs dort.
Ich würde den Titeltrack viel eher als Wink in Richtung frühe Alben sehen.

jo

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19.08.2019 - 21:07 Uhr
Aber "Pilgrim Soul" ist doch komplett hoffnungsfroh. Ich sehe das gar nichts "Dunkles".

Und das mit "Bitter Glass" sehe ich ziemlich genau so wie Felix. Passt für mich ebenfalls ohne Ausnahme. Zumal er durchaus eine gute Verbindung zu "Comfort in Sound" baut. Ich verstehe auch nicht, warum der Titeltrack (den ich wirklich sehr mag) für dich von der Stimmung her dann besser passt.

"I for You" ist, wie gesagt, schon in Ordnung. Eine gute B-Seite, die - für mich - aber weder an andere B-Seiten herankommt noch auf das Album passen würde. Wobei bei den "Pushing the Senses"-B-Seiten die Qualität insgesamt schon nicht mehr ganz so gut war wie vorher. Aber ja. So sieht das eben jede/-r anders.

didz

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20.08.2019 - 00:48 Uhr
@Felix & jo

Bitter Glass ist für mich rein vom Sound her(vor allem in den Strophen) trotz des lebensbejaenden Texts im Refrain, tatsächlich eher mehr traurig/düster behaftet. Ja er ist melancholisch, aber nich auf die gute Weise.
Wenn bei den restlichen Songs die Sonne scheint, sind hier nur graue Regenwolken^^
(wie gesagt, ich rede nur vom Sound)

Pilgrim Soul ist ein geiler Song, an dem gibts nix auszusetzen, ausser das es das härteste Stück der Platte is und deswegen deplatziert wirkt. Erst kommen Tender, Frequency und Morning Life, und dann kommt dieses trotzige Nothiin` :-D
Ich liebe Pilgrim Soul, aber er passt für mich einfach nich, sorry.

Pushing The Senses ist schnell, ja, aber ich empfinde ihn nicht als `hart`. Upbeat trifft es gut. Der Song is das Aushängeschild der Platte, er gibt die Richtung vor und sprudelt vor Lebensfreude. Und vor allem ist er in der Mitte des Albums perfekt platziert.

Hm, komisch, ich finde das I For You exzellent auf die Platte passen würde.
Ein kleines Experiment: Hör dir von Tumble And Fall, Tender, Frequency, Morning Life, Pain On Pain und Dove Grey Sands jeweils die ersten 20 Sekunden an, und danach die von I For You.
Die Verspieltheit, der Sound, der Vibe, die mellow/unaufgeregte Atmosphäre, die Intention dahinter...also wenn das nich passt, dann weiss ich auch nich^^
Und von den ganzen B-Seiten zu dem Album wüsst ich keine andere die besser wäre.

Und zum Spass dann noch die ersten 20 Sekunden von Bitter Glass und Pilgrim Soul hinterher...von Bitter Glass ziehen die ersten 20 Sekunden schon runter, und Pilgrim Soul ist einfach nur ein Rocksong der auf ne Rockplatte gehört.

Mir is klar das die meisten es anders sehen werden, und das kann ich auch absolut verstehen. Es sind ja tolle Songs.
Ich kann halt nur beschreiben wie ichs empfinde ;-)





didz

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20.08.2019 - 00:54 Uhr
Hach schön, hab wieder richtig Lust bekommen mich durch alte Feeder-Alben zu hören :-D

Felix H

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20.08.2019 - 08:32 Uhr
Hach schön, hab wieder richtig Lust bekommen mich durch alte Feeder-Alben zu hören :-D

Hab ich im letzten Jahr chronologisch gemacht, inklusive selbst zusammengestellter B-Seiten-Begleitalben. Da fällt einem auf, wie toll und unterhaltsam die Band ist.

didz

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20.08.2019 - 10:01 Uhr
Ah ok, schöne Idee :-)
Hast du dir von den B-Seiten dann Playlists gemacht(also nur digital) oder auch auf CD gebrannt, um sie zu den Alben ins Regal zu stellen? Alle B-Seiten einer Ära, oder nur die, die dir am besten gefallen?

Felix H

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20.08.2019 - 12:07 Uhr
Habe mir digitale Alben gemacht, also irgendwie was dazwischen. ;-) Und ja, alle komplett.

jo

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20.08.2019 - 19:49 Uhr
So was hatte ich schon so 2003 (oder so) gemacht. Damals war ja "Another Yesterday" nicht so alt - und ich habe in dem Stil dann "Another Polythene", "Another Echo Park" und "Another Comfort" kompiliert. Muss ich auch mal wieder raussuchen :).

Felix H

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20.08.2019 - 20:03 Uhr
Hier hab ich sie mal aufgelistet. :-)

didz

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20.08.2019 - 21:49 Uhr
Sehr cool :-)

Sex Type Drug is der einzige Song(ausser ein paar Akustikversionen und Cover die mich nicht interessieren) den ich nur digital und auf keinem physischen Tonträger habe.

Danke für den Link, ich bin bis jetzt nicht auf die Idee gekommen sie alle nach den Alben zu sortieren, aber jetzt juckt`s mich in den Fingern :-D

Das war bestimmt nen haufen Arbeit, oder? ;-) Allein der Gedanke für jede Ära eine gute Tracklist herauszuarbeiten...ich könnte mich aber auch nich zurückhalten^^

jo

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20.08.2019 - 21:54 Uhr
Man hätte natürlich noch die japanischen Versionen von zwei "Generation Freakshow"-Tracks dazunehmen können. Wäre aber eher ne Hidden-Track-Geschichte ;).

Meine waren übrigens chronologisch - also etwas langweiliger. Und hatten daher auch etwas weniger bei der "Swim"-Ära zu bieten.

So viel Arbeit ist das übrigens nicht - man muss ja nicht alles an einem Tag machen ;). Und Spaß macht es auch.

Davon abgesehen mal noch zu "Tallulah":
Habe jetzt eine Art gefunden, das Album zu beschreiben. An vielen Stellen ist es - was die Melodien angeht - schon ne Art "elektronische" oder eben "Bandversion" von Nicholas' "Yorktown Heights". Kann mir viele Songs gut in ihrer Grundversion vorstellen - oder eben andersherum: eine Bandversion von "Time Stood Still" hätte hier auch draufgepasst.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 26.02.2016

20.08.2019 - 22:22 Uhr
Das war bestimmt nen haufen Arbeit, oder? ;-) Allein der Gedanke für jede Ära eine gute Tracklist herauszuarbeiten...

Ja, aber machte auch Spaß. Und ich glaube, ich hab an einem Abend schon so 1 oder 2 davon geschafft, nach ner Woche standen die Dinger.

jo

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20.08.2019 - 22:36 Uhr
Ich hatte Glück, dass ich das Anfang der 2000er schon gemacht habe. Da war es etwas weniger Arbeit - aber auch damals eigentlich schon genug, da ja nach "Pushing the Senses" langsam weniger B-Seiten kamen. Die erst mal alle physisch zu bekommen, war ne ewige Sammelei...

Und: Es macht einfach Spaß, diese B-Seiten-Alben durchzuhören, die noch mal ne andere Seite dieser jeweiligen Bandphasen zeigen.

didz

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Registriert seit 29.06.2017

21.08.2019 - 00:25 Uhr
Ja, es sind einfach sooo viele.

Und das war früher ja noch die Zeit wo in England 3 verschiedene Versionen von ner Single rauskamen, jede mit ner eigenen B-Seite.
Immer diese `Part 1 of a 2 CD Set`-Sticker, und dann noch ne Vinyl...aaarrgh :-D...Und hör mir auf mit den DVD-Singles...

Zum sammeln wars einerseits ätzend, aber irgendwie auch richtig cool wenn man ein Set komplett hatte.

Nur diese verflixte Buck Rodgers Vinyl hab ich nie zu nem Preis gesehen, den ich für mich rechtfertigen konnte^^

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