Better Oblivion Community Center - Better Oblivion Community Center

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Armin

Plattentests.de-Chef

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24.01.2019 - 19:28 Uhr - Newsbeitrag
PHOEBE BRIDGERS und CONOR OBERST überraschen mit gemeinsamen Album als BETTER OBLIVION COMMUNITY CENTER

Duo kündigt Überraschungs-Debüt-LP von der Band aus der Gerüchteküche an

Schaut euch die erste Performance des BETTER OBLIVION COMMUNITY CENTERS in der „Late Show With Stephen Colbert“ hier an



Ein bereits seit Sommer auf diversen Fansites, Reddit-Boards und Twitter kursierendes Gerücht wurde gestern Nacht zur Gewissheit: Kurz bevor PHOEBE BRIDGERS und CONOR OBERST einen Liveauftritt in der „Late Show With Stephen Colbert“ auf CBS hatten, erschien plötzlich ein Album mit dem Titel „Better Oblivion Community Center von Better Oblivion Community Center“ auf DSPs wie Spotify, Apple Music und Tidal. Ein Song darauf heißt „Dylan Thomas“ welchen PHOEBE und CONOR kurz darauf in der Late Show live darboten um im Anschluss das Album anzukündigen.

PHOEBE BRIDGERS und CONOR OBERST hielten ihre Pläne, eine neue Band mit dem Namen BOCC (Better Oblivion Community Center) ins Leben zu rufen, monatelang geheim während sie im Sommer und Herbst 2018 in Los Angeles schrieben und aufnahmen. Am Ende des Jahres kursierten die ersten Gerüchte und eine mysteriöse Telefonnummer erschien auf Social Media Plattformen. Fans beider Künstler erhielten rätselhafte Broschüren per Post, und eine Bushaltestelle in ihrer Heimatstadt L.A. warb plötzlich für das BETTER OBLIVION COMMUNITY CENTER.

Koproduziert von BRIDGERS, OBERST und dem langjährigen OBERST/BRIGHT EYES Mitarbeiter Andy LeMaster, featured „Better Oblivion Community Center“ die Arbeit mehrerer talentierter Freunde: Gitarrist Nick Zinner von den YEAH YEAH YEAH YEAHS spielt auf zwei Tracks (erste Single „Dylan Thomas“ und „Dominoes“), während Carla Azar (AUTOLUX, JACK WHITE) auf der Hälfte des Albums Schlagzeug spielt. Die andere Hälfte bespielt mit Wylie Gelber und Griffin Goldsmith die Rhythmusgruppe der DAWES. Americana Singer/Songwriter CHRISTIAN LEE HUTSON steuert Gitarre und ANNA BUTTERSS den Bass bei. Für ihren Live-Auftritt in der „Late Show With Stephen Colbert“ sowie die bevorstehende Tournee vervollständigen XXXX und XXXX neben PHOEBE und CONOR das Bandquartett.

„Better Oblivion Community Center“ ist ab sofort digital erhältlich und erscheint am 22. Februar 2019 auch als CD und LP physisch bei Dead Oceans.

Der Untergeher

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25.01.2019 - 09:34 Uhr
Huch, da wird reingehört, wie prinzipiel in alles, das Oberst fabriziert.
SonLux
25.01.2019 - 13:54 Uhr
Spannendes Projekt. Der erste Song gefällt schonmal
früchtchen
25.01.2019 - 17:34 Uhr
wunderschön klingt das.

saihttam

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25.01.2019 - 17:37 Uhr
Jo, schöne Überraschung!

Gordon Fraser

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27.01.2019 - 17:26 Uhr
Funktioniert aufs erste Hören besser als die Vile/Barnett-Kombo.

saihttam

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27.01.2019 - 19:25 Uhr
Och, die fand ich damals schon auch ganz lässig. War halt eher was für nen entspannten Grillabend im Sommer. Das hier geht dafür deutlich näher ans Herz.

Hab mich allerdings nie sonderlich mit Conor Oberst beschäftigt. Womit sollte ich denn da einsteigen?

Der Untergeher

User und News-Scout

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Registriert seit 04.12.2015

27.01.2019 - 20:37 Uhr
Hab mich allerdings nie sonderlich mit Conor Oberst beschäftigt. Womit sollte ich denn da einsteigen?

Bright Eyes - Lifted or The Story Is in the Soil, Keep Your Ear to the Ground
Bright Eyes - I’m Wide Awake, It’s Morning
Conor Oberst - Ruminations

Finde die Kollaboration nur mäßig gelungen. Das mag aber auch daran liegen, dass ich Bridgers nicht sonderlich mag und Conor am liebsten im jammerlappigsten Zustand beim Leiden zuhöre.

hallogallo

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27.01.2019 - 21:40 Uhr
Die Liste vom Untergeher kann ich unterschreiben. Und wenn der Grundkurs Jammerlappigkeit bestanden ist, darf man sich an Fevers and Mirrors probieren. Die eher spirituell veranlagten Hörer zieht es hingegen nach Cassadaga.

Mich hat das neue Projekt nach ein paar Durchgängen auch noch nicht vom Hocker gerissen. Ich finde es nicht schlecht, aber meine Erwartung an Conor Oberst ist immer riesig und ich finde, auf der Platte kommt sein charakteristisches Songwriting nicht so gut durch. Phoebe Bridgers finde ich so weit angenehm, aber eben auch nicht bahnbrehend. Vielleicht wächst das Album ja noch.
Levin
30.01.2019 - 10:20 Uhr
Ich finde gerade Service Road wirklich harmonisch und der Anfang erinnert ungemein an Ryan Adams‘ damn sam für mich.
Wäre schön wenn da noch ne Review kommt, für mich ein wirklich angenehmes Album, auch wenn ich manchen zustimme, dass ich Oberst lieber als Jammerlappen seh. Aber für mich harmonieren beide gut und für nen ruhigen Abend absolut empfehlenswert.

The MACHINA of God

User und Moderator

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31.01.2019 - 17:59 Uhr
Joah, ganz nett auf's erste Ohr. Höre ja den Conor nciht mehr so oft wie früher. Seine Meisterwerke liegen defintiv etwas zurück.

Armin

Plattentests.de-Chef

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31.01.2019 - 20:30 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

humbert humbert

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03.02.2019 - 23:12 Uhr
Mir geht es wie einigen hier. Alles ganz nett, aber nichts besonderes. Ich bin jedoch auch kein großer Bridgers-Fan. Ich habe auch das Gefühl, als wäre der Bridgers-Einfluss auf dem Album etwas stärker. Aber was weiß ich schon.

Ich warte auf das nächste Solo-Album wird. Er veröffentlicht ja zum Glück immer noch kleine Song-Meisterwerke (Wie man an den beiden Liedern sehen kann, die er im November veröffentlicht hat und die hier - heul - scheinbar fast niemanden interessiert haben).

Ach ja, bei 'My City' hat Conor (oder Bridgers?) wohl bisschen bei sich selbst abgekuckt. Das Lied klingt wie The 'Feel Good' Revolution.
Ed
03.02.2019 - 23:29 Uhr
Kenne dieses Werk nicht, aber: Das letzte Bridgers Album ist unglaublich gut für ein Debüt. Steckt mE die letzten Alben von Oberst und auch J. Baker um Längen in die Tasche. Aber nur meine 5 Cent

hallogallo

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04.02.2019 - 14:09 Uhr
Bei mir ist die Platte mittlerweile etwas gewachsen und das orange Vinyl werde ich mir wohl nicht entgehen lassen.

Speziell auf Ruminations lasse ich aber nichts kommen, meiner Meinung nach ist das eines der besten Songwriter-Alben der letzten fünf Jahre. Salutations fand ich hingegen weniger interessant, es war ja auch nicht besonders "frisch".

@humbert humbert: Ich habe mir die November-Songs nach Hinweis hier im Forum sorgfältig angehört :)

saihttam

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04.02.2019 - 15:46 Uhr
Ich finde es ist von vorne bis hinten ein sehr schönes Album. Kann man sehr gut zwischendurch hören, ist aber natürlich auch nichts weltbewegendes. Aber wie gesagt, mir fehlen auch die Vergleichswerte zu anderen Sachen von Conor Oberst. Hab in erster Linie wegen Phoebe Bridgers reingehört, da mir ihr letztes Album und die boygenius EP durchaus gefielen.

Der Untergeher

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05.02.2019 - 14:10 Uhr
(Wie man an den beiden Liedern sehen kann, die er im November veröffentlicht hat und die hier - heul - scheinbar fast niemanden interessiert haben).

Doch, doch, mich haben die sehr interessiert! :D No One Changes war mein Song des Jahres. Ich war gerade nach den beiden neuen Songs etwas enttäuscht von der Kollaboration.
Dennis
06.02.2019 - 10:45 Uhr
Beim ersten Hördurchgang gefiel mir nur 'Dylan Thomas' und 'My City'. Der Rest und v.a. die wahrscheinlich von dem Mädel geschriebenen Sachen könnten auch auf einem Soundtrack von Dawsons Creek sein. Etwas seicht.

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

06.02.2019 - 13:00 Uhr
Laut den bekannten Liner Notes des Albums waren beide Parteien gleichermaßen am Schreiben jedes Songs beteiligt. Warum lässt man sich dann zu so einer rein mutmaßlichen Aussage hinreißen, die ein schlechtes Licht auf nur "das Mädel" wirft?

Lustig auch, dass das vom gleichen User als Highlight genannte "Dylan Thomas" vom Klang und den Lyrics her der am ehesten Bridgers zuordenbare Song des Album ist. Textlich nimmt sie da sogar ganz konkret auf "Strangers in the alps" Bezug.

saihttam

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06.02.2019 - 13:42 Uhr
Finde die Aussage auch sehr komisch. Ich verstehe aber auch generell nicht, warum Bridgers hier bei vielen so schlecht wegkommt. Stranger in the Alps ist doch ein wunderschönes Album.
Dennis
06.02.2019 - 13:47 Uhr
Was heißt hier man lässt sich zu einer Aussage hinreißen? Ich kenne den Output von Phoebe Bridges nicht (muss man ja auch nicht kennen) und habe lediglich meinen Eindruck beim ersten Hördurchgang beschrieben. Und ja, Bright Eyes klingen auch ruhiger, aber das hier dargebotene klingt für mich eben etwas seichter als gewohnt.

Der Umgangston hier im Forum war auch schon mal freundlicher und weniger hochnäsig.
Etienne
06.02.2019 - 13:48 Uhr
Das Mädel ist sicher nur dabei weil man Frauen zur Zeit gut vermarkten kann und ganz süß sieht sie ja auch aus. Die musikalischen Highlights der Platte werden von Herrn Oberst kommen.

MopedTobias

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06.02.2019 - 14:55 Uhr
Sorry Dennis, aber du hast eine nach den der Öffentlichkeit bekannten Fakten falsche Vermutung getroffen, weil Bridgers und Oberst in allen Songs beide als Writer gelistet werden. Wenn du Bridgers nicht mal kennst, wie kommst du dann darauf, die "seichten" Songs pauschal ihr zuzuschreiben? Das ist einfach haltlos, da brauchst du dich auch nicht in irgendwelche Meta-Diskussionen wie den Umgangston flüchten.
Dennis
06.02.2019 - 15:07 Uhr
Meta-Diskussionen? Der Öffentlichkeit bekannte Fakten? Alter komm mal runter, was denkst du denn wer du bist? Na dann will ich den TroII mal nicht weiter feeden.

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

06.02.2019 - 15:48 Uhr
Ja, wer einen Song geschrieben hat (ein Fass, das du aufgemacht hast), ist ein Fakt und im Internet zugänglich, also öffentlich bekannt. Ja, der Umgangston ist eine Meta-Diskussion, weil er mit der Sache nichts zu tun hat.

Ich will das nicht eskalieren lassen, deshalb belasse ich das auch dabei. Wollte nur deine Fragezeichen aufklären, mein kleiner Trolljäger :*
Lomai
06.02.2019 - 15:55 Uhr
Hast mich auf eine schöne Idee für einen neuen Nick gebracht "Der kleine Trolljäger"

hallogallo

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Registriert seit 03.09.2018

07.02.2019 - 10:15 Uhr
Wenn die Diskussion hier schon so ins Detail geht, will ich aber auch mal eine Lanze für den Soundtrack von Dawsons Creek brechen. Da sind durchaus gute Sachen drauf: Z.B. Damien Rice, Eels, Josh Rouse, Kozelek etc.

Und die meisten können sich bei dem Album wahrscheinlich darauf einigen, dass es doch zumindest ordentlich bis gut geworden ist.

Voyage 34

Postings: 239

Registriert seit 11.09.2018

07.02.2019 - 10:47 Uhr
Klingt nach ner spannenden Mischung, wär ich wohl tatsächlich nie drauf gekommen
Lomai
07.02.2019 - 11:00 Uhr
Wirklich schlimm ist der Soundtrack von Pretty Little Liars. Übrigens wollte ich den "Der kleine Trolljäger"- Nick benutzen, aber es gab leider eine Fehlermeldung.

boneless

Postings: 2130

Registriert seit 13.05.2014

10.02.2019 - 21:58 Uhr
Finde die Kollaboration nur mäßig gelungen. Das mag aber auch daran liegen, dass ich Bridgers nicht sonderlich mag und Conor am liebsten im jammerlappigsten Zustand beim Leiden zuhöre.

Hier ists genau umgekehrt. Ich hab Bridgers um Weihnachten herum richtig schätzen gelernt. Ihre Stimme ist für mich herausragend, im Gegensatz dazu finde ich, dass Conor nicht besonders singen kann und diesen "jammerlappigen" Zustand fand ich schon immer furchtbar. Richtig hörbar war für mich bisher lediglich die Digital Ash und das auch nur, weil er da experimenteller hantierte. Ich mag ihn auch auf Better Oblivion Community Center nicht sonderlich, aber er harmoniert mit Bridgers doch besser als ich dachte. Ingesamt eine wirklich schöne, runde Sache hinter tollem Cover.

Ich verstehe aber auch generell nicht, warum Bridgers hier bei vielen so schlecht wegkommt. Stranger in the Alps ist doch ein wunderschönes Album.

Komplette Zustimmung. Obwohl sich das Album langsam entblättert und Zeit braucht. Wer das hier allerdings nicht sofort liebt, kann kein Herz haben.

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