Everlast - Whitey Ford's House Of Pain

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Armin

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27.07.2018 - 12:41 Uhr - Newsbeitrag
Hallo zusammen,



er ist eine der wenigen Legenden der Alten Schule, der es gelang, sich gleich mehrfach neu zu erfinden: Everlast, der Working Class Hero aus dem San Fernando Valley, der mit House Of Pain erst Rap-Geschichte („Jump Around“) und später als Solokünstler Crossover-Welthits an der Gitarre schrieb. „Whitey Ford´s House Of Pain“ (VÖ: 07.09.) ist das erste Everlast-Album nach acht Jahren und umreist nicht nur im Titel, sondern auch musikalisch die drei Karriere-Jahrzehnte des Erik Francis Schrody. Gastbeiträge kommen von Aloe Blacc und Slug (Atmosphere). Im September kann man Everlast dann auch live in Frankfurt, Hamburg, Berlin, München und Köln erleben.




Nach langer Kreativpause und Findungsphase, kündigt die erste Single „The Culling“ sein siebtes Soloalbum an. Der Apokalypse-Rap, den Schrody in einer Reihe mit seinen Standout-Songs „Black Jesus“ und „What It’s Like“ sieht, skizziert eine furchterregende Utopie. Der Track gleicht einer wütenden Abrechnung mit lügenden Politikern, der korrupten Elite und warnt aufklärerisch vor der Bedrohung unserer freiheitlichen Ordnung: „Living on your knees is much worse than dying“ – so sein empowerndes Credo.



Im Laufe seiner Karriere hat sich Everlast Etiketten und Musikkategorien widersetzt und schafft dies auch bravourös auf „Whitey Ford´s House of Pain“. Als Rap-Songwriter konnte in den Jahren der Abstinenz keiner seine Blues-Fußstapfen füllen. In einigen Songs verarbeitet er die Mukoviszidose-Krankheit seiner achtjährigen Tochter, macht aus der Tragödie ergreifende Kunst und schöpft so selbst neuen Mut. Sein nächstes Ziel ist es, das Album auf die Straße zu bringen. Nicht nur in den USA, sondern vor allem in Europa, wo Everlast noch bekannter ist.



„Ich nehme Platten auf, gehe damit auf Tour und kümmere mich um meine Familie. Ich könnte Teil dieser Maschinerie sein, aber das ist nicht mehr mein Ziel. Ich brauche keine Villen und Privatjets. Mein heutiger Lebensstil ist nachhaltig. So kann ich es mir erlauben, acht Jahre für ein Album zu brauchen. Ich scheine harte Arbeit und Not irgendwie anzuziehen. Aber das ist okay: Ich kann in beidem die Schönheit sehen“, steckt Everlast seine neuen Ziele ab.


Armin

Plattentests.de-Chef

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17.08.2018 - 17:20 Uhr - Newsbeitrag
Hallo zusammen,



nachdem er vor wenigen Tagen das Video zu seiner Comeback-Single „The Culling“ veröffentlichte, legt Everlast heute mit dem zweiten Vorboten zu seinem ersten Album nach acht Jahren nach: Auf „Don’t Complain“ umreist er mit Augenzwinkern die Aufs und Abs seiner bisherigen Karriere und thematisiert seinen Sonderstatus in der Szene. Ein Trademark-Track, auf dem der Sänger, der morgen 49 Jahre alt wird, seine Songwriting-Stärken und sein Crossover-Talent herausstellt.


Armin

Plattentests.de-Chef

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29.08.2018 - 18:04 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?
Ends
30.08.2018 - 19:42 Uhr
Everlast - Don't Complain (Official Audio):

https://www.youtube.com/watch?v=IfnX5dY3iuU



malte
31.08.2018 - 13:47 Uhr
hoffe es ist nicht so mies wie sich die rezension liest...
Frank
17.09.2018 - 22:36 Uhr
Lange gewartet aber das Ergebnis überzeugt wieder.
Wer Experimente oder gar neue Wege erwartet ist hier falsch.
Everlast überzeugt einmal mehr mit gewohnt bekannten Klängen.
Für mich immer wieder ein Kleinod künstlerischer Begabung.
Wer sich über Jahrzehnte treu bleibt hat meinen vollsten Respekt.
Es gibt genug andere Projekteinndenen Everlast andere Wege geht.
Ich bin nach wie vor begeisterter Anhänger und bewundere die Bodenständigkeit.

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