Namika - Que Walou

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Armin

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29.03.2018 - 19:24 Uhr - Newsbeitrag

Die Frankfurter Rapperin, Songschreiberin und Sängerin Namika veröffentlicht am 01. Juni 2018 ihr neues Album "Que Walou". Mit dem Nachfolger des Gold-Albums "Nador" gelingt ihr ein hypermodernes Pop-Narrativ, das seine Kraft aus der Hip-Hop-Sozialisation der Protagonistin bezieht. Ein Album über Selbstbehauptung, Identität und die verdammte Suche nach dem Glück – Namika legt mit "Que Walou" ihr Herz auf den Tisch. Als Vorabsingles veröffentlicht die Musikerin das Titelstück "Que Walou" sowie den emotionalen Song "Ahmed (1960-2002)", zu dem auch ein Musikvideo erscheint.

Berlin, 29.03.2018
Geboren und aufgewachsen in Frankfurt, war Hip-Hop für Namika von Anfang an die wesentliche musikalische Inspirationsquelle. "Die jüngste Schwester meiner Mutter kannte sich extrem gut aus und hat immer die besten Platten mitgebracht", sagt Namika. Als sie ungefähr neun war, begann sie zu rappen: "Das war eher spielerisch. Mein Cousin und ich waren gleich alt und verbrachten viel Zeit bei unseren Großeltern. Dort haben wir abwechselnd gebeatboxt und gerappt."





Viele Jahre später kann Namika rappen wie der Teufel und kennt alle Codes, bedient aber nur bedingt die in Deutschland üblichen Hip-Hop-Klischees von Straße und Milieu, von denen sich der interessantere Teil der amerikanischen Konkurrenz längst emanzipiert hat. Ihr erstes Album ist Missy Elliotts "This Is Not A Test", Elliotts Art, Rap und Gesang zu mischen, fasziniert sie; es ist jedoch nicht einfach, Namikas konzeptuellen Ansatz anhand von Vorbildern zu erklären. Sie hat ein ausgefeiltes Gespür für Melodien und ist eine fantastische Sängerin, aber mit der hierzulande gängigen Pop-Definition wird man ihr ebenfalls nicht gerecht. Namika entzieht sich den üblichen Kategorisierungen, das macht sie so interessant.

Was sie wollte und was nicht, wusste Namika schon früh: Bereits als Teenager hatte sie ein eigenes Home-Studio, rappte auf Hip-Hop-Jams und nahm ein selbstfinanziertes Mixtape auf. Auf ihrem 2015 erschienenen Debüt "Nador", der Titel ist der Heimatstadt ihrer marokkanischen Eltern entlehnt, deutete die Musikerin ihr enormes Talent dann erstmals auf breiter Ebene an. Die erste "Nador"-Single "Lieblingsmensch" stand wochenlang an der Spitze der Charts, das Album wurde mit Gold ausgezeichnet, es gab Nominierungen und Auszeichnungen bei sämtlichen wichtigen Preisverleihungen. Namikas neues, abermals mit dem Berliner Produzententeam Beatgees aufgenommenes Album "Que Walou" ist nun die logische Fortsetzung von "Nador" – und zugleich dessen konsequente Weiterentwicklung. Namika ist durch die Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre künstlerisch gereift und bringt ihr Anliegen noch deutlicher auf den Punkt.

Als Vorabsingle veröffentlicht Namika neben dem Titelsong "Que Walou" - einer von insgesamt drei Songs auf diesem Album, die noch deutlicher als andere autobiografisch aus Namikas Leben erzählen - das emotionale Stück "Ahmed (1960-2002)" samt Musikvideo, das vielleicht ergreifendste Lied auf "Que Walou". Besagter Ahmed – Namikas Vater – hat die Familie früh verlassen. Vor einigen Jahren ist er nach einer Haftstrafe verstorben, kennengelernt hat Namika ihren Vater nie. Aus einer sehr persönlichen Perspektive geht es hier also um die hochaktuelle Frage nach Identität. Indem Namika in "Ahmed (1960-2002)" ihre eigene Geschichte teilt, erzählt sie gleichzeitig eine vom Elend der vaterlosen Gesellschaft, von Entwurzelung und vom eigenen Umgang mit interfamiliären Problemen. Woher komme ich, wer bin ich, wo will ich hin?

"Que Walou" ist ein Album über die Liebe und das Leben, über die Suche nach Identität und die verdammte Sehnsucht nach dem Glück. Ein Akt der Selbstbehauptung – nicht zuletzt durch die Selbstverständlichkeit, mit der Namika zu Werke geht. Sie weiß natürlich, dass sie in Deutschland als gleichermaßen gut rappende und singende Pop-Frau nahezu alleine dasteht. Aber aus ihrer Weigerung, diesen Umstand besonders zu betonen, erwächst eine souveräne emanzipatorische Haltung. "Die Leute sollten Künstler einfach ganz natürlich machen lassen und nicht ständig irgendwelche Unterschiede betonen", sagt sie, "dann brauchen wir irgendwann auch nicht mehr darüber zu reden, dass es so wenig Frauen im Game gibt."

"Que Walou" von Namika erscheint am 01. Juni 2018 bei Jive Germany/Sony Music.

Armin

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04.04.2018 - 20:06 Uhr - Newsbeitrag
Liebe Musikfreunde, Medienpartner und Blogger,

nur wenige Tage nachdem Namika ihr neues Album "Que Walou" für den 01. Juni 2018 angekündigt und dabei ein Musikvideo zum höchst emotionalen Vorabtrack "Ahmed (1960-2002)" veröffentlicht hat, legt die Frankfurter Rapperin, Songschreiberin und Sängerin mit einem weiteren Musikvideo nach. Hier der Clip zur weiteren Vorab-Single, die wie das Album "Que Walou" heißt:

NAMIKA - QUE WALOU (Musikvideo)


"Que Walou" ist einer von insgesamt drei Songs auf dem neuen Album, die noch deutlicher als andere autobiografisch aus Namikas Leben erzählen.

Armin

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14.04.2018 - 15:25 Uhr - Newsbeitrag
Liebe Musikfreunde, Blogger und Medienpartner,

Es geht Schlag auf Schlag bei Namika. Nach "Ahmed (1960-2002)" und "Que Walou" veröffentlicht die Frankfurter Rapperin, Songschreiberin und Sängerin das dritte Lied aus ihrem neuen Album "Que Walou", das am 01. Juni erscheinen wird. Das Musikvideo dazu gibt es hier zu sehen:

NAMIKA - JE NE PARLE PAS FRANCAIS (Musikvideo)

Armin

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31.05.2018 - 17:57 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?
kriticar
31.05.2018 - 18:39 Uhr
10/10 für die Rezi. Zufällig lief mal was von der neuen Platte im Radio (das Medium mit der 2:1 Mischung aus Werbung und Musik für deinen Körper, ihr wisst schon), hat genervt. Namika ist so betroffen, dass es mir schon wehtut.
F.
24.06.2018 - 11:34 Uhr
nur weil das jetzt kein Clubbanger Album ist, muss es nicht schlecht sein. Die Texte sind auf jedenfall ausgefeilter als bei anderen deutschen Acts wie zb. Mark Forster. Uebrigens, ist sie gebuertige Frankfurterin. Erstmal ordentlich die facts checken.
Rainer Winkler
24.06.2018 - 11:56 Uhr
Müllmucke für Müllmenschen
Ta gueule
04.07.2018 - 15:26 Uhr
Ich als sprachlich gemeinter muss es einfach hassen.

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