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Peter Heppner - Confessions & doubts

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

10.08.2018 - 18:20 Uhr - Newsbeitrag
PETER HEPPNER kündigt mit neuer Single "Was bleibt" feat. Joachim Witt zweifach Albumveröffentlichung an

Die beiden neuen Alben "Confessions & Doubts" und "TanzZwang" kommen am 21.09.18 bei RCA Deutschland / Sony Music Germany

Gleich zwei neue Alben von Peter Heppner werfen unweigerlich die Frage auf, ob der Mann mit der charakteristischen Stimme und der nachdenklichen Songwriter-Handschrift größenwahnsinnig geworden ist. Macht man doch heute nicht mehr, richtig viel Musik auf die ewig gehetzte Menschheit loslassen! Normalerweise. Aber um die Norm hat der Künstler aus Hamburg seit jeher einen weiten kreativen Bogen gemacht, der weitreichendes Interesse an seiner Musik nach sich zog. Die Antwort auf die Frage ist entsprechend ein klares Nein. Heppner frönt mit seinem neuen Pop-Album „Confessions & Doubts“ und dem neuen Dance-Album „TanzZwang“ keinem übersteigerten Geltungsdrang. Vielmehr sammelte sich in den sechs Jahren seit seinem letzten Soloalbum ein potentes Song-Material-Füllhorn an, das Heppner in seiner vielfältigen Essenz zeigt. Entsprechend ist es ein schönes Glück, dass der Mann, der sich in seinem kreativen Ausdruck ungerne festlegen lässt, diese Essenz mit seinen beiden neuen Alben so konsequent offenbart wie noch nie.

Am Anfang von „Confessions & Doubts“ und „TanzZwang“ standen zwei Dutzend Songs, die Heppner überwiegend mit Dirk Riegner geschrieben hatte. Die eine Hälfte wies romantisch-melancholisch Richtung Pop. Die andere Hälfte hielt die Körper ihrer beiden Autoren tänzelnd in Bewegung. Wann immer Heppner das Gefühl hatte, dass ein Lied tanzbar sein sollte, rief er Riegner den Begriff „TanzZwang!“ zu. „Er sollte uns beide, die wir wirklich keine Tänzer sind, dazu zwingen, tanzen zu wollen“, lacht er. Die Glanzpunkte des Albums sind nicht nur die Pulse, die bisweilen sogar im HipHop verortet werden können. Auch die eigentlichen Produktionsarbeiten unterstreichen den Ausnahmestatus von „TanzZwang“ in Heppners Karriere. Jedes der zehn Lieder wurde jeweils vertrauensvoll in die Hände eines anderen Produzenten gelegt. Die einzige Vorgabe, die es von Heppner gab, war, das jeweilige Stück gemäß dem Plattentitel zu gestalten. Davon abgesehen galt das Freiheitsprinzip. Auch der Überraschung wegen. Das Resultat ist eine Art äußerst spannender Dance-Sampler, der zwischen den Ideen der Produzenten (u.a. Apoptygma Berzerk, PixTom, Schiller), Heppners Songwriting und seiner Stimme, die als roter Faden dient, korrespondiert.

„Confessions & Doubts“ ist klassischer Heppner: Romantisch in den Melodieführungen, tief in den Beats und kathartisch im Gesang. Den Heute-Sound des Albums designte Heppner gemeinsam mit Alex Lys, von dessen Tonregisseur-Sensibilitäten er schwärmt. Die sind in Form von Zwischentönen, die klar den klanglichen Reiz der Platte ausmachen, allgegenwärtig in den 10 Songs des Albums. Deren Verankerung in der Elektronischen Musik ruft immer wieder Nachhall auf: Kraftwerk, Jean-Michel Jarre, Moog- und Prophet-Synths, die ganzen großartigen Signet-Sounds der 70er-Jahre tragen in Lys'/Heppners Klangkunst neuartige DNA in sich. Die Haltung der Platte wiederum huldigt der Szene des London der frühen 80er-Jahre. Sie hätte auch „off Portobello Road“ entstanden sein können. Oder unter der Ägide von 4AD und den vielen anderen wegweisenden Indie-Labels dieser Zeit, die heutige britische Pop-Nationalheiligtümer wie The Cure und New Order hervorbrachte. Es ist die demokratische Sichtweise auf Musikproduktionsmittel, die „Confessions & Doubts“, zeitgemäß klingend, einen Bogen zwischen Early 80's und 2018 spannen lässt. Damals wie heute brauchte es keinen teuren Technik-Schnickschnack, sondern Ideen und Visionen, um echte musikalische Alternativen für die Ewigkeit kreieren zu können. Und weit verzweigte künstlerische Koordinaten.

PETER HEPPNER featuring Witt "Was bleibt?" (Single / Spotify)
https://open.spotify.com/album/51xoeYUg22I86lbHanjHY2?si=mi8U41teQceqgO2T86iaBQ
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Die Single "Was bleibt?" kann hier bestellt werden:
https://PeterHeppner.lnk.to/WasBleibt

Für Leute, die heute 25 Jahre alt sind, gab es nie eine Zeit ohne Peter Heppner. Immer in Bewegung geblieben, nie auf der Stelle getreten, hat der 50-Jährige in mehr als drei Jahrzehnten als vielfältige Musikproduktivkraft nicht den Hauch Staub angesetzt. Vielleicht, weil er ein neugieriger Mann geblieben ist. Fragt man zehn Menschen, wer Peter Heppner ist, erntet man auch zehn verschiedene Antworten: Sänger, Produzent, Komponist, Hörspielsprecher, Maler, die Stimme einiger Hits des Elektronik-Projekts Schiller, viel gespielte Duo-Hälfte von Wolfsheim und Witt/Heppner. Erkundigt man sich bei ihm direkt danach, wer er seinem Selbstverständnis nach ist, erntet man ein Lachen: „Ich gab mir viel Mühe, mich als Künstler nicht festlegen zu müssen“, sagt er. „Ich habe mich ja nicht mal an eine Sprache gebunden, singe entgegen aller Widerstände auf Deutsch und auf Englisch, worauf ich auch ein bisschen stolz bin. Wenn man aufrichtige und authentische Kunstwerke schafft, sagen die auch immer etwas über den Künstler aus. Sie sind wie Geständnisse. Man kann viel über mich und meinen Charakter erfahren, wenn man sich mit meiner Musik beschäftigt. Zweifel sind auch zentrale Dinge, wenn man Kunst macht. Ich finde, dass der Albumtitel ‚Confessions & Doubts‘ mich als Künstler an diesem Punkt der Momentaufnahme gut beschreibt.“

Dass Popmusik nicht nur für Menschen aufgenommen wird, deren Hormone Zirkus spielen, ist Peter Heppner schon lange ein Anliegen. „Die Flut“, „Wir sind Wir“ oder „Kein zurück“ hätte er erst gar nicht angefasst, wenn er sich als Liedermacher nicht des Bewusstseins bemächtigen könnte, außerhalb der Larifari-Lyrics-Fabrik zu schreiben. „Ich habe keine Angst vor schwierigen Themen, ich habe keine Angst vor erwachsenen Titeln“, unterstreicht er und verweist auf „Was bleibt“, die erste Single-Auskopplung von „Confessions & Doubts“. Ähnlich wie im Hit „Die Flut“, nehmen Heppner und Witt auch in der neuen Duo-Einspielung „Was bleibt“ im Gesang gegenseitige Charaktere ein. Vergänglichkeit ist hier das Thema. Reizvoll gegensätzlich spielt Vieles bei Heppner 2018. Nicht zuletzt sowohl die „normale“ LP „Confessions & Doubts“ wie auch die Dance-Platte „TanzZwang“ selbst. Von der dunklen Seite der großen Macht ist „Unloveable“ geprägt, während die Musik den inhaltlichen Moll-Tönen etwas Hoffnungsvolles entgegensetzt. Der Selbstverlorene in „Gib mir doch 'n Grund“ findet im Refrain, der mit Reggae flirtet, möglicherweise tatsächlich einen Grund dafür, die Grubenlampe dauerhaft außer Betrieb setzen zu können.

„Nebel“ von der Tanz-Platte hebt die Dunkelheit der Vertonung eines Herman-Hesse-Textes mit warmen Sounds auf. Das atemstockende „Theresienstadt hinter der Mauer“ wurde vom Musikdrama „Die Kinder der toten Stadt“ inspiriert, für das Heppner die Schirmherrschaft übernommen hat - wohlwissend, dass die Zeitzeugen des damaligen Wahnsinns zunehmend wegsterben. „...und ich tanz'“ ist die selbstermächtigte Hymne einer Person, die der Funktionalität der Gegenwart ein Gefühl entgegensetzt. Getrennt hat Heppner die Songs beider Platten „nach Gefühl“, wie er erzählt. Genauso soll schließlich auch entweder zu „Confessions & Doubts“ oder zu „Tanzzwang“ gegriffen werden - nach Gefühl. Gut, dass Peter Heppner kein Doppelalbum aus der Materialfülle kompiliert hat. Die beiden separaten Alben stammen zwar im Ursprung aus dem gleichen Haus, funktionieren aber vor allem als Gegenpole zueinander bestens. Wie alles im Leben. In der Kunst, in der Liebe, in „Confessions & Doubts“ und „Tanzzwang“.

Beide Alben können ab sofort hier vorbestellt werden:
ALBUM "Confessios & Doubts":
https://PeterHeppner.lnk.to/Confessions_Doubts
Album: "TanzZwang":
https://PeterHeppner.lnk.to/TanzZwang
Fanbox: "Confessions & Doubts":
https://PeterHeppner.lnk.to/Confessions_Doubts_Fanbox


https://www.facebook.com/peterheppneroffiziell/


PETER HEPPNER Live

15.11.2018, Hamburg (Markthalle)
16.11.2018, Rostock (Mau Club)
17.11.2018, Berlin (Huxley's Neue Welt)
29.11.2018, Hannover (Musikzentrum)
30.11.2018, Leipzig (Haus Leipzig)
01.12.2018, Glauchau (Alte Spinnerei)
08.12.2018, Magdeburg (Factory)
09.12.2018, Nürnberg (Hirsch)
11.12.2018, Stuttgart (Im Wizemann)
12.12.2018, Zürich (X-tra)
14.12.2018, Oberhausen (Kulttempel)
15.12.2018, Langen (Stadthalle)
16.12.2018, Köln (Live Music Hall)


Hundshütt
11.08.2018 - 09:10 Uhr
Wer soll das alles lesen?
kathartische Ägiden für die Ewigkeit
11.08.2018 - 13:20 Uhr
Wohlfühlromanticsound für nicht mehr ganz so taufrische, etwas aus dem Leim gegangene ostdeutsche Arschgeweihmuttis mit ihren kahlrasierten Lebensgefährten inkl. Auto mit "Todesstrafe für Kinderschänder"-Aufkleber hinten drauf.
Musikfan
11.08.2018 - 13:58 Uhr
@kathartische Ägiden für die Ewigkeit

Peter Heppner noch Witt sind Rechts, falls deine Beleidigung der Musiker und Hörer das ausdrücken wollten.
Beide Künstler haben an Projekten gearbeitet die das Gegenteil zeigen.
Peter Heppner ist Schirmherr bei "Die Kinder der toten Stadt" ein Musikdrama gegen das Vergessen. Juden und Ausländerfreunde sind Rechte glaube ich nicht. Bitte mal auf Startpage.com danach suchen. Er war damit die Tage auch im ZDF mit einer Zeitzeugin.
Diesem Projekt hat er den 10. Titel gewidmet.
"Theresienstadt: Hinter der Mauer"
Also und Witt arbeitet auch mit Linken Künstlern zusammen. Also wenn wären die beiden sogar eher Links. Auch wenn man ohnehin weiß das man in dieser Szene eher Politisch gar nicht Aktiv ist anstatt Rechts zu sein. Und eine größere Toleranz muss auch noch nicht heißen das man schlechtes gut findet. So ein Unsinn.
Musikfanfan
12.08.2018 - 10:34 Uhr
Hö? Hat er gesagt, sie seien "Rechts"?
Günni
12.08.2018 - 11:53 Uhr
Na ja, Todesstrafe für Kinderschänder ist eine Parole, die die NPD auch schon plakatiert hat (was natürlich jetzt nicht heißt, das jeder, der das fordert automatisch ein NPD-Anhänger ist). Kahlrasiert und ostdeutsch wären natürlich auch noch zwei entsprechende Klischees. Insofern ist der Gedankengang schon nachvollziehbar.
Natürlich sagt der Kommentar nichts über die Einstellung der beiden Musiker, falls der Einwurf darauf abzielte.

Witt ist auch attac-Mitglied und positioniert sich in Interviews eher links, wenn das Thema aufkommt.
@Günni
12.08.2018 - 12:05 Uhr
Er hat von den typischen Hörern gesprochen, nicht von den Musikern. Genauer lesen!
Musikfanfan
12.08.2018 - 12:26 Uhr
Und dieses Klischee vom rechtsradikalen "kahlrasierten Bonehead" ist auch sowas von dated...
Stimme, die als roter Faden dient
12.08.2018 - 12:45 Uhr
Wer diese Gruselschlagermucke abfeiert, findet auch Mario Barth und Paul Panzer lustig.
Sperling
29.09.2018 - 17:25 Uhr
@ Stimme, die als roter Faden dient
:D Genial.
Ich hab hier noch einen Mercedes Thread. Da kannst du den Leuten sagen, wie viel geiler BMW ist xD
Der Linder
29.09.2018 - 22:11 Uhr
*völlig durchdreh*

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21456

Registriert seit 08.01.2012

04.10.2018 - 21:27 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?
Hannes bal
04.10.2018 - 21:48 Uhr
Typische Plattentests - Rezession. Was nicht selbst gefällt wird schlecht gemacht.
Insbesondere die Kritik zu "Teresienstadt" ist einfach nur unwürdig und lächerlich.

Ach, lohnt gar nicht hier zu schreiben! :)

Robert G. Blume

Postings: 756

Registriert seit 07.06.2015

05.10.2018 - 09:38 Uhr
Auch eine dieser Stimmen, die mir so zutiefst zuwider ist. Respekt an die Leute, die sich da durchgequält haben.
AI
13.10.2018 - 16:38 Uhr
Ich verstehe den momentanen Hype um Heppner überhaupt nicht. Mich haben die Inhalte seiner Texte nie interessiert (und werden es auch nicht). Zwangsweise muss ich mir leider einen seiner Songs auf NTV anhören. Das ist ein einziges Gejammere. Außerdem hatte ich gelernt, dass man mit dem Kehlkopf und durch den Mund singt (singen sollte). Heppner dagegen singt durch die Nase! Ich kann dieses quälende Jaulen nicht mehr hören! Entweder hört NTV mit der Bewerbung dieses Songs auf, oder ich schalte sofort um!
BI
13.10.2018 - 17:09 Uhr
ich bin grosser fan von heppner, goile vocals, goile texte, goile kollab mit witt
CI
13.10.2018 - 17:39 Uhr
hier auch , goiler künstler, authentisch und goile mucke
Fair criticism
18.10.2018 - 09:22 Uhr
Ich gebe AI vollkommen recht! Heppner verdient in keiner Weise diese Aufmerksamkeit. Ein guter Musiker ist mehr als nur "die Töne treffen". Seine Stimme ist flach und unausgebildet.
Aff
18.10.2018 - 09:29 Uhr
Stimme ist flach und unausgebildet

Oh ja, ganz, ganz wichtiges Kriterium :D
Antifan
19.10.2018 - 14:01 Uhr
Ein wenig Ahnung von Qualität in der Musik sollte man schon haben, wenn man P. Heppner als "goilen Künstler" bezeichnet.
GROTTENSCHLECHT wird's einem bei dem Singsang!!!
Antifan
19.10.2018 - 17:49 Uhr
Verdammt, nach dem zehnten Durchgang sagt meine Qualitätsahnung nun doch eigentlich ganz goiler Sänger. Sorry Leute, 7/10.
Antidepp
19.10.2018 - 18:11 Uhr
bin jetzt schon beim hundersten durchlauf, kann gar nicht kriegen, einfach goil, 9/10 mit potenzial nach weiter oben
doof bleibt doof
20.10.2018 - 09:19 Uhr
Hier gibt es wohl einen, der mit unterschiedlichen Namen Meinungen manipuliert.
BI=CI=Aff=Antidepp
Außerdem verwendet er teilweise die Usernamen anderer.
Manipu
20.10.2018 - 13:48 Uhr
Du hast aber halt einfach auch keine Ahnung von objektiv hochqualitativer Spitzenkunst. Aber ein feines Näschen für Ironie - zumindest wenn sie dir mit dem ganz dicken Hammer um die Ohren gehauen wird. Ach nee, letzteres stimmt wohl nicht so ganz.
jonny
21.10.2018 - 10:05 Uhr
schreckliche stimme...er näselt ohne ende...ich bekomme ohrenkrebs
hans j. x
22.10.2018 - 16:01 Uhr
mir wird schlecht.....
anton
22.10.2018 - 16:03 Uhr
glatte 0 von 10
Amazong
22.10.2018 - 16:09 Uhr
Das geht ja noch, wenigstens kein Minuswert.
D.-Th. Heck
25.10.2018 - 18:30 Uhr
Heppner sollte lieber rappen, da braucht man keine gute Stimme, sondern nur Taktgefühl. Das könnte er vll hinbekommen. :))
Atze
06.11.2018 - 18:37 Uhr
Nun ja, NTV hat den krächzenden Heppner gegen Andrea Bocelli eingetauscht. Guter Deal! :)
glotz
07.11.2018 - 16:58 Uhr
der song mit witt is hammer

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