Sumac - Love in shadow

User Beitrag

Felix H

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Postings: 3718

Registriert seit 26.02.2016

02.08.2018 - 08:46 Uhr - Newsbeitrag
Album kommt am 21.9.

Marküs

Postings: 372

Registriert seit 08.02.2018

02.08.2018 - 10:48 Uhr
Geiler Scheiß Alter! Finde die Band sehr gut! Sind auch live eine Macht.

boneless

Postings: 2458

Registriert seit 13.05.2014

24.09.2018 - 19:28 Uhr
Woha. Als ob diese Kollaboration mit Keiji Haino nicht schon Hinweis genug war, dass Turner sämtlichen songdienlichen Strukturen eine Absage erteilt hat, untermauert Love in Shadow diese Einstellung mit Nachdruck. Das ist Purer Sludge, ohne jegliche Möglichkeit, sich irgendwo festhalten zu können. Dagegen waren die zwei Vorgänger Easy Listening. Harter Stoff... was nicht heißt, dass ich daran Freude finden würde. :/

Armin

Plattentests.de-Chef

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26.09.2018 - 20:26 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

MasterOfDisaster69

Postings: 503

Registriert seit 19.05.2014

28.09.2018 - 12:56 Uhr
Beachtlich, was für ein Brett ! Songstrukturen for what ! Songs zwischen 10-20 Minuten. Interessant, wie/wo die Ex-Isis Musiker sich hin-entwickeln, SUMAC Vs. Palms, dass sind ja schon fast 2 unterschiedliche Musikrichtungen.
Turner legt bzgl. Härtegrad nach Isis und den 2 ersten Alben ja eher noch drauf, dagegen war ja Palms schon fast Pop. Gibt es eigentlich Neuigkeiten von Palms ? das Debut hat ja schon 5 Jahre auf dem Buckel, und ich fand die Platte damals nicht schlecht, das Potential hätte diese Band auf jeden Fall, leider war die Platte meiner Meinung nach irgendwie schlecht produziert, wenig Druck, Drums irgendwo im Hintergrund abgemischt, schrecklich.

Zu SUMAC: habe die Platte noch nicht durch, bin irgendwo in der Mitte von Attis' Blade raus…

tjsifi

Postings: 341

Registriert seit 22.09.2015

28.09.2018 - 14:55 Uhr
Wow! Bin ziemlich sprachlos habe mir die Platte jetzt am Stück reingezogen, was ein Ritt!
Die Perücke von Robert Plant
02.10.2018 - 22:06 Uhr
Vielleicht war Isis ja nur die Aufwärmübung und Aaron Turner macht jetzt erst richtig ernst. :)

Nach dem ersten Durchgang war ich ziemlich begeistert, auch wenn ich noch nicht recht fassen konnte, was da alles genau passiert. Aber es könnte ein verqueres Meisterwerk sein. Und es muss nicht das Schlechteste sein, wenn man zunächst mal überfordert ist.

Songstrukturen? Schon Isis hatten doch oft keine Songstrukturen im herkömmlichen Sinne. Man musste Erwartungshaltungen fallen lassen und sich drauf einlassen, um zu erkennen, dass die Musik ihrer eigenen Logik folgt.

Doch Isis wirkt geradezu harmlos gegenüber Sumac und geht etwa zehn Schritte weiter. Es gibt hier keinen cleanen Gesang, kaum harmonische Momente, trotzdem aber immer wieder Entspannungsphasen zwischen den Gewittern. Aber immer wenn man vermuten könnte, es könnte jetzt mal richtig episch werden, kommt meist der nächste fiese Hakenschlag und die nächste Growlattacke um die Ecke.

Die Höhepunkte dieses Albums sind dann eher so Momente, wenn wie bei The Task wie aus dem Nichts bei 7:48 auf einmal dieses Killerriff auftaucht und minutenlang wie ein schwarzes Loch alles in sich aufsaugt. Auch sehr episch auf seine eigene Weise und in dem Moment braucht man nicht viel mehr.

Und dass auf youtube einige schreiben, sie könnten sich hier auch gut Alan Dubin (Khanate) als Vokalisten vorstellen, sagt schon was über die Wirkung dieser Musik aus. Auf jeden Fall gut, dass Aaron Turner es wirklich immer noch wissen will. Aber wird einige Durchgänge brauchen, um zu erfassen, mit was wir es hier jetzt zu tun haben.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 17574

Registriert seit 07.06.2013

02.10.2018 - 22:15 Uhr
In die erste bin ich nicht so reingekommen, die "What one becomes" fand ich aber toll. Dann mal ins neueste Monster reinhören.

Marküs

Postings: 372

Registriert seit 08.02.2018

03.10.2018 - 08:31 Uhr
Also ich hab das Album jetzt ungelogen 15mal gehört und stehe der Band sehr wohlwollend gegenüber. The deal und What one becomes waren gute Alben, die zwar beileibe nicht an Isis anknüpfen konnten, aber ihre Qualitäten offenbarten. Live ist die Band wie bereits oben angedeutet eine Macht. Aber die neue Platte? Gut gemacht zweifelsohne, aber ganz ehrlich? Die mitreißenden Momente fehlen fast komplett. Es bleibt so gut wie nichts hängen. Im ganzen - ähnlich wie die neue Voivod (komplett andere Baustelle ich weiß) - einfach viel zu lang. Zwischendurch schlafen einem schon mal die Füße ein.

boneless

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Registriert seit 13.05.2014

03.10.2018 - 11:14 Uhr
Zu jener Erkenntnis bin ich schon nach einem Durchgang gelangt. :D
Scherz beiseite, ich war schon sehr irritiert, dass Turner so gut wie nichts vom grandiosen Vorgänger beibehalten hat. Der war ja gerade durch die alles zermalmende Soundwalze in Verbindung mit den herrlich atmosphärischen Parts so groß. Love in Shadow klingt hingegen wie ein spontan hingerotzter Jam ohne Landkarte und Ziel. Kann geil sein, keine Frage, aber ich fands über weite Strecken auch arg langweilig.

Marküs

Postings: 372

Registriert seit 08.02.2018

03.10.2018 - 13:42 Uhr
Ich bin gerne bereit, Turner und seinen Mannen auch in diesem Umfang meine Zeit zur Verfügung zu stellen, abgeholt haben sie mich dieses mal aber definitiv nur teilweise. Es wird wohl eine 6/10 werden.

fitzkrawallo

Postings: 922

Registriert seit 13.06.2013

03.10.2018 - 14:12 Uhr
Fuer mich war "What One Becomes" schwaecher als "No Deal" weil es die etwas fixeren Strukturen des Debuts aufbrach, aber die improvisatorischen/atmosphaerischen Parts schlussendlich mir nicht konsequent genug umgesetzt hat. Dementsprechend sagt mir "Love in Shadow" nach den ersten Durchlaeufen mehr zu. Ob es an die Keiji Haino-Kollaboration rankommt, kann ich aber noch nicht sagen.

boneless

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Registriert seit 13.05.2014

03.10.2018 - 18:53 Uhr
Ob es an die Keiji Haino-Kollaboration rankommt, kann ich aber noch nicht sagen.

Der war gut. :D
Meddl
03.10.2018 - 20:12 Uhr
Bestes Album bisher, ohne Frage. Wer das nicht checkt ist taub. Die Songs kommen auch paradoxerweise angesichts der Überlange trotzdem auf den Punkt, alles wirkt durchdachter. Kurz: "Love In Shadow" ist mehr als die Summer seiner Teile. Würde sich im Turnerschen Schaffen auf jeden Fall in die Top 5 einreihen. Bis sehr froh endlich mal wieder diese Intensität, die ich mit Abstrichen seit Wavering Radiant nicht mehr gespürt hab, serviert zu bekommen. Das Drumming ist auch mal wieder absolut das Nonplusultra derzeit und Turners Growls sind auch einfach ne Bank, was natürlich wieder einigen Casuals sauer aufstoßen wird. Ich find's super.

Corristo

Postings: 132

Registriert seit 22.09.2016

05.10.2019 - 00:14 Uhr
Im Zuge der Veröffentlichung des neuen Tool-Albums ist mir aufgefallen, dass ich im Gegensatz zu früher neuen Alben kaum noch viele Gelegenheiten einräume, sich zu entfalten und erschließen. Beim ersten Hören wirkt es geradezu wie ein undurchdringliches Falsmassiv. Doch das Album hier ist ein herrlich garstiger Brocken, tatsächlich progressiv, intensiv und durchdacht. Man muss natürlich, wie eigentlich immer, in einer passenden Stimmung sein, doch dann nimmt es einen irgendwann einfach mit.

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