Heisskalt - Idylle

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The MACHINA of God

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20.12.2018 - 18:14 Uhr
Session 18.30 Uhr mit Affengitarre und mir!

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20.12.2018 - 18:30 Uhr
"ZWEI MÖHREN DAS GEHT NICHt DIE GIBT ES NUR IM BUND (PFUND?) ODER ALS KILO!!!"

Los geht das Album.

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20.12.2018 - 18:31 Uhr
Mit jetzt 31 Plays Platz 16 meiner meistgescrobbelten Songs des Jahres.

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20.12.2018 - 18:32 Uhr
Geiler Einstieg. Der dreht so schön frei der Song. Toller Text auch. Ich geb so 8-8,5/10. In energestischer Stimmung ein riesiger Song.

Affengitarre

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20.12.2018 - 18:33 Uhr
"Bürgerliche Herkunft" war ja der einzige Vorbote, bevor das Album dann kurz darauf veröffentlicht wurde. Sehr brachial und auch eine kleine Abkehr zu den Sachen der Vorgängeralben. Straighter, massiver, simpler, einfach mehr Rock und weniger Post-Hardcore. Muss man sich natürlich erstmal dran gewöhnen, aber schon ein starker Song.

Geschichte des "zwei Möhren"-Parts: Matthias Bloech, Sänger der Band, war einkaufen und ein Mann legte vor ihm zwei Möhren auf die Kasse. Die Kassiererin schrie ihn darauf an, dass zwei Möhren nicht ginge, nur als Bund oder als Kilo. Und diese Situation kam ihm dann so befremdlich vor. Dass der junge Mann einfach nicht mehr als zwei Möhren brauchte, aber er konnte nicht. Und die Kassieren konnte und wollte ihm keine zwei Möhren verkaufen.

The MACHINA of God

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20.12.2018 - 18:35 Uhr
"Wiederhaben". Von Phil, dem Gitarristen, gesungen. Entwickelt sich schick und enddet wie so oft in Geschrei.

Affengitarre

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20.12.2018 - 18:35 Uhr
"Wiederhaben" ist auch ganz ganz anders als alles, was sie bisher gemacht haben. Sehr rockig wieder, sehr straight. Fand ich anfangs eher mittel, aber ist doch ein Stück gewachsen. Der steigert sich ganz subtil immer weiter, bis er am Ende explodiert, das ist ziemlich schick. Catchy ist er auch noch.

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20.12.2018 - 18:35 Uhr
Geschichte des "zwei Möhren"-Parts: Matthias Bloech, Sänger der Band, war einkaufen und ein Mann legte vor ihm zwei Möhren auf die Kasse. Die Kassiererin schrie ihn darauf an, dass zwei Möhren nicht ginge, nur als Bund oder als Kilo. Und diese Situation kam ihm dann so befremdlich vor. Dass der junge Mann einfach nicht mehr als zwei Möhren brauchte, aber er konnte nicht. Und die Kassieren konnte und wollte ihm keine zwei Möhren verkaufen.

Genau sowas dachte ich mir schon.

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20.12.2018 - 18:37 Uhr
Wiederhaben 7,5/10

Jetzt kommt gleich mit mein Lieblingssong. Und deine liebste Phase, wenn ich hier richtig gelesen habe.

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Sekunde 2 bis 12 klingen wie "Heroes" von Bowie. :D

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20.12.2018 - 18:38 Uhr
Jetzt beginnt der beste Teil des Albums. "Tapas und Merlot" hat so einen geilen Sound, fließt so treibend und hypnotisch vor sich hin und dieser abgedrehte Text ist einfach fantastisch. Wie der einfach so unaufgeregt weitermacht, das ist schon sehr sehr gut.

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20.12.2018 - 18:38 Uhr
Von dem muss auch mal der Text rein:

"In einem Irish Pub mit Tapas und Bordeaux
Aß ich Fromage und du nipptest an mei'm Merlot
Auf einem Boot auf einem Wasser um Berlin
Lerntest du Mathe und ich nahm dein Ritalin

Und dort im Schatten des zerbombten Minaretts
Saßt du im Fleece einer Affäre auf dem Bett
Ich roch die Hitze und den Staub und den Kaffee
Und hatte Angst, dass ich dich nie mehr wiederseh'

Du legst mit ruhiger Hand ein Pentagramm aus Pep
Und sprichst von Essen that you would like to achètes
Vielleicht sind Frauen, die verschleiert leben, frei
Vielleicht sind Frauen, die nur Frauen lieben, frei

Ahhhhhhhh

Auf einer Rue tief in den Kellern von Paris
Lief ich ins Leere bis die Dunkelheit mich frieß
Du teiltest schwesterlich den letzten großen Schein
Und schriebst mit Kreide meinen Namen neben dein'

In einer Nacht an den Pissoirs des Instituts
Bat ich um Willen und du batest mich in Mut
Und trotz der nahenden Unmöglichkeit zu fliehen
Sprachst du von uns als seien wir on each other's team

Und die Gewehre, die die haben, schießen Blei
Und manche Leben gehen einfach so vorbei
Ich bin ein Fisch auf einem Markt und liege da
Ich stehe nackt vor einem Arzt und mache "Ahhhhhhhh"

Affengitarre

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20.12.2018 - 18:38 Uhr
Und deine liebste Phase, wenn ich hier richtig gelesen habe. Sehr richtig!

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20.12.2018 - 18:40 Uhr
Vielleiht mit mein Lieblingstext von Ihnen. Also von ihm. Besonders die letzten zwei Zeilen :D
Toller Song. Der hat instrumental auch bisschen was von den mittleren bis späten Oasis.

The MACHINA of God

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20.12.2018 - 18:42 Uhr
Tapas und Merlot 8,5/10

Jetzt dein "Idylle". Den find ich ja "nur" gut.

Affengitarre

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20.12.2018 - 18:43 Uhr
So, nächstes Highlight. "Idylle", was sich Schicht um Schicht aufbaut um das verspielte Drumgerüst und den vor sich hingrummelnden Bass. Wie nach und nach die Effekte einsetzen, der nicht gerade muntere Song immer verstörender wird, das ist echt klasse. Ich mag es auch, wie resigniert und emotionslos der Vortrag hier ist.

Affengitarre

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20.12.2018 - 18:43 Uhr
Jetzt dein "Idylle". Den find ich ja "nur" gut.

Dann hast du den Song nicht verstanden. :D

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20.12.2018 - 18:44 Uhr
Ja, es klingt so schön verloren...

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20.12.2018 - 18:45 Uhr
Jetzt ab 2:33, wie die Effekte einsetzen und der noch bedrohlicher wird. Da haben die ihre minimale Bandbesetzung einfach effektiv umgesetzt.

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20.12.2018 - 18:46 Uhr
Idylle 7,5/10

Jetzt das schräge "Fest". Schwer zu greifen, der Song, wie ich finde.

Affengitarre

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20.12.2018 - 18:47 Uhr
Jetzt "Fest", finde ich immer noch gut, hat aber mittlerweile doch ein kleines Stück abgebaut. Hier auch wieder diese düstere, verlorene Stimmung und diese zwei verschiedenen Parts sind schon cool, aber vielleicht ist der Kontrast zwischen den beiden fast schon zu groß, die Verbindung zu unorganisch. Aber wenn ich jetzt an den Break denke, mit dem Geschrei: Immer noch richtig geil.

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20.12.2018 - 18:48 Uhr
Die windschiefen Akkorde im "Refrain" sind cool. Auch sonst hat der Song nen ganz eigenen Vibe. Ich geb die 8/10. Auch in Vorfreude auf den Ausbruch gleich noch.

Affengitarre

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20.12.2018 - 18:48 Uhr
Ja, ein sehr merkwürdiges Stück. Und dadurch, dass man den nicht richtig bekommt, ist der eigentlich noch unangenehmer.

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20.12.2018 - 18:48 Uhr
HAALLT! MIIIIICH! FEEEEEEST!

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20.12.2018 - 18:50 Uhr
Jetzt der beste Songtitel des Jahres. "Du denkst ich lächle dich an doch mich blendet die Sonne". Und ein geiler Song noch dazu.

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20.12.2018 - 18:52 Uhr
Letztes Highlight. Wie der nach über einer Minute erst richtig loslegt, dann aber richtig. Interessanter Rhythmus, geiler Gesang, einfach ein episches Stück.

"Sie mich nicht so aaan."

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20.12.2018 - 18:53 Uhr
Nach Opener und "Tapas" wohl mein drittes Highlight. Wieder sehr eigen, aber dank der tollen Melodie und Dramatik einfach wunderbar. Der tolle Gesang muss auch mal wieder erwähnt werden.

"Die Pillen wirken nicht
Ich hör' nur die Welt, die laut zerbricht
Kann ich deine Narbe nochmal sehen?
Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!"

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20.12.2018 - 18:54 Uhr
Geil. Noch ne 8,5/10

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20.12.2018 - 18:55 Uhr
So eine schöne Soundwand hat das auch.

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20.12.2018 - 18:56 Uhr
Jetzt das poppige "Tassenrand". Netter Song, mein Highlight dort: Dieses verhallte Lachen. :D

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20.12.2018 - 18:56 Uhr
"Tassenrand". War immer mein Lowlight, hat sich aber sehr nice entpuppt. Schöner Song mit tollem Text.

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20.12.2018 - 18:58 Uhr
Kriegt inzwischen auch die 8/10 von mir. Weiß auch nicht, wieso ich den anfangs nicht mochte.

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20.12.2018 - 18:58 Uhr
Der ist ein wenig unauffällig. Schöne Gitarren hat der jedenfalls, aber so sehr mag ich den auch nicht.

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20.12.2018 - 18:58 Uhr
So. Letztes Highlight. "Sterne". Bester Refrain des Albums.

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20.12.2018 - 18:59 Uhr
"Wie Sterne", schöner verzerrter Bass. Sehe ich qualitativ wohl ähnlich wie den Song davor, ich mag den poppigen und aufgekratzten Refrain.

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20.12.2018 - 19:01 Uhr
Der hat soviel von einer Sommernacht.

"Mach dir keine Sorgen, es wird morgen wieder heII
Ich kann dir ein Lächeln borgen, wenn du wiIIst, zieh
Schnell, schnell, schneII

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20.12.2018 - 19:02 Uhr
Hach, toller euphorischer Song. 8,5/10

Jetzt das "Herbstlied". Hat jetzt erst im Herbst klick gemacht. War vorher eher ein Fremdkörper auf dem Album für mich.

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20.12.2018 - 19:03 Uhr
"Herbstlied" ist jetzt schon ein ziemlicher Antiklimax. Wenn ich da an das epische "Papierlunge" vom Vorgänger denke, könnten die beiden kaum verschiedener sein. Wobei es auch spannend ist, das Album auf so einer Note enden zu lassen, ohne Ausbruch oder sonstiges. Der hat auch so eine ungute Atmosphäre, finde ich.

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20.12.2018 - 19:04 Uhr
Ausklang.

"Die Tage werden kürzer
Und zu lächeln fällt uns schwer
Wir stolpern und wir stürzen
Einander hinterher

Versuchen zu vergessen
Ohne uns dabei zu verlieren
Ein ewig' Kräftemessen
Doch nie im Jetzt und Hier

Und die Nächte werden kälter
Und zu schlafen täte gut
Ein sich leerender Behälter
Im Nieselregen ausgegangene Glut"

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20.12.2018 - 19:07 Uhr
Herbstlied 7,5/10

Das Album bewegt sich also durchgehend im 7,5 bis 8,5er-Bereich. Ich geb daher auch die runde 8/10. Die anfänglichen Lowlights haben sich entwickelt, die tollen Songs sind toll geblieben. Ja, es fehlt vielleicht ein "So leicht" oder "Absorber", aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Und vielleicht kommen solche Songs ja wieder.

Robert G. Blume

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29.12.2018 - 22:44 Uhr
Beim Jahresendplaylistenkompilieren hab ich dieses Album noch mal neu für mich entdeckt. Die ersten fünf Songs sind ja so was von stark. Bin nochmal neu verliebt in diese Platte.

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