Daughters - You Won't Get What You Want

User Beitrag
lel
31.01.2019 - 12:32 Uhr
Sehe sie in Berlin und gehe wohl auch dann nochmal nach Leipzig.

Wo soll das denn wie Poison the Well klingen?

Der Untergeher

User und News-Scout

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14.04.2019 - 10:14 Uhr
Live eine echte Wucht. Sollte man gesehen haben.

boneless

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14.04.2019 - 12:01 Uhr
Fein. Vorfreude auf den Gig im August steigt.

BrockLanders

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14.04.2019 - 13:13 Uhr
Wenn der Kollege dann noch lebt. Gestern in Hamburg gab's n sehr gutes Konzert, aber der Sänger ist schon sehr grenzwertig selbstzerstörerisch. Da steht man am Ende und weiß gar nicht , ob man das beklatschen sollte.
retro
14.04.2019 - 15:57 Uhr
Wegen einer aufgeplatzten Stirn stirbt man jetzt nicht gleich, das gehört doch im Punk zum guten Ton. :)
lel
15.04.2019 - 12:19 Uhr
Sehe ich ähnlich und halte ich für Quatsch. Der Mann hat ziemlich harte Zeiten HINTER sich. Es gab Auftritte, da war der total zugedröhnt und konnte nur betäubt auf die Bühne. Sein gesamter Brustkorb ist mit Narben vom Selbstverletzen überseht.

Ich bin heilfroh, dass Alexis Marshall das überstanden hat und nicht mehr eine Gefahr für sich selbst ist und all das Negative aus seiner Performance-Weise gefiltert hat.

Das klettern, Mikro schwingen, sich mal die Stirn kaputt hauen, Gesabbere, Crowd Surfen und Publikum umarmen bleibt. Das besoffen sein, die Drogen, der Selbsthass, das Schwanz auspacken und co sind weg.

Dem geht es aktuell wohl besser als je zu vor.
lel²
15.04.2019 - 12:40 Uhr
Um das Ganze simpler zu formulieren:

"Don't tell me how to do my job
You gimme-gimme son of a bltch"

BrockLanders

Postings: 101

Registriert seit 29.08.2013

15.04.2019 - 14:34 Uhr
Naja, ich hab schon ganz andere "geheilte" Leute plötzlich wegsterben sehen.

Aber vielleicht gehe ich denen auch auf dem Leim.

BrockLandzerFan
16.04.2019 - 13:01 Uhr
Ich kann die Psyche eines Menschen anhand eines Live-Auftritts bewerten, ohne mich vorher mit ihm beschäftigt oder nur ein Wort mit ihm gewechselt zu haben.

I bims der Dr. Dr. med. Brock von und zu Landzer
BrockLandzerFan
16.04.2019 - 13:03 Uhr
Auch Johnny Knoxville wird sich bald was antun, weil er sich aus Entertaimentgründen bei Jackass selbst angespuckt und in die Nüsse gehauen hat.
fuzzmyass
16.04.2019 - 15:05 Uhr
naja, man braucht das jetzt nicht ins Lächerliche zu ziehen - das war schon ein berechtigter Einwand. Habe Daughters vor Kurzem auch in München gesehen.. war wirklich super, aber auch ich hatte mir kurz Gedanken gemacht, ob das nicht zu heftig ist (ohne jetzt die Vorgeschichten des Sängers zu kennen). Quervergleiche zur Vergangenheit oder gar komplett anderen Personen helfen da nur bedingt weiter... mag sein, dass er sich nun mehr in den Griff hat, aber sowas geht nicht einfach mal so locker weg...
Warner
16.04.2019 - 15:06 Uhr
Gestern ist der Westen erneut angegriffen worden, es geschah in Paris, wo bärtiger Untermenschen Abschaum erneut Terror stiftete!
fuzzmyass
16.04.2019 - 15:06 Uhr
aber ja, generell ist eine blutige Stirn und das Mirko durch die Gegend hauen natürlich tatsächlich kein Indiz... wenn ich aber nun lese, dass er schon eine heftigere Vorgeschichte hat, muss ich schon doch noch etwas grübeln...
fuzzmyasterix
16.04.2019 - 15:17 Uhr
Hoffe auch, dass sich alle Mitglieder und Ex-Mitglieder von The Chariot, Dillinger Escape Plan, (den alten) Norma Jean, Botch, Converge und co nicht umbringen.

Wer live ordentlich durchdreht, sein Instrument zerstört und mal mit einem blauen Auge davon geht, der ist zu 100% ein Seelen-Wrack.

Lieber 40h als Bürokaufmann arbeiten, bei Konzerten nur nickend in der Ecke stehen und anonym im Plattentest Forum einen auf Hobby-Therapeut machen. Niemals auffallen. Immer in der Norm bleiben. Alles andere ist nicht normal und geisteskrank.

Seelische Krankheiten kann man übrigens nicht überwinden. Einmal Kurt Cobain immer Kurt Cobain.
lel
16.04.2019 - 15:38 Uhr
"I was just so f@cked up then," Marshall says. "Part of it was that I was trying to keep myself interested and entertained. Jon had told me just a few years ago, 'Oh, this show that we played? The sound guy wanted to f@cking murder you …' because I put a microphone up my ass or something. And, 'Oh, the last time we were in Belgium, you jerked off on something and stuck something down your throat, and I had to talk people out of [beating you up]. So I look back and think, 'Jesus, how did I survive and no one kicked my head in?'"


"Sometimes the audience was inconsequential," he continues. "I just wanted to disgust myself. I just wanted to be this grotesque animal. Now I'm interested in singing, and strangely, there's a part of me that doesn't know how to perform. I'm really still trying to figure it out.

"[I'm] ten years [sober] now. It's changed my perspective on just about everything in my life. It's more enjoyable now that I'm aware of what's happening to me and who I'm talking to and having personally more fulfilling experiences. There's a lot of life, and when you're all f@cked up, you're missing it. It makes for great stories, and I know that people love that shlt. People can romanticize failure of self. I'm an addict. I'll be an addict my whole life. It's not like I'm not an alcoholic. How I deal with it, that's the trick. That's addiction and mental illness."

Der Mann ist also seit 10 Jahren clean und ist sich seinen Problemen bewusst und hat seinen Weg gefunden, diese unter Kontrolle zu haben.
fuzzmyass
16.04.2019 - 18:02 Uhr
freut mich für ihn - wie gesagt, kannte die Vorgeschichte nicht... weiß nicht was der Troll will, aber gut... das weiß er sicher selber nicht
fuzzmyasterix
16.04.2019 - 20:23 Uhr
Denn nur, weil sich ne Handvoll komplett andere Personen nicht zugrunde gerichtet haben, gilt das automatisch für alle, versteht ihr? Und dass ein bekennender psychisch nicht stabiler Süchtiger trotz Läuterungsbeteuerungen einen Rückfall haben könnte, hat es noch nieeeee gegeben. Deswegen mache ich mir nie Sorgen um Menschen, denn alle sagen immer genu das, was sie fühlen.... Chester Bennington, Chris Cornell und Co hat man es schließlich auch immer angemerkt, dass sie sich selbst umbringen wollen...

Ich habe es voll raus

The MACHINA of God

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05.08.2019 - 23:45 Uhr
Heute hat das Album endgültig Klick gemacht. Bin schwerer reingekommen als in den selbstbetitelten Vorgänger. Aber puh, das Album kann einen echt fertig mache.

Eurodance Commando

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06.08.2019 - 00:53 Uhr
Tja, wärste heute mal in Naumanns gekommen. Da war eben Abriss und der Schweiß hat von der Decke getropft. Hab den Sound jetzt auch erst so richtig begriffen.

The MACHINA of God

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06.08.2019 - 00:55 Uhr
Ja, ich war sogar schon auf dem Weg. Aber es kam leider was blödes dazwischen. Naja.

boneless

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06.08.2019 - 19:22 Uhr
Oh. Mein. Gott.

Was war das denn bitte für eine höllische Abfahrt gestern? Meine Erwartungen waren schon hoch, aber die Daughters trampelten da einfach genüsslich drauf rum und lieferten einen apokalyptischen Tanz auf der Rasierklinge. Wie geil kann ein Konzert sein? Trotz (mal wieder) gefühlter 130% Luftfeuchte bei 60°C ist das sicher ein Gig, der bei mir unter den Top 3 des Jahres landen wird. Alexis Marshall bekommt alles und jeden. Dieser Mann ist Manie pur. Der Mittelpunkt einer extrem tight spielenden Band, die trotz der schwierigen Umstände alles gab. Ein nervenzerfetzendes Spektakel. Wie können Gitarren überhaupt so klingen? Höhepunkte gab es am laufenden Band, überhaupt: die haben echt jeden Song gespielt, den ich hören wollte. Sogar The Virgin, Our Queens und The Hit. Gerade letzterer ging unglaublich ab, nachdem zuvor das fast schon unverschämt tighte Less Sex die Gemüter zumindest etwas abkühlte. Höhepunkt war aber dann wohl doch das bis in die absolute Verzerrung geprügelte Guest House mit einem wie irre schreienden Marshall mitten im Publikum und Menschen um ihn herum, die es im gleich taten. Gänsehautmoment.
Fazit: 60 Minuten Vorhölle und das Gefühl, selbst zu zerfließen. Wenns passt, im Oktober nochmal in Berlin.

Mayakhedive

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06.08.2019 - 20:03 Uhr
Ich glaub, ich muss mir das letzte Album doch mal auf Verdacht zulegen. Beim 2 mal Reinhören hat es mich zwar nicht instant überzeugt, aber wirklich immer, wenn ich über die Band lese, denke ich, dass ich das ziemlich sicher geil finden müsste.

saihttam

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07.08.2019 - 00:39 Uhr
Dann muss ich mir das Konzert am Montag in Wiesbaden wohl geben. Ich mag solche Musik ja gerade live sehr gerne wegen dieser unmittelbaren Intensität. Das Album fand ich auch sehr beeindruckend, kann mir sowas zuhause aber nicht so oft anhören.

saihttam

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07.08.2019 - 00:44 Uhr
Dazu könnte man auch vorher ne Listening-Session machen. Das wäre dann ja sogar was für Machina. ;)

The MACHINA of God

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07.08.2019 - 00:58 Uhr
Jupp.
lel
07.08.2019 - 09:36 Uhr
Versuche seit gestern hier was zum Konzert in LE zu schreiben. Scheitere immer an unerklärlichen und lächerlichen F3hl3rc0d3s.
lel
07.08.2019 - 09:38 Uhr
lel

Das soll mal einer verstehen...

Ich probiere es nochmal in Kurzform:

Konzert super. Superer als damals in der Hauptstadt. Vorband war für mich ein Downlight.

Mayakhedive

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09.08.2019 - 07:02 Uhr
Meine Güte, was für ein anstrengender Brocken. Viel kann ich dazu nach einmaligem Hören noch nicht sagen, aber ich musste im positiven Sinn an zwei Referenzbands denken.
Erstens erinnert mich das von der Atmosphäre und vom Grundgefühl ein wenig an The Paper Chase und dann entwickeln sie teilweise so eine Art manisch-hysterische Energie, wie sich sie an den Blood Brothers liebe.

Ach ja, der Schlagzeugsound kommt auch auf die Haben-Seite.

saihttam

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12.08.2019 - 14:54 Uhr
Noch jemand auf dem Konzert heute Abend?
GV
12.08.2019 - 15:12 Uhr
Ja.
@lel
19.08.2019 - 10:10 Uhr
Welche Vorband denn? Heads?
lel
19.08.2019 - 11:57 Uhr
Neee, "Nadja" hießen die.
Würde auch wieder gerne 3 Sätze dazu schreiben...geht aber nicht weil f.ehlr-cö.d.es

Hab schon 3 Mal meinen Text umgeschrieben. Klappt aber nie.
lel
19.08.2019 - 12:16 Uhr
Ich bin geistig belindert.

saihttam

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Registriert seit 15.06.2013

19.08.2019 - 12:17 Uhr
in Wiesbaden hieß die Vorband Canine. War eine lokale Band aus der Region. Nicht schlecht, mir aber ein bisschen zu sehr Metal-Core.
Daughters waren dafür wirkich massiv. Eine wahnsinnige Intensität. Und ein so durchgeschwitztes Hemd habe ich vielleicht auch noch nie gesehen. Satan in the Wait und das Ende waren meine Highlights. Zugabe gabs nicht, brauchte es aber auch nicht. Nach einer Stunde war man eh komplett fertig. Ich fand es auch beeindruckend wie still sowohl Band als auch Publikum zwischen den Songs waren. Und dann ging es wieder brachial los. Das hat noch mal einiges zur Atmosphäre beigetragen.

Eurodance Commando

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Registriert seit 26.07.2019

19.08.2019 - 14:12 Uhr
So in etwa mein gleicher Eindruck in Leiptsch vor zwee Wochen. Eine Stunde Schweiß, schmeckt.

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