Cult Of Luna - A dawn to fear

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Orph

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25.11.2019 - 07:31 Uhr
Wer nicht Grüßen kann, aber auch nicht.

Given To The Rising

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25.11.2019 - 10:55 Uhr
Ich habe mir "Nest" mal angehört und kann wenig damit anfangen. Der Live-Auftritt war gut, aber durch das nicht so berauschende Songmaterial konnte ich wenig damit anfangen.
Bei A.A. Williams liefen auf jeden Fall mehr als die 4 Songs. Haben relativ lang gespielt.
Die CoL-Setlist ist übrigens überall identisch. Fand es aber zu kurz. Immerhin 3 Vertikal-Songs, 2 von Somewhere Along The Highway, 4 von der neuen. Aber keins von der Salvation oder der Eternal Kingdom.

Klaus

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25.11.2019 - 11:08 Uhr
Oha, nichs von Salvation? Wäre ja dann sehr enttäuschend für mich gewesen.

ƒennegk

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25.11.2019 - 12:25 Uhr
Von der "Salvation" hatten sie aber auch bestenfalls 2008 was dabei - damals gab's jedoch "Ghost Trail" als so großartigen Abschluss, dass ich heute noch Entenpelle trage!
Damals auch cool: Eine völlig "unpassende" im besten Sinne Girlrockband im Vorprogramm gehabt zu haben, die ordentliche 45 Minuten spielte und gegen 22.30 Uhr noch mal auf die Bühne kam... um CoL zu entschuldigen, weil die noch das laufende Fußballspiel (EM oder WM) zu Ende guckten.

Bei der "Vertikal"-Show waren God Seed im Vorprogramm, was auf seine Art auch (ähnlich) unpassend war - aber was habe ich mich über den Pommesgabeloverkill amüsiert.
An was von "Salvation" kann ich mich aber nicht mehr erinnern.

Zu Brutus: Mal "Burst" und damit dad Debüt anhören? Na ja, wenn sie sich auf "Nest" konzentrieren, ist's ja auch egal.

MasterOfDisaster69

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25.11.2019 - 16:07 Uhr
1. The Silent Man 8/10
2. Lay Your Head to Rest 7/10 (faengt erst nach der Haelfte so richtig an zu gefallen, deswg. nur 7/10)
3. A Dawn to Fear 8/10
4. Nightwalkers 7/10 (nach ca. 5 Minuten setzt eine supermerkwuerdige Bridge ein, die an den Captain Future Theme aus meinen geliebten Achtzigern erinnert, dann etwas bieder der Song, nach hinten raus wieder staerker. Beim 10-Minueter von CoL passiert zumindest wesentlich mehr als bei manchen von den hier schon zitierten Tool, deren Album ich aber dennoch ganz oben sehe in den 2019er Charts. CoL aber sicher in die Top5)
5. Lights on the Hill 10/10
6. We Feel the End 8/10 (sehr schoen und atmosphaerisch. Man koennte auch fragen, warum sich da ueber 4 Minuten fast nichts tut, aber ich weiss auch nicht, mir gefaellts…)
7. Inland Rain 8/10
8. The Fall 9/10


8/10

Eine wirklich starke Platte, imho, die an die starken Vertikal-Zeiten wieder anknuepft, durchgaengig auf hohem Niveau. Fuer mich sind CoL vielleicht die einzige Band, die halbwegs das hinterlassene Isis-Erbe antreten…

Danke.

ƒennegk

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25.11.2019 - 17:38 Uhr
...die aber letztlich tatsächlich - zumindest im Vergleich mit der Turner-Truppe - auch ein Stück weit ihr eigenes Süppchen kocht; vom Sound her waren ISIS ja doch immer etwas archaischer, wohingegen Cult Of Luna manchmal fast in den Postrock kippen.
Auf eine gute Art aber.

Given To The Rising

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25.11.2019 - 18:04 Uhr
Wirklich? Die letzten beiden Isis-Alben waren sehr post-rockig und sowieso alle Alben sehr melodiös mit viel klarem Gesang (Altered Course, Weight, der Anfang von Carry), während CoL nur auf Growls setzen.

velvet cacoon

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25.11.2019 - 18:14 Uhr
Also wenn Tool sich 14 Jahre Zeit gelassen hätten, dann wäre A Dawn to Fear wohl Album des Jahres!
von ISIS mag ich soooo richtig nur die Panopticon.

Given To The Rising

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25.11.2019 - 18:27 Uhr
Die Oceanic ist aber doch sehr ähnlich. Nimm mal Carry, The Other, From Sinking oder Hym. Die haben genauso die Brachialität mit Jazz-Einschlag und schönne Melodien.

Klaus

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25.11.2019 - 18:33 Uhr
" während CoL nur auf Growls setzen. "

Dafür gibts ja auch Khoma.

boneless

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25.11.2019 - 18:34 Uhr
@ Given: viel Eindruck scheint das Konzert aber nicht hinterlassen zu haben, wenn du die Hälfte deines schon knappen Berichts dafür verwendest, dich über die Garderobenfrau aufzuregen. ;D

Den Gig zur Vertikal-Tour damals fand ich furchtbar, was aber an einem unterirdischen Sound im beatpol lag. Quasi nur Matsch kam da an, nach 4 Songs bin ich gegangen, das hat man echt nicht ausgehalten.
2008 hingegen wars richtig gut, da kann ich das, was fennegk sagt, nur unterstützen. Setlist dazu gibts ja leider nicht mehr, aber ich weiß ziemlich sicher, dass Leave Me Here gespielt wurde und ich glaube auch Echoes, wenn es um die Slavation geht. Ghost Trail hat natürlich alles geplättet, selbstredend.
Konzert Nr. 3 war dann beim Doom over Leipzig, als die gesamte Somewhere along the Highway dargeboten wurde. 2 Drummer, perfekte Lichtshow und überhaupt, der Himmel. Da störte es auch nicht, dass die Band nach Dark City, Dead Man wortlos die Bühne verlassen hat. Diese Überheblichkeit haben sie sich redlich verdient.

Given To The Rising

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25.11.2019 - 19:07 Uhr
So etwas wie mit der Garderobenfrau habe ich auch noch nie erlebt. Bin ein grundfreundlicher Mensch, aber wenn jemand so wenig Respekt gegenüber Menschen (habe nur die Marke hingegeben) zeigt, die wohl gemerkt nach dem Konzert noch eine halbe Stunde warten müssen, dann soll sie was anderes machen. Niemand zwingt sie dort zu arbeiten.
Nochmal zu CoL: Fand das ganze Konzert wie gesagt klasse. Von der Vertikal haben sie die besten Songs "I: The Weapon" und "In Awe Of" sowie "Passing Through" gespielt. "Lights On The Hill" wie erwartet stark. "Finland" ist nicht mein Lieblingssong, aber den haben sie auch akkurat gesüielt. Hätte mir vielleicht noch "Thirtyfour", "Vague Illusions" oder "Dark City Dead Man" gewünscht, ganz einfach weil es mein erstes CoL-Konzert war. Aber The Fall war wirklich das Highlight. Auf Album schon stark, aber hier nochmal stärker von Beginn an.

Klaus

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25.11.2019 - 19:30 Uhr
Du bist nicht oft In Berlin, oder? :)

Given To The Rising

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25.11.2019 - 19:40 Uhr
Nee, das letzte Mal vor 4 Jahren. xD
Bin ansonsten nur auf freundliche Menschen gestoßen. Ein Typ (mit Migrationshintergrund) ist auf mich zugekommen und hat mich gefragt, ob ich aus Berlin komme und als ich verneint habe, hat er mir sehr freundlich noch einen schönen Abend gewünscht. Die Stadt ist mir wesentlich sympathischer als München oder Düsseldorf, aber na ja, man braucht sich jetzt über den Einzelfall nicht weiter auslassen.

ƒennegk

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25.11.2019 - 20:48 Uhr
@boneless
Jetzt, wo du's schreibst... "Leave Me Here" und "Echoes" könnte wirklich gut hinkommen - zweiter womöglich als Opener.
Hätte man (ich) mal beim Merchkauf nett gefragt, aber woher hätte ich wissen können, dass der Mann später zu den Stimmenteilen ans Mikro sprinten würde? (War halt wirklich eine sehr kuschelige Bühne im Magnet.)

Zwei Drummer waren später dann echt 'ne Institution; verabschiedet hat man sich aber wenigstens immer mit einem knappen "Thank You".

---

Den Postrock mache ich nicht am Gesang fest - wobei auch bei CoL cleane Passagen in nicht viel geringerem Umfang als bei ISIS vorhanden sind -, sondern an einem eher subjektiven Gefühl, weniger monolithischen Duktus'.
Das ist wahrscheinlich meiner Sozialisation mit den beiden Bands geschuldet und wie ich das zumindest im damaligen Vergleich hörbar empfand. Letztlich liegen sie so weit nicht auseinander und mangelt es keiner an Relevanz - auch wenn's die eine nicht mehr gibt.

Given To The Rising

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25.11.2019 - 21:03 Uhr
Ja, stimmt schon. Isis leben mehr von der Wall Of Sound, während CoL eigenwillige Strukturen aufweisen mit tribalem Drumming wie bei Neurosis (z.B. das Drumming am Anfang von "Finland") und seichten, manchmal chilligen Melodien (Anfang von "Echoes" oder "Dark City Dead Man"). Aber wenn ich sage mal Garden Of Light mit I: The Weapon vergleiche, dann würde ich ersteren als wesentlich post-rockiger bezeichnen. Beide waren in ihren Anfangsjahren mehr schlecht als recht Neurosis-Kopien und haben dann das Genre revolutioniert.

ƒennegk

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Registriert seit 07.11.2019

25.11.2019 - 21:28 Uhr
"Garden Of Light" und "I: The Weapon" stehen sich aber auch per se recht unterschieden gegenüber - und wenn man nur die ersten zwei Minuten hört...
CoL aber bspw. starteten mit eindringlichem HC-Einschlag v.a. auf dem Debüt; ISIS waren schon da sicherlich closer to Neurosis und sagten aber immerhin von sich selbst, damals einfach nur so laut als möglich sein zu wollen (was die erwähnte "wall of sound" ganz gut umschreibt).

Als ich anfing, waren halt "Salvation" und "Panopticon" da und draußen und das erklärt dnn sicherlich meine subjektive Empfindung ganz gut.

Given To The Rising

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12.05.2020 - 11:38 Uhr
Eure Rezensenten müssen endlich mal aufhören, seltsame Bewertungen für Cult Of Luna abzugeben. Die eher durchwachsenen Mariner und Eternal Kingdom bekommen Höchstwertungen (8), während Klassiker wie Salvation (6) und Vertikal (5) hier runtergemacht werden. Auch das neue Album ist deutlich besser als die Erstgenannten. Auch wenn es nicht mit Höhepunkten vollgepumpt ist, bewegt es sich konstant auf hohem Niveau und hat seine Momente (Lights On The Hill, The Fall). Habe aber gerade meine 320k-Version gelöscht und durch eine 128k ersetzt. Fällt mir bei vielen Alben auf, dass höhere Bitraten zwar mehr Details liefern, aber der Grundsound dadurch leidet.

Rainer

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12.05.2020 - 11:44 Uhr
Der Grundsound leidet?

Given To The Rising

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12.05.2020 - 11:49 Uhr
Ja, die Rohheit, Klarheit. Als wenn du dir die Mona Lisa anguckst und nur die Verzierungen an dem Kleid wahrnimmst.

Nele

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12.05.2020 - 15:00 Uhr
Ich habe Cult of Luna ganz lange nicht angefasst, da die Band ja gerne im Atemzug mit Isis genannt wird und ich, warum auch immer, das Gefühl hatte, die können nur unfassbar viel schlechter sein (ganz irrational, wie oft in der Musik ;). Weil ich in letzter Zeit öfter von ihnen zu lesen bekam wegen Isis – Red Sparowes – emma ruth rundle wollte ich es doch angehen und kenne bis jetzt nur A Dawn to Fear. Ich habe es irgendwann aufgegeben, weil auch für mich zu viel des gutturalen Gesangs ;) Ist für mich ähnlich wie mit Amenra, irgendwas in mir findet das drückend Schwere in der richtigen Stimmung richtig spannend, aber irgendwann scheitert es an den Vocals. Ab und zu höre ich das trotzdem gerne. Vielleicht versuche ich doch mal noch das Mariner Album..

Given To The Rising

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12.05.2020 - 16:03 Uhr
Ich würde dir Somewhere Along The Highway empfehlen. Dark City Dead Man ist einer der besten Closer des Genres.
https://www.youtube.com/watch?v=qvcdxObKQ6o

Given To The Rising

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12.05.2020 - 16:08 Uhr
Im Prinzip geht man auch auf der Salvation sparsam mit Growls um. Ein paar Songs könnten dir gefallen, z.B. Waiting For You.
https://www.youtube.com/watch?v=LQY1DQhjM6M

Nele

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12.05.2020 - 19:09 Uhr
Danke! CoL sind ja doch eher eine fleißige Band – bis man sich da durchgekramt hat.
Ich habe jetzt beides zweimal durch und ich mag das schon sehr. Ich mag dieses subtil Melancholische an CoL.

Nele

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20.05.2020 - 20:01 Uhr
So, ich habe mich jetzt doch ziemlich in Somewhere Along the Highway verschossen. Danke für den Tipp.

Wenn ich derzeit etwas Ruhe habe, um etwas Längeres am Stück zu hören, dann dieses Album. Angenehm langsam, drückend – ach, ich mag sowas einfach, ich finde diese flächige Schwere fast schon entspannend.

Mal schauen wie es wird, wenn ich es mal liegen lasse und wieder höre.

Ich mag ja sowieso auch gerne rein instrumentale oder fast instrumentale Interpreten, alle möglichen Post-irgendwas Bands, wie ich es neu gelernt habe – da passt mir das Album mit den längeren instrumentalen Passagen sehr gut. Mir fallen beim Hören alle möglichen Referenzen aus unterschiedlichen Richtungen ein, aber eine Mischung, wie auf Somewhere Along the Highway, ist mir neu. Ein paar Mal halbwegs klaren Gesang gibt es auch und sowieso sehr schöne Brüche und atmosphärisch geschichtete Songs.

Das liegt mir tatsächlich mehr als A Dawn to Fear. Wahrscheinlich schau ich mir demnächst dann Salvation an.

Given To The Rising

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21.05.2020 - 00:59 Uhr
Freut mich, wenn es dir gefällt. Salvation ist auf jeden Fall mehr Isis-like als Somewhere Along The Highway, dafür ist dieses eigenständiger. Vom rauschartigen Waiting For You bis zum verträumten Crossing Over.
Kennst du Jakob?

Nele

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Registriert seit 03.05.2020

21.05.2020 - 16:07 Uhr
Da bin ich echt gespannt, gegen mehr Isis habe ich ja prinzipiell nichts ;) Derzeit denke ich, dass Somewhere Along the Highway Potential hat, zu einem neuen persönlichen Klassiker zu werden.

Von der Band habe ich noch nie gehört. Muss ich mal recherchieren und reinhören.

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