Deafheaven - Ordinary corrupt human love

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boneless

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Registriert seit 13.05.2014

04.08.2018 - 16:26 Uhr
Hm, nach einem Durchlauf verspüre ich nicht das Bedürfnis, die Platte so schnell wieder zu hören. Die "Weiterentwicklung" in allen Ehren, aber dieser wahllose Mix aus Rock, Pop und Metal klingt einfach extrem beliebig. Gerade die 10+ Minuten Songs pappen lediglich Part an Part. Ein bisschen veralteter Postrock hier, ein verstaubtes Heavy Metal Solo da und ansonsten viel belangloses Geplänkel mit Spielarten, die Deafheaven einfach nur langweilig in Szene setzen. Und mal ernsthaft: der Song mit Wolfe ist furchtbar. Die Platte watet ja sonst schon knietief im Pathos, aber Night People setzt dem ganzen die Krone auf.
Eigentlicher Knackpunkt ist für mich letztendlich, dass ich den (mittlerweile extrem affektierten) Gesang von Clarke nicht mehr hören kann. Er schafft es, sein Black Metal Geschrei derart mit Kitsch zu überziehen, dass man am Ende nicht anders kann, als durchweg zu grinsen... oder aber sich fremd zu schämen.

Nein, da bleib ich lieber bei Roads To Judah, welches ich auch heute noch für ihr Meisterwerk halte. Da kamen sie noch ohne jeglichen Klimbim aus.
Hermie
04.08.2018 - 19:34 Uhr
9 von 10? Wem hat man da ins hirn geschisen?
Was fuer eine peinliche band.
Aber viel peinlicher sind mittlerweile die alben die plattentests aussucht und bewertet.
Mittlerweile ist ja laut.de noch besser.
Der trend bei plattntests geht immer mehr in richtung kitsch bombast rnb, trap, elektro und hiphop.hab pt immer geschaetzt weil sie mehr indierock alternative waren- aber anscheinend rezensieren sie lieber mainstreamdrecksplatten a la taylor swift und chance the rapper
sandor regenwurst
05.08.2018 - 10:12 Uhr

wieder so ein album das von musikseiten gefeiert wird, aber bei hörern nur gelächter auslöst.
schwachsinn dieser sound und dieses album

Drachenlord Helmchen
21.08.2018 - 10:58 Uhr
Das Gekeife geht einem schon etwas auf den Wecker. Fast ie bei Envy. Wird mich beim nächsten Album jedenfalls nicht mehr überzeugen.
Vielleicht besser ganz auf Instrumental machen, oder eben komplett auf Shoegaze/Dreampop gehen und der Typ lernt endlich mal richtiges Singen.
Schwuppi
21.08.2018 - 22:46 Uhr
Die sehen mir mittlerweile zu ungepflegt aus. Und diese langen Zotteln stehen dem Sänger überhaupt nicht. Wenigstens trägt er noch diese geilen, engen Knackarschhosen.

boneless

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Registriert seit 13.05.2014

30.08.2018 - 21:43 Uhr
Wer Deafheavens Sound mag, mit deren letzten Alben aber nicht wirklich zurecht kam, darf gern mal hier reinhören. Ist zwar auch sehr trendig und eine gewisse Hipster-Affinität lässt sich nicht bestreiten, macht mir aber deutlich mehr Spaß als Ordinary corrupt human love, trotz fehlender Ecken und Kanten (welche Ordinary ja auch nicht hat).
Donti
16.09.2018 - 08:56 Uhr
Album des Jahres bisher
Liza
17.09.2018 - 01:11 Uhr
Halt ne Band, die man hört, wenn man für Metal zu schwuul ist.
Rip
17.09.2018 - 01:21 Uhr
Jord ist doch nicht besonderes. Ist im Grunde nur die Standard-Blackgaze-Formel runtergeleiert. Und das nicht mal mit irgendwie originellen Melodien. Einfallslöoses Screamogeriffe + Postrockpassagen + Rumgekeife = mittelmäßiges PBM-Album. Einfach nur arschlangweilig. Hätte ich vllt noch vor 5 Jahren interessant gefunden, ödet mich aber mittlerweile nur noch an. Da hilft auch der Dänenbonus nicht. Dieses Subgenre ist durch.
THE GOAT BREEDING ABOUT NEW PLANS OF SHOCKING THE MEMBERS HERE
17.09.2018 - 16:48 Uhr
Grossartige Platte!

Aber nicht übel auch:
BÄCKERBECK: BRETZEL OF DESTRUCTION
HIRNRINDE: GIVE ME BRAIN OR GIVE ME DEATH
JAILHOUSE COKK: BOW OR BLOW
Wurst
17.09.2018 - 19:36 Uhr
Clarke jetzt mit spitzenhandschuhen live und moonwalkartigen dance moves. Eigentlich will er michael jackson sein und nicht satan.

Mister X

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Registriert seit 30.10.2013

22.09.2018 - 15:10 Uhr
Auch nach dem Hype eine 9/10 fuer mich.
Tucki
12.11.2018 - 22:31 Uhr
Oh ja, das mit den Hanfschuhen find ich auch echt toll! Pastt einfach voll zu seinen langen Haaren. Früher holte er sich ja gerne Mädels in den Backstagebreich (als er noch mit Skinheadglatze rumlief), in letzter Zeit konnte man aber beobachten, dass er sich nun aber auch gerne schüchterne, softe Boys nach hinten holt. Kann für die Musik nur fruchtbar sein!
Anonymität
12.11.2018 - 23:31 Uhr
Die schlechteren ISIS

Affengitarre

User und News-Scout

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Registriert seit 23.07.2014

13.11.2018 - 00:15 Uhr
Hat doch rein gar nichts mit Isis zu tun.
Anonymität
13.11.2018 - 06:26 Uhr
Lauter Krach der immer wieder zu schöner Melodie wechselt.
Oder hab ich was verpasst?
Donti
05.02.2019 - 16:05 Uhr
Angeblich arbeiten sie schon an einem neuen Album.

boneless

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Registriert seit 13.05.2014

05.02.2019 - 19:47 Uhr
Hoffentlich nicht...
Gummiseele
07.02.2019 - 19:53 Uhr
Kann nur in die Hose gehen, wenn so schnell wirklich schon der Nachfolger nachgeschoben wird.
Hab OCHL auch nicht mehr wirklich oft gehört nach Release, weil die Formel eben schon mit NB abgenutzt/ausgenudelt war. Und die kleinen Änderungen im Sound waren mir einfach nur gering bzw. gingen für meinen Geschmack in die falsche Richtung allen voran dieses kitschig-peinliche Geheule mit "Night People". Brrr. Und mittlerweile is Clark fast schon der schwächste Faktor in der Band. Ich hoffe echt, dass er sich endlich von diesen fürterlichen fry screams verabschiedet und mal ein paar Stunden Gesangsunterricht nimmt. Sie wollen gerne wie die 90er BM-Version von My Bloody Valentine klingen. Warum dann nicht auch einfach mal etwas mit dem Gesang experimentieren? Was sie in "Near" versucht haben, hat mich jetzt auch nicht direkt überzeugt. Auf jeden Fall muss da von ihm einfach mehr kommen, sonst is die Band für mich durch.

tjsifi

Postings: 249

Registriert seit 22.09.2015

08.02.2019 - 11:20 Uhr
Ach, ich würde mich auf neuen Output schon freuen.
Finde auch dass es bisher von Album zu Album immer eine spannende (Weiter)Entwicklung gegeben hat.
Anfangs hat mich OCHL eigentlich gar nicht so überzeugt weil mich New Bermuda damals so weggeblasen hat, nachdem ich mich intensiver mit dem Album befasst habe liegen sie mittlerweile gleich auf. Es fällt mir eh extrem schwer bei Deafheaven ein Lieblingsalbum zu bestimmen.

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