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Kanye West - Jesus is king

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Otto Lenk

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21.10.2019 - 10:33 Uhr
...sehr vorsichtig!

Armin

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24.10.2019 - 16:07 Uhr - Newsbeitrag
23.10.2019
Kanye West
Kanye West veröffentlicht am Freitag sein neues Album "JESUS IS KING" ++ Gleichnamiger IMAX-Film am 08. November in den deutschen Kinos
Kanye West, Kanye West veröffentlicht am Freitag sein neues Album JESUS IS KING ++ Gleichnamiger IMAX-Film am 08. November in den deutschen Kinos

Wenn es um eine neue Veröffentlichung von Hip-Hop-Mastermind Kanye West geht, dann wird es vorab immer ein wenig geheimnisvoll, überraschend und vor allem sehr spannend. Der Rap-Star hat erste Hinweise gestreut, dass es am Freitag endlich so weit ist und sein neues Album veröffentlicht wird. Der Titel: "JESUS IS KING". Auch ein erstes Tracklisting kursierte bereits vor Wochen in einer Instagram Story seiner Frau Kim - Kanye selbst ist bekanntlich nicht auf Instagram. Am Freitag erscheint aber nicht nur das neue Album "JESUS IS KING", sondern auch ein IMAX-Film kommt für einen Abend in die Kinos. In Deutschland wird der Film "JESUS IS KING" am 8. und 10. November in ausgewählten IMAX-Kinos zu sehen sein.

Erste Eindrücke von der Listening-Party, die Kanye letzte Nacht mit Fans gefeiert hat, gibt es in Kim Kardashian-Wests Instagram Story

Was darf das Publikum also erwarten von dem neuen Werk? Auch hier lässt Kanye West kaum Informationen nach Außen dringen, bevor "JESUS IS KING" nicht offiziell veröffentlicht ist. Nachdem er beim diesjährigen Coachella Festival in den USA am Ostersonntag, früh morgens über 50.000 Teilnehmer (!) für seinen "Sunday Service" zusammenbringen konnte, wird das neue Album sicherlich auch von diesem Teil seines musikalischen Schaffens beeinflusst sein. "JESUS IS KING" folgt auf sein 2018er Album "Ye" und "LIFEOF PABLO", das 2016 erschienen ist.

http://www.kanyewest.com/

http://www.universal-music.de/kanye-west/home

Armin

Plattentests.de-Chef

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24.10.2019 - 16:19 Uhr
Ach:
https://www.instagram.com/stories/kimkardashian/?hl=de

Ich hoffe, Ihr habt gute Nerven.

maxlivno

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24.10.2019 - 16:30 Uhr
Das bisschen was man hören kann, hört sich klasse an

Affengitarre

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24.10.2019 - 17:29 Uhr
Ich habe leider kein Instagram und kann mit die Story im Link nicht ansehen. Was steht denn da?

Armin

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24.10.2019 - 17:51 Uhr
Da sind eine ganze Menge Kim-Kardashian-Sachen zu sehen, und irgendwann habe ich dann weggeklickt.

Affengitarre

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24.10.2019 - 18:08 Uhr
Okay, dann habe ich wohl nichts verpasst. Der Angestellte, der die Pressemeldung herausgegeben hat, zittert vermutlich bis morgen.

maxlivno

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24.10.2019 - 18:11 Uhr
Die letzten drei oder vier Videoclips in der Story von Kim sind Videos von der Listening Session von JIK.

Autotomate

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24.10.2019 - 18:12 Uhr
Kann man sich doch auch ohne Anmeldung ansehen, wenn man den "Nagscreen" wegklickt, oder?

Affengitarre

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24.10.2019 - 18:32 Uhr
Ne, leider nicht. Komme dann einfach auf das Instagramprofil von Kim Kardashian. Aber ist halt auch nicht so wichtig.

Jennifer

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25.10.2019 - 08:31 Uhr - Newsbeitrag

Jennifer

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25.10.2019 - 09:23 Uhr
Hahahaha.

Watchful_Eye

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25.10.2019 - 09:30 Uhr
Ist natürlich subjektiv, aber: Es erscheinen heute einige echt gute Alben. Da gibt es zum Glück auch andere Sachen, die man sich anhören kann. ^^

Jennifer

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25.10.2019 - 09:45 Uhr
Unbedingt. Unbedingt!

Plattenbeau

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25.10.2019 - 18:25 Uhr
Der Herr ist vom Himmel hinab gestiegen. Frohlocket...

Stephan

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25.10.2019 - 18:41 Uhr - Newsbeitrag

maxlivno

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25.10.2019 - 18:52 Uhr
Einen Durchgang hab ich jetzt hinter mir und ich kann ohne Zweifel behaupten, das ist das schlechteste Kanye-Album. Nicht nur wegen den absolut uninteressanten Texten. Die Beats sind teilweise langweilig. Der Mix bei Selah und vor allem Follow God ist eine einzige Frechheit. Lange nicht mehr einen so schlechten Mix gehört wie bei Follow God.

maxlivno

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25.10.2019 - 19:00 Uhr
Eine Sache möchte ich noch hinzufügen:
Das beste an diesem Album ist das Kenny G Solo auf Use This Gospel. Kein Spaß

MrMan

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25.10.2019 - 19:31 Uhr
Das ist schon ziemlich mies.

Jennifer

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25.10.2019 - 19:49 Uhr
Was ist DAS denn ...?

Otto Lenk

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25.10.2019 - 20:08 Uhr

Das ist echt schlimm. Ganz schlimm.

Plattenbeau

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25.10.2019 - 21:14 Uhr
Wow, Kanye hat anscheinend echt einen Nerv getroffen. Verstehe aber nicht ganz, warum die Leute so allergisch reagieren, weil ich jetzt abgesehen von seiner Exzentrik keinen riesigen qualitativen Unterschied zu seinen anderen Veröffentlichungen der jüngeren Zeit feststellen kann.

Mich nervt der oberflächlich sehr offensive Religionsbezug. Aber ist das auch, was Andere so abschreckt?

Klaus

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25.10.2019 - 21:49 Uhr
War eigentlich schon der Hinweis da, dass am 25.12. der Nachfolger kommt mit dem Titel "Jesus is Born" ? :)

Ansonsten habe ich den Hype um ihn nie verstanden, werde ihn auch nie verstehen und ziehe mich jetzt auch wieder in den SunnO))) Thread zurück ;)

Affengitarre

User und News-Scout

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26.10.2019 - 09:58 Uhr
Was ist DAS denn ...?

Haha, das dachte ich mir auch. War wohl etwas zu naiv, ein Album mit 11x "Ultralight Beam" zu erwarten. :D

Da verschiebt man das Album noch einmal, um ein paar Songs nachzumixen, und dann klingt es immer noch überhaupt nicht gut. Man merkt irgendwie die gesamte Zeit, dass dieses Projekt überstürzt ist, es an Feinschliff mangelt und vor allem an den Ideen, die jedes Album von ihm sonst so ausgemacht haben. Leider tatsächlich sein schwächstes bisher.

Ich meine, seit "My Beautiful Dark Twisted Fantasy" geht es wieder bergab und Kanye West wird von Album zu Album schwächer, aber bei dem vorangegangenen Niveau bedeutete das jetzt auch nicht so viel. Sogar "ye", was bis dahin sein schwächstes Album war, hatte große Momente wie vor allem "Ghost Town", aber "Jesus Is King" ist einfach nur merkwürdig.

Nach "Kids See Ghosts" hatte ich ja das Gefühl gehabt, dass er es ja doch noch drauf hat, ein richtig gutes Album zu veröffentlichen. So im Nachhinein denke ich eher, dass Kid Cudi für die Qualität verantwortlich war. Oder eben die Tatsache, dass jemand Kanye West davon abgehalten hat, nur alleine Entscheidungen zu treffen.

Nach den ganzen Verschiebungen, falschen Ankündigungen und so ist es schon schwierig genug, nicht enttäuscht zu sein. Wenn das Album dann nur halbgar ist, geht es gar nicht anders. Immerhin ist die Erwartungshaltung für "Jesus Is Born" wieder realistischer. Ich frage mich, ob von Kanye West noch groß was kommt. Egal, ich höre lieber noch einmal das neue Album von JPEGMAFIA.

Mr. Fritte

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27.10.2019 - 15:31 Uhr
Finde es nach einmal hören eigentlich überraschend gut und auch textlich zumindest mal unpeinlicher als den üblichen Pussy-Kram. Hätte da mit viel Schlimmerem gerechnet. Nur die Kürze nervt, ich bin auch kein Fan von diesen Knapp-über-zwanzig-Minuten-"Alben".

Kojiro

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27.10.2019 - 17:34 Uhr
Ich find´s eigentlich auch ganz gut. Einige Songs zu skizzenhaft, aber ich mochte Ye ja auch. Find´s sympathisch, dass er macht, worauf er Bock hat und eben nicht die Hits abliefert, die man von ihm erwarten würde...

Vennart

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28.10.2019 - 00:43 Uhr
Ist nicht sein bestes Album aber ich finde es auch nicht schlecht, auch die Beats nicht, leider klingt es teilweise echt ein bisschen komisch gemixt aber ist ja wohl so beabsichtigt. Und was die Lyrics angeht, finde ich die fast interessanter als vieles was er bisher gemacht hat. Ist ja nicht so, dass der bisher lyrische Meisterwerke kredenzt hat, da waren schon immer einige grenzwertige Sachen dabei.

Affengitarre

User und News-Scout

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28.10.2019 - 01:28 Uhr
Es wirkt halt ähnlich wie "ye" so ziellos und skizzenhaft und verwirrt. Hat sicherlich irgendwo seinen Reiz, ist aber dennoch komisch, da zuzuhören.

The MACHINA of God

User und Moderator

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28.10.2019 - 21:05 Uhr
2.65 bei etwas mehr als 7.000 ratings auf rym.

Hui.

edegeiler

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28.10.2019 - 21:25 Uhr
Finde es nach dem ersten paar Mal hören deutlich gelungener als "Ye". Aber ich kann auch was mit Gospel anfangen. "Selah" ist doch super!

Mister X

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Registriert seit 30.10.2013

28.10.2019 - 22:09 Uhr
Die Kritiken sind teilweise ein Witz.

Dass Kanye ein Ding macht,, sollte wohl bekannt sein. Hier wird von der Presse nur wieder angefeindet dass er die Norm sprengt, und mit einem 26 Minuten Album über Jesus, wieder alle Aufmerksamkeit an sich reisst. Das zieht Neider an sich.

Das sind 11 wirklich tolle Songs. Dass Kanye Gospel wunderbar für sich verwenden kann, hat er ja schon mal bewiesen. Habe im Vorfeld gehofft dass er sich diesem mal ausführlicher widmet.

Von den Beats ist das jetzt auch nicht anders, als das was man von ihm und Konsorten in den letzten 3 Jahren gehört hat. Also nur dummes Gebashe gegen seine Person.

8/10

Eurodance Commando

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28.10.2019 - 22:14 Uhr
Wart doch erstmal ab was Pitchie sagt.

maxlivno

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29.10.2019 - 01:12 Uhr
Ganz ehrlich, das ist kein Gospel Album für mich. Das ist Christlicher Hip-Hop, mehr nicht. Das Album beschäftigt sich auch nicht ausführlich mit dem Christentum, es geht einfach (wie immer) nur um Kanye und alles was mit dem Christentum zu tun hat, geht nicht über Allgemeinplätze hinaus. Dazu kommen Bars wie “Closed On Sundays/You’re my Chick-Fil-A”......Gruselig.

Wo hörst du hier 11 tolle Songs @Mister X?

Das Intro ist einfach ein Ausschnitt aus irgendeiner X-beliebigen Sunday Service Session, reingewurschtelt als Intro. Fängt einfach an und hört mittendrin wieder auf.

Dann Selah, musikalisch ja ganz nett, aber keine Großtat. Aber was rappt er hier für konfuse Sachen?
“Everybody wanted Yandhi/Then Jesus Christ did the laundry” oder der zweite Vers wo er seine Situation mit dem Verrat an Jesus vergleicht?!

Follow God, toller Beat. Ganz, ganz schwacher Rap. Fast das komplette Lied auf die gleichen zwei Silben gerappt, Text uninteressant und der Mix....

Closed On Sunday kommt mir vor wie ein einziger Witz. Dramatischer Einstieg in das Lied und dann kommt die oben zitierte Line. Und sie kommt nicht nur einmal. Das ist noch schlimmer als das neue Chance Album.

On God hat den mMn besten Beat, ist raptechnisch auch in Ordnung.

Everything We Need ist sehr repetitiv, ohne Highlights zu setzen, Ty Dolla Sign klingt hier auch nicht so toll wie noch auf KSG.

Bei Water weiß ich nicht was uninspirierter ist, das Instrumental oder Kanye‘s Rap. Jesus dies, Jesus das. Ich könnte den gottverdammten Gemeindepfarrer jetzt wecken gehen und er könnte einen besseren Vers schreiben.

God Is ist der einzige Song auf diesem Album, den ich wirklich als Gospel zählen lassen würde (das hingerotzte Intro Zähl ich mal nicht). Kommt auch dem am nächsten, was er auf Ultralight Beam gemacht hat würde ich sagen.

Hands On erklärt das größte Problem an diesem Album und Kanye aktuell. Er rappt „Nothing worse than a hypocrite“. Fast schon ein Treppenwitz. Er ist doch der größte Hypocrite. Bezeichnet sich als geläutert und großen Christen, unterstützt aber immer noch eine absolut gegen christliche Werte verstoßende US-Politik. Dann kommt die mehrmals wiederkehrende Line „“What have you been hearing bout the Christians?/They‘ll be the first one to judge/Feeling like nobody love me“. Und nur darum geht es ihm. Er will Credibility und Liebe zurück, weil sich die Leute von ihm abwenden wegen seinem ganzen Bullshit, den er seit längerem abzieht. Genauso, wie er damals die Mode-Industrie vollgeheult hat, dass sie ihn ja nicht akzeptieren und aufnehmen wollen, heult er jetzt rum, dass die Christen ihn nicht akzeptieren wollen.
Ach ja, der nicht-existente Beat macht das alles nur noch schlimmer.

Use This Gospel ist das Highlight auf diesem Album. Wie christlicher Rap geht, zeigt Malice (ehemals No Malice von Clipse, Duo mit seinem Bruder Pusha T). Und dann ist da noch das Kenny G Solo.

Jesus Is Lord, am Ende komisch positioniert, endet auch wieder so plötzlich. Wäre als Intro vielleicht besser aufgehoben.


Das Album zeigt sehr klar, dass Kanye an keinem besseren Punkt ist als zu KSG-Zeiten. Vor einem Jahr hat er Trump idolisiert und versucht sich daran mental zu stützen. Aktuell ist es das Christentum. Alles nur aus Selbstzweck. Kanye sollte meiner Meinung nach eine Therapie wahrnehmen und dort über seine Probleme sprechen. Er wirkt psychisch stabil.

Das Album ist eine 3/10. Höchstens. Und das sag ich als jemand, der Kanye bisher immer respektiert hat und dem die öffentliche Person bis zu diesem Album herzlich egal war. Aber diese Frechheit von einem Album mehrmals zu verschieben, Yandhi über Bord zu schmeißen und einen auf ach-so-tollen Christen zu machen, bringt mich (wie man wahrscheinlich schon merken konnte) gehörig auf die Palme. Da will ich lieber den Bleached-Asshole Kanye von TLOP wieder. Da konnte man wenigstens drüber lachen

Plattenbeau

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29.10.2019 - 08:01 Uhr
@maxlivno

Anthony, bist du es? ;-)

Eurodance Commando

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29.10.2019 - 08:35 Uhr
Kein BNM, Pitchie gibt 7.2, also musst mal deine Wertung korrigieren.

Jennifer

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29.10.2019 - 08:49 Uhr
Malice (ehemals No Malice von Clipse

Andersrum. :)

Ansonsten geht mir das sehr ähnlich. Das Album gibt mir leider gar nix. Völlig uninspirierte Beats und noch albernere Texte, als man eh gewohnt war. Kanye war lyrisch jetzt nie der versierteste Rapper, aber da hatte man wenigstens Spaß dran, was bei mir mit dieser lustlosen Art überhaupt nicht passiert. Vielleicht eh auch mitunter das Problem: Der will ja gar nicht mal mehr unterhalten. Passt also! Dass das Album kurz vor knapp noch mal verschoben werden musste, weil die Produktion einen Feinschliff brauchte und dabei das hier rausgekommen ist, ist echt lächerlich. Die Hälfte der Tracks sind über meine Kopfhörer kaum hörbar.

Und das ganze Märchen von Kanye, der neu zum Christentum gefunden hat, ist der größte Witz von allen. Das Interview mit Zane Lowe kurz vor Veröffentlichung zeigt, dass das für ihn doch auch nur irgendeine coole, neue Mode-Erscheinung ist und er gar nicht verstanden hat, worum es eigentlich geht (und ich könnte kaum weniger religiös sein). Bescheidenheit? Demut? Mäßigung? Genügsamkeit? Alles Fremdwörter für Kanye, der hier gefühlt nur rumjammert. 100 Mal Jesus zu erwähnen und seinen Kollaborateuren im Studio zu predigen, dass sie keinen Sex vor der Ehe haben sollen, hat doch mit wirklicher Christlichkeit nix zu tun. Aber es ist für mich persönlich wie so vieles von dem Kanye West der letzten Jahre: nix Halbes, erst recht nix Ganzes. Schade.

Jennifer

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 14.05.2013

29.10.2019 - 08:56 Uhr
Eben mal die Pitchfork-Rezension gelesen und dieser Absatz trifft es ziemlich gut:

If West’s mission is, as he told Zane Lowe in an interview last week, to convert people to Christianity, he’ll likely have to search a little deeper. Beyond superficial gestures at biblical references and the capitalist leanings of American prosperity gospel, there is virtually no indication here as to what it means to follow Jesus. That is, other than to perhaps sit back and wait for Him to give you a Forbes cover and a billion-dollar sneaker brand. It’s hard to take West seriously when the obstacles he distresses over are Instagram likes and steep tax rates (the IRS, he complains, wants “half of the pie”). Rather than the grace, justice, and love that characterizes faith at its most transformative, West internalizes the religious entitlement that props up the wealthy and powerful, validating months of jokes about his ambitions as a megachurch pastor.

Wie so oft passen Text und Bewertung für mich mal wieder nicht zusammen, aber das ist sicher ein anderes Thema.

maxlivno

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Registriert seit 25.05.2017

29.10.2019 - 10:14 Uhr
@Plattenbeau

Ich hab Fantano’s Review noch gar nicht gesehen. Nur das DEHH Video und das hat mich 30 Minuten lang köstlich unterhalten.
Hat Fantano ähnliche Punkte aufgeführt wie ich?

Plattenbeau

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Registriert seit 10.02.2014

29.10.2019 - 10:35 Uhr
@maxlivno

Ähnlich ist gut, manches hat er fast identisch formuliert.

maxlivno

Postings: 2342

Registriert seit 25.05.2017

29.10.2019 - 10:54 Uhr
@Plattenbeau

Dann muss ich mir das mal nachher anschauen :D Dabei sind seine Reviews und meine Meinung meistens nicht nah beieinander.

tjsifi

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Registriert seit 22.09.2015

29.10.2019 - 14:37 Uhr
Kann den Kerl und seine Sippe nicht ausstehen jetzt noch auf Missionar machen? Ja leck mich doch, besser kanns nicht mehr werden! Das kann doch nicht ersnt gemeint sein.

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

29.10.2019 - 17:23 Uhr
Da kam sogar Dylans Christenphase besser an. :)

Muss endlich mal reinhören.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 2662

Registriert seit 12.12.2013

30.10.2019 - 12:21 Uhr
Das Intro ist absolut unhörbar. So ein Müll.
Zum Album: Musikalisch finde ich das größtenteils immer noch spannend. Der Kerl hat so großartige Ideen. Leider arbeitet er sie seit TLOP nicht mehr wirklich aus. Fragmentarischer als hier war Kanye noch nie.

Die Texte sind schlimm. Nicht, weil sie religiös, sondern weil sie plakativ sind. Dadurch fällt es schwer, Kanye die Rückkehr zum Christentum abzunehmen. Sein Style hat sich auch so langsam abgenutzt.

Als Album scheitert "Jesus is king" für mich auf ganzer Linie. Als Dokument einer fortdauernden Sinnkrise eines besonderen Künstlers besitzt es aber großen Wert.

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

30.10.2019 - 19:40 Uhr
Erster Durchgang:
Von welchem Casio-Keyboard hat er denn die Preset-Beats genommen?

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 27229

Registriert seit 07.06.2013

30.10.2019 - 19:42 Uhr
@maxlivno:
Schöner Diss. :)

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21731

Registriert seit 08.01.2012

30.10.2019 - 20:27 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

Affengitarre

User und News-Scout

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Registriert seit 23.07.2014

30.10.2019 - 20:30 Uhr
Klasse Rezension, auch ein schöner Einstieg mit dem Bibelausschnitt. Die Einschätzung kann ich so unterschreiben.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 27229

Registriert seit 07.06.2013

30.10.2019 - 21:39 Uhr
Tolle Rezension.

"Jesus walks" und "Ultralight beam" sind neben "Monster" auch meine Lieblings-Kanye-Stücke. Davon ist hier leider nciht viel übrig.

Affengitarre

User und News-Scout

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Registriert seit 23.07.2014

30.10.2019 - 21:49 Uhr
Mir fällt es ziemlich schwer, Lieblingssongs von ihm herauszusuchen. Da gibt es so viele tolle, die für mich große Highlights sind. Nur nicht hier.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 26.02.2016

30.10.2019 - 22:27 Uhr
"Jesus walks" und "Ultralight beam" sind neben "Monster" auch meine Lieblings-Kanye-Stücke.

Definitiv 3 Highlights, wobei mir auch ein paar auf dem Level noch einfallen würden.
Das Problem an den Texten hier ist ja eben nicht die religiöse Ausrichtung, sondern dass sie dumm sind.

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