Film: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

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MopedTobias

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04.02.2018 - 21:01 Uhr
Also doch ein Troll...

Achim

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05.02.2018 - 11:26 Uhr
Begründung?!?

Da sehe ich einfach zu viele Paralleln: Diese ganze Midwest-Atmosphäre inkl. geeredeter, aber dennoch leicht skurriler Menschen, die Komik selbst bei äußerster Gewalt und Handwerklich die Kameraführung.

Was hat dich daran gehindert? Der an den Haaren herbeigezogene Vergleich? Hast du jede Minute gedacht "Das war ja wie damals in Fargo....."?

Ja, leider so etwas in der Art. Ich ärgerte mich darüber, dass diese - positiv ausgedrückt - Coen-Hommage vielleicht mit einem Schlag mehr Oscars gewinnen wird, als Filme der Coen-Brüder jemals addiert. Wobei ich micht eigentlich gar nicht so um Auszeichnungen schere. Trotz nicht gerade geringen Budgets waren ihre Filme ja nie so richtig Mainstream. Jetzt trägt jemand das Konzept genau dorthin und wird dafür reich belohnt - so etwas ärgert micht.


Würdest du Oasis auch zwei Punkte abziehen, weil man ihnen immer vorgeworfen hat nur ne Beatles-Kopie zu sein?

Interessanter Gedanke ;-) In der Musik ist es imho aber etwas anders als bei Filmen. Bei letzteren sehe ich die Spannbreite des künstlerischen Ausdrucks weitaus größer. Dass sich in so einem relativen Nischensetting Filme verschiedener Regisseure so gleichen, halte ich schon für bemerkenswert.

(A.)

hubschrauberpilot

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05.02.2018 - 16:57 Uhr
Also doch ein Troll...

Stand das jemals zur Diskussion? Es ist völlig egal was du schreibst, er weiss es besser.

@Achim

Naja, wie du schon geschrieben hast, die Coen-Brüder haben in letzter Zeit auch nicht nur Gold rausgebracht. Da sollte man sich doch drüber freuen, dass so ein Film an ihre guten Werke erinnert. Komik bei äußerster Gewalt - sehe ich nicht. Die Komik liegt eher in den Dialogen. Skurrile Menschen - auch nicht wirklich.

Wobei ich micht eigentlich gar nicht so um Auszeichnungen schere. Trotz nicht gerade geringen Budgets waren ihre Filme ja nie so richtig Mainstream. Jetzt trägt jemand das Konzept genau dorthin und wird dafür reich belohnt - so etwas ärgert micht.

Widerspruch. Dich schert es nicht, und trotzdem ärgerst du dich? Jeder Film hat gleiche Startbedingungen, dich ärgert es vielleicht dass die Coen-Brüder in letzter Zeit nix Gutes rausgebracht haben....

MopedTobias

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05.02.2018 - 17:06 Uhr
Wo sind die Charaktere denn hier besonders skurril? Man könnte höchstens Parallelen zu den geerdeteren Momenten der Coens (True Grit z.B.) ziehen, sonderlich sinnig wären Vorwürfe in die Richtung dann aber nicht, weil sich in diesem konventionelleren Dunstkreis noch eine ganze Menge mehr Filme bewegen und dieser nicht wirklich "Coen-typisch" ist.
retro
08.02.2018 - 20:52 Uhr
fand ihn leider nicht so gut wie erhofft. konnte mich mit keiner figur wirklich identifizieren, diese haben sich auch öfters ziemlich dämlich und unüberlegt verhalten. ausserdem zuviel auf zufälle basierend.

die transportierte stimmung war toll, auch der soundtrack, und der eine oder andere witz ist gelungen. insgesamt ganz nett, aber den hype nicht wert. die andauernde flucherei war dann auch irgendwann etwas zu viel.

7/10

hubschrauberpilot

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08.02.2018 - 21:19 Uhr
Identifizieren konnte ich mich auch mit keiner Figur, trotzdem waren sie glaubhaft dargestellt.
retro
09.02.2018 - 06:46 Uhr
dixon zum beispiel ist alles andere als glaubhaft dargestellt. die spiegel-rezi dazu finde ich gut, allerdings komme ich zu einem negativeren fazit.

jedenfalls kein film, den ich mir noch ein zweites mal ansehen würde.
Flo
10.02.2018 - 12:39 Uhr
Was läuft falsch mit LOL? Auf die Gefahr hin, dass er sich jetzt wieder zu Wort melden wird, aber seinen Mist unkommentiert zu lassen, war keine Option für mich.
Rofl
10.02.2018 - 12:49 Uhr
Was läuft falsch mit Flo? Auf die Gefahr hin, dass er sich jetzt wieder zu Wort melden wird, aber seinen Mist unkommentiert zu lassen, war keine Option für mich.
@retro
10.02.2018 - 12:54 Uhr
jedenfalls kein film, den ich mir noch ein zweites mal ansehen würde.

Was läuft falsch mit dir??
retro
10.02.2018 - 14:59 Uhr
ich habe mir angemasst, meine persönliche meinung kund zu tun, entschuldige.

es ist ganz einfach nicht der überfilm, wie vielerorts behauptet wird. nach gutem beginn lässt er in der zweiten hälfte stark nach, er ist auch zu lang geraten.

hubschrauberpilot

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10.02.2018 - 15:41 Uhr
Kein Ding retro, musst dich nicht rechtfertigen. Für mich hat der Film auch wenig Noch-mal-schauen-Potenzial.
War nicht schlecht
10.02.2018 - 16:55 Uhr
ich fand 7 psychos cooler :D
War nicht gut
10.02.2018 - 16:58 Uhr
ich find die coen-filme cooler :D
Ganz gut
07.03.2018 - 16:48 Uhr
Ich glaube, auch wenn viele der Meinung sind, dass der Mörder nicht gezeigt wurde, dass es doch der Typ war, der vorher in Afghanistan war.
Er kam vor 9 Monaten und am Anfang des Films war die Tat 7 Monate her, also am Ende etwa achteinhalb Monate, somit war er schon im Land.
Ich glaube die regierung deckt den Typen, weil er als Soldat in Afghanistan einen Heldenstatus genießt und sie haben untersagt, dass er belangt wird.

hubschrauberpilot

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07.03.2018 - 18:52 Uhr
Macht das den Film irgendwie besser oder schlechter?

Ich freu mich jedenfalls über die beiden Oscars für Sam Rockwell und Frances MacDormand.
hubschruaberpilot
07.03.2018 - 19:00 Uhr
Die beiden Oscars machen den Film auf jeden Fall besser.

hubschrauberpilot

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07.03.2018 - 19:07 Uhr
Ist dir der Sinn eines Absatzes bekannt? :D

Die Oscars würdigen nur nachträglich die Leistungen der beiden Schauspieler.
hubschruaberpilot
07.03.2018 - 19:11 Uhr
Der Sinn eines Forum und anderer Sichtweisen ist mir jedenfalls nicht bekannt.

hubschrauberpilot

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07.03.2018 - 20:14 Uhr
rülps
Fap
12.03.2018 - 22:46 Uhr
Ich wollte den Film echt mögen und er ging auch ganz gut los. Leider waren die Charaktere aber sehr unsympathisch und die Mischung aus Dramatik und Komik meiner Meinung nach nicht gelungen. Am Ende natürlich wieder Selbstjustiz als mögliche Lösung, toll. Und was wollte dieser mutmaßliche Vergewaltiger im Souvenirladen? Was sollte diese Szene? So ganz ohne Bezug zu der Geschichte wäre er da ja nicht aufgelaufen. Warum spricht dann die DNA gegen seine Täterschaft?
@Fap
13.03.2018 - 00:07 Uhr
Um Spasten wie dich auszusondern, die falsche Erwartungen an den Film stellen, wie er denn eurer "Meinung" nach zu sein habe.

hubschrauberpilot

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13.03.2018 - 00:32 Uhr
Am Ende natürlich wieder Selbstjustiz als mögliche Lösung, toll.

Sagen die sich am Ende im Auto nicht noch: "Bringen wir den Kerl wirklich um wenn wir da sind?" "Das sehen wir wenn wir da sind." oder so ähnlich. Bleibt also völlig offen.

MopedTobias

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13.03.2018 - 02:12 Uhr
"So ganz ohne Bezug zu der Geschichte wäre er da ja nicht aufgelaufen."

Ich denke, dass McDonagh hier bewusst mit der Erwartungshaltung des Zuschauers spielt und eine Auflösung anteasert, die es niemals gibt. Und aus Sicht seines Charakters ist es jetzt auch nicht komplett weit hergeholt, dass der Typ im Laden auftaucht. Vielleicht hatte er irgendeinen Bezug zu Chief Willoughby, vielleicht (wobei eigentlich ganz sicher) ist er auch einfach ein Arschloch.
FAP
13.03.2018 - 07:39 Uhr
Ja, es bleibt offen, aber der Plan zur gemeinsamen Selbstjustiz als "bonding moment" der Hauptcharaktere und damit als eine Art Happy End ist dermaßen abgedroschen...
Adlem
12.08.2018 - 11:20 Uhr
Ich fand den Film sehr gut und echt gut gelungen bloß das Ende hat mich verwirrt nicht nur das der Mörder nicht gefasst wurde sondern weil es so wenige Beweise gab aber dixon trotzdem wusste wo dann auch der echte Mörder wohnt
MarvinTobias
12.08.2018 - 11:25 Uhr
Nichts ist daran verwirrend, weil es von Anfang an nie darum ging, wer der Mörder ist. Das ist kein Krimi oder Thriller. Das ist die Geschichte einer Frau, die den schlimmstmöglichen Verlust einer Mutter erlebt, daran zerbricht und als einzige Art der Trauerbewältigung einen starren Rachefeldzug gegen alles und jeden wählt. Und dabei blind dafür ist, dass die Menschen, denen sie Ignoranz und unmoralisches Verhalten vorwirft, (Willoughby, Dixon etc) ihre eigenen, teils enorm schweren Päckchen zu tragen haben, für die sie selbst auch keine Empathie aufzuweisen hat, und auch aufrichtiges Interesse am Aufklären des Mordes haben, auch wenn sie es nicht so zeigen können (Dixon) oder ihm aufgrund persönlicher Probleme einfach nicht die gleiche Priorität wie Mildred geben können (Willoughby). Dixon entwickelt sich im Laufe des Films zu einem guten Menschen, oder war es vielleicht sogar irgendwo auch schon von Anfang an, der Film bringt ihn und Mildred am Ende zusammen und landet damit bei seiner zentralen Botschaft. Wenn man etwas kritisieren will, dann dass diese mit ihrem Motiv von Vergebung und dem "Gemeinsam-ist-man-stärker-als-allein"-Ethos zwar zutiefst humanistisch, aber vielleicht auch etwas naiv ist, aber sicher nicht, dass hier ein Mörder präsentiert wird
Fielmann
12.08.2018 - 11:33 Uhr
Ach Marvin, was soll aus dir eigentlich mal werden?
Wen's interessiert
12.08.2018 - 12:27 Uhr
Auf der DVD gibt's als extra noch den
Debüt (kurz-)film des regisseurs (SIX shooter)
als OmU
Fuim is langweilig
12.08.2018 - 12:37 Uhr
Isso.

MopedTobias

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12.08.2018 - 16:08 Uhr
Danke an meinen Stalker, der mir die Arbeit für eine Antwort abgenommen hat, weiter so!

hubschrauberpilot

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13.08.2018 - 16:47 Uhr
@MarvinTobias So und nicht anders ist es. Keine Ahnung warum das manche nicht verstehen...
Meddl
13.08.2018 - 20:53 Uhr
Was dem YouTube sein Drachenlord, so dem Plattentests sein MopedTobias.

BVBe

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21.08.2018 - 15:43 Uhr
Der Film hat so einige "lose Enden" (nicht nur das offene) - und das genau ist eine seiner Stärken. Wie im wirklichen Leben: vieles wird angerissen, manches wird angefangen und nicht beendet, und es gibt keine ausgleichende Gerechtigkeit.

Für alle, die was anderes sehen möchten, gibt es so Thriller wie EQUALIZER und tausende andere Rächerfilme.

Natürlich könnte man das (zum Glück) offene Ende in alle Richtungen weiterspinnen; die für mich wahrscheinliche Version wäre, dass Mildred und Dixon ihren Rachefeldzug resigniert abbrechen werden und es erst gar nicht zu einer Konfrontaion mit dem Typen kommt. Natürlich sind andere Varianten genauso denkbar. Und dass es anregt, darüber nachzudenken, ist auch eine Stärke des offenen Endes.
BVBc
21.08.2018 - 15:51 Uhr
Wofür steht BVBe?
sehr ärgerlich
07.12.2018 - 10:28 Uhr
Ich kann verstehen, dass viele den Film toll finden. An den schauspielerischen Leistungen gibt es auch nichts auszusetzen, aber man kommt nicht umhin, nicht an Fargo denken zu müssen.

Die erste Filmhälfte ist sehr lahm, verliert sich stets in unwichtigen Nebensächlichkeiten, wirkt aufgesetzt, verkrampft und, so war es mein Eindruck, der Streifen nimmt sich furchtbar ernst. Schlimmer noch, die Darstellung vieler Figuren nimmt schon fast karikative Züge an. Das hat weder was mit Realismus zu tun und taugt auch sonst nur minimal als sozialpsychologische Menschenstudie. Vielleicht liegt das daran, dass ich selbst mal an der Grenze zu Missouri gelebt habe, zuviele Weltraumdokus schaue und mich gerne mal auf einem anderen Planeten wiederfinde.

Die Story: der Film weiss einfach nicht, was er sein möchte. Angefangen von der völlig unglaubwürdigen Wandlung Dixons, der straffrei mit jedem offensichtlichen Amtsmissbrauch durchkommt, obderdümmlich und reflexartig handelt, aber einen ausgeklüpgelten Plan hat, um an DNA zu kommen, anstatt sich einfach die Bierflasche vom lokalen Barkeeper geben zu lassen. Dazu eine Frau, die einfach mal Häuser abfackelt, abends gemütlich im Restaurant speist und spontan einen Trip nach Idaho machen will, was jetzt auch keine Tagestour ist.

Und dann wäre da noch der Pseudoverdächtige, ausgehend von einem Täter auf Durchreise, der DNA-Spuren am Tatort hinterliess, jener wird wohl kaum zum Ort des Geschehens, einem Provinzkaff im Nirgendwo, zurückkehren. Eine dämliche Seifenblase, die dann aber die Weiterentwicklung der "Handlung" und seiner Charaktere voran treiben musste.

Einfach nur ärgerlich, denn gelegentlich schimmert das Potential und die eigentliche Tragik des Films deutlich durch. Trotzdem, die Mischung aus Überspitzung, Gewalt und Tragik ist in Fargo viel besser umgesetzt worden und vor allem war das Handeln der Personen viel besser nachvollziehbar. Viel gewollt, wenig gekonnt und unfassbar viel Potenzial verschossen. Die Coen-Brüder hätten da deutlich mehr draus gemacht. 6/10










MopedTobias

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07.12.2018 - 10:39 Uhr
Das denke ich nicht, die Coens hätten die Skurrilität der Charaktere wohl nochmal hochgeschraubt und dem Film damit mehr geschadet, als ihm geholfen. Das ist schon alles so super, wie es ist. Den Fargo-Vergleich finde ich nicht zwingend, bei mir kam er nicht auf.
Lucky Spuke
07.12.2018 - 12:07 Uhr
Dixon ist das Highlight des Films: okay, erst schlägt er den Billboardbuben in aller Öffentlichkeit fast tot, normalerweise geht man für sowas lange in den Bau. Nachdem er Opfer eines Brandanschlages wird, fährt er aber tiefenentspannt mit der Täterin gemütlich durch die Landschaft, um gemeinsame Sache mit ihr zu machen? Eine beliebige Geschichte vom Reißbrett, wie man sie sonst nur in den schäbigsten Groschenromanen findet. Aber vermutlich gibt es da so eine versteckte Supermetaebene, die eine weltbewegende Botschaft vermitteln will. Murphy's law? Alles was geschehen kann, wird geschehen? Hammer!

Als Fantasy-Film ist Three Billboards aber grossartig.

MopedTobias

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08.12.2018 - 01:36 Uhr
Der pseudo-lustige letzte Satz ergibt keinen Sinn... ein großartiger Fantasy-Film bräuchte also keine innere Logik und nachvollziehbare Charaktermotivationen?

Ich wüsste nicht, wo dieser Film Dixon als emotional stabilen oder nach "normalen" Verhaltensmustern handelnden Menschen etabliert, und demnach auch nicht, was an seinem Handeln nicht nachvollziehbar sein soll. Das ist ein verzweifelter Hängo, der in seinem Herzen irgendwo was Gutes tun und helfen will, aber keinen Plan davon hat, wie, und sich deshalb in stumpfesten Gewaltausbrüchen, Alkohol und Rassismus ergeht. Alles passt da wunderbar ins Narrativ. Wenn er Mildreds Handeln "verstanden" hat, was ihm nicht auf einer intellektuellen, aber wohl einer empathischen Ebene zuzutrauen ist, schließlich sind diese beiden Menschen in ihrem Umgang mit der Ungerechtigkeit extrem ähnlich, dann steigt er natürlich auch mit ihr ins Auto, sie haben schließlich dasselbe Ziel.

Das soll nicht pauschalisierend sein, aber oft erscheint mir erzählerische Kritik an diesem Film einen Maßstab von vollkommener Rationalität an die Figuren anlegen zu wollen. Wo ist das, gerade bei Mildred und Dixon, einer trauernden Mutter und einem offenkundig Zurückgebliebenem, gegeben?
Kevin.
08.12.2018 - 12:09 Uhr
Als Bewohner des Ruhrpotts ist Marvin mit stumpfesten Gewaltausbrüchen, Alkohol und Rassismus bestens vertraut. Seine Interpretation der Charaktere, Motive und Handlung ergibt vor diesem Hintergrund also durchaus Sinn.
Eman Nied
08.12.2018 - 12:18 Uhr
Ein Film im Stile der Roland Emmerich Filmperlen: äusserlich top, innerlich flop.
Man muss ihn auch mal loben
08.12.2018 - 12:59 Uhr
MTs Beitrag von 01:36 Uhr finde ich diesmal außerordentlich gelungen.

Ansonsten: Der beste Coen-Film, der nicht von den Coens ist.
@12:59
08.12.2018 - 13:19 Uhr
Gratulation zum hundertsten Coen-Vergleich in diesem Thread.
Ganz was neues
08.12.2018 - 13:22 Uhr
Stimmt, den Coen-Brothers Vergleich hatten wir noch gar nicht in diesem Thread. Sehr originell.
fest steht
08.12.2018 - 13:49 Uhr
hell on high water >>>>>> billboards

Billboards ist ein Blenderfilm, der durch maximale verwirrtheit, absurdität und de facto jedes fehlen eines mindestmasses an rationalität, die nunmal jeder noch so kaputte mensch innehat, eine pseudokomplexität vortäuscht, wo noch mehr verwirrte seelen verbindungen sehen, die garnicht existieren.


Tut mir leid
08.12.2018 - 14:25 Uhr
Wenn ich einen Thread anklicke, drücke ich immer zuerst auf neuester Beitrag und lese nur die letzten drei oder vier Kommentare. Erscheint zugegebenermaßen etwas oberflächlich, aber alle Seiten eines Threads zu studieren ist eben auch ein bisschen mühsam, weil meistens so viel Unsinn eingeschoben wird.

hubschrauberpilot

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Registriert seit 13.06.2013

08.12.2018 - 18:21 Uhr
Billboards ist ein Blenderfilm, der durch maximale verwirrtheit, absurdität und de facto jedes fehlen eines mindestmasses an rationalität, die nunmal jeder noch so kaputte mensch innehat, eine pseudokomplexität vortäuscht, wo noch mehr verwirrte seelen verbindungen sehen, die garnicht existieren.

Geht es bitte noch etwas pathetischer? Deine Verwirrtheit kriegen wir ja mit der mal vorhandenen, mal nicht vorhandenen Groß-/Kleinschreibung mit. De facto (lol, Hallo Desare).

Das soll nicht pauschalisierend sein, aber oft erscheint mir erzählerische Kritik an diesem Film einen Maßstab von vollkommener Rationalität an die Figuren anlegen zu wollen. Wo ist das, gerade bei Mildred und Dixon, einer trauernden Mutter und einem offenkundig Zurückgebliebenem, gegeben?

Absurd. Die eine Figur hat durch ein unaufgeklärtes Verbrechen ihre Tochter veroloren, die andere im Laufe des Films ihre Vaterfigur. Die wenigsten Menschen können sich mit einer Figur im Film identifizieren, aber darum geht es auch gar nicht.



fest steht
08.12.2018 - 18:50 Uhr
Geht es bitte noch etwas pathetischer? Deine Verwirrtheit kriegen wir ja mit der mal vorhandenen, mal nicht vorhandenen Groß-/Kleinschreibung mit. De facto (lol, Hallo Desare).

Aufgrund des Schlusses ist das selbstredend. Glashaus, Steine ... aber wenigstens bleibst du dir treu. Vielleicht hilft dir sogar ein Glas Orangensaft, wie bei Dixon, und dann wirst vielleicht du sogar ein Guter.


Ich wüsste nicht, wo dieser Film Dixon als emotional stabilen oder nach "normalen" Verhaltensmustern handelnden Menschen etabliert, und demnach auch nicht, was an seinem Handeln nicht nachvollziehbar sein soll.

Jeder Mensch, sei er noch so "kaputt", handelt nach einer Konstante, nach einem Wertekanon, das heisst ja nicht, das man stets einer Linie folgt, aber im Falle von Dixon war das nur chaotisch und komplett überzogen. Und nur weil jemand dazu neigt, übermässig irrational zu handeln, heisst das nicht, dass er nie rational handelt.

Erst ist Dixon auf der Gegenseite von Hayes, nach dem Suizid des Chefs richtet er seine Wut natürlich nicht auf Hayes, sondern auf den Werbeverkäufer Welby, und während Hayes einen Brandanschlag verübt, bei dem Dixon wohl versehentlich schwer verletzt wird, ist Dixon in der Lage, das als Versehen zu werten und weil irgendein Dahergelaufener was in einer Bar erzählt, macht Dixon eine Kehrtwende und interessiert sich doch für den Mord an Hayes Tochter? Ganz schön viel, in einer Seifenoper ist das ja okay, aber nicht in so einem Film.

Andrerseits harmoniert diese Schwäche aber mit dem "Humor" des Film, ganz im Sinne von Adaptow-Filmen. Einzig Willoughby ist als Hauptfigur durchweg gelungen.


hubschrauberpilot

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08.12.2018 - 19:38 Uhr
Puh, dein Leben muss hart sein. So wenig erlebt, so viele persönliche Enttäuschungen....

Glashaus, Steine ... aber wenigstens bleibst du dir treu.

Ich danke Gott, dass wir uns nicht kennen und du nur sinnloses Zeug vor dich hinbrabbelst...Glashaus........Steine.......laliladalalulaididadidada.......
fest steht
08.12.2018 - 20:00 Uhr
Ich danke Gott, dass wir uns nicht kennen

Ja, da musst du Gott wirklich danken. Denn deine Einmischung ging einher mit einer Beleidigung und wenn du dich so in real auch verhälst, ist es für deine Gesundheit echt am besten, wenn du möglich wenig Menschen kennst. Aber höchstwahrscheinlich ist das nur deine Onlineattitüde, Hunde die bellen, beissen ja nicht.

Puh, dein Leben muss hart sein. So wenig erlebt, so viele persönliche Enttäuschungen....

Lass mich raten, Psychologiestudium oder Kartenleger? :D

Aber du darfst auch gerne wieder auf die Sachebene zurück kehren und dann kann man ja wieder über den Film diskutieren. Und wenn du dich ganz doll anstrengst, schaffst du ja vielleicht auch mal drei S#tze am Stück, ohne das du beleidigend wirst. Ich drücke dir die Daumen. Ganz feste!

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