Paul van Dyk / Peter Heppner - Wir sind wir

User Beitrag
noodles
23.09.2004 - 09:11 Uhr
@ Ludwig van

Böse böse, na gut, also dann intellektuell- sachlich.
Der gute Mann vertritt die These, daß die Erhöhung von privatem Vermögen und die virtuelle Wertschaffung nach dem Krieg verlustfrei hätte reinvestiert werden können. Das ist Unsinn, da die Sachverluste die virtuellen Gewinne UNZWEIFELHAFT um ein vielfaches überstiegen und die Infrastruktur ebenfalls neu geschaffen werden mußte. Davon abgesehen hätten die virtuellen Gewinne in Gold oder anderen bleibenden Werten (schnelle Grundstückszukäufe??? *g*) erfolgen müssen. Das ist so nie erfolgt. Auch die hinüberrettung von Sachwerten aus dem Osten schmälerte nicht die Verluste auf gleichem Gebiet. Die These ist gewagt, selbst unter Fachleuten. Profiteure gab es immer, dazu muß man aber mal die Größenordnungen vergleichen. Prozentzahlen hat niemand, aber Zwangsarbeitern den wirtschaftlichen Nachkriegserfolg im Westen in die Schuhe zu schieben ist einfach überflüssig. Und ausschließlich darum halte ich den Ansatz für nutzlos und Wichtigtuerisch (nur das ist es nämlich) und emfinde die persönlichen Vorwürfe als nur armselig. Ich bin kein Heß- Verehrer, ich habe nur eine andere Meinung. Meinungsfreiheit geht übrigens als Verdienst auch nicht auf Zwangsarbeiter zurück, falls das mal jemand in der 'Jungen Welt' schreiben
( Verzeihung: sich rausinterviewen lassen )sollte.
Man weiß ja nie.
Gunz
23.09.2004 - 16:36 Uhr
@noodles
"Der gute Mann vertritt die These, daß die Erhöhung von privatem Vermögen und die virtuelle Wertschaffung (?) nach (?) dem Krieg verlustfrei hätte reinvestiert werden können." Wir reden aber schon noch vom gleichen Artikel, oder?

"und die Infrastruktur ebenfalls neu geschaffen werden mußte."
Von deutschen Unternehmen auf eigene Kosten, oder was? Nicht wirklich.

"Gold oder anderen bleibenden Werten"
Maschinerie vielleicht?

"Zwangsarbeitern den wirtschaftlichen Nachkriegserfolg im Westen in die Schuhe zu schieben ist einfach überflüssig. Und ausschließlich darum halte ich den Ansatz für nutzlos"
"Überflüssig", "Nutzlos"? Aus bürgerlicher, funktioneller Sicht bestimmt. Es kann halt nicht sein, was nicht sein darf.

Ich glaub ja nicht wirklich, dass du ein Rechtsradikaler bist, hab mich dabei aber nur auf deine Darstellung der "brandschatzenden" Russen bezogen. Die "Vorwürfe" haben schon ihren Grund.

Deine letzten beiden Sätze hättest du dir echt schenken können. Damit wolltest du nur einen ungerechtfertigten Eindruck erwecken.
Humanist
29.09.2004 - 06:42 Uhr
Ich habe mir die Meinungen zu "Wir sind wir" durchgelesen und wundere mich wirklich, warum niemand diesen höchst brillanten Text richtig versteht. Zuallererst ist der Text nichts anderes als eine Warnung vor der wiederkommenden unsozialen "freien" Marktwirtschaft. Keinem ist aufgefallen, das die zweite Strophe mit der ersten Zeile der DDR Nationalhymne anfängt, deren Text zutiefst idealistisch und humanistisch ist. Gefolgt von den 40 Jahren, in der die DDR existierte. Heppners Aussage, daß der Text von dem Film " Wunder von Bern " inspiriert wurde ist m.M. nach ein Bluff, damit der Song Diskussionen auslösen soll - denn 1954 bis 2004 sind 50 Jahre.

Für mich handelt die erste Strophe davon, daß die Deutschen sich selbst durch ihre Ignoranz besiegt haben, die zum dritten Reich führte. Die Teilung wurde durch ihr eigenes Verschulden herbeigeführt.
Die zweite Strophe ist an die Menschen in der ehemaligen DDR gerichtet, die voller Idealismus versuchten, eine neue humane Gesellschaftsordnung nach den Lehren von Karl Marx aufzubauen, aber an der Staatsführung der DDR und UdSSR scheiterten, die nichts anderes als eine Karikatur des idealistischen Sozialismus bzw. Kommunismus durchsetzte. Es muß bitter für einen Idealisten sein, wenn sein Beitrag für eine humanistische Gesellschaftsordnung in der DDR durch die heutigen Politiker für "nichts mehr wert" erklärt wird - vor allen Dingen dann, wenn er durch die SED Bonzen schon vorher betrogen wurde.
Durch die heutige Ablenkung des Volkes durch "Brot und Spiele" und die fehlende geschichtliche Bildung ist es allerdings kein Wunder, wenn die große Masse diesen Text missversteht. Ein Text, der für diejenigen geschrieben wurde, die versuchen, auf friedliche Weise ein soziales, gerechtes System aufzubauen und eine Warnung an die Politiker, die durch ihr Nichtstuen dafür sorgen, daß die Kluft zwischen Reichtum und Armut täglich wächst und wir damit bald die Zustände der Weimarer Republik erreichen, die unter Umständen zu einem vierten Reich führen könnten.

anne
29.09.2004 - 20:59 Uhr
@ Humanist Das mit der DDR-Strophen-Zeile ist sehr wohl schon jemandem aufgefallen, irgendwo auf den ersten Seiten, aber ich bin jetzt zu faul, das nochmal durchzulesen... Anscheinend bist du dir ziemlich sicher in deiner Interpretation, naja jeder soll sich allein denken, was er von dem Text hält, aber du gehst da wohl ein bisschen zu übereifrig ran, das Lied kein reiner DDR-Song und überhaupt haben Peter Heppner und Paul van Dyk schon in diversen Interviews gesagt, was sie damit ausdrücken wollen... Das ist SICHER keine Warnung vor der bööööööösen freien Marktwirtschaft ; )
Materialist
29.09.2004 - 23:53 Uhr
Jep, das war sicher die dümmste Interpretation. Und wenn sich der Humanist für soz. Theorie interessiert, wird er sich wahrscheinlich bald für diesen (im wahrsten Sinne des Wortes) idealistischen Erguss schämen.
Wie soll das Vierte Reich aussehen? Wolf Biermann als Ossihitler und Peter Heppner als Göbbels? Bärte und Fressen würden passen.
Humanist
30.09.2004 - 09:28 Uhr
Ich möchte Euch mal meine Gedankengänge, die zur
Interpretation des Textes führten, schildern.
Als ich "Wir sind wir" das erste mal hörte, war ich nach der ersten Strophe erschrocken, da diese Strophe allein die Deutschen als Opfer darstellt und im ersten Refrain durchaus die Trauer an den verlorenen Nationalsozialismus durchblicken lassen KÖNNTE. Entscheidend für die politische Interpretation des Song sind allerdings nur die ersten beiden Zeilen der zweiten Strophe, in der mit 100%er Sicherheit die damaligen Menschen gemeint sind, die im Osten für eine bessere Gesellschaftsordnung standen. Das "Auferstanden aus Ruinen" kein Zufall sein kann, wird durch "40 Jahre zogen wir an einem Strang" ausgeräumt.
"Aus Asche ham wir Gold gemacht" fordert schon mehr geschichtliche Bildung, um eine Interpretation zu erlauben. Man muß wissen, daß ( wie in einem oberen Beitrag schon erwähnt ) Ostdeutschland über 90% der Reperationsleistungen leisten mußte, während Westdeutschland mit Hilfe des Marshallplans in Rekordzeit sein Wirtschaftswunder erleben durfte, also durch diesen Plan eben nicht NUR aus Asche etwas Neues entstehen lassen konnte.
In Ostdeutschland gingen die Russen - gerechtfertigterweise - soweit, selbst die, für den Aufbau einer neuen Infrastruktur mehr als bedeutenden, Schienennetze für ihr eigenes Land zu demontieren. Verständlich, wenn Nazideutschland vorher durch die "verbrannte Erde" Taktik selbst das zerstörte, was niet- und nagelfest war.
Ostdeutschland mußte also bei Null anfangen und tatsächlich für eine funktionierende Infrastrukur "aus Asche Gold machen". Die Reperationsleistungen an die Sowjetunion konnten erst Mitte der Siebziger Jahre abgezahlt werden.
Das soll aber nicht die Leistung der Westdeutschen schmälern - finanzielle Hilfe ist nicht alles.

Danach zeigt der Text den emotionalen Zustand der Leute, die im Osten an den Sozialismus glaubten, denen aber nach 40 Jahren von Merkel, Schröder und Co. noch immer durch die Blume gesagt wird, daß Ihre Bemühungen nichts wert waren.
Davon ist die Interpretation der nächsten Zeile abhängig, denn heute können wir wirklich alles konsumieren, was aber nur für die Leute gilt, die in der Gesellschaft finanziell abgesichert sind.
Demzufolge ist "aber wollten wir nicht eigentlich viel mehr" so interpretierbar, daß den Zielen einer gesellschaftlichen Verbesserung nachgetrauert wird. Die Stelle im zweiten Refrain "so schnell kriegt man uns nicht klein" kommt in diesem Zusammenhang nur im zweiten, aber nicht im ersten Refrain vor ( was ja mehr als erschreckend wäre ).
Diese Zeile ist, für mich eindeutig, an die Idealisten und die sozial Schwachen gerichtet, die mittlerweile glücklicherweise gegen den Sozialabbau auf die Straße gehen.
Die Bemerkung vom Materialist, Biermann und Heppner so zu bezeichen ist Ausdruck einer völlig fehlenden gesellschaftspolitischen Bildung. Um die Gefahr eines vierten ( rechten ) Reiches zu begreifen, muß man als erstes die Gründe kennen, die Deutschland in die Arme der Nazis trieb. Man darf NIEMALS den Fehler machen, das dritte Reich aus heutiger Sicht zu verstehen sondern sich in die Bevölkerung zu Zeiten der Weimarer Republik hineinzuversetzen.

In diesen Zeiten hatte Deutschland durch die Uneinigkeit der vielen kleinen Parteien keinerlei Alternativen für die arbeitslose, hungernde Bevölkerung. Versetzt Euch mal in die Menschen, die damals mit ihren Großfamilien in kalten Kellerlöchern hausen, deren Kinder verhungern mußten und die durch den damaligen Extremkapitalismus keinerlei Zukunftsaussichten hatten. Hinzu kommt die rudimentäre Schulbildung.
Man wird als Abschaum behandelt, Deutschland ist zersplittert, die Politiker bekämpfen sich gegenseitig. Doch dann kommt jemand, der das alles verändern will, indem er Deutschland vereinen und
die kleinen Parteien "hinwegfegen" will, der der hungernden Bevölkerung Besserung und eine starke Zukunft verspricht, vor Charisma förmlich sprüht und endlich einen Schuldigen für die Misere findet, nämlich die bösen Juden und den Bolschewismus. Wohlgemerkt alles mit der Sichtweise eines ungebildeten Arbeiters betrachtet, der keine Bildung und keine Perspektive hat. Und das Wunder passiert nach der Wahl der Nazis. Es wird alles besser, es gibt wieder Arbeit, die Großfamilien bekommen richtige, warme Wohnungen, die Kinder müssen nicht mehr hungern. Sogar "Ferienheime" werden eingerichtet, um den völlig gestressten Eltern Freizeit und den Kindern eine gesunde Umwelt zu schaffen.
Und alles unter der Flagge eines geeinten, starken Volkes, das endlich neues Selbstbewußtsein hat.

Das das alles eine Maske ist und Arbeit in erster Linie nur durch Aufrüstung bzw. die Umwandlung der
Infrastruktur zu militärischen Zwecken entsteht, erkennen nur die wenigen Weitsichtigen.
Für den Familienvater, der aus dem Elend herausgeführt wurde, dessen Kinder LEBEN können, ist der Führer ein Gott, der Einzige, der die unerfüllten Versprechen der Kleinparteien umsetzen KANN. Dieser Führer MUSS also auch Recht haben, wenn es um die Juden geht, die an allem Schuld haben. Die vermeintliche ( inverse ) Logik.
Durch die einzig verfügbare Informationsquelle, der Nazipropaganda, wird dieses Weltbild massiv gestärkt.

All das hat eine einzige Quelle. Das dritte Reich konnte nur durch den damaligen Extremkapitalismus entstehen, auf den wir heute wieder zusteuern.
Mit den heutigen "Reformen" wird die Arbeitslosigkeit in naher Zukunft massiv erhöht werden. Warum sehe ich das so ?
Der Geldwert wird nur von einem einzigen Faktor bestimmt - der Zirkulationsgeschwindigkeit des Geldes. Die Wirtschaft ist also 100% abhängig von der Kaufkraft des Volkes. Was passiert, wenn die Politiker durch ihre "Reformen" das Volk belasten und in die Tasche der oberen 10000 arbeiten - z.B.
mit der Perversion, das zum 1.1.2005 soziale Einschnitte durch Hartz4 durchgeführt werden aber gleichzeitig auch eine erneute Senkung des Spitzensteuersatzes vorgenommen wird ?
Das Volk fängt an, für schlechte Zeiten zu sparen und lähmt dadurch die Wirtschaft, da das gesparte Geld totes Kapital ist und nicht in den Kreislauf zurückfließt. Die Konsumbereitschaft ist tot, der Mittelstand geht in die Knie - der Mittelstand und nicht etwa die Großkonzerne ist wirtschaftsbestimmend.
Der Gedanke der Politiker, den Großkonzernen Zucker in den Hintern zu blasen, und darauf zu hoffen, daß damit Arbeitsplätze geschaffen werden ist eine Illusion, da es gegen die Gesetze der Marktwirtschaft verstößt.
Wenn diese Spirale anfängt, zu rotieren, ist es
meist zu spät. Aber Merkel, Schröder und Co. sorgen aus lauter Unwissenheit dafür, daß diese Rotation forciert wird.
Die Verhaltensweise der heutigen Politiker ähnelt denen in der Weimarer Republik, deren Zustände wir in einigen Jahren erreichen werden, wenn nichts dagegen unternommen wird.
Das es anfängt, zeigt sich daran, daß die beiden Volksparteien im Osten nicht mit Mehrheit gewählt werden und dadurch viele Kleinparteien in den Landtag kommen. Von der NPD oder DVU geht momentan keine Gefahr aus, da sie nur aus Protest gewählt wurden. Das was mir Sorgen macht, ist die Vielzahl der Parteien in den Landtagen. Denn wenn die sich gegenseitig bekämpfen, anstatt für das Volk zu arbeiten, braucht nur wieder jemand zu kommen, der unter der Maske des Friedens und der sozialen Gerechtigkeit massiv gewählt wird, die Uneinigkeit der Parteien ausnutzt und dadurch die Mehrheit bekommt. Auf Landtagsebene keine allzu große Gefahr, aber wehe, wenn das im Bundestag passiert !

Ein viertes Reich ist in jedem Falle rechtsextrem,
allerdings würde die EU in dem Falle einer sozialen Extremlage Deutschlands diesen Aufbau zu verhindern wissen. Bloß was passiert, wenn sich die soziale Notlage der Völker durch die Gesetze der Marktwirtschaft ( Globalisierung ) in einigen Jahrzehnten auf ganz Europa ausdehnt ?
Da braucht nur Frankreich oder Deutschland wirtschaftlich wegzubrechen, und alles wird verloren sein.
Materialist
30.09.2004 - 15:51 Uhr
Schön, dass ich dich zu einer Erklärung provozieren konnte. Ich hab an deinen Ausführungen allerdings einiges zu bemängeln:

"von Merkel, Schröder und Co. noch immer durch die Blume gesagt wird, daß Ihre Bemühungen nichts wert waren." Das Gegenteil zu erwarten, ist schon sehr unrealistisch.

"die durch den damaligen Extremkapitalismus keinerlei Zukunftsaussichten hatten. Hinzu kommt die rudimentäre Schulbildung." Hat Lenin nicht das sozialistische Bewusstsein, des deutschen Proletariats als innerhalb Europas herausstehend beurteilt. Sie hatten also eine Perspektive, den Sozialismus. Und verhindert Schulbildung wirklich faschistoide Tendenzen?

"Dieser Führer MUSS also auch Recht haben, wenn es um die Juden geht, die an allem Schuld haben."
Den Antisemitismus als Massenphänomen gab es schon vor Hitlers Regierungsübernahme.

"die kleinen Parteien" Die linke, organisierte Arbeiterbewegung umfasste mehrere Millionen Mitglieder, um von unorganisierten Sympathisanten gar nicht zu sprechen.

"vor Charisma förmlich sprüht" Nichtmal nach damaligen verhältnissen.

"nach der Wahl der Nazis" Die Nazis wurden gewählt? Nicht ermächtigt?

Das das alles eine Maske ist und Arbeit in erster Linie nur durch Aufrüstung bzw. die Umwandlung der
Infrastruktur zu militärischen Zwecken entsteht, erkennen nur die wenigen Weitsichtigen."
Eigentlich wurde es billigend in Kauf genommen. Und die Begeisterung für Hitler war bei den Intellektuellen auch sehr verbreitet. Überhaupt ist der Ursprung und die erste Propaganda-Adresse der Faschisten der "Mittelstand" gewesen.

Deiner "wirtschaftlichen Analyse" stimme ich weitgehend zu. Du scheinst aber für einen sozialstaatlichen Kapitalismus zu plädieren, der aktive Mittelstandsförderung betreiben soll. Und verkennst dabei, dass eine weitere Tendenz des Kapitalismus die Konzentration ist und Kleinkapitalisten die ihre Waren nicht an Großkapitalisten, noch an Arbeiter (weil sie teurer, unrentabel produzieren) verkaufen können, gesellschaftlich überflüssig sind und damit sowieso zugrunde gehen werden. Außerdem ist der sozialstaatliche Kapitalismus viel totalitärer, da er Protest im Kern erstickt und sich Zustimmung "erkauft".

"damit Arbeitsplätze geschaffen werden ist eine Illusion, da es gegen die Gesetze der Marktwirtschaft verstößt."
Marktwirtschaftliches Handeln schafft Arbeitsplätze?

Du widersprichst dir übrigens selber: "Von der NPD oder DVU geht momentan keine Gefahr aus, da sie nur aus Protest gewählt wurden." Die NSDAP wurde also nur von ideologisch bombensicheren Nazis gewählt? Weiter oben klang das (richtigerweise) anders.

"Denn wenn die sich gegenseitig bekämpfen, anstatt für das Volk zu arbeiten, braucht nur wieder jemand zu kommen, der unter der Maske des Friedens und der sozialen Gerechtigkeit massiv gewählt wird, die Uneinigkeit der Parteien ausnutzt und dadurch die Mehrheit bekommt."
Die etablierten Parteien sollen also die Faschos verhindern, indem sie ihnen die Arbeit abnehmen? Tun sie doch eh schon!

"Da braucht nur Frankreich oder Deutschland wirtschaftlich wegzubrechen, und alles wird verloren sein."
Hier beschwörst du Nettozahler- und "Zugpferd Europas"-Legenden, die die anderen Länder zum wirtschaftlichen Aufmarschgebiet der Doppelspitze BRD und F. machen und eine eigenständige (markt-)wirtschaftliche Entwicklung behindern.

"Ein viertes Reich ist in jedem Falle rechtsextrem"
Ja, das macht ja schon der begriff selber deutlich. Während du nicht extrem bist, sondern nur...
Jedenfalls könnt mans meinen ;)

PS: Der mit den 90% Reparationen (bin mir bei der Zahl gar nicht so sicher) war ich.
PPS: Biermann ist ja nun wirklich ein Bauer sondergleichen und Heppner bestimmt kein Linker.
Ludwig Van
30.09.2004 - 15:54 Uhr
Mir fällt grad auf, wie lächerlich diese Humanist/Materialist-Abgrenzung aussieht. Lassen wir das (ich zumindest). Für mich sind das (philosophisch) auch gar keine Gegensätze.
Humanist
01.10.2004 - 09:51 Uhr
"Das Gegenteil zu erwarten, ist schon sehr unrealistisch." Genau das erwarte ich eben nicht, denn dieses Verhalten zeigt die Tatsache, daß es innerhalb der Geschichte nur einen wahren Satz gibt, der lautet "Nur Sieger schreiben Geschichte". Egal, ob es sich um das römische Reich, das Mittelalter oder den Sozialismus / Kapitalismus handelt, denn schon immer wurde vom Sieger versucht, dem Volk einzureden, daß der Besiegte NUR schlechte Ziele verfolgte, um das eigene System aufzuwerten - es gibt aber nur wenige Ausnahmen, wie z.B. das dritte Reich, wo diese Aussage zutrifft.
Wenn diese Taktik nicht funktioniert, wird als nächstes versucht, mittels Ignoranz den Besiegten aus der Geschichte zu entfernen.

"Hat Lenin ..."
Das Proletariat verstand damals wie heute nur die Grundaussage des Sozialismus, welcher damals eine völlige Utopie war. Niemand kann von einem Menschen dieser Zeit verlangen, eine Analyse wie Marx durchzuführen. Die damaligen Arbeiter wollten bessere Lebensverhältnisse, aber wie diese erreicht werden, war für die meisten nur zweitrangig. Sie hätten den heutigen europäischen Kapitalismus als Sozialismus empfunden.
Einer der Gründe, warum heute die Ostdeutschen protestieren, weil sie in den 40 Jahren DDR neben den negativen Seiten auch das absolut soziale Netz hatten, welches wegbrach. Die Westdeutschen durften diese Erfahrung nicht teilen. Demzufolge reagieren viele Leute im Westen mit Unverständnis.

Die fehlende Schulbildung kann nur im Zusammenhang mit einem sozialen Notstand zu faschistoiden Tendenzen führen, wie man heute ja sieht. Große Teile der NPD/DVU Wähler sind im jugendlichen Alter und bekommen in der Schule, wenn überhaupt, nur eine blasse Vorstellung vom dritten Reich.
Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie wir in der 5.Klasse nach Buchenwald fuhren und das KZ besuchten - das gehörte zum geschichtlichen Lehrstoff in der DDR. Dort wurde die Theorie zur bitteren Realität. Wie das auf einen Fünftklässler wirkt, brauche ich nicht zu beschreiben.
Diese Erkenntnis fehlt der heutigen Jugend. Sie hinterfragen nicht platte Phrasen wie "Arbeit zuerst für Deutsche " oder " Pro D-Markt ". Sie sehen nur, daß sie später keine Arbeit bekommen werden und das sie sich weniger Kaufen können, seitdem der Euro eingeführt wurde. Warum es keine Arbeitsplätze gibt und das die Inflation nicht mit der Einführung des Euro zusammenhängt, wird nicht
erkannt, da es nicht mehr zum Lehrstoff gehört.
In der DDR wurde den Vorschulkindern zuerst beigebracht, das Eigentum von anderen zu respektieren, Meinungsverschiedenheiten auf friedliche Weise, Probleme gemeinsam zu lösen.
Eine moralische Erziehung gehörte damals zum Lehrstoff. Der Hauptgrund, warum die Montagsdemonstrationen 1989 nicht eskalierten.
Heute darf sich der Staat nicht mehr in Erziehung der Kinder einmischen. Auf der einen Seite völlig notwendig, auf der anderen Seite fatal.
Die Kinder gehen in die Schule, bekommen nur den blanken Fachunterricht, gehen nach Hause, setzten sich vor den Rechner oder schalten die perversen Nachmittagsshows ein, wo ihnen eine Verhaltensweise nahegebracht wird, die man natürlich am nächsten Schultag gleich in die Tat umsetzt. Von den Eltern haben sie fast keine moralische Ausbildung zu erwarten, da sie entweder durch den Job erst abends nach Hause kommen oder arbeitslos sind und selbst die Zeit mit den Shows totschlagen. Andere Kinder bekommen durch die Leistungsgesellschaft einen ständigen Egotrip, da sie immer besser sein müssen als die anderen, um später in dieser Gesellschaft zu bestehen oder geben auf. Die Phrasen der Rechtsradikalen sind in ihrer Einfachheit so "wunderbar", man braucht nicht nachzudenken, nichts zu lernen. Man kriegt die Schuldigen auf dem Silbertablett präsentiert.

"Den Antisemitismus als Massenphänomen..."
Sicher, es gibt in jeder Zeit einen Sündenbock, wie man heute an der Bush Regierung sieht, die den Islam dazu ausgewählt hat. Entweder man will an die Macht, oder verteidigt seine Macht, indem man das Volk durch Kriege von den gesellschaftlichen Problemen des eigenen Landes ablenken will.
Die Amerikaner sind ja noch immer auf Platz 1, wenn es um den Völkermord geht. 9 Millionen Indianer gab es bei der Besiedlung Amerikas. Davon wurden 8.75 Millionen im Laufe der Zeit ausgerottet. Das soll auf keinen Fall die Judenvernichtung relativieren, sondern nur zeigen, das Deutschland nicht die einzige Nation war.
Die Nazis haben aber, im Gegensatz zu Leuten wie General Custer ( der heute ja immer noch als Volksheld verehrt wird ), eine grausame Effizienz in Sachen Völkermord erreicht.

"Nichtmal nach damaligen verhältnissen"
Sieh Dir in Dokus die Augen der Menschen an, die Hitlers Reden hörten. So etwas erreicht niemand, der kein Charisma hat. Charisma braucht ja nicht unbedingt etwas Positives zu sein.

"Die Nazis wurden gewählt? Nicht ermächtigt?"
Erschreckend ist wirklich die Tatsache, das die NSDAP durch freie, demokratische Wahlen an die Macht kam. Niemand konnte nachprüfen, ob NSDAP oder KPD gewählt wurde. Erst nach dieser Wahl hat die Naziregierung die Demokratie abgeschafft.
Eine Wahlfälschung wurde auch nicht vorgenommen, da zu diesem Zeitpunkt die Mehrheit Hitler als den "Erlöser" betrachtete und ihn sowieso wählte.

"Deiner "wirtschaftlichen Analyse" stimme..."
Das ist eben meine Sorge. Ein sozialstaatlicher Kapitalismus, der den Mittelstand fördert wäre in der jetzigen evolutionären Phase der Menschheit die Ideallösung, verbietet sich aber von selbst.
In den 70er und 80er Jahren wurden Klein- und Kleinstunternehmen durch diese Konzentration ruiniert. Mittlerweile sind mittelständische Unternehmen betroffen. Wenn sich diese Tendenz vorsetzt ( und das wird sie ) haben wir in einigen Jahrzehnten nur noch einige Großkonzerne, die im Stil der heutigen 4 großen Energiekonzerne, alles kontrollieren können - quasi eine untereinander abgestimmte, wirtschaftliche Monopolherrschaft.
Zu diesem Zeitpunkt wird es nur noch eine Zweiklassengesellschaft geben, nämlich die der Arbeitsdrohnen und der oberen 10000. Die immens große Zahl der Arbeitslosen wird durch Almosen abgespeist werden und durch die Taktik "Brot und Spiele" ruhiggestellt. Man muß nur darauf achten, daß mindestens 51% der Bevölkerung zufrieden mit dieser "Politik" sind.
Wieso erwähne ich die "evolutionäre Phase" ?
Marx hat einen einzigen großen Fehler begangen, als er das "Kommunistische Manifest" entwickelte. Er war der Meinung, daß bei Erreichen des Kommunismus Emotionen wie Hass, Gier, Neid verschwinden werden. Ich bin der der Meinung, das eine ideale Gesellschaftsform wie der Kommunismus den idealen Menschen voraussetzt, der tatsächlich zuerst an das Wohl seiner Mitmenschen denkt.
Ich vermute, daß die Erziehung eines Menschen nur zu einem Bruchteil dafür verantwortlich ist. Es liegt zu großen Teilen an der Genetik.
Der Kapitalismus ist die erste Gesellschaftsform, in der ein Mensch geistige UND körperliche Freiheit besitzt. Weder die Sklavenhaltergesellschaft noch der Feudalismus hatten das zu bieten. Die Weiterentwicklung der Gesellschaft wurde bis dahin nicht durch die Evolution abhängig gemacht. Die Stufe des Kommunismus werden wir aber erst in unabsehbarer Zeit erreichen, eventuell erst in einigen 10000 oder gar 100000 Jahren. Eine Überbrückung der Gesellschaftsformen bis dorthin wäre keine politische sondern eine philosophische Frage.
Man könnte statt einer Überbrückung den Kapitalismus auf friedliche Weise fortsetzen, indem man die mittlerweile gesättigten Märkte kontrolliert einstürzen läßt. Das das funktionieren kann, wird heute durch die kommerzielle Musikindustrie bewiesen.

"Marktwirtschaftliches Handeln schafft Arbeitsplätze?"
Natürlich, solange die Märkte nicht gesättigt sind, die Politiker die Steuern gerecht verteilen und somit die Kaufkraft steigern.

"Du widersprichst dir übrigens..."
Kein Widerspruch, Protest deshalb, weil unsere soziale Lage zwar kritisch, aber nicht unerträglich ist. Außerdem kennen wir heute die Geschichte des dritten Reiches, was jeden halbwegs intelligenten Menschen davon abhält, die Geschichte zu wiederholen. Dieses Wissen hatte die damalige Bevölkerung logischerweise nicht.
Wenn da bloß nicht unser heutiger Bildungsnotstand wäre ...

"Hier beschwörst du Nettozahler..."
Momentan sind nun mal Frankreich und Deutschland die bestimmenden wirtschaftlichen Kräfte in Europa. Das andere EU Staaten in nächster Zeit diese Rolle übernehmen könnten, verneine ich doch nicht.

"Ein viertes Reich..."
Eine äußerst unqualifizierte Bemerkung von Dir, die Dein lückenhaftes geschichtliches Wissen zeigt!
Das "Erste Reich" war das "Heilige Römische Reich deutscher Nationen", das "Zweite Reich" das "Deutsche Kaiserreich" und das "Dritte Reich" kennen wir ja schon.
Monarchien sind also zwangsweise rechtsradikal ???
Ein viertes Reich kann also entweder eine Monarchie ODER faschistisch sein. Eine Monarchie schloß ich aber von vornherein aus.

Mit Deiner Meinung über Biermann stimme ich voll und ganz überein - ein Bauer der dämlichsten Art.
Das Heppner über ein fundiertes geschichtliches Wissen verfügt und links eingestellt ist, steht für mich ohne Zweifel fest. Wieso ?

Ich habe mir gestern das Video zu "Wir sind wir" angesehen und fühle mich in meiner Interpretation 100%ig sicher, obwohl ich zugeben muß, daß ich beim ersten Mal an meiner Interpretation mehr als zweifelte. Nach mehrmaligem Ansehen des Videos entdeckte ich aber, daß es noch weit brillianter als der Text allein ist - mein Fehler bestand zuerst darin, daß ich dachte, im Schnitt etwas zu finden. Doch weit gefehlt.
Wenn man sich die Zeit nimmt, diesen Videoclip szenenweise zu analysieren, findet man den Schlüssel. In absolut jeder Szene wird der geschichtliche Verlauf in Nachkriegsdeutschland gezeigt. Angefangen mit dem Neubeginn, dem Wirtschaftswunder, die Teilung durch die Mauer und schließlich die Wiedervereinigung. JEDE Szene, jedes Bild hat Sinn, bis auf eine einzige Stelle,
die eine westdeutsche Kneipe zeigt, in der van Dyk vor einem Radio sitzt. Diese Szene passt nicht zum Rest des Videos und ist offensichtlich überflüssig, da sie als Einzige keine Geschichte darstellt. Trotzdem ist genau sie die wichtigste Stelle im Video. Was wird gezeigt ?
Eine Kneipe, in der das Volk sitzt, beschäftigt mit Kartenspiel und Biertrinken, alle Probleme vergessend, geblendet von dem neuen westdeutschen Wohlstand. Man diskutiert anscheinend, aber bestimmt nicht über soziale Probleme noch über die Umstände, wieso Deutschland in das "Dritte Reich" driften konnte. Man unterhält sich über Fussball, Frauen etc. - eben typische "Männergespräche".
Heppner hat ganz bewußt Kartenspiele und Biertrinken gezeigt. Mich würde nicht wundern, wenn ich genau seinen Gedankengang hätte, nämlich den seit Cäsars Zeiten gültigen Ausspruch " Brot und Spiele " ins Bild zu setzen. Das Volk soll zufrieden sein, mehr nicht. Kein idealistischer Gedanke, kein Nachdenken über eine eventuelle Alternative zum Kapitalismus. Das alles soll aus dieser 50er Jahre Szene in die heutige Zeit projeziert werden.
Nur ein Einziger, der still in der Ecke sitzt und Radio hört, hebt sich von der Masse ab und erkennt als Einer von Tausend die Warnung, die zu hören ist, hört aufmerksam dem Radio und nicht der breiten Masse zu, folgt nicht dieser Taktik und dem Herdentrieb, der mit zum Entstehen des "Dritten Reichs" geführt hat.
Wäre der Text und der Clip rechtsradikal, würde diese, vermeintlich sinnlose, Szene im Video entweder nicht zu sehen sein, oder alle würden wie gebannt dem Radio zuhören. Das Gegenteil ist aber der Fall!
Dieses Lied ist wirklich nur an diejenigen gerichtet, die unabhängig von der Masse ihre eigene Meinung bilden und eben nicht nur die Welt oberflächlich und eindimensional in Gut und Böse unterteilen. Kein schwarzweisses Denken ...
Lachs
01.10.2004 - 09:57 Uhr
Die sind momentan auch ein wenig schlimm, oder?
Ludwig Van
01.10.2004 - 15:41 Uhr
Tur mir leid, ich kann dir nicht zustimmen. Anscheinend bist du Wolfsheim/Heppner-Fan und deshalb fest entschlossen, "Wir sind wir" auf links gekrempelt zu interpretieren.
Ich denke nicht, dass Idealismus und Altruismus Vorraussetzungen für die sozialistische Revolution sind. Ganz im Gegenteil, Egoismus ist es.
Und wieder widersprichst du dir:
"Ein sozialstaatlicher Kapitalismus, der den Mittelstand fördert wäre in der jetzigen evolutionären Phase der Menschheit die Ideallösung, VERBIETET SICH ABER VON SELBST"
passt nicht zu
"den Kapitalismus auf friedliche Weise fortsetzen"

"Eine äußerst unqualifizierte Bemerkung von Dir, die Dein lückenhaftes geschichtliches Wissen zeigt!"
Die "ersten beiden Reiche" waren natürlich nicht faschistisch oder rechtsradikal, aber eine Rückkehr zu prädemokratischen politischen Verhältnissen ("Reichs"begriff) in einem eventuellen Vierten, auf Basis eines kapitalistischen Wirtschaftssystems, wäre es auf jeden Fall! Die Frage "Monarchie ODER Faschismus" stellt sich also nicht wirklich.

Du meinst wirklich die NSDAP hätte die Regierung durch eine Mehrheit, die Ergebnis einer Wahl war, übernommen? Lies mal nach.

"Der Kapitalismus ist die erste Gesellschaftsform, in der ein Mensch geistige UND körperliche Freiheit besitzt."
"Es liegt zu großen Teilen an der Genetik."
Diese beiden Aussagen sind echt - vorsichtig gesagt - von Vorgestern und angesichts von mehr als hundert Jahren Psychoanalyse einfach falsch.

@Lachs
Lachs ausgedrückt: Solch gehässige Ironie leg ich mir aufs Weißbrot und spüls mit billigem Schaumwein herunter.
Humanist
01.10.2004 - 23:57 Uhr
"Tut mir leid, ich kann dir nicht..."
Wolfsheim/Heppner Fan bin ich ganz bestimmt nicht, die beiden einzigen Songs, die ich kenne, sind die Nachtigallsache und "Wir sind wir". Ich bin durch Zufall auf "Wir sind wir" und die Diskussionen gekommen - eigentlich höre ich neben Klassik nur die alten Scheiben von Mike Oldfield und Progrock a la Pink Floyd, Genesis, Stern Combo Meissen usw.
Heppner hat einen äußerst intelligenten Weg gefunden, vor rechtem und linkem Extremismus zu warnen und Idealisten Mut zu machen, nicht aufzugeben - schade nur, daß Text und Video "etwas" zu intelligent gemacht wurden und die Botschaft von zu Wenigen erkannt wird.

"Ich denke nicht..."
Wieder eine Bemerkung, die nicht grade von offenem Denken zeugt. Du assoziierst anscheinend den Begriff Sozialismus mit dem damaligen Ostblock. Sei versichert, daß es noch keinen Staat gab und gibt, der sozialistisch oder gar kommunistisch ist. In der DDR und in der Sowjetunion hatten wir nichts anderes als einen staatlichen Kapitalismus,
der durch das "Politbüro" und sein schwachsinniges "Managment" zugrunde ging. Das hohe Alter unserer Politiker und ihre Abschottung vor dem Volk war auch nicht grade förderlich, sie hielten sich zwar selbst für Sozialisten, waren aber blind für die Bedürfnisse des Volkes. Ich könnte Dutzende Beispiele nennen, die den Ostblock wirtschaftlich in den Ruin trieben, wie z.B. die Totsubventionierung, was Lebensmittel und Miete betraf. Oder der Schwachsinn mit der DDR Binnenmark, der uns weltwirtschaftlich nicht konkurrenzfähig machte, obwohl Ulbricht damals eine neue wirtschaftliche Strategie entwickeln ließ, die dieses Problem gelöste hätte. Wurde aber von Moskau abgeblockt. Zitat Chruschtschows: " Der Walter kann doch nicht an mir vorbeiregieren. "

Grundlage des Sozialismus, wie ihn Marx beschrieb, ist das soziale Miteinander der Menschen. Daher der Begriff SOZIALismus. Der Kapitalismus ist egoistisch, da man in ihm die Konkurrenz anderer ruinieren muß, um selbst zu bestehen - die Gesetze der Marktwirtschaft.
Es gab in der DDR nur einen immens großen Vorteil - nämlich die moralische und soziale Erziehung innerhalb der schulischen Ausbildung, die im Kapitalismus nicht existiert. Das selbst das, was wir über den Kapitalismus eingetrichtert bekamen, zu großen Teilen stimmt, zeigt die Realität.

"Und wieder widersprichst..."
Lies Dir meine Sätze genau durch und Du wirst erkennen das ich in der Möglichkeitsform schrieb.
Es wäre die Ideallösung, wenn nicht die Gesetze der Marktwirtschaft ( Globalisierung ) dagegen stehen würden.
Eine theoretische Möglichkeit wäre der kontrollierte Einsturz der Märkte. Oder denkt jemand tatsächlich, das das Wirtschaftswachstum in alle Ewigkeit fortgesetzt werden kann ? Irgendwann ist Schluß damit, die Märkte gesättigt und was passiert dann ? Der völlig unkontrollierte Zusammenbruch von heute auf morgen, die Bevölkerung wird in immense Armut gestürzt, neue Kriege sind hochwahrscheinlich.
Ich selbst weiß keine überbrückende Lösung, die Wirtschaftler und Politiker anscheinend aber auch nicht.
Deswegen auch die Erwähnung eventuell philosophischer Lösungsansätze.

"Die "ersten beiden Reiche"..."
Meine Rede, ich selbst habe ja in Bezug auf den "Materialisten" die Monarchie ausgeklammert.
Meine erste Erwähnung zur Monarchie ( ein viertes Reich wäre in jedem Falle rechtsextrem ) basiert auf meiner Annahme, das viele ein viertes Reich auch als linksradikal sehen könnten. Nur wenige Leute sehen den Begriff "Das Reich" neutral, sondern verfallen in das Schwarzweissdenken nach dem Motto "Radikal ist es auf jeden Fall, warum also auch nicht linksradikal ?"
Frag doch mal jemanden, ob er mit dem Begriff was anfangen kann - entweder kommt Funkstille oder er bringt es in 100%igem Zusammenhang mit den Nazis.

"Du meinst wirklich die NSDAP ..."
Ja, die Wahl war demokratisch. Ob man das Volk durch Propaganda in seiner Entscheidung schon vorher "auf Kurs" bringt, ist eine andere Sache.
Schmierblätter wie "Der Stürmer" haben eine extrem hohe Auflage gehabt, die SA Horden bekamen breite Zustimmung - es war für die nationalsozialistische Außenpolitik immens wichtig, die Wahl demokratisch zu gewinnen. Wäre Hitler durch einen Putsch an die Macht gekommen, hätten andere Länder eventuell einen Wirtschaftboykott gegen Deutschland verhängt, da die Kriegsabsichten eindeutig gewesen wären. Hitler oder Goebbels ( bin mir nicht sicher ) hat selbst intern gesagt, daß die Wahlen auf demokratischer Basis durchgeführt werden müssen. Natürlich war das alles eine Täuschung, aber das wurde nicht erkannt.
Beweis dafür ist, daß selbst Churchill nach der Wahl der Nazis sinngemäß sagte, daß, wenn das englische Volk einmal in die ( soziale ) Notlage des deutschen Volkes kommen würde, er sich einen Führer wie Adolf Hitler wünscht, um es wieder herausführen zu können !!!
Überall nachzulesen. Du siehst, daß die Nazis tatsächlich durch eine demokratische Wahl an die Macht kommen mußten, um ihre Ziele zu verwirklichen. Wenn man aber erstmal an der Macht ist, braucht man nur auf sehr wenige Dinge Rücksicht zu nehmen.

"Der Kapitalismus ist die..."

In jeder Gesellschaftform bis zum Kapitalismus wurde der Mensch vom Menschen als Ware betrachtet. Egal ob man Sklave im alten Rom war oder Leibeigener im Mittelalter. Die einzige Freiheit, die man besaß, war die geistige Freiheit, was zu Aufständen und Revolutionen führte. Dem Menschen ist die geistige UND körperliche Freiheit das Wichtigste. Mit Erreichen des Kapitalismus hat man die erste Form einer Gesellschaft erreicht, die dem Volk körperliche Freiheit garantierte. Der Mensch gehörte nicht mehr dem Menschen.
Man hat immer die freie Wahl, wo man Arbeiten und Leben will. Ob man Arbeit findet oder nicht, ärmliche Lebensverhältnisse hat oder nicht, spielt keine Rolle. Niemand kann sagen "dieser Mensch ist mein Eigentum", ein Ding oder Sache.
Deshalb ist der Kapitalismus die erste standfeste Gesellschaft, deren Stabilität nur von den Gesetzen der Marktwirtschaft abhängig ist und von Revolutionen verschont wird, solange das Volk nur auf Messers Schneide gehalten wird - die beiden Seiten des Messers heißen Reichtum um Armut.
Erst wenn das kippt, wird der Kapitalismus instabil und vernichtet sich zwangsläufig selbst.
Die überbrückende Phase bis zum Sozialismus/Kommunismus ist mir, wie schon oben erwähnt, ein Rätsel.
Der Sozialismus/Kommunismus, wie Marx ihn beschrieb!, bietet eine zusätzliche, nämlich die materielle Freiheit.
Und bevor Du wieder einen Einspruch erhebst, lies davor das "Kommunistische Manifest", mache nicht den Fehler, es wortwörtlich zu nehmen, sondern bedenke, daß Marx zu Zeiten des Extremkapitalismus lebte und ständig das Elend des damaligen Proletariats vor Augen hatte. Würde er heute leben, so wäre seine Ausdrucksweise nicht mehr so "kämpferisch". Er hatte immerhin noch keine Ahnung von der Chaostheorie.

"Es liegt zu großen..."
Deshalb begann ich meinen Satz mit "Ich vermute...", da ich selbst keine psychologische Ausbildung besitze und mir daher auch keine feste Meinung bilden kann. Diese These entstand durch reine Beobachtung des menschlichen Verhaltens. Negative Gefühle wie Hass, Gier, Neid hat ausnahmslos jeder Mensch in sich - es ist das, was uns zusammen mit positiven Gefühlen menschlich macht, also eindeutig genetisch ist. Diese Gefühle zu unterdrücken oder zu kontrollieren, gelingt nur der Minderheit. In einer sozialen Notlage oder Ungerechtigkeit kann man die Kontrolle verlieren. Ich selbst muß zugeben, daß ich neidisch auf die oberen 10000 bin, da ich mir meine (Konsum)träume nicht erfüllen kann, während diese Leute beim Frühstück darüber nachdenken, ob sie sich heute mal einen Mercedes als Stadtwagen gönnen sollten.
Es ist m.M. nach eine Sache der Evolution, daß einige Menschen eine Veranlagung haben, später eine Machtposition einzunehmen, gleicher als gleich zu sein. Das kann man schon im Kindergarten oder in der Schule sehen - einer ist immer dabei, der ein ausgeprägtes Selbstbewußtsein hat und das Sagen haben will. Wir stammen vom Tier ab, und im Tierreich gibt es ständig Kämpfe um die Alphaposition, eine Einrichtung der Natur, daß nur die Stärksten überleben und so die eigene Art erhalten bleibt. Die Perversion am "Dritten Reich" liegt ja darin, genau dieses Verhalten 100%ig auf den Menschen zu übertragen, eine systematische Vernichtung der positiven Gefühle gegenüber anderen vorgenommen wurde - nur das deutsche Volk ist das Fähigste, so die Logik.
Trotzdem können wir unsere tierischen Wurzeln nicht verleugen, aber durch logisches Denken diese genetisch vorprogrammierte Verhaltensweise überwinden. Man kann versuchen, einen Menschen diese Verhaltensweise abzuerziehen, doch ob man damit auf Dauer Erfolg hat, ist zweifelhaft.
Nur ein Einziger würde ausreichen, um einen idealen Kommunismus zu zerstören, da es in ihm keine Regierung mehr gibt, alle Menschen gleichberechtigt sind und absoluter Frieden herrscht. Das Einzige was zählt, ist nicht der eigene Wohlstand, sondern die Menschheit als Ganzes weiter zu entwickeln - eine Stagnation im Kommunismus ist ausgeschlossen.
Da reicht in der jetzigen Evolutionsstufe wirklich nur einer, der gleicher als gleich sein will, um den Aufbau zu kippen.
Ludwig Van
02.10.2004 - 16:07 Uhr
Mann, deine Meinung beruht auf sovielen Fehlern, Missverständnissen und Scheiße, dass es mir vergangen ist, dir zu antworten. Glaub mir, mir brauchst du nicht zu raten das Manifest zu lesen, es aber nicht zu wörtlich zu nehmen. Ich weiß, dass es nichts anderes ist als ein "Parteiprogramm", das nur Phrasen und Parolen enthält aber keinen Funken Analyse. Schau dir lieber mal mehr von/außer Marx an, dann wärst du nicht gezwungen die Lücken mit Vulgärmaterialismus und Esoterik zu füllen.
Ciao, du sozialdarwinistischer Genesis-Hörer.
Humanist
03.10.2004 - 05:26 Uhr
Begründe logisch, warum das Manifest nur leere Phrasen und Parolen enthält, nur ein Parteiprogramm ist - und ich werde Deiner Meinung sein.
Ludwig Van
03.10.2004 - 20:30 Uhr
Oha, warte, ich muss es rauskramen...vielleicht.
Krischan
06.10.2004 - 21:29 Uhr
"Wir sind wir" ist eines der allerbesten Lieder, die ich je gehört habe, weil ich mich damit identifizieren kann, schließlich bin ich ja Deutscher. Und man kann stolz sein, Deutscher zu sein! Das hat überhaupt NICHTS mit NS zu tun! Stolz kann man nicht nur auf seine eigenen Leistungen sein, sondern natürlich auch auf andere Sachen, so kann man auch stolz auf seine Eltern sein, ohne dass man etwas geleistet haben muss dafür.
Alrikalrik
07.10.2004 - 10:16 Uhr
Ich mag das Lied irgendwie.
Drafi Deutscher
07.10.2004 - 16:08 Uhr
Schließlich bin ich ja Deutscher!
anne
08.10.2004 - 20:13 Uhr
@Krischan Ja du kannst stolz auf deine Eltern sein, ohne was dafür geleistet zu haben, weil du dann auf andere Personen stolz bist. Wenn du stolz bist, Deutscher zu sein, bist du aber auf dich selber stolz, ohne etwas dafür getan zu haben, und das ist... einfach nur irrsinnig, weil du dann stolz auf "Nichts" bist, es wurde ja nichts getan. Du kannst vielleicht auf Goethe, Schiller oder die Wiederaufbauer stolz sein, aber nicht auf dich selber, weil du zufälligerweise in diesem Land lebst.

Ich bin ja schließlich auch nicht stolz auf mich weil ich gerade in meinem Zimmer sitze...
Armin
12.10.2004 - 19:25 Uhr
PAUL VAN DYK & PETER HEPPNER - "Wir sind wir"

"Das Wunder von Bern – Die wahre Geschichte“ gewinnt den Deutschen Fernsehpreis 2004

Das ZDF und die Kölner Produktion broadview.tv gewinnen für die Dokumentation "Das Wunder von Bern - Die wahre Geschichte" den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie " Beste Dokumentation".
Kein Sportereignis hat in Deutschland jemals mehr Begeisterung hervorgerufen als das gewonnene Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz. Das "Wir-sind-wieder-wer"-Gefühl befreite die Deutsche Gesellschaft aus der Nachkriegsisolation, und der renommierte Historiker Joachim Fest spricht vom "eigentlichen Gründungsakt der Bundesrepublik".

Die Künstler Paul van Dyk und Peter Heppner sind durch diese Dokumentation zu dem Song "Wir sind Wir“, der mittlerweile seit über drei Monaten in den deutschen Charts vertreten ist, inspiriert worden. Das Lied stellt dabei zwei Epochen deutscher Geschichte in einen Kontext, nämlich die Zeit nach 1949 und nach 1989.

Paul van Dyk: "Ich freue mich sehr, dass diese außergewöhnliche Dokumentation mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Die Dokumentation und auch das Lied "Wir sind Wir“ sind ein positiver Beitrag zur Suche nach einer gesamtdeutschen Identität.”

Peter Heppner: "Das Wunder von Bern- Die wahre Geschichte“ ist zweifelsohne eine der eindruckvollsten Dokumentationen, die ich jemals gesehen habe und war ausschlaggebend dafür, den Song "Wir sind Wir“ zu schreiben. Es freut mich das auch solche geschichtlichen Themen im TV so großen Zuspruch erhalten. Ich gratuliere den Preisträgern!“

Am Freitag den 5. November sind die Künstler mit "Wir sind Wir“ im NDR bei "3 nach 9“ zu sehen.

Weitere Infos: www.wir-sind-wir.com
Armin
10.12.2004 - 14:45 Uhr
PAUL VAN DYK als deutscher Künstler für den GRAMMY 2005 nominiert

Los Angeles, 07. Dezember 2004

Der international bekannte DJ und Produzent Paul van Dyk setzt neue Maßstäbe in der Musikbranche, indem er heute für sein Album „Reflections“ in der ‚Kategorie Best Electronic/ Dance Album‘ für einen Grammy nominiert wurden ist. Erstmalig in der Geschichte des begehrten Musikpreises hat die National Academy of Recording Arts and Science die Musiksparte Elektronik/ Dance festgelegt und noch dazu einen deutschen Künstler als Nominierten ausgewählt. Paul van Dyk, der zu den international erfolgreichsten deutschen Künstlern gehört, erreicht damit einen Status, den vor ihm noch kein anderer Künstler im Bereich der elektronischen Musik erlangt hat.

Das Album „Reflections“ wurde in Deutschland im Oktober 2003 veröffentlicht (VÖ USA April 2004) und stieg auf Anhieb auf Platz # 8 in die Deutschen Albumcharts ein. Singlehits wie „Time of our lives“ (feat. Vega 4) oder „Nothing but you“ zeigen die Vielseitigkeit und die Interpretationsweise von elektronischer Musik, für die der Berliner Paul van Dyk von internationalen Medien gerne als ‚Leader‘ bezeichnet wird.

In den USA hat sich van Dyk längst an die Spitze der Musikelite gearbeitet und in diesem Jahr bereits mehrfach bewiesen, dass ein deutscher Künstler durchaus auch in den Staaten für Furore sorgen kann. Im Februar diesen Jahres wurde Paul van Dyk vom BPM Magazine (USA) zum beliebtesten DJ Amerikas gewählt. Einen Monat später wurde er gleich in drei Kategorien bei den American DanceStar Awards ausgezeichnet und ist als erster Deutscher zum Repräsentanten der amerikanischen Organisation Rock the Vote ernannt worden.

Paul van Dyk, der momentan auf Tournee in Asien ist, erhielt die frohe Botschaft kurz nach Verkündigung der Nominierungen in Peking. „ Der Grammy ist einer der höchsten Auszeichnungen, die man als Musiker erreichen kann. Ich freue mich sehr, für einen Grammy der neugeschaffenen Kategorie „Best Electronic/ Dance Album“ nominiert worden zu sein. Ich fühle mich sehr geehrt, und denke, daß die Vergabe des Grammys in dieser neuen Kategorie ein wichtiges Zeichen für den Bereich der elektronischen Musik setzt.“

Die Verleihung der Grammy Awards findet am 13. Februar 2005 im Staples Center in Los Angeles statt und wird in Deutschland exklusiv auf dem TV Sender PRO7 übertragen.
Jim
11.12.2004 - 16:47 Uhr
Kurz Frage :

Auf seiner neuesten Single "Aus Gold" prangert er die Armut in den Dritte-Welt-Ländern an - ausserdem spendet er den Gewinn an Armenhäuser in Afghanistan.

Seltsam, seltsam - wo ihr doch alle der Meinung seid, das sein Gedankgut leicht rechts angereichert ist. Jetzt wisst ihr nicht weiter...
Oliver Ding
11.12.2004 - 20:36 Uhr
Leuten, die sogar Bands wie Green Day Nationalismus vorwerfen wollen (siehe Leserbrief in der aktuellen Visions), könnten so lächerliche Details wie Fakten den Starrsinn natürlich nicht nehmen. :-)
Armin
25.03.2005 - 17:55 Uhr
PAUL VAN DYK / PETER HEPPNER - ADC Auszeichnung

Am 19. März wurden bei der großen ADC Awards Show im Berliner Tempodrom die Sieger von Deutschlands wichtigstem Kreativwettbewerb, dem ADC Wettbewerb 2005 gekürt. Der Art Directors Club zeichnete Kreativität u.a. in den Bereichen TV-Spots, Kinowerbefilme, Events, Zeitschriften Gestaltung, Fotografie, Packungsdesign und Illustration aus. In der Kategorie Musikvideo wurde Universal Music und die Filmproduktion Katapult für den Clip zu der gemeinsamen Single von Paul van Dyk und Peter Heppner, "Wir sind wir" ausgezeichnet.

Weitere Infos zum ADC unter www.adc.de .
nEUTRAL
06.04.2005 - 12:46 Uhr
iCH FINDE DEN TEXT UND DAS VIDEO SUPER DENN IN DEUTSCHLAND SOLLTE MAN AUCH MAL WIEDER AUFWACHEN DENN ALLE ANDEREN LÄNDER SIND MEHR ODER WENIGER PATRIOTISCH ABER DEUTSCHLAND ?? ES KANN JA NICHT MAL JEDER DIE NATIONALHYMNE UND ICH DENKE 60JAHRE NACH DEM KRIEG DARF MAN AUCH MAL WIEDER STOLZ AUF UNSER LAND SEIN DENN WIR HABEN HIER VIEL ERREICHT z.B: DAS WIRTSCHAFTSWUNDER NACH DEM KRIEG DIE INTEGRATION VON MILLIONEN MENSCHEN AUS DEM AUSLAND UND VIELE ANDERE DINGE ICH DENKE MAN SOLLTE NACH VORNE SCHAUEN UND AUCH ZU DEUTSCHLAND STEHEN KEINE RECHTEN PAROLEN ODER SONSTIGES SO ETWAS GEHÖRT NIE WIEDER NACH DEUTSCHLAND ABER EIN SCHUSS PATRIOTIMUS WÜRDE DEM LAND GUT TUN!!!!!
stativision
06.04.2005 - 12:56 Uhr
haha :(
Armin
08.04.2005 - 14:51 Uhr
PAUL VAN DYK / PETER HEPPNER - Erneute Auszeichnung

Universal Music Domestic gewinnt erneut mit dem Video zu "WIR SIND WIR"!

Im Rahmen der diesjährigen "KLAPPE" wurde der von der Filmproduktion KATAPULT produzierte Clip zum Song "WIR SIND WIR" von Paul van Dyk und Peter Heppner mit Bronze ausgezeichnet.
Insgesamt wurden in den sechs Kategorien - Werbe- und Wirtschaftsfilm, Trailer, Promotion, Musik-Clip und New Media - 42 Preisträger aus fast 400 Einsendungen (Deutschland, Österreich und Schweiz) nominiert.

Die "KLAPPEN" wurden am vergangenen Freitag im Rahmen einer Award-Zeremonie vom Kommunikationsverband in Köln verliehen.

Infos: www.kommunikationsverband.de
Punky
24.04.2005 - 13:02 Uhr
Peter heppner...einer der sänger dieser zeit mit der schönsten stimme.

wenn ihr rechte musik braucht, dann hört landser. wolfsheim sind sicher nicht rechts.

LG
Armin
31.08.2005 - 00:04 Uhr
Pressemitteilung: WIR SIND WIR

Paul van Dyk und Peter Heppner präsentieren „Wir sind Wir“ (Ein Deutschlandlied) beim offiziellen Staatsakt zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober in Potsdam

„Wir sind Wir“ von Paul van Dyk und Peter Heppner, war eines der erfolgreichsten deutschsprachigen Lieder des Jahres 2004. In den Airplay-Jahrescharts (national) schaffte es der Song auf Platz 12. Was jedoch noch viel erfreulicher war: Das persönliche Feedback, was die Künstler direkt aus der Bevölkerung erhalten haben, war überwältigend. Vor allem die Menschen aus den neuen Bundesländern waren tief bewegt und sahen sich in dem Song verstanden. Was zuerst nur als Titelsong für eine Dokumentation gedacht war, wurde im Laufe der Zeit für viele Menschen ein inoffizielles gesamtdeutsches Lied.

Das Musikvideo erhielt für seine herausragende Kreativität insgesamt drei Auszeichnungen. U.a. eine Auszeichnung des ADC (Art Directors Club). Darüber hinaus wurde der Song „Wir sind Wir“ sowie das dazugehörige Video in Sachsen-Anhalt als Unterrichtsstoff an die Schulen gebracht. In dem neu eingeführte System EMU (EMU = Einsatz digitaler Medien im Unterricht) werden Song und Video mittlerweile unmittelbar im Unterricht eingesetzt.

Dieses Jahr wurden die Künstler von der Staatskanzlei Brandenburg eingeladen den Song im Rahmen des offiziellen Staatsakts am 3. Oktober 2005 in Potsdam gemeinsam mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg aufzuführen. Das ist nach 15 Jahren eine überraschende Premiere. Noch nie wurde ein Pop-Song in solch einem offiziellen Rahmen präsentiert. Der gesamte Festakt am 3.Oktober wird live im ZDF übertragen.

Schon einen Tag zuvor, am 2. Oktober um Uhr 20:30, werden Paul van Dyk und Peter Heppner gemeinsam mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg das Lied „Wir sind Wir“ (Ein Deutschlandlied) während des zweitägigen Bürgerfests in Potsdam präsentieren.

Neben Paul van Dyk und Peter Heppner wird ein Querschnitt aus der vielschichtigen Deutschen Musiklandschaft vertreten sein. So wird neben Wolfsheim und Paul van Dyk feat. Wayne Jackson auch der Shooting Star des Jahres Joana Zimmer und die aufstrebendste junge Rockband Tokio Hotel („Durch den Monsun“) auf der Bühne stehen und ihre Hits präsentieren. Dabei werden alle Künstler vom Deutschen Filmorchester Babelsberg begleitet. Das Festkonzert am 2. Oktober gilt als musikalischer Höhepunkt des Bürgerfests in Potsdam. Sicherlich ein einmaliges Erlebnis.

Die CD mit der Orchester-Version von „Wir sind Wir“ (Ein Deutschlandlied) sowie weiteren exklusiven Inhalten wird ab dem 30. September 2005 im Handel erhältlich sein.


Wer ist Paul van Dyk?

Paul van Dyk – 1971 in Eisenhüttenstadt geboren - versteht es wie kein anderer Emotionen musikalisch passend auszudrücken. Als einer der erfolgreichsten und meistgebuchtesten DJs weltweit schafft er es immer wieder verschiedene Kulturen friedlich miteinander zu vereinen.
Paul van Dyk ist auf der ganzen Welt Zuhause, doch seine Heimat ist und bleibt Berlin.Er schafft es wie kein Zweiter die Massen zu begeistern. Der kürzlich für den Grammy nominierte Paul van Dyk ist wahrlich Deutschlands Aushängeschild, wenn es um die Clubkultur geht und es gelingt ihm sich immer wieder auch weit über die Clubs hinaus Gehör zu verschaffen.


Wer ist Peter Heppner?

Peter Heppner – 1967 in Hamburg geboren - ist die unverwechselbare Stimme der Band Wolfsheim. Seit 18 Jahren macht er Musik, neben Wolfsheim auch mit Danceacts wie Schiller. Auf 10 Alben und über 20 Single-Releases ist er vertreten. Auf unzählige Konzertreisen, unter anderem durch die USA, konnte er das Publikum begeistern. In den Jahren 2002 und 2004 wurde er mit dem Echo ausgezeichnet. Peter Heppners Texte entstehen meistens derart, dass das Stück selbst und die Stimmung, die es vermittelt, auch schon den Inhalt vorgibt. „Deutsche Songs rühren mich mehr als die englischen. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass es einfach Deutsch ist, dass es meine Muttersprache ist."
Armin
28.09.2005 - 18:28 Uhr
Paul van Dyk / Peter Heppner
Orchesterversion


PAUL VAN DYK / PETER HEPPNER & Das Deutsche Filmorchester Babelsberg

"Wir Sind Wir" (Ein Deutschlandlied)

Paul van Dyk und Peter Heppner präsentieren "Wir Sind Wir" (Ein Deutschlandlied) beim offiziellen Staatsakt zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober in Potsdam

"Wir sind Wir", von Paul van Dyk und Peter Heppner, war eines der erfolgreichsten deutschsprachigen Lieder des Jahres 2004. In den Airplay-Jahrescharts (national) schaffte es der Song auf Platz 12. Was jedoch noch viel erfreulicher war: Das persönliche Feedback, was die Künstler direkt aus der Bevölkerung erhalten haben, war überwältigend. Vor allem die Menschen aus den neuen Bundesländern waren tief bewegt und sahen sich in dem Song verstanden. Was zuerst nur als Titelsong für eine Dokumentation gedacht war, wurde im Laufe der Zeit für viele Menschen ein inoffizielles gesamtdeutsches Lied.

Dieses Jahr wurden die Künstler von der Staatskanzlei Brandenburg eingeladen den Song im Rahmen des offiziellen Staatsakts am 3. Oktober 2005 in Potsdam gemeinsam mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg aufzuführen. Das ist nach 15 Jahren eine überraschende Premiere. Noch nie wurde ein Pop-Song in solche einem offiziellen Rahmen präsentiert. Der gesamte Festakt am 3.Oktober wird live im ZDF übertragen.

Einen Vorgeschmack darauf gibt es schon am 02. Oktober im Lustgarten in Potsdam, da präsentieren Paul van Dyk und Peter Heppner mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg erstmalig die "Wir Sind Wir" um 20:30 Uhr beim Bürgerfest zu 15 Jahre Wiedervereinigung.

Die CD mit der Orchester-Version von "Wir Sind Wir" (Ein Deutschlandlied) sowie weiteren exklusiven Inhalten wird ab dem 30. September 2005 im Handel erhältlich sein.
Armin
16.11.2005 - 18:04 Uhr
PAUL VAN DYK bei Feinkost

FEINKOST - Die Pop-Konzerte von rbb Fernsehen und radioeins

Paul van Dyk - Montag, 21. November, 21:00 Uhr, Tipi | Berlin - Tiergarten

Am 21. November 2005 trifft Paul van Dyk erneut auf das Deutsche Filmorchester Babelsberg.
Special Guests: Wayne Jackson + Peter Heppner. Das einstündige Konzert wird bei Radio1 übertragen. Die Aufzeichnung ist am 2. Dezember um 23:45 im RBB zu sehen.

Paul van Dyk
Deutsche Popgrößen treffen in dieser neuen rbb-Konzertreihe auf das Deutsche Filmorchester Babelsberg. Star-DJ Paul van Dyk macht den mutigen Anfang und beweist damit, dass ihm kein E für ein U verkauft werden kann. Paul van Dyk brachte seine Fans schon Anfang der 90er im legendären Berliner Technotempel Tresor in Extase. Mittlerweile gehört er zu den weltweit erfolgreichsten und meistgebuchtesten DJs, seine Platten stehen in den Dance-Music-Charts immer ganz weit oben. Nun steht Paul van Dyk mit seinen Computern und Synthesizern inmitten von 50 klassischen Instrumenten. Spannend, wer hier den Takt angibt.

Peter Heppner
"Wir sind Wir" von Paul van Dyk und Peter Heppner war eines der erfolgreichsten deutschsprachigen Lieder des Jahres 2004. Was zuerst nur als Titelsong für eine Dokumentation gedacht war, wurde im Laufe der Zeit für viele Menschen ein inoffizielles gesamtdeutsches Lied. Peter Heppner und Paul van Dyk "Wir sind wir" als letztes Lied des Abends auf die Bühne bringen.

Wayne Jackson
Mit der Single "The Other Side" schuf Paul van Dyk einen crediblen Klubhit zwischen Pop und Underground. Den Gesangspart steuerte Wayne Jackson bei. Der in Manchester geborene Jackson ist ein Multitalent, spielt diverse Instrumente und schrieb in den 90ern mit The Dostoyevskys ein kleines Stück Popgeschichte. Zuletzt machte er sich auch als Remixer für Seeed, Bela B. und Rammstein einen Namen.
Pulver
16.03.2008 - 16:43 Uhr
turm
Knall
16.03.2008 - 18:41 Uhr
kopf
blablabla
03.06.2012 - 19:20 Uhr
ich habe manchmal respekt vor euch,was ihr euch so anhört,my heart of stone,wer hört sich das an?
sperling18
05.06.2012 - 20:32 Uhr
Ein bisschen komisch ist es schon, wenn Heppner "Wo ist der Führer, der mich führt?" singt (the sparrows and the Nightingales). Dass das Sarkasmus ist und provozieren will, scheint hier kaum jemand zu verstehen. Seine Texte sind tiefgründig und tolerant (siehe "Blind"). Übrigens hat Heppner die schönste stimme im Universum. Ich liebe den Typen. Einzigartig!
Original
17.02.2016 - 20:45 Uhr
Mia san mia.
DJ Paul van Dingens
18.02.2016 - 12:16 Uhr
Wenn die Kohle stimmt, lege ich auch in Nordkorea auf.
Landolf L.
18.02.2016 - 12:22 Uhr
Ich hatte die Musik immer gern gehört. Jetzt darf ich das nicht mehr.

Grüße aus Thüringen,
Euer Landolf
Zack Rice
28.02.2016 - 22:12 Uhr
Paul van Dyk stürzt von der Bühne

http://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_77110658/dj-paul-van-dyk-stuerzt-bei-konzert-von-der-buehne.html
gws
29.02.2016 - 17:26 Uhr
gute besserung!

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