The National - I am easy to find

User Beitrag

The MACHINA of God

User und Moderator

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08.06.2019 - 21:59 Uhr
Höre das Album immer mal nachts und bin recht angetan. Bisher hab ich mir mit der Band schwer getan, besonders wegen dem mit zu monotonem Gesang. Das hat sich auf dem Album ja Gott sei Dank geändert. :)

MopedTobias

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09.06.2019 - 11:00 Uhr
Dieser Kritikpunkt mit den "Drum Machine Beats" erschließt sich mir absolut nicht, Devendorf ist doch hier viel präsenter als zuletzt. Das hätte man viel eher Sleep Well Beast an den Kopf werfen können.

Voyage 34

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09.06.2019 - 20:50 Uhr
Check ich acuh nicht ganz. So viel davon höre ich da auch nicht. Ist aber irgendwie ne Pauschalfloskel geworden...

Autotomate

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11.06.2019 - 23:40 Uhr
The National mit Höchstwertungen in Verbindung zu bringen, ist für mich abwegig, aber ich konnte mir wegen des Geredes von der Neuausrichtung ihres Sounds auch nicht verkneifen, das Album mal durchzuhören. Es ist zwar wahnsinnig lang und qualitativ wechselhaft, auf der anderen Seite aber wohl das erste National-Album, bei dem ich nicht den unmittelbaren Impuls verspüre, es gleich wieder auszumachen. Im Gegenteil, ich werde es vermutlich sogar noch einmal hören.^^

Huhn vom Hof

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12.06.2019 - 01:13 Uhr
@Autotomate
Den Über-Alben "Boxer" und "Alligator" hast du aber hoffentlich mehr als eine Chance gegeben...?

Autotomate

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13.06.2019 - 23:25 Uhr
Ja, "Boxer" zumindest. Hat mich aber irgendwie kalt gelassen, und mit dem Gesang konnte ich mich auch nicht so ganz abfinden. Das ist aber auch schon wieder Jahre her, inzwischen dürfte ich so viele Hirnzellen verbraten haben, dass ich's noch mal probieren könnte ;)

VelvetCell

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11.07.2019 - 18:57 Uhr
Ich brauche ja immer lange, bis sich mir The-National-Alben erschließen. Und I am easy to find hat mal so richtig lange gedauert. Aber jetzt ist es angekommen und ich bin sehr zufrieden mit dem Album – eine 10 sehe ich allerdings auch nicht. Das Album ist etwas zu lang und hat sozusagen ein Loch in der Mitte, einen Spannungsabfall.

Not in Kansas ist ja schon ein ziemlicher Schleicher – aber immerhin ein toller Song! Aber bei den dann folgenden So far so fast und Dust swirls in strange light verlieren sie mich. Das langweilt mich. Auf diese beiden Songs hätten die gerne verzichten können. Dann hätte das Album mit 14 Songs auch ein vernünftige Länge.

Aber sonst: Ein mal wieder tolles Album, das dank weiblicher Unterstützung auch nicht auf der Stelle tritt. Freue mich auf das Konzert nächste Woche!

MopedTobias

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11.07.2019 - 19:11 Uhr
So Far So Fast ist für mich immer noch ein Highlight, auf Dust (plus die kürzeren Interludes) hätte ich aber auch verzichten können. Vielleicht auch auf den Opener und Hairpin Turns.

Croefield

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11.07.2019 - 19:13 Uhr
Hairpin Turns und der Opener sind wiederum Highlights für mich. :D

kingsuede

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11.07.2019 - 19:47 Uhr
Dust ist tatsächlich verzichtbar.

Croefield

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11.07.2019 - 20:02 Uhr
Dust find' ich auch super, die anderen beiden Instrumentals können aber weg.^^

maxlivno

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11.07.2019 - 20:33 Uhr
Dust Swirles wird von dem schönen jammigen Ausklang gerettet, Hairpin Turns ist gut, sticht aber nicht heraus und der Opener ist ein guter Song zum Einstieg der von Gail Ann Dorsey nochmal aufgewertet wird

The MACHINA of God

User und Moderator

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11.07.2019 - 20:36 Uhr
Ich glaub "Hairpin turns" war immer mein Favorit. Muss mal wieder hören die PLatte.

Felix H

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11.07.2019 - 21:17 Uhr
die anderen beiden Instrumentals

...sind eigentlich genau das Gegenteil. ;-)

MasterOfDisaster69

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07.08.2019 - 13:25 Uhr
Erst wollte und konnte ich die 10/10 nicht so recht verstehen, aber langsam ist die schon halbwegs nachvollziehbar, zumindest eine solide 9/10…
Die 10/10 schien natürlich im Kontext hier keinen Sinn zu machen. Boxer ist DIE berechtigte und einzige 10/10 von The National. Aber diese neue Platte ist wirklich ein wahnsinniger Grower !
Allerdings: ein 10er Album sollte schon mit einem entsprechenden Opener aufwarten, leider ist “You Had Your Soul With You” weit unter The National-Standard ! Ich kann weiterhin,
nach zig Durchgängen, nix mit den ersten 2 Minuten dieses Songs anfangen.

“You Had Your Soul With You” raus oder spaeter,“Hairpin Turns” naja und "Dust Swirls..." brauch auch kein Mensch, “Quiet Light” somit als Einstieg, perfekt !

9/10

VelvetCell

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07.08.2019 - 14:16 Uhr
Bin grundsätzlich bei dir, Master: Was für ein Grower mal wieder! Allerdings kann ich mit dem Operner und auch mit Hairpin Turns was anfangen. "Dust Swirls" ist hingegen auch mein erster Streichkandidat.

MopedTobias

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07.08.2019 - 15:50 Uhr
Der Master scheint ein Alter Ego von mir zu sein, zumindest haben wir bei diesem Album exakt dieselben "Schwachpunkte" :)

nörtz

User und News-Scout

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07.08.2019 - 16:25 Uhr
Ich habe es so oft mit dieser Band probiert, habe mir auch die Top 10 hier letztens angehört. Es klappt einfach nicht. Ein Song hat mir gefallen...

VelvetCell

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07.08.2019 - 17:05 Uhr
Mich erstaunt, dass The National so erfolgreich sind, denn es dauert immer sehr lange, bis sich (zumindest mir) die Alben erschließen. Vielleicht brauchst du auch noch ein paar Durchläufe, nörtz!

Yersinia

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08.08.2019 - 01:00 Uhr
Die Platte ist genial. Aber ich finde entgegen einiger hier, dass das schlimmste Stück mit Abstand 'Roman Holiday' ist. Ganz, ganz schlimm. Für mich eines der langweiligsten Stücke der letzten Jahre. Allein das Stück rechtfertigt keine 10/10. Aber ne 9/10 ist insgesamt auch bei mir drin.

VelvetCell

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08.08.2019 - 08:51 Uhr
Roman Holiday ist doch schön!

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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08.08.2019 - 09:18 Uhr
Endlich mal jemand, der das ähnlich sieht. :)
Opener ist mittlerweile super, finde ich. Schlimm ist „Roman holiday“ vielleicht nicht, live war der Song schon stärker - aber für mich neben „Dust“ auch noch immer das Lowlight.
„Hairpin“ auch etwas lahm, aber ansonsten ist die Platte viel besser als die Vorgängerin. 8.5/10 von mir.

Dasc

Postings: 45

Registriert seit 14.06.2013

08.08.2019 - 15:01 Uhr
Hier sind ein paar meiner Gedanken zu diesem Album:

Der Anfang: The National Alben hatten für mich bisher immer ein Highlight bereits im ersten Track. Hier war es zum ersten mal nicht so. Ich muss allerdings sagen, dass "You had your soul with you" nach mehreren Durchgängen noch ganz gut gewachsen ist.

Das Ende: Das Gleiche wird häufig über die Enden der Alben gesagt, auch wenn das für mich persönlich nie so ganz galt. "Light years" allerdings ist meiner Meinung nach ein großes Highlight. Auf dem Vorgängeralbum war "Carin at the liquor store" mein Lieblingstitel und "Light years" schlägt für mich atmosphärisch in eine ähnliche Kerbe, ist aber noch besser.

Misses:
Vorbemerkung: Ich finde keinen wirklich schlechten Track auf diesem Album. Mit "Turtleneck" vom Vorgängeralbum konnte ich wirklich gar nichts anfangen, hier gibt es so etwas nicht.
- "Not in Kansas": Mir passiert da über die Spielzeit einfach zu wenig. Klar, der Text ist hier wichtiger, aber dann kann ich auch einfach das Ganze als Gedicht lesen. Mich erinnert das Stück von der Machart immer ein bisschen an “Baby Birch” von Joanna Newsom's Album "Have one on me". Da passierte mir auch immer zu wenig, sodass ich diese Tracks meistens skippe.
- "The pull of you": So interessant das Konzept auch sein mag, ich kann mit dem Sprechteil nicht so viel anfangen. Aber das Stück als Ganzes ist immer noch ok.

Hits (in aufsteigender Reihenfolge):
Vorbemerkung: Diese Liste beinhaltet schon fast das halbe Album, aber es sind einfach so viele so gute Stücke hier drauf.
7. "I am easy to find": Hat mich am Anfang nicht so sehr bewegt, ist aber mit der Zeit (und nach mehrmaligem Hören) deutlich besser geworden.
6. "Rylan": Highlight!
5. "Quiet Light": Das Stück stand zunächst etwas unscheinbar herum, aber ist zu einem der großen Highlights gewachsen.
4. "Oblivions": War super von Beginn an, daran hat sich nichts geändert. Besonders das Ende ist groß.
3. "Hairpin turns": Seitdem ich das Stück zum ersten mal gehört habe, ist das einer meiner Lieblingstitel. Ich habe hier im Forum gelesen, dass er für einige nach mehreren Hördurchgängen an Faszination eingebüßt hat. Das ist bei mir nicht so. Nach wie vor groß. Allerdings gibt es in der vorab veröffentlichten Single-Version ein paar Klaviernoten direkt am Ende, die auf der Albumversion nicht drauf sind. Das finde ich schade, die haben das Stück meiner Meinung nach gelungener ausklingen lassen.
2. "Light years": Siehe oben.
1. "So far so fast": Das ist DER Song auf diesem Album für mich und eventuell DER Song des gesamten Jahres. In meinem Kopf ist das hier die Stelle, in der das Bild auf extremes 70mm Panavision wechselt und endlose Landschaften in Slow-Motion vor der Kamera herziehen. Dieser schwebende und scheinbar müheloser Wechsel zwischen 8/8- und 9/8-Takt, ohne dass es krumm klingt ist großes Kino. Und dann die Stimme von Lisa Hannigan! Ich finde die Erweiterung des Bandsounds um diverse Gastsängerinnen auf dem gesamten Album ohne Ausnahme gelungen, aber diese Stimme hier ist mein absoluter Favorit. Sie strahlt für mich eine unglaubliche Wärme aus, die mich seltsamerweise immer an die von Meryl Streep gesprochene Mutter in Wes Anderson's "Fantastic Mr. Fox" erinnern lässt. Ich habe mir ein paar Live-Aufnahmen dieses Tracks angehört und muss sagen, dass er, sobald von Matt Berninger gesungen, seine Faszination komplett verliert und das obwohl ich seine Stimme wirklich gerne mag.

Wertung: Ich kann mich mit der 10/10 anfreunden. Das hier wird vermutlich mein Album des Jahres und ich halte es im Moment für ihr bestes.

hexed all

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17.08.2019 - 03:09 Uhr
okay

Mister X

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22.08.2019 - 21:50 Uhr
totmuede im bett und dann der titeltrack. beste

eric

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22.08.2019 - 21:55 Uhr
Bei mir ist „Hey Rosey“ quasi über den Hintereingang am meisten gewachsen.

Mister X

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21.09.2019 - 18:12 Uhr
Titeltrack = Song des Jahres. Da wird wohl nichts mehr Besseres kommen (können).

The MACHINA of God

User und Moderator

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17.10.2019 - 00:53 Uhr
Echt erst jetzt gecheckt, dass "Not in Kansas" ja neben der offensichtlichen Homage an R.E.M. noch eine zweite hat. "The flowers of Guatemala". Auch an sich ein schönes Album. Ihr liebstes für mich von ihnen. Dank der Stimmen-Vielfalt.

Web2.0

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09.12.2019 - 11:11 Uhr
Höre da gerade mal rein, und bin wirklich enttäuscht. Hätte irgendwas verschwurbelt-schwermütig-komplexes erwartet, aber das funktioniert ja anscheinend nach einem ganz einfachen Prinzip: Schlagzeug leicht daneben, pseudotiefsinnige Gitarren dazu und im Hintergrund irgendwelches Geklimper. Dazu dieser 0815-Gesang. Hätte das The Notwist nicht schon alles spannender und besser hinbekommen, vor 20 Jahren?

Web2.0

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09.12.2019 - 11:12 Uhr
Kann mir aber vorstellen, warum das bei so vielen ankommt. Das ist so ausdruckslose Musik, dass sich da viele drauf einigen können, und jeder kann die Bedeutung der Musik selbst hineinprojezieren.

musie

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09.12.2019 - 11:14 Uhr
Nachdem ich das Ganze live gesehen habe:

Album des Jahres und beste Rezi des Jahres

Web2.0

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09.12.2019 - 11:18 Uhr
Und eben im "Große Bands, die euch am arsch vorbeigehen"-Thread:

edegeiler
08.12.2019 - 19:09 Uhr
Nachdem ich sie live gesehen habe, kann ichs ja sagen: The National.

Felix H

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09.12.2019 - 11:36 Uhr
Kann mir aber vorstellen, warum das bei so vielen ankommt. Das ist so ausdruckslose Musik, dass sich da viele drauf einigen können, und jeder kann die Bedeutung der Musik selbst hineinprojezieren.

Elitärer und schwafeliger ging's nicht mehr?

Web2.0

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09.12.2019 - 12:32 Uhr
Ähm, doch, schon. Aber das war jetzt eher sehr ungenau ausgedrückt, hätte meine Aussage jetzt eher als polemisch bezeichnet.

Voyage 34

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09.12.2019 - 13:33 Uhr
Wie viel Energie so mancher verschwendet in dem sinnlosen Versuch anderen was schlecht zu reden

seno

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09.12.2019 - 13:34 Uhr
Nee, schwafelig und elitär passt schon. Aber manch einer braucht das halt.

Web2.0

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09.12.2019 - 13:48 Uhr
Hauptsache nichts vernünftiges auf meine gar nicht mal so blöden Argumente eingehen. Übrigens wird die Musik schagartig besser, sobald eine Frau singen darf, zumindest in "Oblivions".

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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09.12.2019 - 14:24 Uhr
"Ausdrucklos", "0815-Gesang", "Geklimper" sind Meinungen, keine Argumente. Ansonsten ja, manch einer braucht das halt.

MopedTobias

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09.12.2019 - 17:47 Uhr
Also The Notwist wären eine der letzten Referenzen, an die ich hier denken würde :D

musie

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09.12.2019 - 19:57 Uhr
ausser dem The und dem selben Anfangsbuchstaben sehe ich auch sehr wenig Gemeinsamkeiten...

seno

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10.12.2019 - 07:59 Uhr
Naja, ein T, I und O haben auch beide im Bandnamen. Du machst es dir zu leicht, musie.

musie

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10.12.2019 - 08:09 Uhr
@seno: mit anderen Worten, I am Easy to Find soll wie The Notwist tönen, meinst du das? oder verstehe ich deinen Humor nicht...

seno

Postings: 3433

Registriert seit 10.06.2013

10.12.2019 - 08:25 Uhr
Zweiteres ist der Fall. :-)

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