Greta Thunberg - Vorbild für die ignorante Menschheit oder verhaltensgestörte Teenagerin?

User Beitrag
Rechte weg
03.02.2019 - 20:09 Uhr
Menschheit und Planet Erde gerettet!
Anmerkung zu 20:18
03.02.2019 - 20:21 Uhr
Es wäre schön, wenn man so etwas störendes hier nicht mehr lesen muss. Vielleicht kann das Forum solche Beiträge rausfiltern. Das ist dann keine Zensur, eher Hygiene.
giftzwerg
03.02.2019 - 20:22 Uhr
wenn ich was gemmeinnütziges tun kann stehe ich gerne zur verfügung um welten zu verbinden und berge zu versetzen.
könnte man die menschheit entmenschen, wäre das affbar? hurra es rollt, ich hab das rad erfunden..
Anmerkung zu 20:18
03.02.2019 - 20:24 Uhr
Ich möchte bitte nicht mit der Realität konfrontiert werden.
Rechtsbrauner Menschenfeind
03.02.2019 - 20:27 Uhr
Rechte wie ich schützen Frauen, Homosexuelle und Transgender vor Übergriffen!

*ATOMROFLKOPTER*

HEHE

In Wahrheit sind Islamisten natürlich meine Brüder im Geiste. Dennoch schreibe ich obiges. Ich bin ganz schön clever, oder?
Greta Thunberg antwortet ihren Kritikern
04.02.2019 - 18:25 Uhr
Auf Facebook postete sie einen Brief, in dem sie einiges klarstellt.

https://www.jetzt.de/digital/facebook-greta-thunberg-antwortet-ihren-kritikern
Claas Relotius
04.02.2019 - 18:49 Uhr

Ich kann denjenigen, die die Migrationsdebatte hysterisch finden, nur empfehlen, sich mal mit ihren Kindern, Enkeln, Neffen oder Nichten über das Thema zu unterhalten. Die Kinder und Jugendlichen von heute haben nämlich längst verstanden, dass sie gerade von ein bis zwei kompletten Generationen von Erwachsenen im Stich gelassen werden.


Ganz schlimme Hetze vom Spiegel! Wo ist nüüüüürtz, wenn man ihn mal braucht?
Zukünftiger Opa
05.02.2019 - 09:19 Uhr
Ja, ich denke, meine Enkel werden mich tatsächlich fragen, wie es sein konnte, dass die Politik Menschlichkeit gezeigt hat und Flüchtende beschützen wollte und warum das deutsche Dummvolk, dem es an kaum etwas fehlt, nur am rumjammern und hetzen war und Parolen wie zu Führers Zeiten brüllte.

Und dann werde ich antworten: Weil die Menschen dumm sind, mein Kleines. Je eher du dir das bewusst machst, umso besser.
Saarlomon
05.02.2019 - 09:49 Uhr
dass die Politik Menschlichkeit gezeigt hat und Flüchtende beschützen wollte

Der "zukünftige Opa" sieht halt nur notleidende Kriegsflüchtlinge in Lebensgefahr, Familien mit Kindern, verängstigte Waisen. Der "History Repeater" sieht nur Kriminelle und brutale Fundamentalisten. Kein Grund zu streiten also.
Zukünftiger Opa
05.02.2019 - 09:57 Uhr
Ich sehe nicht nur notleidende Kriegsflüchtlinge, mir ist bewusst, dass es auch andere gibt. Aber wegen ein paar Arschlöchern die komplette Menschlichkeit einzustellen, halte ich für falsch. Und Pegida, AfD und Konsorten halte ich für rechte Vollidioten, die in dem Reich, welches sie sich ja so herbeisehnen, nicht einen Tag überleben würden.
Witz des Tages
05.02.2019 - 10:02 Uhr
...wie es sein konnte, dass die Politik Menschlichkeit gezeigt hat und Flüchtende beschützen wollte..."

Kalauer des Jahres 2015
05.02.2019 - 10:09 Uhr
...wie es sein konnte, dass die Kanzlerin nur für sie unvorteilhafte Bilder vermeiden wollte und dabei Unbedarften den Eindruck vermittelte, Menschlichkeit gezeigt zu haben ...
Saarlomon
05.02.2019 - 10:40 Uhr
wegen ein paar Arschlöchern die komplette Menschlichkeit einzustellen

DU meinst halt, es sind nur "ein paar" Arschlöcher", die anderen meinen, es sind nur "ein paar notleidende Kriegsflüchtlinge". Man könnte ja mal damit anfangen, zu differenzieren.

eric

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05.02.2019 - 14:29 Uhr
Hach, diese netten Vaterlandsretter, die wahrhaft vorbildlichen Vertreter der "Achse des Guten", die wahren "Einblicker" unserer Gesellschaft - denen es anscheinend nicht einmal zu billig ist, ihren Hass auf ein junges Mädel auszuschütten. Ein schauriger Überblick von Übermedien. Und die Schwarznicks hier bejubeln solch Ewig-Gestrige auch noch.


Mit der Anmut und Überzeugungskraft eines auf der Veranda sitzenden Herren, der mit dem Gehstock wild in die Luft rumfuchtelt und von früher erzählt, konstatiert der frühere „Focus“-Korrespondent Olaf Opitz bei „Tichys Einblick“ mit Blick auf protestierende Schüler:

„Vielleicht bräuchten diese verwöhnten Bio-Kids mal einen Eis-Winter wie im Januar 1979, wo ihre Windmühlen bei Eisregen und minus 20 Grad einfrieren, Solaranlagen unter einer dicken Schneedecke liegen. Dann wird in Großstädten und ganzen Bundesländern der Strom abgeschaltet oder das Netz bricht gleich zusammen. Dann ist Schluss mit Smartphone daddeln und das Kinderzimmer wird zum Eisschrank. Für solche Erkenntnisse braucht man jedoch Lebenserfahrung. Aber die ist ja heute völlig überbewertet.“

Ah ja, die alte Weissagung des Stammes der Tichy: Erst wenn durch die angebliche Klimaerwärmung das Wetter kälter wird, werden diese Gören schon sehen, dass man Bildschirmzeit nicht essen kann.

Erschreckend persönlich wird es, wenn über die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg geschrieben wird. Man kann sich ja auch kritisch auseinandersetzen mit dem, was sie sagt, aber vermutlich spürt man sich erst nach einem guten Ad-Hominem-Angriff so richtig. Erwachsenen, kultivierten Männern scheint jede journalistische Distanz abhanden zu kommen, wenn es um Teenager und/oder Klimaschutz geht.

Der Text des früheren FAZ-Korrespondenten Thomas Rietzschel auf der „Achse des Guten“ ist mit dem folgenden Ankündigungstext versehen:

„Ein 16-jähriges Mädchen, altklug und verhaltensgestört, von Untergangsphantasien verfolgt und von der Idee besessen, die Welt retten zu müssen, wird innerhalb weniger Wochen zur Ikone einer neuen Jugendbewegung. Gestern Abend schaffte sie es an die zweite Stelle in der Tagesschau und den Tagesthemen. Die grüne Saat trägt frühreife Früchte.“

(Interessanterweise wurde derselbe Text auch von Publizist und Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel vertwittert – so eine Herabwürdigung eines Teenagers ist anscheinend derart cool, dass sie viele Quellen und Verbreiter verträgt.)

Auch „Welt“-Autor Olaf Gersemann arbeitet sich jovial wie ein Fußballkommentator an der schwedischen Schülerin ab:


„Man braucht keine seherischen Fähigkeiten, um vorherzusagen, dass die zehnte Pressekonferenz dieser Art kaum noch frequentiert werden wird und die 50. gar nicht mehr. Greta wird eine neue Message brauchen, sonst ist der Hype in nicht allzu ferner Zukunft wieder vorbei.“
Major (berufen)
05.02.2019 - 14:38 Uhr
@eric, kannst du bitte eine Quellenangabe hinzufügen, sonst kann ich deinen Unsinn wissenschaftlich nicht verifizieren oder eher falsifizieren. Ansonsten Beitrag bitte löschen.

Major

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05.02.2019 - 14:39 Uhr
Die übliche Vorgehensweise: Diffamieren und lächerlich machen.
Jugendliche wie Greta sind es, die einem noch Hoffnung geben, die "ewig Gestrigen" dagegen haben eine Heidenangst vor der Stärke der nächsten Generation.

eric

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05.02.2019 - 14:41 Uhr
Die Quellen bzw. der Original-Sermon der verbitterten Schreiberlinge sind im Artikel von Übermedien.de direkt verlinkt. Link zum (frei zugänglichen) Artikel ist gut erkennbar?
Witz des Tages
05.02.2019 - 14:42 Uhr
major kann man nicht lächerlich machen.
Das belommt keiner so gut hin, wie er selbst.
q.e.d.

PS: "Jugendliche wie Greta sind es, die einem noch Hoffnung geben"
Das ist aber schon sehr infantile Prosa (ungeachtet dessen, dass Greta Thunberg Respeckt und Zuspruch verdient).
Astrid L.
05.02.2019 - 14:44 Uhr
Every generation needs its Pippilotta Viktualia Rollgardina Schokominza Efraimstochter Langstrumpf!

Major

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05.02.2019 - 14:50 Uhr
"Das ist aber schon sehr infantile Prosa (ungeachtet dessen, dass Greta Thunberg Respeckt und Zuspruch verdient). "

Auf glaube auf den "Respeckt" eines Hasspredigers kann sie verzichten.

@major
05.02.2019 - 14:54 Uhr
Wo hast du einen "Hassprediger" idenfiziert?
Wieder unterm Aluhut im Suff eingeschlafen?
Party-Crasher
05.02.2019 - 15:01 Uhr
Vielleicht würde Greta auch sagen, kommt mal runter, alle miteinander, es geht um die Erde, und
nicht um euch , und darum wer diese Diskussion für sich entscheidet

Major

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05.02.2019 - 15:06 Uhr
Doch, doch, beachte ruhig meine "Pöbeleien".

Es ist auch toll zu beobachten wie ein einzelner Mensch so viel Scheiße am laufenden Band produzieren kann wie du. Schade, dass der permanente Versuch, mich hier ruhig zu ekeln niemals funktionieren wird. Aber egal, die Zeit kannst du ja mangels realen sozialen Kontakten oder irgendeiner echten Aufgabe hier aufbringen.
Aber es ärgert auch den strammsten Berufstroll, dass sein Müll immer wieder gelöscht wird, oder?
Testopa
05.02.2019 - 15:23 Uhr
Dass die Schwarznicks hier ihren Durchfall reinsetzen, geschenkt, dass Grünnicks dem nacheifern: Erbärmlich.
@Major
05.02.2019 - 15:28 Uhr
"die "ewig Gestrigen" dagegen haben eine Heidenangst vor der Stärke der nächsten Generation."

Was genauso soll denn die Stärke der nächsten Generation sein?
24/7 am Smartphone hängen? Das Mittagessen auf Instagram posten? Auf Twitter über falsches gendern beschweren?

Major

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05.02.2019 - 15:34 Uhr
"Was genauso soll denn die Stärke der nächsten Generation sein?
24/7 am Smartphone hängen? Das Mittagessen auf Instagram posten? Auf Twitter über falsches gendern beschweren? "

Man sollte nicht immer von sich auf Andere schließen.
Lee Majors
05.02.2019 - 15:36 Uhr
major gelingt wirklich kein einziger konter.
erbärmlich.
@Lee Majors
05.02.2019 - 15:37 Uhr
Aber er hat die "Moderation" auf seiner Seite. Wie ein eher stalinistischer Apparatschik.
jammerlappen
05.02.2019 - 15:52 Uhr
Naja wohl der überwältigende Teil der protestierenden Schüler geht da wohl nur hin da die Alternative eben Unterricht ist und der Protest via Instagram usw zum coolen Event wird. Die allermeisten der "nächsten Generation" verhalten sich eher noch Umweltzerstörender in ihrem Konsumwahn.
jammerlappen
05.02.2019 - 15:53 Uhr
... als eben die vorangegangen Generationen.

Loketrourak

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06.02.2019 - 10:11 Uhr
guter Blogbeitrag (AFD, Broder und Thunberg).


Natürlich führt der Anblick einer größeren Zahl aktivistischer, für ihre Interessen streikenden Kinder zu reflexhafter Abwehr, die sich in reaktionären Ressentiments artikuliert. Diese SchülerInnen erkennen schließlich den transgenerationalen Klassenkampf, den der Kapitalismus als Raubbau gegen die nachkommenden Generationen führt. Und da die AFD die Einheit von nationalistischer Restauration und kapitalistischer Expansion erzwingen will, ist sie auf die Imagination vermeintlicher fremder und personifizierter Krisenursachen (Geflüchtete) ebenso angewiesen wie auf die ökoromantische Leugnung von Schranken der Ausbeutung natürlicher Ressourcen.

Der Wanderjunge Fridolin

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06.02.2019 - 15:59 Uhr
@eric:

Die Zitate sind wirklich bodenlos. Auf die Sorte alte Herren kannst du keinen Pfifferling setzen. Ich nehme die Horde motivierter Schüler. Mit oder ohne Smartphone.

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