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Deftones - Ohms

User Beitrag

Schwarznick

Postings: 936

Registriert seit 08.07.2016

25.09.2020 - 11:05 Uhr
leser - und redaktionswertung 5/5. nicht schlecht. bin nun auf heute abend auch sehr gespannt. den track ohms fand ich schon übelst geil ;)

Schwenn

Postings: 55

Registriert seit 08.06.2016

25.09.2020 - 11:23 Uhr
Nach mehreren Durchgängen kann ich ein erstes Fazit ziehen. Eine insgesamt sehr gutes und kohärentes Album. Der Sound passt wie die Faust aufs Auge und die Songs sind in einer für meinen Geschmack richtigen Reihenfolge angeordnet. Das die beiden bereits bekannten Singles das Album eröffnen und abschließen ist mMn klug gewählt, man bekommt das Gefühl einer gewissen Vertrautheit und kommt so besser in das Album bzw. schließt es ab. Wie schon gesagt insgesamt ein sehr gutes Album mit keinen wirklichen Schwächen. Das war beim Vorgänger Gore schon anders.
Die Highlights sind für mich Genesis, Urantia, Error (die letzten 2 Minuten sind der Wahnsinn), The Link Is Dead und Radiant City.
Die 8/10 der Rezension geht mMn völlig in Ordnung.

fuzzmyass

Postings: 5516

Registriert seit 21.08.2019

25.09.2020 - 11:31 Uhr
Bin auch seit 25 Jahren Fan und begeistert von der Konsistenz der Band bisher - ausser Diamond Eyes waren die letzten Alben allesamt fantastisch in meinen Ohren... die neue noch nicht gehört, aber nach beiden sehr soliden Vorboten erwarte ich auf jeden Fall kein schlechtes Album.. ich habe aber auch keine Erwartungen hinsichtlich großer Innovationen.

Rote Arme Fraktion

Postings: 3473

Registriert seit 13.06.2013

25.09.2020 - 12:09 Uhr
Urantia, Error und This Link is Dead wachsen sehr schnell Richtung Genesis-Niveau (8,5). Alle 3 Tracks schon besser als Ohms.

Sprich die Hälfte der Songs schon bei Minimum 8.

Gore wird hier spielend übertroffen.

Fiep

Postings: 681

Registriert seit 29.04.2014

25.09.2020 - 12:49 Uhr
sizeofanocean, well, geb dir da recht.

Oceantoolhead, fand die nie wirklich n grower für mich. grower sind für mich alben, die mich erstmal überfordern, entweder durch komplett neue richtung, inovation, unübliche strukturen, schräge produktion, ...
das alles trifft bei deftones nicht so wirklich zu für mich.

Das die 2 singles im album kontext an der richtigen stelle stehen, da muss ich den anderen aber recht geben.
Auch wen Ohms ein schwacher closer ist, hätte wohl keiner der anderen tracks da richtig gepasst.

(Ohms: ich finde den main riff einfach sooo langweilig, ich glaube diese melodie hab ich beim zufällig durchtesten von presets in ableton öfters gespielt... und da er so im zentrum des tracks steht, macht er ihn für mich zunichte, da er mir aktiv missfällt)


Das die 2. hälfte von spell of mathematics kritisiert wird, verstehe ich nicht. vielleicht etwas ziellos, aber ein moment der abwechslung auf dem album der bitter nötig ist.

juwe82

Postings: 26

Registriert seit 14.04.2020

25.09.2020 - 18:28 Uhr
@fuzzmyass

Gibt es an Diamond Eyes was auszusetzen? Und wenn ja, was? Hab die Tage ab White Pony alle Alben nochmal durchgehört, DE ist wirklich stark und reiht sich nahtlos ein...

fuzzmyass

Postings: 5516

Registriert seit 21.08.2019

25.09.2020 - 18:34 Uhr
Ne, da gibt es nichts auszusetzen, es ist einfach nur eine persönliche subjektive Empfindung von mir, die selten geteilt wird... mich konnte die DE nie wirklich packen, ich finde sie recht öde und unkreativ.

Hoschi

Postings: 599

Registriert seit 16.01.2017

25.09.2020 - 19:06 Uhr
Seltsamerweise gefällt mir das Album besser als erwartet.
Die beiden Vorab Song fand ich bis heute, alleine und für sich stehend, langweilig und uninspiriert aber im Albumkontext deutlich besser.
Nur Chino macht mit seinem Dauergekreische das Album etwas kaputt. Da kommt mir ein "Urantia" gelegen.
Bis jetzt(3 Hördurchgänge) fällt bei mir nur "Pompeji" und "Headless" in den Durchschnitt.

Bis jetzt gibts ne 7/10 von mir.

Oceantoolhead

Postings: 1819

Registriert seit 22.09.2014

25.09.2020 - 19:13 Uhr
So 2 Durchläufe sind jetzt durch ( möchte an dieser Stelle mal den Albumvisualizer empfehlen auf Youtube) - und es gefällt mir definitiv besser als Gore.

Ich möchte auch ein bisschen dem allgemeinen Tenor widersprechen, dass dies hier Deftones by the numbers ist. Ich bin der Meinung schon Elemente herauszuhören, die so im Klangkosmos der Band noch nicht zuhören waren - oder zumindest wurden alte Zutaten neu zusammen gemischt (Error, Spell Of Mathematics, Headless)

Kann aber auch jeden verstehen bei dem hier wenig hängen bleibt. Der Fokus der Platte scheint mehr denn je auf der Ästhetik zu liegen als im schreiben von Catchy Tracks. Dazu wurden auch manche Entscheidungen getroffen, die mich beim hören etwas rauswerfen.
ZB. der Track Pompeji (bestimmt falsch geschrieben) dieses lange Synth/Ambient Outro kann man so machen - leider wirkt der Song davor wie abgehackt und unfertig - frei nach dem Motto: "Strophe Bridge Refrain sind jetzt 2 mal durch , Jungs was machen wir jetzt mit dem?" "Ach lass Frank einfach n Synth Outro dran klatschen dann passt des schon".
Der Übergang zu "Link is Dead" ist allerdings wieder fein. Ebenso muss ich Fiep zu stimmen bzgl des Riffs des Titeltracks - das ist mir einfach viel zu langweilig und klingt wirklich wie eine Aufwärmübung von Stephen.

Die Fear Inoculum vergleiche kann ich ebenfalls nachvollziehen. Beide Alben haben irgendwie einen ähnlichen Vibe - nach 2 Durchläufen kann ich aber nicht sagen was genau es ist.
Tendenziell mag ich die neue Deftones aktuell lieber - auch weil sie auf zu offensichtliche Selbstzitate verzichtet.

@Fiep

Ich finde ein Album muss nicht unbedingt fordern und komplex sein um ein grower zu sein. Manchmal reicht es auch einfach dass das Album erstmal nicht klingt wie erwartet oder erhofft. Manchmal erwischt es einen auch einfach auf den falschen Fuss.
Bestes Beispiel dafür (für mich) sind Katatonia - die letzten beiden Alben sind im Spätfrühling -> Richtung Sommer erschienen. Da ist der Funke zunächst überhaupt nicht übergesprungen. Dann plötzlich Richtung Herbst / Winter wieder rausgekramt und zack, auf einmal macht es klick.

Fiep

Postings: 681

Registriert seit 29.04.2014

25.09.2020 - 20:29 Uhr
Der Gore vergleich ist so ein problem für sich, wen ich songbewertungen einzelnd betrachte kommt Ohms besser weg, aber bei gore kann ich die schlechten tracks skippen um zu den juwelen zu kommen.

Neue elemente, oder alte neu zusammengemischt: klar, gibts hie rund da was. meiner meinung nach aber für ein ganzes album einfach zu wenig.

Kannst du erklähren was hier mit "Ästhetik " gemeint ist?

Gebe dir auch recht, das sie besser da steht als Fear, da weniger selbstzitate, und auch weil ich weniger das gefühl habe, dass unnötige überlängen vorhanden sind.
Es gäbe nichts was ich offensichtlich kürzen würde hier... nur begeistert mich das was da ist eben auch nicht. bei Fear gäbe es da einige stellen...

Klar muss ein album nicht fordernd/komplex sein um nicht zu zünden. Dies hat aber meist mit der stimmung zu tun, und da kann ich mit auch mittlerweile einschätzen. Hab einige alben nach hinten verschoben weil sie nicht rein passen für mich.

Hier ist es aber, das weder der focus auf neues und experimentelles, noch auf catchyness und große melodien gesetzt wurde. bleibt die textur, die klangfarbe... und hier bleib ich dabei, zu wenig dynamik, weniger varianz im gitarrenton, chino klingt auf allen tracks irgendwie gleich für mich,... also gefällt mir der klang auch nicht sonderlich.

BTW, bin tendenziell leise hörer und treble head, mag den sound ihrer alben die teils heller klingen (teils auch einfach mehr luft haben zum atmen) lieber. Dies ist klar reine geschmackssache.

Außerdem: so negativ auch klinge, dies ist nur weil ich hohe erwartungen an deftones habe, die mit dem album nun endgültig gesenkt werden nachdem ich seit KNY nicht mehr ganz überzeugt bin. 6,5-7 ist das Album derzeit für mich. Ähnlich wie Gore. Also bin jetzt nicht der meinung wir haben eine 4/10 oder so.

Oceantoolhead

Postings: 1819

Registriert seit 22.09.2014

26.09.2020 - 01:20 Uhr
„bleibt die textur, die klangfarbe“ oder auch das homogene gesamtbild der Platte. Auch in Kombination mit den Videos des Visualizers. Das habe ich als Ästhetik gemeint

Fiep

Postings: 681

Registriert seit 29.04.2014

26.09.2020 - 01:35 Uhr
ach so. ja, auch da muss ich sagen, schaffen das andere alben besser, ohne so abwechslungsarm zu klingen.
Mir persönlich gefällt die homogenität des klanges nicht, und auch wen dies gewollt war, wäre mehr möglich gewesen.

Das artwork sagt mir nicht zu... aber es ist wenigstens was anderes, ungewöhnliches, also kein problem damit.
Videos haben mich nicht überzeugt, aber die visualizer sind wirklich gelugen! (und nicht so fehl am platz wie die CGI eule zu diamond eyes)

kenny23

Postings: 134

Registriert seit 07.11.2013

26.09.2020 - 09:17 Uhr
@Fiep: Man könnte den Eindruck bekommen, dass du die Deftones grundsätzlich nicht so magst...

Klaus

Postings: 3155

Registriert seit 22.08.2019

26.09.2020 - 12:49 Uhr
War nie der riesen Deftones Fan aber das hier taugt schon. Guter Mix aus recht eingängigen (Single-) Songstrukturen und einem Maß an Anspruch. Wird sicher noch öfter laufen.

sizeofanocean

Postings: 647

Registriert seit 27.01.2020

26.09.2020 - 12:59 Uhr
8/10 - da komm ich nicht mal ansatzweise hin, insbesondere im Vergleich zu älteren Alben, komplett unverständlich.

richtig gut auch, dass manche Rezensionen sich argumentativ auf die 9-saitige Gitarre von Carpenter stürzen/stützen - wie egal kann das sein?! geht es jetzt um Gimmicks oder Songs?!

Oceantoolhead

Postings: 1819

Registriert seit 22.09.2014

26.09.2020 - 13:31 Uhr
@sizeofanocean

„richtig gut auch, dass manche Rezensionen sich argumentativ auf die 9-saitige Gitarre von Carpenter stürzen/stützen - wie egal kann das sein?! geht es jetzt um Gimmicks oder Songs?!“

Das sehe ich allerdings ganz genauso. Zumal ich jetzt den Unterschied zu vorher nicht hören würde, wenn ich es nicht wissen würde. Oder anders gesagt: Stephen Carpenter in allen Ehren, aber er lotet die Möglichkeiten einer 9-String Gitarre nicht wirklich aus bzw. für das was er hier macht - hätte seine 7-String Gitarre auch gereicht.

Fiep

Postings: 681

Registriert seit 29.04.2014

26.09.2020 - 13:32 Uhr
@Kenny23:
Around the Fur und WP sind 9-10er platten, je nach tageslaune.
ST eine 8,5, SNW eine 9.
DE eine solide 8. KNY hat mir nicht so richtig zugesagt, würde sagen durch n paar starke songs und keinen ausfall eine 7, vl 7,5.
Gore ist in summe zu zerfahren, hat schwächen, (Acid Holograms und Pittura Infamante sind schwächer als alles auf Ohms), hatte aber mit Prayers/Triangles, Hearts/Wires und Phantom Bride highlights die für mich über allem auf Ohms stehen.

Covers:
Gore/White Pony > KNY > Diamond Eyes/Ohms > ATF(hat den bonus das es so richtig ein cover seiner zeit ist) > S/T /SNW > Adrenaline

@sizeofanocean:
Gefühlt is das immer ein thema bei fans die mehr aus der metal sparte kommen.
Ich habe auch die befürchtung, das die 9seitige etwas am etwas gleichklingend chuggendem sound schuld ist den ich nicht mag, ich habe das gefühl carpenter würde lieber in einer djent band spielen als hier. Aber das gefühl habe ich seit der gore schon.

Oceantoolhead

Postings: 1819

Registriert seit 22.09.2014

26.09.2020 - 13:38 Uhr
Ohms erinnert mich zugegeben sehr an die Diamond Eyes. Bloß mit progressiveren Songstruckturen , mehr Atmosphärischen Elementen und weniger griffigen Melodien.

Denke Ohms wird für mich über der Diamond Eyes landen die bei mir (in Relation zu anderen Deftonesplatten ) aber eh nicht hoch im Kurs steht.

Oceantoolhead

Postings: 1819

Registriert seit 22.09.2014

26.09.2020 - 13:42 Uhr
An einigen Stellen erinnert mich die Platte übrigens wirklich an Tool: zum Beispiel der „Jesus Christ“ Pre Chorus in Pompeji könnte so auch aus Undertow-Zeiten stammen ( würde hier doch bloß ein junger Maynard Featuren - da ich Chinos Performance hier eher so lala finde).

Ceromony hingegen finde ich eigentlich sogar Deftones untypisch - könnte hingegen ein guter A Perfect Circle Track sein.

Fiep

Postings: 681

Registriert seit 29.04.2014

26.09.2020 - 14:02 Uhr
Den vergleich mit der DE verstehe ich.
Und ja, es sind progressivere strukturen vorhanden hier.
Aber die dynamik als ganzes ist viel schwächer, DE hatte höhen/tiefen die ich hier vermisse.
Tool haben auch der musikalischen progresivität das gespür für melodien, und emotion geopfert.

Wieso bei progressiveren sachen dies so oft passiert verstehe ich nicht.

Was ist an ceremony deftones untypisch?
APC und Deftones waren für mich ähnlicher als die leute immer getan haben.
Aber ceremony klingt für mich wie ein verwässerter deftones track.

Oceantoolhead

Postings: 1819

Registriert seit 22.09.2014

26.09.2020 - 15:16 Uhr
„Tool haben auch der musikalischen progresivität das gespür für melodien, und emotion geopfert.“

Genau das ist (denke ich) was auch mit den Deftones passiert.

Neuer

Postings: 663

Registriert seit 10.05.2019

26.09.2020 - 18:24 Uhr
So richtig kriegt mich das Album nicht.
Aber ich tue mich sowieso schwer mit Alben, die Atmosphäre über die Komposition stellen und nicht gerade Shoegaze oder sowas sind

Robert G. Blume

Postings: 668

Registriert seit 07.06.2015

26.09.2020 - 18:26 Uhr
Mein erstes Zwischenfazit liegt bei so ca. 7,5 und einer gekauften Platte. Während ich mich bei Gore nie dazu aufraffen konnte, hat mich Genesis bereits voll überzeugt.
Ich wundere mich etwas über die Wahrnehmung im Review, dass hier keine Hits darauf seien, weil mich viele Momente schon beim ersten Hördurchgang voll mitgenommen haben: Die treibenden Drums von Error, das markante "I believe your love ..." von Spell of Mathematics, der coole Jam bei selbigem am Ende, der Groove von This Link is Dead, und Genesis sowieso ... Ich finde das Album sehr songorientiert. Einzig Headless find ich ein wenig schwach, und Ohms will noch immer nicht zünden. Den Song seh ich nach wie vor nicht auf der Schlussposition, die ja meist ein richtiges Highlight auffährt.
Auch der Mix geht wieder voll in Ordnung, das war ja auch ein Faktor, der mich bei Gore immer ein bisschen zurückgelassen hat.
Gutes Album.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 25587

Registriert seit 07.06.2013

26.09.2020 - 19:39 Uhr
Nach 4 Durchgängen mag ich es schon mal deutlich mehr als den Vorgänger. Richtig reingekommen bin ich nicht durchweg, aber bei Deftones-Alben brauch ich immer etwas. Aber es gibt schon hier und da Stellen, die direkt zu Favoriten geworden sind. Toll find ich zum Beispiel den Fingerschnips-Teil in "Mathematics".
Naja, wir werden sehen...

Den Song seh ich nach wie vor nicht auf der Schlussposition, die ja meist ein richtiges Highlight auffährt.

Wobei ich finde, dass oft Songs auf Schlusspositionen sind, die erstmal recht unscheinbar daherkommen. Sowas wie "Moana", "Riverie" oder auch "Whatever happened to you?" fand ich anfangs auch unspektakulär, haben sich aber gemausert. Ich finde, Deftones-Alben enden eigentlich nicht mit einem absoluten Brecher oder direkten Highlight.

Bei rym legt das Album übrigens ordentlich los und liegt nach reichlich 1.500 Rating bei 3.84, also kurz hinter "White pony". Das wird sicher noch runtergehen, aber es ist schon recht interessant.

Essen uff Raedern

Postings: 187

Registriert seit 22.09.2020

26.09.2020 - 20:23 Uhr
Rubicon war ein toller Closer

Magoose

Postings: 67

Registriert seit 15.06.2013

26.09.2020 - 21:26 Uhr
Tja, ich bin mit meiner Meinung anscheinend klar in der Minderzahl aber für mich ist Ohms in den Deftones Top 3. Ein großartiges Album.
Unglaublich kompakt, griffig harmonisch und eingängig. Kann mich kaum daran erinnern, wann ich zum letzten Mal einen Song von den Deftones vor mich hingepfiffen habe.
Konnte keinen Ausfall entdecken bisher.

Klar ist das kein Komplettwandel und typisch Deftones aber wie jemand anders schon schrieb bauen sie die Platte aus den typischen Deftones Elementen etwas anders auf und setzen andere Schwerpunkte.

Da sind die prägenden Riffs in Genesis und Ohms. Der groovige Flow in Ceremony und Urantia. Das bedrohliche Grollen in The Link Is Dead.

Wenn überhaupt sehe ich zwei Kritikpunkte: Es fehlen die ganz großen Highlights wie Around The Fur oder Passenger. Und ich befürchte, dass es nicht so lange vorhält und sich schnell abnutzt. Aber sonst: Hammerteil.

In Summe für mich ein Kandidat für Album des Jahres. Hätte ich ihnen nach Gore so nicht mehr zugetraut.

Fiep

Postings: 681

Registriert seit 29.04.2014

26.09.2020 - 22:39 Uhr
Magoose: denk dir nichts dabei. ich hab auch immer mal wieder Alben die mir gefallen, die aber bei anderen nicht so gut ankommen.

Wen ich mich recht erinnere hatte ich mir damals in meiner jugendlichen gedankenwelt vom (damaligen) konsens das SNW schlecht sein soll das album eine weile schlecht reden lassen bis ich mir eingestand das es mir gefällt.

Ich empfinde das erste gorillaz album auch als viel besser als die meisten.

sugar ray robinson

Postings: 106

Registriert seit 14.06.2013

26.09.2020 - 22:39 Uhr
Überraschung des Jahres für mich!! Die Melodien, die Riffs, generell der Sound, bin mega begeistert. Sogar der Titeltrack funktioniert im Kontext. Chino manchmal wie ein junger Billy Corgan. Bestes Album seit White Pony! Hab ich ihnen nicht mehr zugetraut...

Rote Arme Fraktion

Postings: 3473

Registriert seit 13.06.2013

27.09.2020 - 00:36 Uhr
Genesis mausert sich zum Song des Jahres.

Oceantoolhead

Postings: 1819

Registriert seit 22.09.2014

27.09.2020 - 03:09 Uhr
„Nach 4 Durchgängen mag ich es schon mal deutlich mehr als den Vorgänger. Richtig reingekommen bin ich nicht durchweg, aber bei Deftones-Alben brauch ich immer etwas. Aber es gibt schon hier und da Stellen, die direkt zu Favoriten geworden sind.“

Würde ich genauso unterstreichen. Die Bridge/2. Refrain? Von Headless ist auch so ein Moment der mir hier zu sehr unerwähnt bleibt. Der Song blieb die ersten 3 Durchgänge total unauffällig - aber schiebt sich so langsam in den Vordergrund.

Wo ich auch die Diskussion mit sizeofanocean hatte bzgl. griffigem / guten Songwriting. Für ihn muss der Refrain von Spell of Mathematics ein Schlag ins Gesicht sein ( übertreibe natürlich etwas :) ). Aber so etwas ungriffigs schräges kenne ich sonst nur von Oceansize. Aber fasziniert mich doch irgendwie. Auch glaube ich das noch nie auf einem Deftones Album der Instrumentalisierung so viel Platz gelassen wurde. Gefühlt finden sich hier deutlich mehr Instrumentelle Vorhanden. In Sachen Atmosphäre fühle ich mich an die Koi Erinnert nur durch einen pessimistischen Schwarz/Weißfilter betrachtet, falls das Sinn ergibt.

Bisher sichert sich das Album einen Platz im Mittelfeld der Diskographie.

Schwarznick

Postings: 936

Registriert seit 08.07.2016

27.09.2020 - 09:16 Uhr
"Bestes Album seit White Pony! Hab ich ihnen nicht mehr zugetraut..."

same here

sizeofanocean

Postings: 647

Registriert seit 27.01.2020

27.09.2020 - 18:16 Uhr
wie niedrig die Ansprüche nach Gore doch gesunken sind...

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 7094

Registriert seit 26.02.2016

27.09.2020 - 18:19 Uhr
@sizeofanocean:

Ganz ehrlich, ist vollkommen okay, wenn du das Album nicht pralle findest und das hier kundtust.
Aber hör mal auf, anderen jetzt zu unterstellen, keine Ansprüche zu haben oder dergleichen, wenn sie "Ohms" gut finden. Freu dich halt für sie, dass sie mehr Spaß dran haben. Wenn das möglich ist.

sizeofanocean

Postings: 647

Registriert seit 27.01.2020

27.09.2020 - 18:25 Uhr
nicht keine Ansprüche, niedrige Ansprüche.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 7094

Registriert seit 26.02.2016

27.09.2020 - 18:40 Uhr
Darum ging es nicht, das weißt du auch.

Rainer

Postings: 749

Registriert seit 22.03.2020

27.09.2020 - 19:04 Uhr
Weiß gar nicht was ihr habt ihr Lappen. Auch n solides Album, locker besser als der spröde Vorgänger. 7/10

Neuer

Postings: 663

Registriert seit 10.05.2019

27.09.2020 - 20:02 Uhr
Die Lieder verschwimmen irgendwie ziemlich ineinander. Als Closer funktioniert der Titeltrack überraschend gut. Ansonsten rauscht das Album einfach zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus. Nicht mein Fall.

hubschrauberpilot

Postings: 6613

Registriert seit 13.06.2013

28.09.2020 - 20:45 Uhr
7-Saiter wie bei Korn? Pah! 8-Saiter mussten her. Und jetzt sinds sogar schon 9-Saiter. Der Sound ist scheiße, ein einziger Matsch wenn es an die tiefen Riffs geht. Darf der Bassist dann jetzt nur noch auf einer Saite spielen? So im Sinne von "Komm mir nicht in die Quere!"?

Angesichts dessen ist das Album solide, mit wenigen Ausreißern nach oben und unten. Aber erschreckend eintönig für Deftones-Verhältnisse - 7/10.

Fiep

Postings: 681

Registriert seit 29.04.2014

28.09.2020 - 21:09 Uhr

Jup, bei dir hubschrauberpilot.

@sizeofanocean:
ich mein, man kann anderer meinung sein, sich seinen teil denken, aber andere so abwertend anzusprechen hilft dir halt auch nicht sie zu überzeugen das es ein schwaches album ist...

Milo

Postings: 137

Registriert seit 14.06.2013

29.09.2020 - 06:35 Uhr
Seit Freitag auf Dauerrotation. Mittlerweile auch bei mir eine klare 8/10 und das für mich beste Album seit Saturday Night Wrist. Endlich mal wieder ein Album mit einer bleischweren Atmosphäre.
Bis auf Gore finde ich alle Alben unglaublich stark. Die drei Vorgänger waren für mich allerdings mehr songorientierte Alben. Ich mag bei den Deftones eher die spooky Atmosphäre.

Eliminator Jr.

Postings: 995

Registriert seit 14.06.2013

29.09.2020 - 08:42 Uhr
Darf der Bassist dann jetzt nur noch auf einer Saite spielen? So im Sinne von "Komm mir nicht in die Quere!"?

Zu Gore spielte der Bassist Sergio Vega einen sechsseitigen Fender VI Bass, ein Hybridmodell aus klassischer E-Gitarre und Bass, eine Oktave tiefer gestimmt als Erstgenannte. Ein gut geeignetes Komplementärinstrument zur 8- oder 9-Saitigen. Die Bassfrequenzen teilen sich die beiden dadurch quasi untereinander auf.

Auf Ohms habe ich zusätzlich den Eindruck, dass Synthieflächen vermehrt auch im hintergründigen, tieftönigen Bereich zum Einsatz kommen. Find das alles sehr stimmig, rund und gelungen, von einem matschigen Sound ist das für mich jedenfalls recht weit entfernt.

Bin im Allgemeinen auch nachhaltig angetan von der Platte.

juwe82

Postings: 26

Registriert seit 14.04.2020

29.09.2020 - 08:54 Uhr
Hab jetzt auch ca 5-6 Durchläufe und das Album hat wie erhofft (und erwartet) deutlich an Kontur gewonnen. Sehr gut. Nur mit The Spell of Mathematics kann ich bisher noch nichts anfangen. Der Rest hingegen kommt nun richtig gut an bei mir. Würd als Momentaufnahme 8/10 geben.

tjsifi

Postings: 515

Registriert seit 22.09.2015

29.09.2020 - 11:05 Uhr
Nach einigen Durchgängen bin ich mittlerweile auch ziemlich begeistert.
Radiant City finde ich richtig, richtig geil. Weitere Highlights für mich Genesis,Pompeji, Headless.

Für mich gibt es eigentlich keinen schwachen Song auf dem Album.
Synthie Flächen gefallen mir gut. Abwechslungsreicher Gitarrensound und endlich hört man wieder die Drums!

Toll!

Akim

Postings: 128

Registriert seit 17.04.2016

29.09.2020 - 20:45 Uhr
Hat deutlich mehr Substanz als der Vorgänger. Nachdem mich die erste Single "Ohms" nicht vollends überzeugt hat, gefiel mir "Genesis" schon deutlich besser. Toller Opener. Das Album klingt stellenweise wie der Querschnitt der letzten Alben, was nicht negativ gemeint ist. Manches hat man eben gefühlt schon ähnlich hier und da gehört. Aber gut - es sind und bleiben die Deftones. Das Album klingt angenehm düster und druckvoll und mit "Radiant City" hat man sogar einen Mini-Hit am Start. Für mich gleichzeitig der beste Song auf dem Album.

Highlights: Genesis, Urantia, Pompeji, Radiant City

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 25587

Registriert seit 07.06.2013

29.09.2020 - 20:53 Uhr
Endlich mal wieder ein Album mit einer bleischweren Atmosphäre.
Bis auf Gore finde ich alle Alben unglaublich stark. Die drei Vorgänger waren für mich allerdings mehr songorientierte Alben. Ich mag bei den Deftones eher die spooky Atmosphäre.


So geht es mir bisher auch. Es bleiben kaum Dinge hängen (erst jetzt so nach 5-6 Durchgängen), aber ich hör es sehr gern am Stück und mag die Atmosphäre total. Generell mochte ich bei ihnen die atmosphärischeren Alben ("White pony", "Saturday night wrist" und weite Teile der s/t) eh am meisten. Könnte also was werden.

hubschrauberpilot

Postings: 6613

Registriert seit 13.06.2013

30.09.2020 - 21:09 Uhr
von einem matschigen Sound ist das für mich jedenfalls recht weit entfernt.

Das matscht extrem, bei den tiefen Riffs hörst du den Bass überhaupt nicht mehr und es klingt undifferenziert. Bei den Palm-Mute-Passagen ist die Gitarre sogar extrem störend, da viel zu laut.

Schwenn

Postings: 55

Registriert seit 08.06.2016

30.09.2020 - 21:14 Uhr
Das matscht extrem, bei den tiefen Riffs hörst du den Bass überhaupt nicht mehr und es klingt undifferenziert. Bei den Palm-Mute-Passagen ist die Gitarre sogar extrem störend, da viel zu laut.

Das empfinde ich überhaupt nicht so!

hubschrauberpilot

Postings: 6613

Registriert seit 13.06.2013

30.09.2020 - 21:24 Uhr
Bei Urantia zumindest sprengt es fast meine Boxen, extrem unangenehm.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 25587

Registriert seit 07.06.2013

01.10.2020 - 20:13 Uhr
Wurde sicher schon erwähnt, aber hier mal die echt schicke Pitchfork-Rezi:
https://pitchfork.com/reviews/albums/deftones-ohms/

fuzzmyass

Postings: 5516

Registriert seit 21.08.2019

02.10.2020 - 03:26 Uhr
Super Album, ich kann gar nicht meckern... klingt gut auf Vinyl, Riffs gefallen, Atmosphäre ist da, keine schwachen Songs... nichts, was man von der Band nicht kennen würde, deswegen kann ich die kritischen Stimmen zumindest ein wenig verstehen... andererseits finde ich es etwas schräg, wenn man sich große Innovationen/Änderungen erwartet hat... aber egal, Ersteindruck ist 8/10 - kein Überalbum, aberschon sehr gute Deftones Kost...

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