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Redemption - Long night's journey into day

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21193

Registriert seit 08.01.2012

29.08.2018 - 18:05 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

HELVETE II

Postings: 2467

Registriert seit 14.05.2015

29.08.2018 - 20:45 Uhr
Gehört zu meinen Top 5 des Jahres.
Uff
30.08.2018 - 10:33 Uhr
Ausdrücklichste Empfehlung vom Metal-Fachmann? Grottig, das ist im besten Fall eingängiger Rock, bei dem ältere Herrschaften beim Nachmittags-Tee ein bisschen mit dem Fuß mitwippen. Metal, lol

HELVETE II

Postings: 2467

Registriert seit 14.05.2015

30.08.2018 - 11:39 Uhr
Eigentlich muss man auf derartige Trollbeiträge nicht weiter eingehen, aber trotzdem nochmal fürs Protokoll: wer nicht verstanden hat, dass Metal schon immer die friedliche Koexistenz verschiedener Substile ausmachte und dann außerdem auch noch davon ausgeht, dass Metal immer etwas mit Härte zu tun haben muss, der hat von Metal ganz generell überhaupt nix verstanden.

Zappyesque

Postings: 588

Registriert seit 22.01.2014

30.08.2018 - 13:34 Uhr
Die Gruppe hatte für meinen Geschmack in der Vergangenheit zu viele power Metal Anleihen. Ist das inzwischen verschwunden oder sind sie sich in dem Punkt treu geblieben?

hos

Postings: 1337

Registriert seit 12.08.2018

30.08.2018 - 14:22 Uhr
Chris Polands Soli sind Zucker. Neuer Sänger ist auch ok. Die Songs hingegen, nunja.

Wer auf tonleiterverdudelten, melodischen "Progressive Metal" abfährt, wird hier zumindest voll bedient. Mir hingegen ist das alles zu ausgelutscht. Prätentiöses Geschwurbel auf technisch hohem Niveau, aber zu keinem Zeitpunkt irgendetwas Überraschendes, noch nie Gehörtes. Die gebotenen Wendungen und Variationen sind völlig ausgelutscht.

HELVETE II

Postings: 2467

Registriert seit 14.05.2015

30.08.2018 - 20:56 Uhr
@hos: mit der Meinung kann ich leben. Progressiv im Wortsinne ist da natürlich schon lange nix mehr. Höchstens wird hier ein Genre bedient, das diesen Namen trägt, indem man dessen Trademarks spielt. Ich stehe trotzdem drauf, genauso wie auf Threshold und all die anderen Kollegen.

Nur eine Frage sei erlaubt: hörst du denn sonst immer nur Zeug, das ständig Überraschendes und Neues zutage fördert?

hos

Postings: 1337

Registriert seit 12.08.2018

30.08.2018 - 22:38 Uhr
Helvete, nein, nicht zwingend. Es ist eher so, daß ich von neuen Alben auch irgendwo etwas "neues" erwarte und nicht dem ähnelt, was ich bereits en gros im Schrank habe.

Es ist heutzutage für eine Band auch nahezu unmöglich, für mein Gehör irgendetwas überraschendes zu entwickeln - was sicherlich auch mit meinem Alter und dem Umfang meiner Sammlung zu tun hat. Musik wurde bei mir so ca. ab meinem 12. Lebensjahr ein wichtiger Pfeiler in meinem Leben - also noch vor den 80ern. Und es war damals schon ziemlich "hochklassig", mit Bands wie Pink Floyd, The Police, Supertramp, Roxy Music, Iron Maiden, Frank Zappa und Rush. Das hat meinen Ohren die Türen in viele verschiedene Stile geöffnet und hab dann eigentlich immer nach dem noch grösseren Ohrgasmus gesucht... Über lange Zeit konnte man superviel finden, nur inzwischen halt.. kaum etwas erfrischendes mehr.



HELVETE II

Postings: 2467

Registriert seit 14.05.2015

30.08.2018 - 23:31 Uhr
Das ist sicherlich nicht völlig verkehrt, aber den Spaß am Musik hören lasse ich mir dadurch nicht nehmen. Ich fragte primär deswegen nach, weil die Erwartung, etwas Neues hören zu wollen, primär an das Genre des Prog Metal/Rock gestellt wird. Klar, der Name des Genres lädt geradezu dazu ein. Aber jedem, der heutzutage diese Musik hört, sollte doch eigentlich klar sein, dass das progressiv in Namen seit Jahrzehnten nicht mehr wörtlich zu nehmen ist. Um dem Genre zugerechnet zu werden, muss man bestimmte Klischees bedienen, wie in jedem anderem Genre auch, da hat sich der Name doch schon lange verselbstständigt. Im konkreten Falle mag man Redemption vorwerfen können, dass sie in besonderem Maße innerhalb dieser Genregrenzen agieren. Nichtsdestoweniger tun sie dies auf verdammt hohem Niveau und etwas wirklich Überraschendes erwarte ich von Redemption auch nicht. Vielmehr wünsche ich mir von ihnen, dass sie gute Songs und Hooklines schreiben und das tun sie mehr denn je.

hos

Postings: 1337

Registriert seit 12.08.2018

31.08.2018 - 01:47 Uhr
Den Spass an der Musik sollte sich niemand nehmen lassen, schon gar nicht dadurch, daß irgendjemand den eigenen Geschmack nicht teilt. :)

Meine "Erwartung" ergibt sich auch nicht über das Genre, sondern ist davon unabhängig. Es ist also nicht so, daß ich von Redemption Überraschungen erwarte, weil sie Prog machen. Ich hatte eher darauf gehofft, überrascht zu werden, weil ich mit ihren früheren Alben positive Erfahrungen gemacht habe (insbesondere die ersten beiden) und weil sie darüber hinaus song-prägendes Personal ausgewechselt hatten.

Btw. Prog kennt imho keine Genregrenzen, zumindest nicht in dem Sinne, daß jetzt irgendwelche Zutaten Tabu wären. Wäre dem so, wäre das Genre tatsächlich tot und man müsste sich nicht mehr nur darüber aufregen, daß zuviele Progbands mit ihrer Herangehensweise den Progressivbegriff ad absurdum führen...

Zu "Hooks und Hooklines" - ja das mag sein, ist aber nix worauf ich jetzt besonders abfahre. Hooks und Hooklines nutzen sich bei mir am schnellsten ab und werden zuweilen auch nervig, wenn der Song ansonsten nix zu bieten hat.

Marküs

Postings: 888

Registriert seit 08.02.2018

31.08.2018 - 07:38 Uhr
Wahrscheinlich die beste Redemption überhaupt. Wochenlange Dauerrotation bei mir bestätigt diese rein subjektive These. :-) 100 % orthodoxer Prog Metal wenn man so will, aber genau das habe ich verlangt. Die Songs sind allesamt gut bis sehr gut.

HELVETE II

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Registriert seit 14.05.2015

31.08.2018 - 08:59 Uhr
Ja, das sehe ich genauso, Grenzen gibt es eigentlich keine. Ich würde es so ausdrücken: selbstverständlich kann man innerhalb des Progs progressiv sein, man muss aber nicht progressiv sein, um dazugerechnet zu werden. Ein bisschen Polyrhytmik und das Auflösen des Strophe-Refrain-Prinzips reichen doch meistens schon aus und das ist wohl kaum mehr per se als progressiv im Wortsinn zu bezeichnen. Das sind die Trademarks, von denen ich sprach. Nichtsdestotrotz bietet der Prog ebenso die Plattform, um wahrhaft progressiv sein zu können. Für tot halte ich das Genre daher noch lange nicht, auch wenn ich mir ein wenig Sorgen um den Nachwuchs mache. Die meisten Protagonisten sind mittlerweile weit jenseits der 40 bzw noch deutlich älter.

HELVETE II

Postings: 2467

Registriert seit 14.05.2015

31.08.2018 - 09:05 Uhr
*Polythythmik. Beiträge über das Handy tippen wird nie zu meinem größten Hobby werden.

HELVETE II

Postings: 2467

Registriert seit 14.05.2015

31.08.2018 - 09:07 Uhr
Argh. Ich gebs auf. ;)

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