Serie: Tote Mädchen lügen nicht

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Lisa

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Registriert seit 17.02.2018

17.02.2018 - 19:03 Uhr
Existiert noch kein Thread zu der Serie? Meiner Meinung nach sehr starke und emotionale Serie!

Was meint ihr?

Nur zur Info

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Registriert seit 13.06.2013

17.02.2018 - 19:06 Uhr
Don't feed the obvious troll.

Lisa

Postings: 5

Registriert seit 17.02.2018

17.02.2018 - 19:12 Uhr
Wieso Troll? Ich habe doch nur einen Thread zu einer Netflix Serie erstellt?
Leathergay
17.02.2018 - 19:53 Uhr
Ich mag nur Jungs und keine Mädchen!

hubschrauberpilot

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Registriert seit 13.06.2013

23.02.2018 - 12:55 Uhr
Du kannst deine Aussage gern noch weiter begründen Lisa.

Meiner Meinung nach auch eine sehr gelungene Serie über das u.a. das Thema Mobbing und Cliquenverhalten, was in Amerika noch stärker ausgeprägt ist als in Deutschland. Ich gehöre zwar nicht mehr zur Zielgruppe, aber vieles aus der eigenen Schulzeit kommt einem doch sehr bekannt vor.
Editor
23.02.2018 - 14:13 Uhr
Ich schau sie gerade.
Find die Idee mit den Kassetten toll. Bleib auch bis jetzt sehr interessiert und neugierig dabei. Sehr gelungen.

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

23.02.2018 - 16:03 Uhr
Na wenn es jetzt einen eigenen Thread gibt, kopier ich doch mal meine bescheidene Meinung vom letzten Jahr:

"13 Reasons Why 5/10

Was für ein schwieriges Ding. Zunächst ist die hier offenkundig zugrundeliegende Intention, mehr Bewusstsein für die kleineren und größeren Qualen des High School-Lebens und mehr Sensibilität im Umgang mit seinen Mitmenschen einzufordern, natürlich begrüßenswert. Wie die Serie diese Intention schließlich in die Tat umsetzt, ist aber auf mehreren Ebenen hochproblematisch und das zentrale Problem ist hierbei die Protagonistin. Ich habe wirklich versucht, mit Hannah mitzufühlen und Sympathie für sie und ihre Probleme zu entwickeln, aber es hat nicht funktioniert. Bei allem Verständnis für die Scheiße, die ihr passiert ist, aber dieses Mädchen ist einfordernd, selbstsüchtig und eingebildet. Sie scheint die Lebenseinstellung zu vertreten, dass jeder Mensch in ihrem Umfeld immer ihre Gedanken- und Gefühlswelt richtig deuten können muss, und diese Einstellung ist irgendwann einfach nur noch frustrierend zum Anschauen. Sie weist Menschen von sich ab und erwartet stillschweigend, dass diese ihre aktive Ablehnung ignorieren und von selbst zurückkommen und wenn sie das nicht tun, ist es deren Problem und nicht Hannahs. Am schlimmsten schlägt sich dieses Verhalten bei ihrem Umgang mit Clay nieder. Die Person, die von Anfang bis Ende konsequent Nähe und Liebe für sie empfindet, und sie behandelt ihn wie einen großen Haufen Müll.

Und dann die Tapes. Ja die Personen darauf sind größtenteils Arschlöcher, unsensible Idioten und teilweise echte Straftäter. Dennoch macht sie hier ein paar dummen Teenagern Vorwürfe für etwas, was letztenendes ihre eigene, selbstbestimmte Entscheidung war. Sie ruiniert das Leben von Menschen, die ohne böse Absichten unbedarft und wenig vorausschauend gehandelt haben (was ein völlig normales Verhalten für Jugendliche ist) und das als Person, die charakterlich selbst höchst fragwürdig ist und andere Leute selbst wie Dreck behandelt. Uff. Aufgrund eigener Erfahrungen hab ich aufrichtiges Verständnis für Hannahs Situation, aber ihr Umgang damit ist mir nicht zu erklären. Sie hat liebe- und aufopferungsvolle Eltern und Mitschüler, die ehrlich ihre Nähe und Freundschaft suchen, aber anstatt ihre Probleme bei ihnen anzusprechen und sie direkt zu konfrontieren, schluckt sie alles runter, bringt sich schließlich um und gibt anderen die Schuld, die - und man muss leider sagen, teilweise verständlicherweise - überhaupt nicht wissen, was das eigentlich soll. So funktioniert die Realität einfach nicht, man kann nicht automatisch erwarten, dass sich jeder Mensch in der Welt für einen interessiert und sich Probleme ohne Konfrontation einfach von selbst auflösen. Diese Serie suggeriert mir aber, dass ich genau das einzufordern hab und wenn es nicht so läuft, wird mir Suizid als ein mögliches Problemlösungskonzept dargestellt, was aber niemals und unter absolut keinen Umständen eine Option sein darf. Ich will der Serie auf keinen Fall eine bewusste Verherrlichung von Selbstmord vorwerfen, aber es ist doch in höchstem Maße unglücklich. Und dabei ist es auch nicht gerade hilfreich, dass mir mit Justin ein Charakter präsentiert wird, der es bei aller Liebe aus meiner Sicht noch schwerer als Hannah hat. Hannah hat wie schon gesagt Menschen in ihrem Leben, die ein offenes und aufrichtiges Ohr für ihre Probleme hätten, wenn sie denn wollte; Justin hat ein Elternhaus so kaputt wie überhaupt vorstellbar und bis auf ein paar oberflächliche High School-Freund- und Líebschaften absolut nichts.

Nun, was bleibt abgesehen von dieser inhaltlichen Problematik? 13 Reasons Why ist top produziert mit einigen starken stilistischen Einfällen und einem super Soundtrack. Stellenweise wird Spannung und Mitgefühl (wenn auch nie wirklich für Hannah) generiert und alle Darsteller liefern überzeugende Performances ab. Daneben steht aber ein nicht gut gelungenes Pacing mit zu viel Leerlauf; die Erzählstränge, die am Ende wohl für eine mögliche zweite Staffel bewusst offen gehalten werden, hätte man in der Zeit auch locker noch zuende erzählen können, hätte man es darauf angelegt. Dazu noch das alte "Life-is-Strange-Problem" eines viel zu hölzernen, aufgesetzten und unnatürlich wirkenden Writings. Jap, wirklich ein schwieriges Ding."

Wobei anzumerken ist, dass ich das in den ersten beiden Absätzen beschriebene Problem vor allem aufgrund der Vermarktung und Altersfreigabe sehe. Diese Serie vermittelt Werte, die man einem jugendlichen Publikum einfach nicht vermitteln darf, und auf ein solches ist sie von ihrer Konzeption und Inszenierung inner- und außerhalb ganz klar angelegt. Mehr als 6/10 kann ich aber auch abseits davon nicht geben.

hubschrauberpilot

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Registriert seit 13.06.2013

23.02.2018 - 19:24 Uhr
Ich finde Hannahs Charakter schon recht glaubwürdig dargestellt. Sie sehnt sich danach, irgendwie Anschluss an der High School zu finden, wird von ihren vermeintlichen Freunden/Partnerschaften/Dates aber immer wieder enttäuscht, da diese ihre Naivität und Schüchternheit für ihre Selbstzwecke missbrauchen. Klar kann man immer sagen "Hättest du mal das Maul aufgemacht", aber da ist sie nicht der Typ für. Sie kann viele Dinge eben nur vorsichtig andeuten, was für sie persönlich aber einem Offenbarungseid gleichkommt.

Ausnahme bildet da wohlgemerkt Clay, wobei sie ihm auf seinem Tape ja auch sagt "Du hast überhaupt nichts falsch gemacht, ich war die Dumme". Fand ich sehr schön dass sie da auch differenziert.

Eine Verherrlichung von Selbstmord sehe ich bei der Serie nicht, viel mehr wird um respektvollen Umgang miteinander geworben. Deshalb wird Hannahs Charakter ja auch nicht glorifiziert, sie ist ein schwieriger Typ und ihre Abrechnung mit allen ihren Widersachern auch oft nicht gerechtfertigt. Das tolle an der Serie ist für mich der Umgang mit "ihrer" Wahrheit und der tatsächlichen, da gibt es eine spannende Diskrepanz.

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

24.02.2018 - 01:27 Uhr
Dass Hannah als Charakter glaubhaft ist, bestreite ich nicht, und dass die Intention hinter der Serie, Stichwort respektvollerer, umsichtigerer Umgang, prinzipiell gut ist, hab ich ihr ja auch zugestanden. Hannahs Verhalten wird aber gemessen an der Zielgruppenorientierung einfach zu unkritisch dargestellt, in Bezug auf ihren - übrigens auch sehr unglücklich ästhetisierten -
Selbstmord wird sich nicht klar genug positioniert. Eine "spannende Diskrepanz zwischen tatsächlicher und ihrer Wahrheit" sehe ich hier nicht, zumindest nicht in einer Form, die auch für ein 14-jähriges, möglicherweise selbst mit Mobbing und Suizidgedanken konfrontiertes Mädchen unmissverständlich deutlich wird.
ArschlochTobias
24.02.2018 - 07:49 Uhr
Nur meine beschissene Meinung.

hubschrauberpilot

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Registriert seit 13.06.2013

24.02.2018 - 14:39 Uhr
Ok, ich verstehe worauf du hinauswillst, dann habe ich dich vorher missverstanden. Ich würde meine 14jährige Tochter auch nicht unbedingt die Serie gucken lassen, nur wenn sie die emotionale Reife dazu besitzt.

Ich finde es nach wie vor gut, dass Hannah als Charakter wie du es beschreibst "einfordernd, selbstsüchtig und eingebildet" ist. Wäre ihr charakterlich nichts vorzuwerfen und sie rein auf die Opferrolle beschränkt, würde das noch viel mehr ihren Selbstmord glorifizieren. So kann der Zuschauer noch immer entscheiden - "Was für eine dumme Kuh" oder "Oh Gott, die Arme". Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen, und das macht für mich die Tragik und gleichzeitig die Faszination der Serie aus.

Ich als Zuschauer war immer zwiegespalten - rechtfertigen die Taten ihrer Mitschüler wirklich ihre drastische Entscheidung? Bis auf die Vergewaltigung natürlich nicht. Aber für ein junges Mädchen bedeuten auch oft Kleinigkeiten enorm viel, sie hat da einfach noch nicht die nötige Lebenserfahrung.
knarzi
24.02.2018 - 14:56 Uhr
wie sollten die mädchen auch lügern, sie sind ja tot?!

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

11.05.2018 - 17:44 Uhr - Newsbeitrag




::: SELENA GOMEZ veröffentlicht neue Single “Back To You” / Soundtrack zu “13 Reasons Why Season 2” erscheint am 18. Mai :::



Liebe Kolleginnen und Kollegen,



Selena Gomez ist zurück!



Gestern Abend veröffentlichte sie ihre neue Single „Back To You“, die sie bereits vor knapp einer Woche via Instagram angekündigt hatte. Bei ihren Fans sorgt vor allem der Songtext für Aufsehen, zahlreiche Hinweise auf Selenas ehemaligen Freund Justin Bieber werden in den Lyrics vermutet. Sie selbst sagte bei „Beats 1 Radio“ im Gespräch mit Zane Low: "With this song, it’s a very special record. I want it to be a beautiful message in a really complicated way but really fun. But that I think ‘Back to You’ was more of my special project that I wanted to give to season 2."



Schaut Euch das Lyric-Video zu “Back To You” hier an:



Selena Gomez – „Back To You“ (Lyrics Video)





Auf Spotify kann man zudem ein Vertical Video des Songs sehen.

„Back To You“ wird Teil des Soundtracks der zweiten Staffel der Netflix-Serie „13 Reasons Why“ (dt. „Tote Mädchen lügen nicht”) sein, die Selena Gomez mitproduziert hat. Die erste Staffel, in der es um den Selbstmord einer Teenagerin geht, sorgte für großes Aufsehen und wurde vor allem in den USA kritisch beäugt.



Der Soundtrack erscheint am 18. Mai, das Tracklisting ist bereits veröffentlicht worden und wartet mit vielen großen Namen auf: So haben unter anderem Echo & The Bunnymen, Yungblud, Years & Years, Tears For Fears oder OneRepublic Songs beigesteuert.



TRACKLIST „13 Reasons Why Season 2 – Official Soundtrack“



Back To You - Selena Gomez
lovely (feat. Khalid) – Billie Eilish
Start Again (feat. Logic) – OneRepublic
Falling Skies (feat. Charlotte Lawrence) – YUNGBLUD
The Night We Met (feat. Phoebe Bridgers) – Lord Huron
Tangled Up – Parade of Lights
Time – Colouring
My Kind of Love – Leon Else
Your Love – HAERTS
Love Vigilantes – New Order
The Killing Moon – Echo & The Bunnymen
Promise Not To Fall – Human Touch
Sanctify – Years & Years
Tin Pan Boy – YUNGBLUD
Souvenir – Orchestral Manoeuvres In The Dark
Watch Me Bleed – Tears for Fears
Cities in Dust – Siouxsie & The Banshees
Of Lacking Spectacle – Gus Dapperton
Falling (In Dreams) – Telekinesis
Strength – The Alarm

hubschrauberpilot

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11.05.2018 - 21:29 Uhr
Also der Soundtrack zu Staffel 1 war echt nicht schlecht, lag aber nicht an Selena Gomez. Freue mich auf Staffel 2, auch wenn ich etwas skeptisch bin, da ja bereits alles erzählt wurde. Bitte grabt keine neuen Kassetten aus.... :(

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

13.05.2018 - 21:58 Uhr
Die erste Staffel lebte auch von einer ungewöhnlichen Grundidee. Ob sie so eine noch mal gefunden haben?

alterniemand

User und News-Scout

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Registriert seit 14.03.2017

21.05.2018 - 11:11 Uhr
Ich mochte die erste Staffel sehr. Hätte man dabei belassen können. Wahrscheinlich auch sollen denn für mich fühlt sich der Beginn der zweiten Staffel nun nach einer ziemlichen Ruinierung an von sehr vielem was in der letzten Folge war.

Hipster aus Bochum

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Registriert seit 04.01.2017

21.05.2018 - 11:35 Uhr
Die Serie ist komplett verantwortungslos und sollte nicht gezeigt werden.

Der Werther-Effekt existiert und Netflix sollte wissen, dass sie ziemlich sicher einige Todesopfer damit auf dem Gewissen haben. Tote, die ohne die Serie nicht existieren würden. Besonders perfide ist zudem, dass die Serie sich an Jugendliche richtet.

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

21.05.2018 - 16:05 Uhr
Das ist richtig. Ich möchte keine Absicht unterstellen, aber diese Serie geht mit psychischen Erkrankungen und Suizid extrem unsensibel und gefährlich um.
holli
21.05.2018 - 16:15 Uhr
diese ganzen netflix serien sind schrott richtiger hipster schrott

alterniemand

User und News-Scout

Postings: 458

Registriert seit 14.03.2017

21.05.2018 - 17:17 Uhr
Ich hab dazu ne andere Meinung.
Ich fand die erste Staffel sehr gut weil es da eben darum ging zu erklären wie verschiedene Dinge bei jemandem ankommen können, wie sich jemand mit depressiven Tendenzen fühlt, wie empfindlich man dann evtl ist und warum man dann suizidal werden kann. Ich hatte den Eindruck, dass die erste Staffel eben diese Perspektive ganz bewusst so einseitig aufgezeigt hat. Das hat Sinn gemacht, war meiner Meinung nach glaubhaft weil ich verschiedene dieser Dinge selbst kenne und weiß wie es ist labil zu sein. Deswegen hat mich das sehr berührt. Und ich fand es wichtig, ihre Wahrnehmung zu zeigen.So einseitig das gewesen sein mag.


Spoiler 3000


Wird ja in der zweiten Staffel auch gehörig korrigiert.
Es ist durchaus positiv, dass man in der zweiten Staffel Hannahs Aussagen hinterfragt,ihr Verhalten außerhalb der Bänder mit reinnimmt und so vieles was sie auf den Bändern sagt eben erstmal nur als ihre Wahrnehmung darstellt. Weil sie halt einiges ausgespart hat. Das hätte man wahrscheinlich in der ersten Staffel schon deutlicher machen müssen,wie gesagt fand ich das aber gut wie es war.

Diese zweite Staffel macht dieses Werben um Verständnis,für sich bewusst machen was man anrichten kann nun leider ein ganzes Stück weit rückgängig indem hier eben zu oft "aber sie hat doch auch dies und das gemacht", "sie hat doch da auch gelogen" blabla kommt, ihr ganzes Verhalten auf dem Prüfstand gestellt wird und es so kaum noch darum geht, warum sie das gemacht hat. Das ganze geschieht auf so überzogene Art und ist mir so auch insgesamt zu einseitig, als wollten die Macher eben zu viel von dieser Auseinandersetzung nachholen. Ich mein, natürlich ist es wahrscheinlich eben oft tatsächlich so, man zieht keine Konsequenzen, man macht eben weiter und diskreditiert sie eben lieber damit man nichts verändern muss. Das zu zeigen wäre an sich richtig und wichtig, wenn man das nicht so überspitzen würde. Das ist eben hier oft sehr ärgerlich denn so wird der gute Ansatz der ersten Staffel ein Stück weit verändert und irgendwie auch ruiniert.

Hinzu kommt eben, dass große Teile des Fortschritts der letzten Folge gleich in der ersten Viertelstunde der ersten neuen Folge wieder einkassiert werden.
Desweiteren habe ich oft das Gefühl, dass sich das ganze ziemlich zieht weil da viele Wiederholungen von Dingen sind, die lange bekannt waren.
Und dann dieser ganze Prozess mit dieser ätzenden Anwältin. Das hätte man mit dem Ansatz, dass ein jeder seine eigene Wahrheit hat, ja durchaus spannend gestalten können. Aber das ist einfach so klischeehaft und vorhersehbar,zieht sich wie Kaugummi,einfach echt öde.
Dann das mit Bryce was ja eigentlich erledigt war und jetzt als roter Faden durch die Staffel läuft.Einfach zu lang.
Insgesamt einiges an Kitsch,was die Musik dann gerne auch untermauert. Und wirklich langatmig weil zu wenig neues, sondern mehr aufbereitetes bzw aufGEarbeitetes. Einiges war aber auch gut,manche der Gespräche von Clay und Hannah etwa des öfteren. Die Staffel macht ja nicht alles falsch, aber doch einiges.
Was mir sehr sauer aufstößt ist, dass in der letzten Folge, quasi inmitten von Trauer und Kitsch, so eine überzogene Gewaltszene eingebaut wird. Nur weil man es in der Staffel insgesamt seichter angehen lässt muss man doch nicht versuchen das in einem Moment auszugleichen.
Und man, das Ende ist ja mal... uff. Unbedingt auf Teufel komm raus noch ein paar lose Fäden spinnen
Wird ja dann wohl ne dritte Staffel geben
Da hab ich dann aber mal gar kein Bock mehr drauf

hubschrauberpilot

Postings: 4378

Registriert seit 13.06.2013

21.05.2018 - 17:18 Uhr
Wahrscheinlich auch sollen denn für mich fühlt sich der Beginn der zweiten Staffel nun nach einer ziemlichen Ruinierung an von sehr vielem was in der letzten Folge war.

Die erste Folge war richtiger Crap. Auch dass der Haupdarsteller jetzt mit der toten Hannah spricht - was soll das?

Das ist richtig. Ich möchte keine Absicht unterstellen, aber diese Serie geht mit psychischen Erkrankungen und Suizid extrem unsensibel und gefährlich um.

Zu Beginn der 2. Staffel und am Ende jeder Folge bauen sie mittlerweile einen Disclaimer ein.

Die erste Staffel lebte auch von einer ungewöhnlichen Grundidee. Ob sie so eine noch mal gefunden haben?

Nein. Geht scheinbar nur noch um den Prozeß Schule vs. Hannah's Eltern. Ist bisher ziemlich dröge.

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