Kamasi Washington - Heaven and Earth

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Stephan

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09.04.2018 - 21:11 Uhr - Newsbeitrag

I'm so happy to announce my latest full length project, a double album called Heaven and Earth! “The world that my mind lives in, lives in my mind.” This idea inspired me to make this album. The “Earth” side represents the world as I see it outwardly, the world that I am a part of. The “Heaven” side represents the world as I see it inwardly, the world that is a part of me. I put my heart and soul into this album and I can't wait for you all to hear it!!!


Soweit ich bislang sehen kann, gibt es noch kein genaues Datum
Gerücht
09.04.2018 - 22:56 Uhr
spielt auf dem Haldern.

Armin

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10.04.2018 - 15:40 Uhr - Newsbeitrag
KAMASI WASHINGTON
FISTS OF FURY/ THE SPACE TRAVELLERS LULLABY
Vö: 10.04.18
Label: Young Turks
Lc: 34645
Videolink: https://tinyurl.com/y94b73an
Smart Url: http://y-t-r.co/heavenandearth



“The world that my mind lives in, lives in my mind.” This idea inspired me to make this album Heaven & Earth. The reality we experience is a mere creation of our consciousness, but our consciousness creates this reality based on those very same experiences. We are simultaneously the creators of our personal universe and creations of our personal universe. The Earth side of this album represents the world as I see it outwardly, the world that I am a part of. The Heaven side of this album represents the world as I see it inwardly, the world that is a part of me. Who I am and the choices I make lie somewhere in between.”
Kamasi Washington

Der Jazz-Innovator Kamasi Washington veröffentlicht am 22.06.18 sein neues Album „Heaven & Earth“ auf Young Turks. Der langerwartete Nachfolger zu seinem Debüt „The Epic“ ist ein Konzeptalbum, das aus zwei Hälften besteht, die sich thematisch in Himmel und Erde aufteilt.

Die insgesamt 16 Tracks, die sich auf 2 CDs oder 4 Vinyle verteilen, wurden mit seiner Band The Next Step, wie auch Mitgliedern des The West Coast Get Down Kollektivs in den Henson Studios in Los Angeles aufgenommen. Die Musik auf „Heaven & Earth“ wurde von Kamasi Washington geschrieben und komponiert und unter Mithilfe von Thundercat, Terrace Martin, Ronald Bruner, Jr., Cameron Graves, Brandon Coleman, Miles Mosley, Patrice Quinn, Tony Austin und vielen anderen arrangiert.

Die heute schon erscheinenden Tracks „Fists Of Fury“ (von Earth) und „The Space Travelers Lullaby“ (von Heaven) geben einen kleinen Vorgeschmack auf die 2,5 Stunden wieder einmal epische Musik, die es auf „Heaven & Earth“ geben wird.

Zur Person:
Kamasi Washington ist ein in Los Angeles geborener Multi-Instrumentalist und Produzent. Seine erste Band, The Young Jazz Giants, gründete der Sohn von Musiker Ricky Washington zusammen mit Stephen „Thundercat“ Burner, Ronald Burner Jr. und Cameron Graves in der High School. Danach studierte Washington Musikethnologie an der UCLA und spielte mit Snoop Dogg und Raphael Saadiq mit. Sein 2015 veröffentlichtes Debütalbum „The Epic“ wurde weltweit mit Preisen ausgezeichnet und brachte ihm in Deutschland 2016 den Jazz-Echo als „Instrumentalist des Jahres International“ sowie einen Jazz-Platinaward ein. 2017 erschien seine EP „Harmony Of Difference“ mit Musik, die er für die Whitney Museum of Art Biennale geschrieben hatte. Sein neues Album „Heaven & Earth“ erscheint am 22.06 auf Young Turks.

Livedaten:

18.05.18 – München –Theaterfabrik

25.05.18 – Berlin – Astra

27.05.18 – Köln – Live Music Hall

02.06.18 – Hamburg – Elbjazz Festival

07.08.18 – Mainz - Zitadelle

Stephan

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10.04.2018 - 16:34 Uhr - Newsbeitrag


embele

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12.04.2018 - 06:47 Uhr
Super gute Nachrichten, Karten für Köln schon gecheckt. Neues Album vorbestellt...
Passt perfekt, die Schnipsel klingen auch schon klasse ! Freu mich riesig... :)

Underground

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21.06.2018 - 17:59 Uhr
es ist übrigens ne 5fach Vinyl-Box (CD-Set scheint auch 3 zu umfassen) ;-)

whitenoise

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21.06.2018 - 19:22 Uhr
Nicht 4fach? Ich dachte das wäre ein Doppelalbum mit je 2 Vinyl-Scheiben.

Underground

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21.06.2018 - 19:49 Uhr
ist es auch und dazu gibts noch eine weitere scheibe. mehr verrrate ich aber mal nicht. auch nicht, wo sie zu finden ist.

whitenoise

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21.06.2018 - 20:20 Uhr
oooook *auf morgen gespannt sei*

Armin

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21.06.2018 - 20:47 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

alterniemand

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21.06.2018 - 22:54 Uhr - Newsbeitrag

alterniemand

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21.06.2018 - 22:55 Uhr
Ja geil, hab ich Bock drauf

Matze

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21.06.2018 - 23:17 Uhr
Was für ein "fünfter Streich" soll das denn sein? Selbst wenn ich wohlwollend die "Harmony of Difference" mitzähle, komme ich mal gerade auf drei...

Die Vorabsongs waren jedenfalls schon mal gut und jetzt warte ich auf Mitternacht und den Amazon Auto-Rip.

Jennifer

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22.06.2018 - 00:00 Uhr
Er hat bereits vor "The epic" drei Alben in Eigenregie veröffentlicht.
Schade
22.06.2018 - 01:00 Uhr
Wer über Jazz schreiben will, sollte sich damit auch auskennen. Dieser Text ist ist so laienhaft, dass es ein Ärgernis ist. Schuster, bleib bei deinen Leisten

Matze

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22.06.2018 - 07:29 Uhr
Tatsächlich, danke Jennifer. Die Bio- und Discographie auf seiner Website erwähnt die Alben überhaupt nicht, die deutsche Wikipedia führt sie ebenfalls nicht auf und erwähnt nur "Musik im Selbstverlag". Wieder was gelernt.

Zappyesque

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22.06.2018 - 07:47 Uhr
@Schade
ach, so kritisch würde ich das gar nicht sehen. Plattentests ist nun mal keine Plattform auf der normalerweise Jazz besprochen wird. Jedoch ist Washington mit the Epic und seinen diversen Kollaborationen (bspw. Lamar) ganz schön ins Licht des Mainstream gerückt, sodass sich sich heute jeder darum bemüht ihn zu rezensieren (Man siehe seine hohe Relevanz im Metascore dieser Woche). In diesem Sinne versucht der Rezensent die Platte ja auch eher den Leuten "zu verkaufen", die für gewöhnlich nicht all zu viel mit Jazz zu tun haben. So macht es sinn auf mehr bildlich metaphorische Beschreibungen zurückzugreifen. Wenn Washington es schafft den Jazz ein wenig mehr in den Mainstream zu rücken bin ich froh drum. Physische Verkaufszahlen von knapp 2000 werden in dem Milieu als sehr erfolgreich angesehen, wäre schön wenn sich das mal ändert.
Gegenseite: Finde seine Musik extrem langweilig. Sowohl harmonisch als auch harmonisch passiert da wenig bis nichts über 10 min. Das ist mir alles zu atmosphärisch, nicht genügend Kontrapunkt, keine Abwechslung in der Klangfarbe...die Vergleiche mit Coltrane, die einige Medien bei diesem Album ziehen, finde ich gar frech....

Zappyesque

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22.06.2018 - 07:49 Uhr
ein "harmonisch" gehört da natürlich mit "melodisch" ersetzt.
Rainer Winkler
22.06.2018 - 23:59 Uhr
LOL jetzt schreibt diese Beach-House-Indietussi auch noch ihren seichten Müll über n Jazzalbum, weil alle anderen machen das ja auch, mimimimi. Man muss ja immer trendy und up to date sein. Alter löscht euch endlich.

Wegwerfnick

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23.06.2018 - 01:21 Uhr
Na, Rainer, dann gib mal, was Du hast, so jazzmässig, alter Vollprofi!
Rainer Winkler
23.06.2018 - 01:24 Uhr
Sabaton, Powerwolf, Disturbed und Amon Amarth: DAS IS MEDDL!!!

Wer hört denn Jazz?
Hörsession
23.06.2018 - 10:41 Uhr
Es handelt sich um ein 3-CD-Set. Mittelteil vorsichtig aufschneiden und The Choice herausnehmen.

captain kidd

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24.06.2018 - 22:37 Uhr
Es ist ganz nett zu hören, aber mich berührt es einfach noch immer nicht. Ist auch wieder viel viel zu lang. Am Ende dudelt es dann nur noch. Hat vielleicht einen Sinn, warum die Platten damals immer nur 30 bis 40 Minuten lang waren. Der Sound erschöpft sich einfach irgendwann.

embele

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25.06.2018 - 07:09 Uhr
Seltsame Art der "Hiddentrack" Präsentation ! Musste nach dem Öffnen erstmal meine Platte flicken. The Choice ist aber grossartig. Schöne Covernummer von "Will you love me tomorrow".
Damon Albern
25.06.2018 - 12:56 Uhr
Mutloses Easy Listening Zeug oder Jazz für Leute, die keinen Jazz hören.

Armin

Plattentests.de-Chef

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25.06.2018 - 20:57 Uhr

embele

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26.06.2018 - 06:53 Uhr
ich sage es ja, ist grenzwertig !
Habe meine Hülle danach erstmal flicken müssen :(
oh weh
26.06.2018 - 07:27 Uhr
warum so ein Blödsinn? Und ist die Pressqualität wieder so schlecht wie beim Vorgänger?
schnief
28.06.2018 - 20:38 Uhr
ist der denn nun der neue coltrane? allerorten lese ich genie und aktuell bedeutenster jazzkünstler.

captain kidd

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30.06.2018 - 20:34 Uhr
Nein, nicht der neue Coltrane. Vielleicht der neue Grover Washington. Name passt ja auch. Der Sound ist auch eigentlich eher so 70er Soul (What's going on !!!) mit den ganzen Streichern und Chören. Aber mein Hauptproblem ist noch immer: Ich fühle es einfach nicht. Ich verstehe nicht, was er mir sagen möchte. Der Sound passt irgendwie nicht zu dem ganzen Überbau, den ihm vor allem die Presse verpasst. Eigentlch ist das Smooth Jazz. Es ist nicht schlecht - aber man muss nur die neue/alte Coltrane dagegen hören, um zu merken, dass Washington sicherlich nicht der neue Trane ist.

Gomes21

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01.07.2018 - 09:26 Uhr
"ist der denn nun der neue coltrane? allerorten lese ich genie und aktuell bedeutenster jazzkünstler"
Nein sicher nicht. Aber das Album macht schon viel Spaß. 8/10 ist mMn aber auch ausreichend. Coltrane hat alleine im zeitkontext eine völlig andere Bedeutung

Loketrourak

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01.07.2018 - 12:24 Uhr
Platte macht Spaß, ist aber ein 3 Stunden - Brocken - am Stück schwierig. Pressqualität Vinyl ist top. Die Platte zum Rausschneiden eine nette Idee, aber das Cover ist an der perforierten Stelle dann halt offen. Ein neuer Coltrane ist er natürlich nicht. Überhaupt mal: das neue "lost Coltrane album". Das ist super.

Felix H

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02.07.2018 - 10:22 Uhr
"The Choice" ist jetzt auch auf allen Streamingdiensten verfügbar.

Der Untergeher

User und News-Scout

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02.07.2018 - 13:30 Uhr
Finde seine Musik extrem langweilig. Sowohl harmonisch als auch melodisch passiert da wenig bis nichts über 10 min. Das ist mir alles zu atmosphärisch, nicht genügend Kontrapunkt, keine Abwechslung in der Klangfarbe...die Vergleiche mit Coltrane, die einige Medien bei diesem Album ziehen, finde ich gar frech....

Geht mir genauso. Finde das Albumkonzept auch herzlich banal. Und sein Überlängewahn zeugt von seiner Unfähigkeit einzuschätzen, was von seinem Material taugt und was nicht.
Aber wenn jemand durch ihn tatsächlich mal in eine Trane Scheibe reinhört, bin ich schon froh.

Loketrourak

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02.07.2018 - 13:41 Uhr
Gehe insofern mit, als das viele Stücke in "Popkontext" für Pophörer möglicherweise besser funktionieren (groovy, spiritual, soulful, Atmo) als im Jazzkontext für Jazzhörer. (Und für Poprezensenten einfacher, das gut zu finden, als für Jazzrezensenten). Das macht die Platte aber nicht schlechter.

Diese leicht größenwahnsinnige Art der Repräsentation (generelle Länge, Inszenierung der eigenen Person auf den Covers, Beteiligung von 50+ Personen etcpp.) finde ich eigentlich ganz geil.
carlos
20.07.2018 - 11:35 Uhr
Wieso wird die hidden 3.CD nicht erwähnt, sind ja immerhin 40 min tolle Musik?
Schnitzel
09.07.2019 - 20:18 Uhr
war jemand beim konzert in wien zugegen und kann was genaueres über den "abbruch" berichten?

Jennifer

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Registriert seit 14.05.2013

10.07.2019 - 00:22 Uhr
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Today was a tough day. As we were entering our show at #arenawien one of the security guards assaulted Kamasi’s father, @rickeywashington . When Kamasi calmly asked for and explanation from the security guard and his superior, they laughed in his face and told Kamasi that is father was acting like and asshole 🤷🏽‍♂️ It took everything in me to not respond to this level of hate with hate in return. Instead Kamasi kindly got on stage, explained to the audience what happened. We played and gave all our love to our audience for one song and left the venue as a united squad. That was not cool @arenawien, Vienna Austria. #westcoastgetdown #fuckracism @kamasiwashington #unitedwestand Ein Beitrag geteilt von Tony Austin (@tonyaustindrums) am Jul 8, 2019 um 12:59 PDT


Statement der „Arena Wien“ zu den gestrigen Vorfällen beim Konzert des Künstlers „Kamasi Washington“.
Liebe Kamasi-Fans, Liebe Gäste, Liebe Arena-Supporter*innen,
Eingangs möchten wir uns ehrlich und aufrichtig für die Vorfälle des gestrigen Abends entschuldigen. Besonders bei den anwesenden Gästen, die um einen Abend voller Freude und Einigkeit gebracht wurden. Es hätte ein schönes Fest werden sollen und wir haben die Vorfreude mit all jenen geteilt, die sich auf den Besuch von Kamasi Washington gefreut haben.
Uns ist wichtig, dass auch wir unsere Sicht der Vorfälle darstellen können.
Die Band nebst Crew war seit dem Vormittag in der Arena Wien und es wurde gemeinsam in entspannter Atmosphäre an der Show gearbeitet. Die Bühne, sowie Ton & Licht wurden vorbereitet und der Soundcheck abgehalten. Einer der üblichen Punkte in der Vorbereitung einer Konzertproduktion ist das Festlegen der Zurittsberechtigungen. Sowohl in die Halle wie auch zum Backstagebereich. Dies passiert in Absprache mit der Band. So auch gestern. Hierfür wird ein sogenanntes “pass-sheet” angefertigt, auf dem alle an dem Tag/Abend verwendeten Tourpässe, Laminate oder Armbändchen und deren Bedeutung festgehalten werden.
Vor Einlass wird dies mit der örtlichen Security-Crew besprochen, damit es ab Einlass keine Probleme gibt und keine Personen in Bereiche gelangen, für die sie keinen vorgesehenen Pass etc. haben. Das passiert auf Wunsch und zum Schutz der Künstler*innen damit weder ihre Privatsphäre noch ihre Sicherheit gefährdet werden kann.
Kurz nach 19:00h (der Einlasszeit zum Konzert) wollte der Vater von Kamasi Washington die Halle über den Publikumszugang betreten. Der Security-Mitarbeiter am Eingang hat ihm den Einlass verwehrt, da er keinen Pass, Ausweis oder Zutrittsberechtigung vorweisen konnte. Darauf hat dieser sehr aufbrausend reagiert und den Mitarbeiter an der Tür angeschrien und mit Beschimpfungen á la “stupid punk ass bitch” betitelt. Der Security kann nicht jede*n Musiker*in bzw. jedes Tourmitglied kennen oder erkennen. Daher wird eben verlangt, dass auf die Zutrittsberechtigungen geachtet wird: Kein Ticket oder kein Tourpass etc. bedeutet also kein Einlass.
Die Situation hat sich bedauerlicherweise hochgeschaukelt und beide Parteien sind unnötig laut geworden. Nach einem ca. 10-minütigen Streitgespräch und mehrmaliger Versuche die Halle zu betreten, kam es zu einem gegenseitigen Anrempeln zwischen Kamasi Washingtons Vater und einem Arena-Security-Mitarbeiter. Es wurden keine Personen geschlagen oder verletzt und niemand ist gestürzt.
In der folgenden Diskussion und in Gesprächen zwischen Kamasi Washington, dem Tourmanager, sowie Verantwortlichen seitens des Veranstalters “Barracuda Music” und der Arena Wien meinte der Vater, dass er eine Entschuldigung seitens des Securities erwarte und dass er bei dieser bereit wäre, den Vorfall abzuhaken. Kamasi Washington hat zudem verlangt, dass der betreffende Security-Mitarbeiter des Geländes verwiesen werden solle.
Es folgte eine Entschuldigung des Security-Mitarbeiters und nach einer kurzen Dienstbesprechung hat der Mitarbeiter das Gelände verlassen.
Dieser unglückliche Vorfall hat schließlich dazu geführt, dass die Band den geplanten Auftritt nicht mehr spielen wollte und nach einer kurzen Erklärung auf der Bühne nur einen Song gespielt hat.
Struktureller Rassismus ist ein Problem. In unserer auch erst kürzeren Vergangenheit haben wir uns immer gegen Rassismus, Sexismus und Faschismus gestellt. Wir haben uns einen Ruf als Location erarbeitet, der als klar antifaschistisch gilt. Dennoch sind natürlich auch wir nicht gegen Vorwürfe, mit rassistischen Motiven zu agieren, gefeit. Die Vorfälle sind für uns sehr bedauerlich. Für uns zählt die Aufarbeitung des Vorfalls. Besonders intern. Als Verein ist uns die die kritische Selbstreflexion dabei sehr wichtig.
Die Besucher*innen des Konzertes bekommen die Ticketgelder vom Veranstalter bei der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückerstattet.
Zudem wird die Arena Wien den gesamten Barumsatz des gestrigen Abends an eine wohltätige Organsiation spenden.
Wir bedauern die Vorkommnisse um das abgesagte Konzert und möchten uns bei allen Leuten aufrichtig entschuldigen!
Gedanken-Experiment
10.07.2019 - 09:07 Uhr
Vorweg: Man kann von den Ösis halten was man will, aber...

Falls sich der Vorfall so zugetragen haben sollte, ist meines Erachtens nach der benutzte Begriff des "Strukturellen Rassismusses" fehl am Platz.

Nehmen wir an der schwarzhäutige Vater von Kamasi, der zur Band gehört, kommt während des Einlasses zum Publikumseingang. Er hat weder eine gültige Eintrittskarte, noch einen Band-Zugangsnachweis bei sich, verlangt aber Einlass.

In einer mehrheitlich weißen Bevölkerung Wiens wäre es doch eher "Struktureller Rassismus" hätte besagter Security-Mitarbeiter den Vater von Kamasi Einlass gewährt, da er vermutlich folgende Stereotypisierung: "Nicht-Weiß" + "Keine Eintrittskarte" = "Musiker" vollzogen hätte.

Alles was darauf hin passierte (Verbale Ausraster, körperliches Angehen, etc.) bleibt bei diesem Gedanken-Experiment außen vor.

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