Die Heiterkeit - Was passiert ist

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Armin

Plattentests.de-Chef

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06.12.2018 - 18:46 Uhr - Newsbeitrag
DIE HEITERKEIT
WAS PASSIERT IST

Das Video:


Nie klang Die Heiterkeit leichter und popglänzender, nie waren ihre Lieder tröstender, eine warme Umarmung in bitterkalter Zeit. Und nie klang diese immer auch ein bisschen mysteriöse, kühl-coole Band nahbarer und persönlicher. Nimmermüde Vergleichsfrettchen können sich neben ihr doppelt und dreifach unterstrichenes, langsam schon reichlich angegilbtes „Nico“ eine neue Verweis-Vergleichsidee ins Vokabelheftchen malen: Der vierte Heiterkeit-Wurf (hier die erste Singleauskopplung aus dem gleichnahmigen, kommenden Album "Was passiert ist") , abermals produziert von Moses Schneider, ist ein zeitloses Glanzwerk. Sie schrieb dieses Mal nicht nur die Texte, sondern arrangierte auch den Großteil des Albums alleine und spielte viele der Instrumente selbst – ihre Gitarre ist dabei, auch das ist eine ganz neue Heiterkeiterfahrung, dafür schwingen ganz weite, beruhigende Keyboardflächen und weiche Klavierschmeicheleien – und tatsächlich, wahrhaftig und ohne Witz eine Posaune, nämlich die von Jérôme Bugnon (Seeed). Moses Schneider selbst spielte Bass, Philipp Wulf Schlagzeug und Percussion.

Seit 2010 ist Stella Sommer der Fixpunkt bei Die Heiterkeit, einer Band, die ihre Form wie ein Gestaltenwandler zu verändern weiß und so niemals stagniert. Jedes der bisher erschienenen drei Alben klang anders als sein Vorgänger, wurde anders gemacht – und völlig anders gedacht, mit Sommer als Gedankenumschlagsplatz. Spiegel Online krönte sie zur „Prinzessin Düsternis“, „Poptragödin“ nannte sie der österreichische Standard und verglich sie mit Scott Walker, für ihr Soloalbum „13 Kinds of Happiness“ feierte sie die internationale Presse als dunkle, aber gnadenreiche Madonna, „a masterclass in gothic precision“ sei ihr gelungen, schrieb man in Großbritannien – „there’s hopeless beauty in abundance“ – und in Frankreich verneigte man sich vor der „Göttin aus Hamburg“ und kam zu dem Schluss: „Lou Reed aurait adoré“ – Lou Reed hätte es geliebt.
Wie Solo-Sommer wieder zur Heiterkeits-Sommer wird? Durch Auflösung der ja eh arg faden Personengrenzen: „Dieses Mädchen bin ich / mit einem andern Gesicht“.

Das Album "Was passiert ist" erscheint auf LP, CD und Digital am 01.03.2019 via BUBACK TONTRÄGER


LIVE:

14.03.2019 Münster - Sputnik Café
15.03.2019 Köln - Artheater
16.03.2019 Schorndorf - Manufaktur
17.03.2019 Freiburg - Slow Club
18.03.2019 Karlsruhe - P8
19.03.2019 (CH) Zürich - Bogen F
20.03.2019 München - Strom
21.03.2019 (A) Wien - Fluc
22.03.2019 (A) Salzburg - Arge Kultur
23.03.2019 (CH) St.Gallen - Palace
24.03.2019 Nürnberg - Z-Bau
26.03.2019 Dresden - Societätstheater
27.03.2019 Leipzig - Werk2
28.03.2019 Frankfurt - Mousonturm
29.03.2019 Hamburg-Uebel&Gefährlich
30.03.2019 Berlin - Lido

Support: Hans Unstern
sine
07.12.2018 - 01:05 Uhr
oh, für hans unstern kaufe ich mir gerne eine karte!

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

23.01.2019 - 15:49 Uhr - Newsbeitrag
Wir freuen Video Nr.2 der Gruppe DIE HEITERKEIT präsentieren zu können. Bitte teilen!


WIE FINDEN WIR UNS (Video)



GV
23.01.2019 - 16:13 Uhr
Im Vergleich zur großartigen letzten Platte "Pop + Tod" macht mich das bisher alles recht wenig an. Wird wohl kein Album für mich.
abgehört
26.02.2019 - 17:33 Uhr
Spiegel-Online-Andreas hat gerade eine glatte 10,0 gegeben.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

28.02.2019 - 20:24 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?
Vulgäre Verse
01.03.2019 - 00:46 Uhr
Kann den Hype nicht verstehen. Finde viele der Songs recht belanglos, teilweise sogar nervig. Die letzte Platte (inkl. großartiger Besetzung) war wesentlich besser. Schade dass Stella Sommer immer alle Bandmitglieder rausekelt.
Böse Helene
01.03.2019 - 00:57 Uhr
Klingt irgendwie nach Schlager
equation
01.03.2019 - 01:14 Uhr
Stella Sommer = weiblicher Drangsal
Drangsal = prätentiöser Lappen
Stella Sommer = ?
? =
02.03.2019 - 01:17 Uhr
Prätentiöse Weiblichkeit
A. Borcholte
02.03.2019 - 01:42 Uhr
*auf prätentiöse Indie-Schlagersängerinnen steilgeh*
Mcfly77
04.03.2019 - 11:43 Uhr
Für das Cover gibt's ne glatte 10/10
Der Rest so lala
@vulgäre verse
04.03.2019 - 11:50 Uhr
Welcher Hype? Wo soll der sein?
Falafel-Andy
05.03.2019 - 15:17 Uhr
Kelingt irgendwie hampfig.

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