Bad Religion - Age of unreason

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Armin

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27.02.2019 - 00:32 Uhr - Newsbeitrag


BAD RELIGION

Neues Album "AGE OF UNREASON" am 03.05.19

Neuer Song “Chaos From Within”

Live in Deutschland

Bad Religion AgeofUnreason Artwork

BAD RELIGION waren immer schon eine Band, die sich durch hochgradig politisch motivierte Texte auszeichnete. Das am 03.05. auf Epitaph erscheinende neue Album "AGE OF UNREASON" macht hier keine Ausnahme, sondern geht ganz gezielt noch einen Schritt weiter und seziert und benennt die derzeitigen Missstände. Gepaart mit musikalischer Finesse und hoch melodischen druckvollen Songs, darf man der Band jetzt schon attestieren auch auf Album 17 relevant und spannend geblieben zu sein.

Passend zur Ankündigung, präsentiert die Band den neuen Song "Chaos From Within“ :

Live wird die Band um Frontmann Greg Graffin u.a. im Rahmen der PUNK IN DRUBLIC Festivals in folgenden Städten zu sehen sein:

03.05.2019: Tanzbrunnen, Köln- Punk In Drublic Festival
04.05.2019: Faust Wiese, Hannover - Punk In Drublic Festival - SOLD OUT
10.05.2019: Saarlandhalle, Saarbrücken - Punk In Drublic Festival
11.05.2019: S’Oliver Halle, Würzburg - Punk In Drublic Festival - SOLD OUT
12.05.2019: – Messehalle, Dornbirn (AT) - Punk In Drublic Festival
21.05.2019: – Arena-Open Air Buehne, Vienna (AT)
Weitere Daten in Europa folgen


Weitere Infos zum Album:
Acclaimed Los Angeles punk rock band Bad Religion will release a new album entitled Age of Unreason on Epitaph Records on May 3. Since the group’s formative years they have steadfastly advocated for humanism, reason, and individualism. Now, when these values are in decline and nationalism and bigotry are on the rise, Bad Religion’s message has never been more essential. Age of Unreason delivers a powerful and inspired response - a political and deeply personal treatise on all they believe in.

“The band has always stood for enlightenment values,” co-songwriter and guitarist Brett Gurewitz explains. “Today, these values of truth, freedom, equality, tolerance, and science, are in real danger. This record is our response.”

The songs on Age of Unreason are both furious and meticulously crafted. There are references to contemporary events; racist rallies, Trump’s election, the erosion of the middle class, Colin Kaepernick’s protest, alternative facts, conspiracy theories, and there are homages to the literary and philosophical works that have long inspired the band.

The track “Chaos From Within” uses the band’s iconic fast, powerful and melodic sound to examine the current border wall controversy with the lyrics, “Threat is urgent, existential / with patience wearing thin / but the danger's elemental / it’s chaos from within.” As co-songwriter and lead singer Greg Graffin says, “Throughout history, walls have been used to keep the barbarians out, but it seems to me that the truly barbaric aspect of a civilization is the chaos that comes from within.”

You can listen to “Chaos From Within” by going here:


Age of Unreason is Bad Religion’s 17th studio album and was co-produced by Carlos de la Garza. It is a timely work of immense power and one of their very best. Society’s step backwards has propelled the legendary band decidedly forward. There is an elevated craft in the way the song “Candidate" vividly evokes the current president, “I am your candidate / I am bloody lips and makeup /I'm your caliphate, opioids and mutilation / a celebrity and my name is competition.” Another track, entitled “The Approach,” addresses the possible demise of democracy with the lyrics, “There’s a moral and intellectual vacuum / and you're right to be lookin' askance / philosophically moribund, revolution hasn't a chance.”

This record is both a dire warning and testament to resilience. The overall message being - seek truth about the world and oneself. As Graffin, who holds a PhD in the history of science, says, “When I saw all these headlines about how terrible our world had become, I started doing a lot of reading. I read about the French revolution, the American Revolution, the Civil War, and I started to recognize that this is a pattern of history and something we should never venture into. There are ample warnings against it. Every school child should know this but it’s hard to get people to read about these things. Maybe this album can help. Because right now, with social media, we are just playing a version of kill the guy with the ball.”

fak
10.03.2019 - 19:44 Uhr
Chaos From Within ist erfreulich gut
there
11.03.2019 - 14:50 Uhr
was a boy who had too many toys

Armin

Plattentests.de-Chef

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26.03.2019 - 19:50 Uhr - Newsbeitrag
Alphex
27.03.2019 - 10:57 Uhr
Ein weiterer guter Song, aber er ist eben nur gut, nicht großartig. Luft nach oben ist also, aber ich bin mal zuversichtlich.
MarGon
27.03.2019 - 15:31 Uhr
Dachte schon, die bringen nix Neues mehr raus. Sehr gut, ich freue mich drauf.
fakeboy
27.03.2019 - 21:38 Uhr
Chaos From Within ist super. Do The Paranoid Style ist eher mittelprächtig. Monotoner Einstieg, schwache Strophe, kein richtiger Refrain. Eigentlich vermag nur das Solo zu gefallen... Vorfreude dennoch weiterhin gross, da "True North" das beste BR-Album seit 1994 war und ich einfach mal hoffe, dass sie daran anknüpfen können.
snaketoy
28.03.2019 - 16:39 Uhr
Das neue Album wird nicht an True North heranreichen. Man hört schon auf den Vorabsongs, dass der neue Schlagzeuger nicht die Abwechslung, das Tempo und die Finesse reinbringt, die Brooks Wackerman hatte. Der Neue ist zwar auch kein Amateur aber Wackermans Stil hat Bad Religion wesentlich interessanter als den 08-15-Punkrock gemacht, weil die Musik an sich ja sehr einfach gestrickt ist.

Ich werde mir das Album trotzdem gerne anhören, gesanglich und textlich sind BR schließlich eine Bank, aber an ein neues Process of Belief oder True North sind nicht mehr zu erwarten.
plautzbirne
05.04.2019 - 14:51 Uhr
my sanity klingt wie wrong way kids...typisch bad religion im besten Sinne, denn genau das machte und macht sie aus seit 1988 genau wie chaos from within und besonders paranoid style (oozin ahhs :-)).
Von mir aus gerne alle Songs in diesem Muster...dann wäre es eine würdige (m.M.n.)letzte Platte, vielleicht sogar eine (für mich) besondere in der Diskographie
fakeboy
05.04.2019 - 15:05 Uhr
Ich bin froh ist Wackerman nicht mehr dabei! Das einzige Album mit ihm das wirklich gut ist, ist True North. Und auf diesem hält er sich spielerisch sehr zurück. Macht absolut Sinn dass er jetzt bei Avenged Sevenfold spielt. Bei Bad Religion war er immer eine Fehlbesetzung (besonders übel wie er live die alten Klassiker verunstaltet hat).
laketoy
10.04.2019 - 13:40 Uhr
das sehe ich ähnlich, seine Drums passten nicht so recht, zu "kompliziert" für den "forbidden beat".
Der Trail of Dead Drummer passt viel besser.
Schade dass Bobby nicht mehr spielen kann, ich fand ihn am passendsten.
Nett ware mal ein Liveauftritt mit Pete Finestone mit Songs von 82-91

Armin

Plattentests.de-Chef

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25.04.2019 - 20:37 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?
satanas
25.04.2019 - 21:20 Uhr
this !@# will not be leaked ? damn ... 1week and cant handle the wait!
satanas
25.04.2019 - 21:20 Uhr
this !@# will not be leaked ? damn ... 1week and cant handle the wait!
Später rezensieren
26.04.2019 - 00:18 Uhr
Ihr fragt immer nach Meinungen 1 Woche bevor das Album draußen ist!
Öm
26.04.2019 - 09:51 Uhr
Dann schreib deine Meinung halt in einer Woche?
Geht auch jetzt schon.
26.04.2019 - 19:32 Uhr
Meine Meinung.

02.05.2019 - 17:52 Uhr
Auf Grundlage der 3 Vorab-Songs? Ich finde es halt schade, dass das Album am Erscheinungstag von der Hauptseite verschwunden sein wird (bzw. nur noch in der kleinen Liste unten rechts steht) und die Aufmerksamkeit dann auf neue aktuelle Alben gelenkt wird. Das gilt nicht nur für dieses Album jetzt, sondern ist generell n Problem hier. Die Diskussionsbeiträge bleiben dadurch eher gering.
Aber egal jetzt.
fakeboy
03.05.2019 - 10:23 Uhr
Starkes Album. Die ersten drei, bereits bekannten Songs legen die Latte hoch, der nächste Song "The Approach" springt da locker drüber. Vielleicht ein, zwei Mid-Tempo-Songs zu viel (am ehesten ist "Big Black Dog" ein Ausfall) aber insgesamt ein Werk, das sich ziemlich genau zwischen "True North" und "Dissent of Man" einreiht. Graffin tönt frischer denn je, der neue Drummer reiht sich besser ins Songwriting ein als Wackermann (der seinen Stempel immer etwas zu sehr aufdrückte, ausser bei True North), die Gitarren sind abwechslungsreich und der Bass macht wie immer Freude (sehr schön: der kurze Schlenker am Ende von "Faces Of Grief"). (7.5/10)
fuzzmyass
03.05.2019 - 19:12 Uhr
Hat jmd hier einen tipp welche der neueren alben lohnenswert sind... kenne nach the grey race keines mehr und habe jetzt die neue wieder... welche dazwischen sollte ich nachholen, welche sind verzichtbar?
Dagon (nicht angemeldet)
03.05.2019 - 19:21 Uhr
"The Process of belief" (saustarkes "Comeback"-Album) und "True North" sind meines Erachtens die besten, die nach der Grey Race erschienen sind.
Auf "No Substance" und "The new america" kann man getrost verzichten.
"New Maps of hell" und "The Empire strikes First" sind gut, spielen aber nicht in der Liga wie die oben genannten. Zu "dissent of men" habe ich eine zwiespältige Haltung. Einerseits sind ne Handvoll unglaublicher Hymnen drauf, aber leider auch ebenso viele Gurken.
@fuzzmyass
03.05.2019 - 20:01 Uhr
Knapp 25 Jahre? Was hast du bitte angestellt?
cramassa
08.05.2019 - 12:30 Uhr
no substance 98/the new america 00 - absolut verzichtbar

"The process of belief" 02 - ein Schritt in die richtige Richtung, mehr aber auch nicht - mMn. auch verzichtbar

empire strikes first 05 schon eher zu empfehlen, viele Hits (LA is burning), aber auch Füllmaterial

new maps of hell 08 - nochmal eine Steigerung, klare Empfehlung

dissent of man 10- ein kleiner Dämpfer...hat auch viele Hymnen, leider auch viel Füllmaterial, ich finde trotzdem, kann man haben.

true north 13 - klare Empfehlung

age of unreason - toppt alles nach "the grey race (dessen Vorgänger sind allerdings auch alle unantastbar)
Unpopuläre Meinung
08.05.2019 - 13:31 Uhr
Ach, ein paar gute Songs gibt's auch auf No Substance und New America. Whisper in Time und In so Many Ways hör ich mir auch heute noch hin und wieder an.

Obrac

Postings: 1095

Registriert seit 13.06.2013

08.05.2019 - 13:42 Uhr
Ich konnte mit allem, was nach Stranger than fiction, das ich auch klar als ihr bestes Werk bezeichnen würde, nicht mehr viel anfangen. Zunächst fehlte mir danach Gurewitz' Songwriting irgendwie, aber auch nach seinem Wiedereinstieg konnte mich nichts mehr wirklich packen. Die Neue macht keinen so schlechten Eindruck, aber das typische Füllmaterial fällt einem schon auch sofort auf.
fuzzmyass
08.05.2019 - 14:37 Uhr
OK, die True North hole ich mir mal auf jeden Fall - die scheint ja Konsens zu sein hinsichtlich "beste nach Grey Race"...

Die Grey Race finde ich trotz Gurewitz Abstinenz ziemlich stark und nicht schwächer als die Vorgänger...

captain kidd

Postings: 1744

Registriert seit 13.06.2013

08.05.2019 - 14:50 Uhr
Gemütszustand beim Hören des Albums: suffer.

squand3r

Postings: 22

Registriert seit 24.01.2019

08.05.2019 - 14:57 Uhr
No Substance würde ich auf keinen Fall abschreiben - alleine mit 'Hear It' als wohl bester Opener im gesamten Bad Religion Katalog - und das ist in Anbetracht der unbeschreiblichen BR-Opener-Qualitäten (Sinister Rouge, Conquer the World, Generator, The Day Since the Earth Stalled, True North, Modern Man - the heck, ich könnte jedes Album nennen) fast schon ein Ritterschlag
pond3r
08.05.2019 - 20:32 Uhr
Ich bin insgesamt positiv überrascht, wobei meine Erwartungshaltung durch die Vorabsongs recht niedrig war. Es ist nicht das beste BR-Album, aber solides Mittelfeld - und das ist mir als langjährigem Fan genug.

Higlights:
- The Approach
- Age of Unreason
- Old Regime

Nach hinten raus, wie üblich, die mehr oder weniger misslungenen Experimente (Big Black Dog), aber für Lagerfeuer-Akustiksessions und Autofahrten sind genug melodiöse Songs dabei. Die Produktion gefällt mir auch wieder gut. Da waren mit den Matschgitarren auf The Empire Strikes First und New Maps of Hell auch schon schlechtere Platten dabei.
Alphex
08.05.2019 - 23:08 Uhr
Album ist super. Ich sage mal, 8,5/10 sind derzeit drin. The Approach, der großartigste Song den die Band seit New Maps of Hell geschrieben hat, läuft halt in Dauerschleife und macht es dem Rest etwas schwer zu bestechen, aber der macht schon auch Laune.

Ansonsten:
The Gray Race - 9/10
No Substance - 7/10
New America - 7,5/10
Process Of Belief - knappe 9/10
The Empire Strikes First - 8,5/10
New Maps of Hell - 9/10
The Dissent of Man - 7/10
True North - 7,5/10
Randnotiz
09.05.2019 - 00:14 Uhr
Schön, dass es The Profane Rights of Man (als Bonustrack) auch auf die Platte geschafft hat.
RBBR
09.05.2019 - 09:23 Uhr
Kurz zu den älteren Alben. Bei mir wechseln "Suffer" und "No Control" je nach Tagesform. Beide 10/10. "Against the grain" knapp dahinter. Liegt an Pete Finestone, der m. M. der beste Drummer bei BR war.
"The Gray Race" finde ich unterschätzt. "Receipe for hate", "Generator","Process of Belief" und "The Empire Strikes First" überschätzt. "New maps.." ist ok. "True North" ist gut.
Mit "The Dissent of Man" kann ich nichts anfangen.
"No Substance" ist sehr rockig, hat Schwächen ("Raise your Voice") aber auch Höhepunkte ("No Substance", "Voracious", "Strange Denial").

Nach mehrmaligem Hören bin ich von AoU positiv überrascht. Das Album ist sehr kompakt und stimmig.
Die "Highlights" sehe ich woanders als Eric Meyer. "Lose your head", "Candidate", "Big black dog", "Downfall", "Since now", "What tomorrow brings". Ich finde auch nicht, dass AoU im letzten Drittel nachlässt. Es wird nach hinten m. E. sogar besser. 8/10.


Alphex
09.05.2019 - 11:51 Uhr
>Kurz zu den älteren Alben. Bei mir wechseln "Suffer" und "No Control" je nach Tagesform. Beide 10/10. "Against the grain" knapp dahinter. Liegt an Pete Finestone, der m. M. der beste Drummer bei BR war.
"The Gray Race" finde ich unterschätzt. "Receipe for hate", "Generator","Process of Belief" und "The Empire Strikes First" überschätzt. "New maps.." ist ok. "True North" ist gut.

Suffer: 8,5/10 (insgesamt aber schon ein absoluter Klassiker; ich mag nur manche Songs nicht sooo)
No Control: 10/10
Against The Grain: 9/10
Generator: 10/10
Recipe For Hate: 8,5/10
Stranger Than Fiction: 8/10 (der beste Song ist mit News From The Front ein Bonustrack; matschiger Sound)

>"No Substance" ist sehr rockig, hat Schwächen ("Raise your Voice") aber auch Höhepunkte ("No Substance", "Voracious", "Strange Denial").

Ich finde Raise Your Voice völlig okay, aber halt auch nicht speziell interessant. Strange Denial ist super, aber - leider, was die kreative Leistung der Band zu dem Zeitpunkt betrifft - ein Überbleibsel aus der The Gray Race-Phase. Damals zwar leicht anderer Refrain, aber schon sehr nah dran insgesamt.
Randnotiz
09.05.2019 - 12:12 Uhr
How Could Hell be Any Worse? - 3/10 (Garagengeschrammel und Gebrülle, nur Part III taugt und ist quasi Vorbote der späteren melodischen Werke)
Suffer - 7/10
No Control - 8/10
Against the Grain 10/10 (Perfekt)
Generator - 9/10
Recipe For Hate - 6/10
Stranger Than Fiction - 9/10 (Television ist ein Ausfall, der Rest aber top und auf AtG Niveau)
The Gray Race - 7/10
No Substance - 5/10
New America - 5/10
The Process of Belief - 7/10
The Empire Strikes First - 8/10
New Maps of Hell - 9/10 (Würde gerne 10 geben, aber die Abmischung gefällt mir nicht: Gregs Gesang ist zu leise, die Gitarren zu laut)
The Dissent of Man - 7/10
True North - 6/10 (Frevel, ich weiß, aber ich fand es irgendwie arg farblos und ohne Identität)
Age of Unreason - wird wohl 7 oder 8
RBBR
09.05.2019 - 14:18 Uhr
How Could Hell be Any Worse? 9: Hammer-Album der damals erst 16-18-jährigen. Rauh, tolle Texte. Das Album hätte BR in der Sufferzeit 1988 neu veröffentlichen sollen als Gregs Stimme gefestigt war. Wer das Video „Along the Way“ kennt, weiß was ich meine. 1 Punkt Abzug wegen der miesen Produktion.
Suffer 10: So einfach und gut geht Melodic Hardcore. Bass besser als bei „No Control“
No Control 10: Dead Kennedys in hochmelodisch, Gitarren besser als bei „Suffer“.
Against the Grain 9,5: Tolle Gitarrenarbeit. Unglaubliches Schlagzeug von Pete Finestone. Teilweise sehr Hardcore-lastige Stücke.
Generator 5: Hat mich damals enttäuscht. Ist mir zu brav. Außerdem bin ich nie mit Bobby Schayers Schlagzeugspiel warm geworden (außer bei „The Gray Race“). Schayer spielt schnell und ist ohne Zweifel ein super Schlagzeuger, aber mir fehlen Bassdrum und Wirbel von Finestone.
Recipe For Hate 6: ein paar High-, ein paar Lowlights. Unauffällig.
Stranger Than Fiction 7: Ein gutes Album, abwechslungsreich. Aber „21st century…“ mit blechernem Schlagzeug habe ich ihnen übelgenommen.
The Gray Race 8: Sehr rockig. Die ersten 4 Stücke sind der Hammer. Zwischendurch 2, 3 Hänger, nach hinten wieder besser.
No Substance 7: Teilweise geil („Hear it“, “The Voracious…”, “No Substance”, “Strange denial”), tweilweise gaga (“Raise your Voice”)
New America 3: Ausfall
The Process of Belief 7: Geht los wie ein ICE, danach unpassende Bremsmanöver wie “Sorrow”. Obwohl ein toller Musiker und Schlagwerker, Brooks und BR passen m. E. nicht zusammen.
The Empire Strikes First 5: Mau
New Maps of Hell 7: Besser als befürchtet. Sehr rauh, hätte auch nach AtG kommen können.
The Dissent of Man 5: Mau
True North 7: Gut, aber wirkt etwas unentschlossen und nicht so kompakt.
Age of Unreason 8: Überraschend stimmig. Würdiges Alterswerk, das alle Stärken von BR vereint. Wie weiter oben beschrieben….
MarGon
10.05.2019 - 11:55 Uhr
Also ich finde das Album überraschend gut, auf jeden Fall mindestens einen Punkt besser als die hier vergebenen 6/10.

Tolle Melodien, gutes Tempo, bissige Texte, einfach alles was ein Punkherz zu hüpfen bringt;-)
Sehr starkes Spätwerk!
zum hundertsten mal
10.05.2019 - 12:28 Uhr
alles inkl. stranger than fiction - Klassikerstatus - keine Bewertung mehr, kein Vergleich mit späteren Platten.
the grey race - klare 7/10
no - substance - no substance
new america - siehe "no substance" mit einigen Lichtblicken
process of belief - 5/10
empire strikes first - 6/10 mit einigen Hits, aber noch viel Leerlauf
new maps of hell - knappe 7/10, erste Platte seit gray race, die (fast)durchgehend gefallen hat.
dissent of man - 6/10, auch einige Hits, aber eben auch Füllmaterial
True North - klare 7/10, knapp hinter grey race, und das nach 17/18 Jahren - eine echte Überraschung.
age of unreason - Tendenz zur 8/10 abzusehen, damit evtl. beste Platte seit stranger than fiction... auf jeden Fall aber auf dem Level von grey race bzw. true north
MarGon
10.05.2019 - 15:33 Uhr
How Could Hell be Any Worse? - 6/10
Suffer - 10/10
No Control - 10/10
Against the Grain 10/10
Generator - 8/10
Recipe For Hate - 7/10
Stranger Than Fiction - 7/10
The Gray Race - 8/10
No Substance - 6/10
New America - 2/10
The Process of Belief - 9/10
The Empire Strikes First - 7/10
New Maps of Hell - 10/10
The Dissent of Man - 7/10
True North - 6/10
Age of Unreason - wahrscheinlich eine 8/10

Zu geil, wie fleißig diese Band ist.
fakeboy
10.05.2019 - 15:51 Uhr
Wer Stranger Than Fiction mit weniger als 9 Punkten bewertet, hat Bad Religion nicht verstanden...

Age of Unreason hat sich gut entwickelt seit Release. The Approach ist der Übersong, einziger echter Durchhänger ist Big Black Dog, schwächeln tun sonst noch Don't Lose Your Head, End Of History und Downfall, allerdings nicht im selben Mass wie die Midtempo-Songs von Dissent of Man schwächelten.
MarGon
10.05.2019 - 16:07 Uhr
Stranger than fiction ist keine 09/10, sie wird nur immer so gehyped. Außerdem ist es nicht mehr Punk seinen eigenen Geschmack zu behalten anstatt sich der Mehrheit anzupassen...?
Welche Songs sind denn so besonders gut bzw. besser als die Songs bspw auf der Generator?
fakeboy
10.05.2019 - 16:31 Uhr
Eigentlich praktisch alle... meines Erachtens keine Ausfälle aus Stranger Than Fiction. Übersongs sind Incomplete, Leave Mine To Me, Stranger Than Fiction, Tiny Voices, Better Off Dead (!!!!!), Infected, Marked, Inner Logic, News From The Front. Mit Slumber der beste "balladeske" Song von BR. Vielleicht fällt Hooray For Me ein wenig ab. Man kann sich streiten ob es die Neuauflage von 21st Century... braucht, aber mir gefällt die Version mit Bobby Schayers Drumming besser. Auf jedem anderen BR-Album gibt's mindestens einen Song, der mich stört. Nicht so bei STF.
fakeboy
10.05.2019 - 16:34 Uhr
Zur Einordnung: meine liebsten 3 BR-Alben sind Stranger, No Control und Generator, gefolgt von Against The Grain, dann Suffer, Recipe, True North, Gray Race.
MarGon
10.05.2019 - 16:37 Uhr
Marked
Tiny voices
The handshake
Individual
what it is

das sind alles Songs, die ich skippe.
Daher ist es für mich nicht besser als andere, die ich ebenfalls mit 7/10 bewertet habe.

Perfekte Alben sind Suffer, No Control, Against the grain und New maps of hell. Hier gibt es für mich keinen Grund auch nur einen Song zu skippen.
fakeboy
10.05.2019 - 16:50 Uhr
Meine Skip-Songs auf diesen Alben:
Suffer: Land Of Competition, Part II, Part IV
No Control: Henchman, The World Won't Stop
Against The Grain: Positive Aspect of...
New Maps...: das ganze Album unhörbar aufgrund des Sounds... und der schlechteste Opener aller BR-Alben

Stranger Than Fiction war meine erste, darum mag ich sie vielleicht besonders...


captain kidd

Postings: 1744

Registriert seit 13.06.2013

10.05.2019 - 17:08 Uhr
Henchman? Das ist doch der pure Wahnsinn, wie sie in knapp einer Minute abhotten...
fakeboy
10.05.2019 - 17:22 Uhr
tja, Geschmäcker sind verschieden... aber stimmt, wirklich skippen tu ich den nicht, dafür ist er nur schon zu kurz, aber für mich nicht ganz auf dem Niveau des Rests. Der direkte Einstige gefällt mir irgendwie nicht so... Wobei das keine Rolle spielt, No Control ist dennoch eine 10 für mich...

Aber zurück zu Age of Unreason ;-)
Linksgrüner Gutmensch
10.05.2019 - 17:39 Uhr
Allein schon der Bandname ist islamfeindlich und pure Hetze!!!
Dagon (nicht angemeldet)
10.05.2019 - 17:42 Uhr
Henchman ist (gerade in Verbindung mit Sanity) der absolute Wahnsinn.
Die neue gefällt mir überraschend gut, das hatte ich nach den Vorab-Songs so nicht erwartet. 7,5/10 bisher.
Alphex
10.05.2019 - 18:02 Uhr
Henchman ist super. Und wie du "The World Won't Stop" skippst, zeigst du mir.
Greg Giraffin
10.05.2019 - 18:38 Uhr
Das neue Album macht auf mich einen sehr frischen und runden Eindruck, man merkt, dass die lange Pause und/oder der Schlagzeugerwechsel frischen Wind reingebracht haben. Sollte in nächster Zeit niemand von der Band wegsterben, könnte das der Anfang einer neuen Ära sein. Ich bewerte die Platten folgendermaßen:

How Could Hell Be Any Worse? - schwer mit dem Rest vergleichbar, ist noch ein anderer Stil, aber gut

Into the Unknown - auch anderer Stil, aber schlecht

Suffer - 9/10
No Control - 9/10
Against the Grain - 10/10

Generator - 9/10 (Knüpft gut an die drei Klassiker an, wirkt aber ein wenig düsterer von der Grundstimmung.)

Recipe for Hate - 6/10 (Schwimmt zu sehr auf der Grunge-Welle mit. Bin nie so richtig warmgeworden mit "Portrait of Authority", "Watch It Die", "My Poor Friend Me", "Lookin' In", "Don't Pray on Me", "Modern Day Catastrophists", aber ein paar Hits reißen es raus.)

Stranger Than Fiction - 10/10 (Großartiges "Comeback", allerdings habe ich "Infected" totgehört und im Laufe der Jahre geradezu hassen gelernt. Außerdem schlechte Dramaturgie mit dem langweiligen "What It Is" am Ende und der Neuauflage von "21st Century", die sich an der Stelle schlecht einfügt.)

The Gray Race - 9/10 (Sehr unterschätztes Album, energisch und mit guten Melodien, für mich ein Klassiker. Hier hat Graffin alles rausgehauen, auch die Produktion gefällt mir.)

No Substance - 3/10 (Habe ich neulich nochmal gehört und war überrascht, wie schlecht das Album eigentlich ist. Graffin hatte wohl das Studio gebucht und gedacht, mit der Erfahrung schreiben sich die Songs schon von selbst. Zwischen dem Titeltrack und "Strange Denial" kommt wirklich nur ideenlose Scheiße, die einzigen Songs auf normalem Niveau sind "Hear It" und "In So Many Ways".)

The New America - 4/10 (Ein paar mehr gute Lieder, dafür auch totale Cringe-Songs wie "I Love My Computer".)

The Process of Belief - 8/10 (Gelungenes Comeback, fällt aber nach "The Defense" ab.)

The Empire Strikes First - 7/10 (Erste Hälfte großartig, fällt aber danach auch deutlich ab (außer "Live Again").)

New Maps of Hell - 9/10 (Insgesamt stimmig und mit vielen Hits. Mit besserem Sound wären vielleicht 10/10 drin, aber das Schlagzeug klingt mir zu sehr nach Keksdose.)

The Dissent of Man - 6/10 (Zum Ende erschreckend ideenlos. Gibt es Leute, die "Turn Your Back on Me" oder "Where the Fun Is" nicht skippen? Die ersten drei Songs sind der Hammer, aber dann direkt der Dämpfer mit "Won't Somebody".)

True North - 8/10 (Viel Tempo, insgesamt runde Sache mit wenig Ausreißern nach oben, aber auch nach unten. Wird außer "Hello Cruel World" nie langweilig.)

Age of Unreason - Stand jetzt 8 bis 9. Ausreißer nach unten: Mit "Lose Your Head" wieder ein langweiliges Pop-Experiment von (vermutlich) Brett, immerhin nicht so lahm wie "Honest Goodbye", "Cyanide" oder "Hello Cruel World". Wenn radiotauglich, dann lieber so wie "Candidate". Auffällig: Die zweite Albumhälfte ist, wie immer nach "The Gray Race", merklich schlechter als die erste. "What Tomorrow Brings" ist allerdings eines der schönsten Schlusslieder.

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