Pearl Jam - Gigaton

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Huhn vom Hof

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13.01.2020 - 22:12 Uhr
Gigatonne multipliziert endlos

Eurodance Commando

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13.01.2020 - 22:57 Uhr
Was für ein scheiß Titel. :D

fuzzmyass

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14.01.2020 - 01:36 Uhr
Laut Gerüchteküche soll es ja experimenteller werden und teilweise auch düstere Synthies / New Wavige Sounds enthalten. Es kursiert auch eine noch nicht bestätigte Tracklist aus 11 Songs, laut der Can't Deny me nicht drauf ist, dafür aber mit Cold Confession ein Song aus den Avocado Sessions, der bisher als Demo kursierte (und stilistisch nicht auf die Avocado passt), sowie mit Of The Earth ein älterer Song, der bisher nur ab und zu live gespielt wurde und aus der Zeit zwischen Avocado und Backspacer stammt (für Backspacer nicht wirklich gepasst). Dazu wohl noch Out Of Sand (der Song, den Vedder in der dritten Twin Peaks Staffel alleine gespielt hat) und die erste Single Dance Of The Clairvoyants (wird wohl in den nächsten 2 Wochen kommen).

Gar nicht mal so unspannend, das Ganze.

tumbleweed

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14.01.2020 - 08:05 Uhr
wir haben ja noch die Stone temple pilots ;D

Given To The Rising

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14.01.2020 - 09:21 Uhr
"wir haben ja noch die Stone temple pilots ;D"
Hoffentlich bringt sich der dritte Sänger von denen nicht auch noch um. :(

fuzzmyass

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14.01.2020 - 09:42 Uhr
die neuen Songs der STP hören sich leider gar nicht so gut an, obwohl das erste Album mit Jeff Gutt echt ganz gut war... aber seine Bühnenperformance aka Weiland Imitation geht mir schon krass auf den Sack.

Vive

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14.01.2020 - 11:50 Uhr
Dass es von TEN einen neuen mix gibt, höre ich gerade zum ersten mal, den ziehe ich mir auf jeden fall mal rein.

Armin

Plattentests.de-Chef

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14.01.2020 - 19:10 Uhr
PEARL JAM kündigen neues Album „Gigaton“ für den 27.03. an / Nordamerika-Tourdaten


Seit gestern Abend ist es offiziell: Das neue, elfte Studioalbum von Pearl Jam wird „Gigaton“ heißen und am 27. März erscheinen.

„Gigaton“ ist Pearl Jams erstes Album nach dem 2013 erschienen „Lightning Bolt“. Es wurde von Josh Evans produziert und nicht wie gewohnt von Brendan O‘Brien.



In den nächsten Wochen wird die erste Single aus „Gigaton“ veröffentlicht, das Stück „Dance Of The Clairvoyants“.



“Making this record was a long journey”, berichtet Gitarrist Mike McCready. “It was emotionally dark and confusing at times, but also an exciting and experimental road map to musical redemption. Collaborating with my bandmates on Gigaton ultimately gave me greater love, awareness and knowledge of the need for human connection in these times."



Das Cover des Albums zeigt ein Foto des kanadischen Fotografen, Filmemachers und Meeresbiologen Paul Nicklen, „Ice Waterfall“. Aufgenommen wurde das Motiv in Svalbard, Norwegen. Es zeigt den Nordaustlandet-Gletscher und wie er große Mengen Schmelzwasser verliert.



Im Zuge der Ankündigung von „Gigaton“ gaben Pearl Jam außerdem die Daten ihrer im März in Kanada startenden Nordamerika-Tour bekannt:



PEARL JAM | LIVE

Spring 2020 Tour Dates



March 18 Toronto, ON Scotiabank Arena

March 20 Ottawa, ON Canadian Tire Centre

March 22 Quebec City, QC Videotron Centre

March 24 Hamilton, ON FirstOntario Centre

March 28 Baltimore, MD Royal Farms Arena

March 30 New York, NY Madison Square Garden

April 2 Nashville, TN Bridgestone Arena

April 4 St. Louis, MO Enterprise Center

April 6 Oklahoma City, OK Chesapeake Energy Arena

April 9 Denver, CO Pepsi Center

April 11 Phoenix, AZ Gila River Arena

April 13 San Diego, CA Viejas Arena

April 15 & 16 Los Angeles, CA The Forum

April 18 & 19 Oakland, CA Oakland Arena



Im Sommer ist die Band in Europa auf Tour und kommt auch für zwei Konzerte nach Deutschland:



PEARL JAM | LIVE

Deutschland-Daten



23.06.2020 – Frankfurt (Festhalle)

25.06.2020 – Berlin (Waldbühne)

tumbleweed

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15.01.2020 - 13:13 Uhr
@fuzzmyass: ja du hast leider recht, die STP sind musikalisch auch keine Alternative mehr. Live finde ich Sie jedoch immer noch recht gut. Also genau wie bei Pearl Jam

fuzzmyass

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15.01.2020 - 13:55 Uhr
ja, das STP Album hat schon echt gepasst, ich meinte nur die 2 neuen akustisch gehaltenen Songs - die fand ich recht mau. Live hätte ich sie gern mit Weiland gesehen, den ich "nur" mit Velvet Revolver sehen konnte, als er noch in guter Verfassung war. STP sind auch live eine killer Band, aber Jeff Gutt live kann ich irgendwie schwer ertragen (den Youtube Videos zu urteilen). Wenn der einfach diese Weiland Imitationsperformance lassen würde und sich auf die eigene Persönlichkeit und Stimme fokussieren könnte, wär das was - bei Alice In Chains z.B. funktioniert das auch prächtig.

Aber zurück zu Pearl Jam - ich muss sagen, dass ich mich echt sehr auf das Album freue bzw. sehr gespannt bin. Die Gerüchte hören/lesen sich echt sehr interessant und der Verzicht auf Brendan O' Brien ist auch generell eine gute Sache. Ist ein super Produzent, der mit PJ sowie mit vielen anderen Bands grandioses vollbracht hat, aber zuletzt haben mir einige seiner Entscheidungen und phasenweise "Verkitschungen" des Sounds nicht ganz so gut gefallen.
Live freue ich mich sowieso sie wieder zu sehen, das ist immer ein Hochgenuss.

Swetlana das Totenkopfäffchen

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15.01.2020 - 18:03 Uhr
Welche Alben hat denn der Produzent Josh Evans auf dem Konto ?

fuzzmyass

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15.01.2020 - 18:13 Uhr
Der hat eher Engineering Aufgaben gemacht bisher - Soundgarden King Animal, Chris Cornell, auch für Pearl Jam Tech gewesen. Heißt wohl eher, dass er nicht den großen Einfluss ausüben wird.

VelvetCell

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15.01.2020 - 19:01 Uhr
Bin gespannt! Ein möglicher düstererer (krasses Wort!) Sound würde zum Albumtitel und -artwork passen.

Bonita Kozzfresse

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15.01.2020 - 19:04 Uhr
juhu, endlich neues von pearl jam

fuzzmyass

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15.01.2020 - 19:14 Uhr
Ja, düster fänd ich auch ganz gut... höre zur Zeit wieder mal Backspacer und Lightning Bolt... sind schon beide immer noch recht gut, wenn auch mit Schwachstellen... vor allem Lightning Bolt gefällt mir richtig gut mit Ausnahme von Sleeping By Myself und Future Days...

VelvetCell

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15.01.2020 - 19:22 Uhr
Lightning Bolt fand ich auch klasse. Inklusive Sleeping by myself!

The MACHINA of God

User und Moderator

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15.01.2020 - 20:13 Uhr
Bitte düster!!!

Peacetrail

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15.01.2020 - 21:36 Uhr
@VelvetCell
Echt? Sleeping by myself und Sirens sind ehrlich die einzigen Songs, die mir in Erinnerung geblieben sind. Der Rest ist komplett weg. Habs lange nicht gehört, aber es war ein Gefühl der Enttäuschung.

fuzzmyass

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15.01.2020 - 22:24 Uhr
Sleeping By Myself ist eine nette Vedder Ukulele Songs Nummer, hat aber nichts auf einem Pearl Jam Album zu suchen IMO. Das Stampf-Arrangement ist auch eher nicht so meins. Das war laut einschlägigen Berichten/Interviews Brendan O' Briens Idee den Song mit Band aufzunehmen und aufs Album zu packen, er hat wohlmregelrecht darauf gedrängt... wieso die Band da auf ihn gehört hat, bleibt rätselhaft für mich. Währenddessen musste McCready wohl für Yellow Moon kämpfen, der es fast nicht auf das Album geschafft hat und eines der Highlights ist IMO.

Given To The Rising

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15.01.2020 - 22:25 Uhr
"Währenddessen musste McCready wohl für Yellow Moon kämpfen, der es fast nicht auf das Album geschafft hat und eines der Highlights ist IMO."
Auf jeden Fall.

Huhn vom Hof

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15.01.2020 - 22:27 Uhr
Das Highlights auf LB ist für mich "Pendulum", das Lowlight ganz klar "Let the Records Play".

fuzzmyass

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15.01.2020 - 22:29 Uhr
Ja, Pendulum und Infallible sind auch für mich große Highlights. Low Lights wie,gesagt Sleeping und Future Days, aber Let The Records Play ist auch eine super durchschnittliche Nummer, die ich nicht gebraucht hätte... wenn man diese 3 Songs wegnimmt aber ein super Album.

VelvetCell

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16.01.2020 - 07:53 Uhr
Einziges Lowlight auf "Lightning Bolt" auch bei mir "Let the records play".

Ansonsten gleichbleibend hohes Songwriting-Niveau. Sleeping by myself ist natürlich ein bisschen ein Fremdkörper. Aber ich mag nun mal die Vedder-Solosachen.

@Peacetrail: Du solltest dem Album noch eine Chance geben!

Peacetrail

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16.01.2020 - 08:02 Uhr
Nehme es gerade mit ins Auto.

tumbleweed

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16.01.2020 - 08:12 Uhr
Vedder Ukulele Songs tun genauso weh wie Ed Sheeran Songs

VelvetCell

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16.01.2020 - 09:07 Uhr
Nö.

fuzzmyass

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16.01.2020 - 10:23 Uhr
Ich mag Vedder's Ukulele Songs Album und der Song an sich ist gut, aber er passt einfach 1. nicht wirklich zur Band und 2. will keine Coverversionen von Vedder Solosongs auf einem PJ Album (es sei denn es handelt sich zufällig um einen der besten Songs aller Zeiten)

Given To The Rising

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16.01.2020 - 11:59 Uhr
"Einziges Lowlight auf "Lightning Bolt" auch bei mir "Let the records play"."
Lowlight ist übrigens auch ein schöner Song.

Telecaster

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16.01.2020 - 12:04 Uhr
Ich finde die Solosachen von Vedder grauenvoll.

fuzzmyass

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16.01.2020 - 12:35 Uhr
Ich kann verstehen, wenn man die Ukulele Songs grauenvoll findet, da sie etwas special interest sind... aber der Into The Wild Soundtrack ist doch absolut großartig und sowohl stilistisch als auch qualitativ nicht weit entfernt von Pearl Jam.

Vive

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16.01.2020 - 13:09 Uhr
Fand Eddies Solo Auftritt in Twin Peaks 3 beeindruckend. Glaub, das war ohne Ukulele.

VelvetCell

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16.01.2020 - 13:10 Uhr
Der Into The Wild-Soundtrack zählt zu meinen absoluten Lieblingsalben!

fuzzmyass

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16.01.2020 - 14:22 Uhr
"Fand Eddies Solo Auftritt in Twin Peaks 3 beeindruckend. Glaub, das war ohne Ukulele."

Ja, war mit Gitarre und ohne Ukulele. Laut unbestätigten Gerüchten wird der Song auf dem neuen PJ Album sein. Die kursierende Tracklist sah aber auch etwas dubios aus, kann auch sein, dass es nicht stimmt.

Robert G. Blume

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16.01.2020 - 22:50 Uhr
Da gibts nicht viel zu deuteln. Das Cover zeigt Eisschmelze in Island. In Gigatonnen wird das CO2-Budget gemessen, das die Menschheit noch emittieren darf, um unter 1,5° C Erderwärmung zu bleiben (oder 2 Grad, nach Ansicht mancher Wissenschaftler haben wir dieses Ziel bereits gerissen). Und der Schriftzug ist einer EKG-Linie nachempfunden, die im TV gerne dann gezeigt wird, wenn jemand seine letzten Herzschläge tut.
Die Message ist für mich klar: Unser Planet, bzw. sein Ökosystem stirbt. Dass Pearl Jam das kapiert haben und künstlerisch aufgreifen, überrascht mich auch nicht allzu sehr.

Yersinia

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17.01.2020 - 00:45 Uhr
Into The Wild ist genial. Einer der besten Soundtracks. Nur, dass ihr das mal hier als Fakt anseht. Bedankt.

tumbleweed

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17.01.2020 - 08:25 Uhr
"Into the wild" ist verlogen, eine romantisierte Hippieschmonzette. Zerschneide Deine Kreditkarte, schmeiss das bürgerliche Leben hin! Sei frei und entsage der Konsumgesellschaft!

Ja toll, nur klappt das nicht, wenn es jeder tut! So was geht imemr ur auf Kosten anderer. Man braucht Leute, bei denen man sich durchschnorren kann. Die arbeiten, ein Auto haben und Tramper mitnehmen!

Es ist wie in Backpackerunterkünften, wo es einen Kühlschrank gibt mit einem "to share" Fach. Manche legen immer nur was rein, andere nehmen nur was raus

fuzzmyass

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17.01.2020 - 08:45 Uhr
So ein Unsinn. Es geht doch dabei gar nicht um einen Aufruf, dass es alle so machen sollen oder dass es ein erstrebenswerter zustand ist. Es wird nur der Blickwinkel des Protagonisten auf sehr schlüssige Weise aufgezeigt, dessen Ziel es ist sich eben nicht durchzuschnorren, sondern alleine in der Wildnis zu leben ohne Kontakt zu Menschen... und wenn ich mich richtig erinnere kommt der Protagonist in seinen Tagebüchern (was sowohl im Film als auch im Buch am Ende dargestellt wird) zum Schluss, dass es doch besser ist, wenn man sich mit anderen austauschen kann und gerade das zu Glück und Zufriedenheit führt - er will sogar am Schluss wieder zurück, es ist aber schon zu spät, weil er zu krank und schwach ist.

fuzzmyass

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17.01.2020 - 08:47 Uhr
Bin mir nur nicht mehr ganz sicher, ob der Film das am Ende deutlich darstellt oder das nur im Buch aus den letzten Aufzeichnungen des Protagonisten zitiert wird, müsste nochmal nachlesen/rewatchen.

tumbleweed

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17.01.2020 - 09:04 Uhr
Unsinn! Sein Leben wird durch musikalische Untermalung und Aufnahmen schon sehr idealisiert und romantisiert. Nur am Ende wird diese Grundstimmung zerstört, weil diese nicht zum ende des Filmes gepasst hätte. Ich kenne das Buch nicht, aber habe schon gehört, dass dies in der Vorlage nicht so pathetisch dargestellt wird.

fuzzmyass

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17.01.2020 - 09:15 Uhr
Naja, wenn man somwenig feinfühlig ist, kann man ja auch behaupten, dass Wolf Of Walstreet oder Good Fellas auch den dort gezeigten Lebensstil idealisiert. Von daher - Unsinn! Es wird eine Geschichte erzählt undmda sind genug Hints gegen seine Weltsicht enthalten, die aber trotzdem schlüssig motiviert und begrünfet wird.

War es nicht auch so, dass der Protagonist vor Antritt seiner Reise in die Einsamkeit sein ganzes Hab und Gut verkauft hat und alles gespendet hat? Das ist ja auch das Gegentwil von "durchschnorren".

Whatever, im Endeffekt ist die Kritik hier sowieso total fehl am Platz, das Vedder die Story nicht erfunden und auch nicht den Film gemacht hat, sondern lediglich eine sehr schlüssige und fantastische Musikuntermalung liefert, die der Story nich mehr Tiefe gibt, weil sie wie eine Erzählstimme des Protagonisten funktioniert.
IMO hat hier niemand und schon gar nicht Vedder behauptet, dass DAS der erstrebenswerte Lebensstil ist, das ist nur Deine (IMO etwas engstirnige) Interpretation.

VelvetCell

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17.01.2020 - 09:35 Uhr
Hier tritt der seltene Fall ein, dass Buch, Film und Soundtrack unbedingt habenswert sind.

tumbleweed

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17.01.2020 - 09:50 Uhr
@fuzzy: Ich meint enur, der Film wäre verlogen, dass dies Vedders Schuld ist, habe weder ich noch irgendein anderer User behauptet. Noch nicht mal im Entferntesten angedeutet. Das hast du dir alles selbst zusammengereimt. Wieso auch immer.
Deine rechthaberische Verteidigung, die alle anderen Meinungen einfach mal als engstirnig abtut, ist also völlig lächerlich und überzogen.

fuzzmyass

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17.01.2020 - 10:07 Uhr
Naja, Du hast halt einige Sachen geschrieben, die weder auf Film noch auf Soundtrack zutreffen (sich durchschnorren, Hippie blabla)

fuzzmyass

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17.01.2020 - 10:13 Uhr
"Unsinn! Sein Leben wird durch musikalische Untermalung und Aufnahmen schon sehr idealisiert und romantisiert. "

Der Soundtrack ist als Erzählstimme des Protagonisten gedacht - am Anfang ist er noch total euphorisiert von seiner Entscheidung in die Wildniss zu ziehen, um dort alleine in Isolation zu leben, und begeistert von seiner "Freiheit" bzw. befreit von der zuvor gespürten Belastung. Genau DAS spiegelt der Soundtrack auch wieder, da Erzählstimme der Hauptfigur. Das sind Gefühle/Stimmungen, die sicher viele Menschen schon mal irgendwann in ihrem Leben mal hatten - "alles nervt, die Gesellschaft nervt, das Umfeld nervt, ich will einfach nur weg, da ich keinen Sinn mehr sehe"... die Story zeigt halt auf, was passieren kann, wenn man das ins Extrem umsetzt und zu welchen Erkenntnissen man schlussendlich kommen kann - ich sehe da keine Glorifizierung eines Schnorrer-Hippie-Lebensstils... Verstehe von daher die Kritik einfach überhaupt nicht, sorry...

fuzzmyass

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17.01.2020 - 10:18 Uhr
"verlogen, eine romantisierte Hippieschmonzette" - das ist weder Film noch Soundtrack.

VelvetCell

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17.01.2020 - 11:09 Uhr
Um Hippie-Lebensstil geht es nun aber auch wirklich nicht. McCandless sucht Befreiung aus den Konventionen und glaubt das in der Natur, im einfachen Leben und in der Einsamkeit zu finden. So wird er auf seiner Reise (seiner Flucht) immer minimalistischer.

Das ist ja, was dem echten MaCandless posthum vorgeworfen wurde: Hätte er ein Mindestmaß technisch-digitaler Ausstattung dabei gehabt, hätte er sich locker retten können. Quasi um die Ecke waren Schutzhütten mit Lebensmitteln. Aber genau das wollte er nicht. Umso tragischer daher das Ende, wo er seinen Irrtum feststellt: "Happiness only real when shared".



fuzzmyass

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17.01.2020 - 11:42 Uhr
Neue Spekulationen - es wird vermutet, dass hier ein erstes Snippet der neuen Single zu hören ist:
https://www.youtube.com/watch?v=U5Uokij5KDw

Laut den Beschreibungen im Vorfeld (Synthies, New Wave) könnte das evtl. stimmen, ausserdem werden in diesem Podcast wohl häufig Pearl Jam Songs gespielt. Nächste Woche wissen wir mehr...

fakeboy

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17.01.2020 - 15:02 Uhr
Ist zwar offtopic, aber tumbleweed scheint den Film wirklich nicht verstanden zu haben. "Happiness only real when shared" ist ja wohl die zentrale Botschaft, die der Protagonist in der Wildnis zu spät erkennt.

Vive

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Registriert seit 26.11.2019

17.01.2020 - 15:26 Uhr
Ich kann beide Seiten nachvollziehen.
Habe den Film damals im Kino gesehen und war am Ende schon sehr betroffen.
Als ich ihn vor einigen Monaten wieder gesehen habe, hat sich mir der Gedanke aufgedrängt, dass der Typ einfach ein Naivling war, der von Sean Penn auf sehr amerikanische Weise romantisiert wird.
Vielleicht ist es eine Qualität des Films, dass er beide Lesarten zulässt.

VelvetCell

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Registriert seit 14.06.2013

17.01.2020 - 20:35 Uhr
Klar war er naiv. Aber eben mit Vorsatz.
Nur eines war er nicht: Ein Hippie.

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