Zeal & Ardor - Stranger fruit

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

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31.05.2018 - 17:54 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert. "Album der Woche"!

Meinungen?
retro
31.05.2018 - 19:35 Uhr
spannend, werde ich mir bald mal anhören. wenn es ausgereifter als das debut ist, könnte das wirklich was werden.

Menikmati

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Registriert seit 25.10.2013

01.06.2018 - 08:27 Uhr
Die drei Songs, die ich bisher hörte sind alles Highlights. Vor allem Waste besticht durch seine dichte, düstere Atmosphäre. Unglaubliche Steigerung ab ca. Songmitte. Wenn das ALbum das Niveau hält, dann ein klarer Anwärter für die Spitzenplätze auf den Jahreslisten.

myx

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Registriert seit 16.10.2016

01.06.2018 - 13:39 Uhr
Album ist bestellt. Der Erstling war eine jener Platten, wo man reinhört und denkt, wow, wie klingt das denn ...Gemäss Rezensent ist "Stranger fruit" das noch ausgereiftere Werk, kann also nur ein grossartiges Album sein. Bin sehr gespannt und freue mich, dass der sympathische Basler Gagneux mit seinem Projekt hier den AdW-Titel bekommen hat.
Sandor
01.06.2018 - 16:57 Uhr
Interessiert keinen. Von wegen album der woche...ahahahhaha
Kritische Anmerkung
04.06.2018 - 16:41 Uhr
..muss man wirklich Taake in den Referenzen nennen?
achso
04.06.2018 - 16:47 Uhr
und Burzum und Co. Ihr wisst schon.

The MACHINA of God

User und Moderator

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08.06.2018 - 20:05 Uhr
Hab ich mal live gesehen und fand ich sehr geil. Das erste Album hat mich dann aber doch nicht so gepackt.
Das hier irgendwie auf Anhieb mehr. Ausgereifter, ja. Und auch besser produziert.

myx

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Registriert seit 16.10.2016

08.06.2018 - 20:33 Uhr
Habe das Album heute auch schon zweimal gehört und muss sagen, ich bin begeistert. Wirkt total in sich geschlossen und hat für mich keinen einzigen Ausfall. Ich fand aber schon den Erstling toll. "Devil is fine" wirkt jetzt ein bisschen wie der kleine Bruder von "Stranger fruit". Das neue Album ist schon ne ganz andere Hausnummer ... und ja, auch besser produziert.

Gestern im Interview auf Radio SRF Virus hat Gagneux ein paar interessante Sachen zum Album gesagt. Davon dann gerne mehr. Und auch mit ein paar Worten von mir zu den einzelnen Songs.
Leno
08.06.2018 - 22:38 Uhr
Der Vorgänger brachte es auf lediglich 25 Minuten Laufzeit. Für mich war das eine EP und das hier das Debutalbum.

The MACHINA of God

User und Moderator

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09.06.2018 - 16:49 Uhr
Ja, stimmt irgendwie.
Ich mag es jedenfalls sehr.

myx

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Registriert seit 16.10.2016

10.06.2018 - 10:37 Uhr
Aus dem Interview mit Manuel Gagneux: Die Bezeichnung "Stranger Fruit" geht natürlich tatsächlich auf den Song "Strange Fruit" von Billie Holiday zurück, der seinerseits auf dem gleichnamigen Gedicht von Abel Meropool, geschrieben 1937, beruht. Mit "Strange Fruit" sind die in den Bäumen – genauer, Pappeln (poplar trees) – hängenden, gelynchten Schwarzen gemeint. Dieser Gedanke des Tötens und Hängens ziehe sich wie ein – man kann durchaus sagen, blutroter – Faden durch das Album, so Gagneux.

Dieses Albumthema sei nicht nur als Erinnerung an die Gräueltaten der Sklavenzeit gemeint, sondern auch als ein politisches Statement zum noch immer nicht ganz überwundenen Rassismus in den USA heute. Er wolle mit seinem Album aber niemanden belehren oder politisch beeinflussen; das sei seine ganz persönliche Stellungnahme, zu der er sich aufgrund seiner Wurzeln persönlich verpflichtet fühle. Man kann "Stranger Fruit" also durchaus, frei von seiner politischen Ebene, einfach "nur" mögen und seinen Spass an der Musik haben …

Eine nicht unwichtige Rolle spielen die Interludes, so Gagneux. Sie dienen einerseits der kurzzeitigen Erholung und machen den 45-Minuten-Brocken so insgesamt geniessbarer. Andererseits sind sie aber auch als eine Art von Kontrastmittel gedacht, da sich die Wahrnehmung in den Ruhepausen neu schärft und die Musik danach wieder mit frischer Wucht in die Gehörgänge hämmert ... :)

Das waren ein paar Interview-Aussagen, die ich gerne noch mitteilen wollte. Als kleine Ergänzung zur Rezi, welche die Botschaft des Albums vom Politischen ins Allgemeinmenschliche wendet (die vermeintlich weit entfernten Pole von Gut und Böse als "Spiegel unserer Existenz"). Ebenfalls eine legitime Lesart von "Stranger Fruit", ganz klar. – Ich notiere dennoch als Fazit: Das Album macht in erster Linie grossen Spass! :-)

Robert G. Blume

Postings: 493

Registriert seit 07.06.2015

19.06.2018 - 11:39 Uhr
So, endlich mal gehört. Fazit: Ganz starkes Album, das ich noch öfter hören und bestimmt auch kaufen werde. Ich fand auch schon "Devil Is Fine" super. Hätte nicht gedacht, dass Gagneux das auf Albumlänge ausdehnen kann, ohne dass das Konzept langweilig oder überstrapaziert wird. Aber er hat sich sogar nochmal gesteigert.
retro
19.06.2018 - 12:07 Uhr
pitchfork gibt übrigens auch grünes licht: 7.3

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

21.12.2018 - 16:39 Uhr
Jahresendbetrachtungen?
Betrchter am Jahresende
21.12.2018 - 18:39 Uhr
Unwichtiger Mist.

myx

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Registriert seit 16.10.2016

22.03.2019 - 07:53 Uhr
Heute erscheint das Album "Live in London", ein Mitschnitt des Konzerts im Londoner Electric Ballroom von Dezember 2018 mit insgesamt 22 Songs, darunter die 3 neuen Lieder "We Never Fall", "Hold Your Head Low" und "Cut Me". Beispiel:

"We Never Fall", live im Londoner Electric Ballroom:

https://www.youtube.com/watch?v=jYQSWEzRrmM

Freue mich sehr auf die Doppel-LP in stylischem White Vinyl.

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