Billie Eilish - When we all fall asleep, where do we go?

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Armin

Plattentests.de-Chef

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31.01.2019 - 18:14 Uhr - Newsbeitrag
BILLIE EILISH veröffentlicht Video zur neuen Single „Bury A Friend“ und kündigt Debütalbum für den 29.03.2019 an




Es gibt nur wenige Newcomer*innen, die für solche Lobeshymnen sorgen, wie Billie Eilish. Die mittlerweile 17-Jährige mit der zerbrechlich-schönen Stimme und dem Tomboy-Style ist bereits seit knapp zwei Jahren musikalisch aktiv.

Nun hat sie endlich ihr Debüt-Album angekündigt und die erste Single daraus veröffentlicht.



Schaut Euch das Video zu „Bury A Friend“ hier an:



BILLIE EILISH – „BURY A FRIEND”







Bereits am Dienstag hatte sie über ihre Social-Media-Kanäle angekündigt, dass ein neuer Song erscheinen wird und zugleich den Titel ihres Debütalbums über einen kryptischen Video-Teaser angekündigt: „When We Fall Asleep, Where Do We Go?“ wird es heißen und am 29. März erscheinen.



“When we made ‘bury a friend,’ the whole album clicked in my head,” erklärt Billie. “I immediately knew what it was going to be about, what the visuals were going to be, and everything in terms of how I wanted it to be perceived. It inspired what the album is about. ‘bury a friend’ is literally from the perspective of the monster under my bed. If you put yourself in that mindset, what is this creature doing or feeling?”, sagt sie weiter. “I also confess that I’m this monster, because I’m my own worst enemy. I might be the monster under your bed too.”



Billie Eilish hat das Album zusammen mit ihrem Bruder Finneas in ihrer Heimatstadt L.A. selbst produziert. Viele Nächte verbrachte sie letztes Jahr zusammen ihrem Bruder in dessen Schlafzimmer, um gemeinsam an den neuen Songs zu arbeiten. Egal ob zu Hause oder auf Tour – ständig arbeiteten die beiden an den Stücken.







***



Bald kommt Billie Eilish auch wieder auf Tour:



BILLIE EILISH | LIVE



11.02.2019 – Berlin, Kesselhaus

12.02.2019 – Hamburg, Uebel & Gefährlich

17.02.2019 – Frankfurt, Gibson

Bobdoc

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Registriert seit 14.06.2013

10.02.2019 - 21:42 Uhr
Bin gespannt auf das Album. Die letzten beiden Songs fand ich klasse. Wundert mich dass sich hier niemand für sie interessiert? Weder positiv noch negativ...
Nun
11.02.2019 - 09:29 Uhr
Naja sie macht nicht wirklich interessante Musik meiner Meinung nach.
Sie fällt bei mir einfach in die Sparte voll egal.
Gebe dir aber Recht das die letzten beiden Songs irgendwas hatten. Dennoch irgendwie auch nicht so besonders das ich sie öfters als einmal höre.

Otto Lenk

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23.03.2019 - 00:28 Uhr
Ob es wohl eine Rezi geben wird? Ich hoffe doch!

edegeiler

Postings: 1653

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30.03.2019 - 21:16 Uhr
Bin sehr überrascht von der Reife des Ganzen. Was die 17jährigen heute für Themen ansprechen und in welcher Reife ist schon beeindruckend.
35 jähriger Ghostwriter
30.03.2019 - 21:48 Uhr
@edegeiler

Dankeschön!
By the Way
30.03.2019 - 21:53 Uhr
Ganz Interessante Gedanken zu ihr von Fantano:

https://m.youtube.com/watch?v=3VMWe3LVlGk&t=171s

Find diesen Kommentar zu ihr ziemlich lustig:

Billie Eilish is just Lorde directed by Jordan Peele but written by XXXTentacion

embele

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Registriert seit 14.06.2013

31.03.2019 - 15:33 Uhr
Cooles Album alles in allem sind die Vorschußlorbeeren schon berechtigt, tolle Songs, Hammer Sounds und was für eine Stimme/Stimmung...
!
31.03.2019 - 15:59 Uhr
http://www.superdeluxeedition.com/feature/saturday-deluxe-9-march-2019/
Mr Right
31.03.2019 - 21:39 Uhr
Album ist echt nichts besonseres.
Ist bei RYM schon bei 2,70/5

Die EP hatte ihre Momente aber das ist Popmist, sie nutzt nicht mal den Vorteil das ihr Sound anders ist.
D gibt's für mich einfach kaum interessante Ideen. Und textlich ist das mega schwach.
Meuterer
31.03.2019 - 21:40 Uhr
Unser Forum unser Land maximaler Widerstand!
Die Kirche, die im Dorf gelassen wurde.
31.03.2019 - 21:56 Uhr
Ihr könnt ja abfeiern was lhr wollt. Aber wie kann man dieses Geseusel mit einer starken Stimme in Verbindung bringen? Hach, ich bin ja so verletzlich, hauch.

Idee: vorherige Generationen haben schon alles Gute abgegrast. Jetzt ist nur noch das Schlechte übrig.

Hauch.
Maledetto
03.04.2019 - 14:42 Uhr
Sie passt total in die Zeit, eine junge unabhängige Frau, schminkt sich grausig, gibt sich einen Genderneutralen Namen und singt gruslig-traurige Lieder für gruslig-traurige Teens.

Genial. Gab es so bestimmt noch nicht.

Alice Cooper möchte sein Copyright zurück.
@Maledetto
03.04.2019 - 14:56 Uhr
Sie hat sich ihren Geburtsnamen "gegeben"? Ist das dein Ernst?

Armin

Plattentests.de-Chef

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04.04.2019 - 20:27 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?
Der neue Hype
04.04.2019 - 21:02 Uhr
DIE 17-JÄHRIGE SINGT VON TRAUER UND VERZWEIFLUNG, LÄCHELT NIE
Billie Eilish – in den
Kinderzimmern wird’s düster

https://www.bild.de/unterhaltung/musik/musik/billie-eilish-17-die-saengerin-ist-der-neue-star-der-musikwelt-61025044.bild.html
Langweilig
05.04.2019 - 11:08 Uhr
Wie überbewertet kann eine Interpretin sein?Ja, die Videos sind gut - vor allem gut darin, von den lahmen Songs abzulenken.
Generation Smartphone
05.04.2019 - 13:08 Uhr
Ich habe zu wenig Follower auf Instagram, und kann die Trauer und Verzeiflung von Billie Eilish deswegen total nachvollziehen :(

revilo

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05.04.2019 - 14:31 Uhr
Super dass ihr nicht auf den Hype aufspringt. Absolut durchschnittlich
Verschwurblungstheoretiker
05.04.2019 - 18:35 Uhr
der übliche Hype aus Amerika, wie wir ihn kennen

Mister X

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08.04.2019 - 00:30 Uhr
Dave Grohl vergleicht sie mit Kurt Cobain. Ihre Musik kann er ja nicht meinen...

musie

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08.04.2019 - 09:42 Uhr
finde das Album erfreulich spannend und abwechslungsreich. einige lieder sind extrem stark.
Frage ich mich
08.04.2019 - 10:38 Uhr
Und die wären?

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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08.04.2019 - 17:27 Uhr
Ich mag das Album insgesamt auch. 6/10 hätte ich wohl auch gegeben. Einige wirkliche Highlights, einige eher langweilige Songs, aber kaum echte Schwachpunkte.

Den Hype gehe ich nicht ganz mit, aber die Musik ist in Ordnung.
Sbeve
08.04.2019 - 18:13 Uhr
Die Lyrics sind zur Hälfte aus Top-Postings von Tumblr vor 7 Jahren rauskopiert.
Die meisten Leute die dadrauf jetzt steil gehen, waren damals halt noch zu jung für Internet...

AVMsterdam

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08.04.2019 - 22:51 Uhr
Viel Hype, dahinter eigentlich aufpolierter Mittelmaß ...
i'm 14 and this is deep
09.04.2019 - 00:10 Uhr
sHE's brOKen

Mister X

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09.04.2019 - 08:12 Uhr
Falls jemand noch mit dem Argument ankommen will. Nein Ruhig ist nicht gleich Langweilig. Eintoenig = Langweilig

Otto Lenk

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09.04.2019 - 10:30 Uhr

Mir gefällt das Album gut 8/10

Armin

Plattentests.de-Chef

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10.04.2019 - 20:13 Uhr - Newsbeitrag


Neuer Streaming-Rekord: Billie Eilish hängt selbst Ariana Grande ab



Baden-Baden, 10.04.2019. - Die Zahl 14 scheint im Leben von Billie Eilish eine große Rolle zu spielen: Bereits mit 14 Jahren landete die US-Senkrechtstarterin ihren ersten großen Hit „Ocean Eyes“. Ihr Langspiel-Debüt „When We All Fall Asleep, Where Do We Go?” umfasst nun 14 Songs, die binnen sieben Tagen alleine in Deutschland fast 14 Millionen Mal gestreamt wurden - Rekord! Der Universal Music-Newcomer erzielt damit hierzulande das meistgestreamte Album einer Künstlerin in der Startwoche und löst Ariana Grande ab, die den bisherigen Bestwert erst vor eineinhalb Monaten aufgestellt hatte. Dies ist das Ergebnis einer Sonderauswertung von GfK Entertainment auf Basis von Premium- und werbefinanzierten Musik-Streams ab einer Länge von 31 Sekunden.



In den Offiziellen Deutschen Charts bringt Billie Eilish mit neun Tracks derzeit so viele Titel unter wie niemand sonst. Davon rangieren u. a. „Bad Guy“ auf zehn und „Bury A Friend“ auf 30. Im Album-Ranking startete Eilish, die im Sommer auch nach Deutschland kommt, am vergangenen Freitag als höchstplatzierter internationaler Act an vierter Stelle.




Mister X

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Registriert seit 30.10.2013

11.04.2019 - 16:11 Uhr
Alpung des Monats im Musikexpress. Die neue Vampir Wochenende im Mittelfeld des Kriedg der Sterne
..
11.04.2019 - 21:08 Uhr
Die aktuelle Ausgabe hat Robert Smith auf dem Frontcover. Da kann man darüber hinwegsehen, dass sie sonst keine Ahnung haben.
antwort
12.04.2019 - 10:05 Uhr
na wir gehen ins Bett du vollpfosten

Major

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Registriert seit 14.06.2013

12.04.2019 - 10:10 Uhr
Im Vergleich zu dem unglaublichen Schund, der seit Jahren die Musikindustrie und somit die Charts beherrscht, wirkt BE zumindest auf den ersten Blick sehr erhaben. Ein Vergleich mit Lorde ist da mehr als angebracht, wobei diese dann doch eher das 1-Hit-Wonder mit wenig künstlerischer Substanz blieb.

MopedTobias

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12.04.2019 - 10:40 Uhr
Zwei durchweg ziemlich großartige Alben sind jetzt nicht gerade die Definition von One-Hit-Wonder.

Major

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Registriert seit 14.06.2013

12.04.2019 - 10:57 Uhr
Wahrscheinlich sprechen wir nicht über die gleiche Künstlerin?
Das Debut war "OK" und der Nachfolger glänzte mit allem, was moderne Pop-Musik heute so zu bieten hat.
Wer das mag, kann das gerne "großartig" finden, aber dann ist eben auch das meiste, das heute so in den Gehörgängen nervt "großartig". Es gibt eben kein Entkommen aus dem Schubladendenken und endlosem Kopieren von erfolgreichen (also gewinnträchtigen) Abziehbildern in der Major-Musikindustrie.

Ob sich BE davon los-sagen kann wird dann auch das nächste Album zeigen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Alphex
12.04.2019 - 11:02 Uhr
>Es gibt eben kein Entkommen aus dem Schubladendenken und endlosem Kopieren von erfolgreichen (also gewinnträchtigen) Abziehbildern in der Major-Musikindustrie.

kUlTuRInDuStRiE, ScHeIsS jAzZ

Album geht okay - bin null Zielgruppe und persönlich auch nicht großartig berührt, aber verstehe den Hass nicht. Der Hype ist für andere, und neu ist der Sound nicht, aber modern ist das allemal (und im Gegensatz zur parallel aktuellen Lena auch kein reiner Abklatsch von etwas, das sich längst gut verkauft).

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

12.04.2019 - 12:27 Uhr
Ich dachte, wir sprechen über dieselbe Künstlerin, aber bin mir jetzt auch unsicher...

Eine Ballade wie "Writer in the Dark", die sich mit etwas Feinjustierung auch einer Fiona Apple, Tori Amos oder sogar Kate Bush* zuschreiben lassen könnte, ist ganz normaler Charts-Brei? Schön wärs ja, wenn der moderne Pop-Standard ähnlich kreativ und überraschend wie der auf Melodrama wäre...

Tut mir leid, aber deine Behauptung finde ich anmaßend. Da kann ich auch die ähnlich steile These aufstellen, dass für alle, die bei Lorde keinen Unterschied zu anderer Charts-Mucke hören, auch die Beatles und, öhh, Coldplay die gleiche Band sind, machen ja beide irgendwie Gitarren-Pop. Nein, ich finde nicht das meiste, was "die Gehörgänge nervt", großartig, wie kommst du darauf?

*um deine wahrscheinliche Antwort vorwegzunehmen: Ja, ich bin mit den Diskographie aller Künstlerinnen mehr als intensiv vertraut, keine Sorge :)
Dennisolslslosl
12.04.2019 - 12:35 Uhr
Team MopedTobias

Lorde als One-Hit-Wonder ist fast schon Satire.
der tro.llt nur
12.04.2019 - 12:38 Uhr
macht euch keine mühe, major hat von musik nicht wirklich ahnung.

Major

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Registriert seit 14.06.2013

12.04.2019 - 13:40 Uhr
"Eine Ballade wie "Writer in the Dark", die sich mit etwas Feinjustierung auch einer Fiona Apple, Tori Amos oder sogar Kate Bush* zuschreiben lassen könnte, ist ganz normaler Charts-Brei?"

"Writer" ist natürlich kein Charts-Brei, aber doch wohl eher untypisch für das Album.
Trotzdem - hier Vergleiche anstellen zu wollen zu Bush, Amos und Apple ist wesentlich mehr als "Feinjustierung".
"Writer" ist harmonisch wie melodisch ziemlich eindimensional. Vier Akkorde leicht abgewandelt über den gesamten Song - das ist das gängige Rezept jeder schnöden wie einfallslosen Pop-Nummer ohne Diversität, ohne echte Dynamik, ohne jede Überraschung - eine wenig erinnerungswürdige Pop-Nummer eben doch. Über den Gesang lässt sich streiten - eine wirklich gute Sängerin ist Lorde jedenfalls nicht - verzeihlich.
Aber vergleiche das mal mit Apples' "Never is a promise" oder Amos' "Gold Dust". Ein anderes Universum.

"Schön wärs ja, wenn der moderne Pop-Standard ähnlich kreativ und überraschend wie der auf Melodrama wäre..."

Sicher gibt es Lichtblicke bei Lorde, aber Deine Beschreibung für ihr Schaffen war "Großartig". Für mich bleibt sie aber Mittelmaß, wenn man einfach die richtigen Maßstäbe ansetzt, und die finden sich - und zumindest da wirst Du mir Recht geben - zu allerletzt in der Pop-Musik.
Wenn Lorde also "großartig" ist (ich finde sie ja auch ganz OK...), wie bewertet man dann die wirklich "großartigsten" Singer/Songwriter der letzten 50 Jahre?
Megatittenaffengeil?

Naja, egal hier geht es eh um Billie Eilish.

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

12.04.2019 - 14:11 Uhr
Danke erstmal für deine Ausführungen zu "Writer", die inhaltlich gut unterfüttert sind. Ist nichts Selbstverständliches :)

Natürlich sind die genannten kompositorisch stärker, aber ich höre Lorde trotzdem tendenziell näher bei ihnen als bei irgendeinem diffusen Charts-Brei. Die von dir genannten Eigenschaften von wenig Akkorden, fehlender Dynamik etc. finden sich ja sowieso auch bei genug anderer, oft gefeierter Musik wieder, die man sicherlich nicht mit Charts oder Einheits-Pop assoziieren würde. Das sind keine Totschlagargumente gegen gute oder erinnerungswürdige Musik für mich, gerade Lorde finde ich in ihren Melodien, Texten und Kniffen in Sound und Produktion ausgesprochen memorabel.

"Für mich bleibt sie aber Mittelmaß, wenn man einfach die richtigen Maßstäbe ansetzt, und die finden sich - und zumindest da wirst Du mir Recht geben - zu allerletzt in der Pop-Musik."

Wenn du "Pop-Musik" hier synonym mit Charts-Pop und "Industrie" meinst, muss ich gerade hier ja entschieden widersprechen. Gerade da liegt Lorde ganz weit drüber in meinen Ohren.

"Wenn Lorde also "großartig" ist (ich finde sie ja auch ganz OK...), wie bewertet man dann die wirklich "großartigsten" Singer/Songwriter der letzten 50 Jahre?"

Ähh, widerspricht sich das nicht mit dem Satz davor? Erst soll "Pop-Musik" der Maßstab sein und jetzt die "großartigsten Singer-Songwriter der letzten 50 Jahre"? Keine Ahnung, ehrlich gesagt hab ich mir wenig Gedanken um das Wort "großartig" im Kontext von Lordes Bezug zur ganzen Musikgeschichte gemacht. Und werde das auch nicht, das ist mir etwas zu blöd :D

Major

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Registriert seit 14.06.2013

12.04.2019 - 14:16 Uhr
Nein, wir missverstehen uns da.
"Pop"-Musik soll eben NICHT der Maßstab sein.

{Na gut, die Beatles waren auch mal "Pop", so wie viele andere große Namen.}

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

12.04.2019 - 15:01 Uhr
Ja, das fand ich etwas konfus, weil "Pop-Musik" als Begriff erstmal alles von den Beatles bis Lena umfasst. Aber ist jetzt auch nicht weiter wichtig, war ja schon mehr als genug Off-Topic hier.
Mappe
12.04.2019 - 15:19 Uhr
"In dem Song wiederholt sich so oft was" ist nun nicht ernsthaft ein Kriterium, nach dem ein Song qualitativ bewertet wird, oder? Gerade der Minimalismus macht die Intensität und Genialität von "Writer In The Dark" aus. Und da kannst man gern, öh, "Every Single Night" von Fiona nehmen, das ist nun auch nicht abwechslungsreicher. Ist aber völlig wurscht.
Billie Eilish sehe ich in der Ausdrücksstärke nicht im Mindesten bei Lorde oder gar Apple oder Amos.

Major

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Registriert seit 14.06.2013

12.04.2019 - 15:45 Uhr
"Und da kannst man gern, öh, "Every Single Night" von Fiona nehmen"

Nein, nehme ich nicht weil der Vergleich hinkt - hier geht es um eine Ballade. Und "Every Single Night" hinkt Apples' Großtaten um Meilen hinterher.

"Gerade der Minimalismus macht die Intensität und Genialität von "Writer In The Dark" aus."

Man könnte es genau so gut Ideenlosigkeit nennen... Aber bitte.

"Billie Eilish sehe ich in der Ausdrücksstärke nicht im Mindesten bei Lorde oder gar Apple oder Amos"

Die beiden großen "As" der 90ger sind schwer mit irgendwas zu vergleichen, auf jeden Fall eine Welt für sich (mit Björk und vielleicht PJ Harvey in einem Boot).

Lorde mit Billie Eilish vergleichen ist da schon wesentlich einfacher und fairer.
Und was die "Ausdrucksstärke" angeht kann ich da keinen wesentlichen Unterschied hören.
Letztlich war Lorde vor fünf Jahren eine Wegbereiterin, eine von ganz vielen.

An Billie Eilish gefällt mir die scheinbare Unverbrauchtheit und das Scheißen auf Konventionen, genau wie ein Faible für Harmonien das so vielen Künstlern und Produzenten heutzutage komplett abgeht.

Aber lassen wir die Kirche im Dorf:
Genau wie Lorde ist das durchkonzeptionierte Popmusik für Teenies, nur eben von der deutlich besseren Sorte, weil wesentlicher weniger Prätentiös und dafür kunstvoller.
So, wie es auch "Royals" war.








MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

12.04.2019 - 16:18 Uhr
"Und "Every Single Night" hinkt Apples' Großtaten um Meilen hinterher."

Da muss man dann aber fairerweise anbringen, dass auch niemand auf die Idee gekommen wäre, die "Großtaten" von Apple oder Amos ins Feld zu führen. Ich meinte nur, dass sich der Song ästhetisch eher mit den genannten Künstlerinnen vergleichen lässt als mit Konserven-Pop.

"Durchkonzeptionierte Popmusik für Teenies" halte ich aber für eine unnötig abwertende Entmündigung zweier Künstlerinnen, die ihre Musik nachweislich selbst (mit)schreiben und denen sich durchaus Talent attestieren lässt.

Major

Postings: 2327

Registriert seit 14.06.2013

12.04.2019 - 16:29 Uhr
"Durchkonzeptionierte Popmusik für Teenies" halte ich aber für eine unnötig abwertende Entmündigung zweier Künstlerinnen, die ihre Musik nachweislich selbst (mit)schreiben und denen sich durchaus Talent attestieren lässt."

Das eine schließt das andere ja keineswegs aus.
Beide machen das, was sie an "ungereiften" musikalischen Erfahrungen mitbringen, und das ist - zumindest noch - Popmusik für Altersgenossinnen.
Also völlig OK, oder, wie der große Max Goldt es mal geschrieben hat, "verzeihlich". ;-)
Mappe
12.04.2019 - 16:51 Uhr
Oh Mann, Major, nicht alles, was dir nicht zusagt, ist gleich "für Teenies" oder sonst was.
"Writer In The Dark" könnte auf einem Fiona-Album sein und du hättest nicht mal gezuckt. Aber ein wenig Marketing und Promo macht dich gleich blind und schickt dich auf den Trip, dass es ja nicht gut sein kann. Wenn ich Musik so hören würde, hätte ich viel verpasst.

Major

Postings: 2327

Registriert seit 14.06.2013

12.04.2019 - 17:00 Uhr
Leseschwäche?
Vielleicht solltest Du weniger an meiner Person herumrätseln, wenn Du ausdrücklich noch nicht mal das verstehst was ich schreibe.

"Writer In The Dark" könnte auf einem Fiona-Album sein und du hättest nicht mal gezuckt."

Vielleicht nicht, wenn FA es interpretiert hätte. Aber ein schwacher Apple Song schmälert noch lange nicht ihr bescheidenes Lebenswerk.

"Wenn ich Musik so hören würde, hätte ich viel verpasst. "

Ich glaube nicht dass ich sehr viel verpasst habe.
In der Tat bin ich aber nicht mehr die Adressatin für Teenie-Pop. ;-)
Frag dich lieber selbst, was Du noch alles verpassen könntest.

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