Spiegel-Redakteur erfand Fakten für seine Geschichten

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19.12.2018 - 13:18 Uhr
Frisch enthüllt. Meinungen?
hmmmm
19.12.2018 - 13:26 Uhr
quelle her or it didn't happen.
Quelle
19.12.2018 - 13:28 Uhr
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/fall-claas-relotius-antworten-auf-die-wichtigsten-fragen-a-1244568.html
Krasse
19.12.2018 - 13:31 Uhr
Krasse Geschichte.
The Donald
19.12.2018 - 13:32 Uhr
Spiegel? Fake News!
Ma.jor
19.12.2018 - 15:19 Uhr
Faschos!
ARD-Faktenerfinder
19.12.2018 - 16:20 Uhr
Wo ist das Problem?
Jedem das Seine
19.12.2018 - 16:27 Uhr
Für die einen sind es Fakten, für die anderen eine Meinung unter vielen.
Hinweistrottel Lokobrac
19.12.2018 - 16:33 Uhr
Aber die AFD ist viel schlimmer! *schmoll*
Hin-und Herweisservice by Le nœrtz
19.12.2018 - 16:51 Uhr
Schuld sind in Deutschland die Superreichen Milliardäre, Millionäre und Hunderttausendäre!
hui...
19.12.2018 - 17:03 Uhr
dann war an "lügenpresse" und co. also doch was dran :)
Spiegel am Ende
19.12.2018 - 17:06 Uhr
So lässt sich sagen, dass Claas Relotius, 33 Jahre alt, einer der auffälligsten Schreiber des SPIEGEL, ein bereits vielfach preisgekrönter Autor, ein journalistisches Idol seiner Generation, kein Reporter ist, sondern dass er schön gemachte Märchen erzählt, wann immer es ihm gefällt.

Die kruden Potpourris, die wie meisterhafte Reportagen aussahen, machten ihn zu einem der erfolgreichsten Journalisten dieser Jahre. Sie haben Claas Relotius vier Deutsche Reporterpreise eingetragen, den Peter Scholl-Latour-Preis, den Konrad-Duden-, den Kindernothilfe-, den Katholischen und den Coburger Medienpreis. Er wurde zum CNN-"Journalist of the Year" gekürt, er wurde geehrt mit dem Reemtsma Liberty Award, dem European Press Prize, er landete auf der Forbes-Liste der "30 under 30 - Europe: Media" - und man fragt sich, wie er die Elogen der Laudatoren ertragen konnte, ohne vor Scham aus dem Saal zu laufen.

Diese Enthüllung, die einer Selbstanzeige gleichkommt, ist für den SPIEGEL, für seine Redaktion, seine Dokumentationsabteilung, seinen Verlag, sie ist für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Schock. Die Kolleginnen und Kollegen sind tief erschüttert. Auf dem Flur im neunten Stock des SPIEGEL-Hauses, auf dem Relotius' Zimmer 09-161 lag, sind Belegschaft und Leitung des Gesellschaftsressorts, in dem er arbeitete, fassungslos und traurig. Ein Kollege, der viel mit Relotius' Texten zu tun hatte, sagte Anfang dieser Woche, die Affäre fühle sich an "wie ein Trauerfall in der Familie".
Lügenspargel
19.12.2018 - 17:10 Uhr
Nun enttarnen sich also doch die Lügen, die im Spargel (wenn auch unwissentlich) verbreitet wurden.
Äh Hallo
19.12.2018 - 17:13 Uhr
Das ist ein Einzelfall.
ich freu mich.
19.12.2018 - 17:34 Uhr
jetzt geht es den ganzen faktenfälschern von spiegel, zeit, aber auch nörtz und major an den kragen. ich freu mich.
Kissinger
19.12.2018 - 17:54 Uhr
Wichtig ist nicht was wahr ist, sondern was für die Wahrheit gehalten wird.
Fakten und Fiktionen
19.12.2018 - 17:55 Uhr
Die Grenze dazwischen ist fließend.
Oh
19.12.2018 - 18:01 Uhr
Wie sich die rechten Trolle (Pat.te/Cast.orp) hier freuen...
@Oh
19.12.2018 - 18:06 Uhr
Beweise für deine Behauptung du Denunziant?
Der Richter
19.12.2018 - 18:07 Uhr
Er hat alles richtig gemacht
Oh
19.12.2018 - 18:48 Uhr
Welche Beweise magst du denn haben?
Der Fall Claas R.
19.12.2018 - 18:55 Uhr
Was sagen seine Friends auf Fakebook dazu?
Oh wie Obrac
19.12.2018 - 18:57 Uhr
Määäh, die AfD ist aber vieeeel schlimmer!!
lolz
19.12.2018 - 19:23 Uhr
ob die gelbe französische revolution bald hier in deutschland ankommt?
Highlight
19.12.2018 - 19:33 Uhr
Ein Flüchtling aus Syrien findet 1000 Euro auf der Straße und übergibt das Geld der deutschen Polizei. Von Claas Relotius
welt.de
19.12.2018 - 19:43 Uhr
"In seiner Reportage „Jaegers Grenze“ beschrieb Relotius, wie eine Bürgerwehr in Arizona die Grenze zu Mexiko sichert. Doch der Reporter war nie dort gewesen. [...]Hat er den Häftling in Guantanamo, einen dort angeblich zu Unrecht einsitzenden Jemeniten, der nach einer Art Gehirnwäsche nicht mehr gehen will, erfunden? War er tatsächlich mit einem Waisenmädchen aus Aleppo, das in der Türkei als Kindersklavin arbeiten soll, in einer unterirdischen Näher-Werkstatt? Vielleicht ja, vermutlich nicht."

Auwei, der Spiegel: eine James-Bond-Kolportage, die in Wahrheit aus der Feder von Ian Fleming stammt. Kein Wunder, warum in diesem Land immer am Ende die Russen an allem schuld sind.
Rudi Aschlmeier, Vampirjäger
19.12.2018 - 19:50 Uhr
Gnihihihihihi-hi!
@Highlight
19.12.2018 - 19:50 Uhr
Der Spiegel hat nicht als einziger und auch nicht als erstes dazu berichtet. Recherchiere doch Mal selber.
Super-GAU
19.12.2018 - 19:54 Uhr
Was kostet denn so ein Spiegel-Abo? Kann man in diesem Fall Schadenersatzansprüche gelten machen. Ich meine, man hat ja eigentlich ein Wochenmagazin gekauft, und keinen Karl-May-Roman.
Das Who-is-Who der Branche
19.12.2018 - 20:05 Uhr
Cicero: "Der Reporter Claas Relotius hat auch für zahlreiche andere Medien geschrieben, etwa in der Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag, der Financial Times Deutschland, der taz, der Welt, im SZ-Magazin, in der Weltwoche, auf Zeit Online, in Zeit Wissen und in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung."

Übertrifft sogar noch den Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher.
Highlight
19.12.2018 - 20:08 Uhr
Der Spiegel hat nicht als einziger und auch nicht als erstes dazu berichtet.

Aber keiner so schön wie Claas, ein journalistisches Highlight eben.
SO gehts ja nicht!
19.12.2018 - 20:12 Uhr
da sollten seine stories jetzt mal auf wahrheitsgehalt geprüft und entsprechend klargestellt werden.
Doch kein Einzelfall
19.12.2018 - 20:19 Uhr
Spiegel gibt Unterlassungserklärung gegenüber AfD-Fraktion ab

Anlass war eine „Spiegel“-Kolumne, die angebliche Fehltritte von AfD-Bundestagsabgeordneten auflistete, die sich im weiteren Verlauf des Textes als erfunden herausstellten. Diese Auflösung war im Internet vorerst nur hinter einer Bezahlschranke zugänglich.

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/spiegel-gibt-unterlassungserklaerung-gegenueber-afd-fraktion-ab-15871681.html

Boston

Postings: 404

Registriert seit 14.06.2013

19.12.2018 - 21:12 Uhr
Und Martin Schulz morgen so:
Ich kenne Markus Feldenkirchen überhaupt nicht!
Hashtag
19.12.2018 - 21:38 Uhr
#Spiegelgate
Post von Wagner
19.12.2018 - 22:18 Uhr
Lieber Spiegel, ...
Wagner
19.12.2018 - 23:11 Uhr
Meine Kolumne erscheint übrigens in einer Postille, bei der Fakten und Wahrheit die höchsten Güter sind. Deshalb bin ich zu Recht der Moralapostel.
Echt jetzt?
19.12.2018 - 23:53 Uhr
Du regst dich über erfundene Reportagen auf und postest hier aber gerne Links zu frei erfundenen Meldungen und Kommentaren. Janeeisklar.
Niels Ruf auf Twitter
20.12.2018 - 00:15 Uhr
Hat dieser #Relotius eigtl auch die Drehbücher zu #DogsOfBerlin geschrieben?
Spiegel am Ende
20.12.2018 - 00:19 Uhr
Hinweis: In einer früheren Fassung dieses Textes wurde der unangemessene Ausdruck "getürkt" verwendet. Wir haben das korrigiert.

Die Musik war schuld
20.12.2018 - 01:01 Uhr
Auszug spiegel.de:

"Immer wieder arbeitet Relotius in seinen Texten mit Musik und Musikzitaten, das zieht sich durch, und die zugehörigen Szenen sind oft mit faszinierender Perfektion gestaltet. Es stehen dann Sträflinge in Waschräumen und beginnen unvermittelt, Popsongs anzustimmen, oder ein verlorenes Kind geht eine dunkle Straße entlang mit einem traurigen Lied auf den Lippen. Die Musik erweitert den Assoziationsraum der Geschichten, sie werden überwältigend sinnlich an diesen Stellen, sie geben der Fantasie der Leserschaft Futter. Das Schreiben fühlt sich dann filmisch an, es beginnt ein "Kino im Kopf", und diese Formulierung gehört nicht zufällig zu den stehenden Redewendungen bei Preisverleihungen an Journalisten. Auch Relotius hat dergleichen über seine eigenen Texte immer wieder gehört. Er hat sich nur offenkundig dagegen entschieden, dass in diesem Kino nur Dokumentarfilme gezeigt werden dürfen. Dass Journalismus, anders als Literatur oder Filme, stimmen muss von A bis Z.

In "Gottes Diener" läuft auf dem Flur der Abtreibungsklinik leise ein CD-Player, der angeblich immerfort dasselbe Lied von Tom Petty spielt, "I Won't Back Down". Der Text des Songs passt so perfekt in die Geschichte, dass man in der Rückschau sagen muss: Es ist zu schön, um wahr zu sein."

Wer sowas wie das Ding mit der Abtreibungsklinik wirklich glaubt und druckt, ohne hellhörig zu werden und das mal zu hinterfragen, hat doch ein totales Rad ab. Das kann man doch als ein so renommiertes Blatt nicht ernsthaft bringen. Was arbeiten denn dort für Deppen? Die hätten selbst Münchhausen noch veröffentlicht.
Quatsch
20.12.2018 - 01:21 Uhr
Naja also überrascht jetzt nicht wirklich. Ich denke das ist nur die Spitze des Eisbergs. Gibt bestimmt mehrere Journalisten die ihre Arbeiten verändern, verbessern oder sogar manipulieren um zu einem gewünschten Ergebnis zu kommen.
Und der Spiegel will eben Trump-Amerika gleich böse,dumm, asozial, rassistisch und fremdenfeindlich (Auch wenn es dieses Amerika sogar in Teilen sicher gibt), so wird die Story und die Atmosphäre in den Texten eben ein bisschen ausgeschmückt um das gewünschte Resultat zu bekommen. Und bei anderen Themen läuft es eben ähnlich. Die Presse bekommt schon ihre Texte, wie Sie die haben wollen.
Quatsch
20.12.2018 - 01:31 Uhr
The Wire hat's schon vor über 10 Jahren gewußt 😁
Castorp (real)
20.12.2018 - 03:33 Uhr
Gebt euch bspw. mal zum Vergleich den Spiegel unter Stefan Aust anno 2007. Damals noch viel kritischer, gerade was die Berichterstattung über Islam-Themen anging (würde dort heute unter "Hetze" firmieren lol)...
Claas R.
20.12.2018 - 04:03 Uhr
Dank der Sache jetzt auch mit Wikipedia-Eintrag! Hat sich das alles also irgendwie doch gelohnt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Claas_Relotius
LOLster
20.12.2018 - 05:46 Uhr
Hinweis: In einer früheren Fassung dieses Textes wurde der unangemessene Ausdruck "getürkt" verwendet. Wir haben das korrigiert.

Looooooooooooooooooool.

Und der 'Spiegel' war einst das 'Sturmgeschütz der Demokratie'. Jetzt ist er nur noch eine Lachnummer, bzw. er macht sich dazu.

Wobei, wenn man es mit den Zuständen bei der Bundeswehr heutzutage unter Frau v.d. Layen vergleicht, dann passt das schon.
LOLster
20.12.2018 - 06:03 Uhr
Puuuuh, fast hätte ich "Reichswehr" geschrieben.
Was erwartet ihr?
20.12.2018 - 07:49 Uhr
Verantwortlich dafür, dürfte ein gewisser Herr Augstein sein, der seine politische Agenda in jeden Artikel reinpressen möchte.
Und da ihm dies noch nicht gereicht hat, kam er auf die famose Idee, dass SED- ähhh Jugendmagazin "bento" ins Leben zu rufen.

Dank "bento" weiß nun auch jeder, wieso "Harry Potter" sexistisch, "getürkt" rassistisch und "Gluten" lebensgefährlich ist.
MarGon
20.12.2018 - 08:16 Uhr
Irgendjemand überrascht?
MarGon
20.12.2018 - 08:20 Uhr
Die diversen Preise, die er für den Schund erhalten hat, lassen auch auf den Wert derselben schließen. Es findet wohl keine Überprüfung der Inhalte statt...

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