Frank Turner - Be more kind

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Armin

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29.01.2018 - 15:34 Uhr - Newsbeitrag



FRANK TURNER & The Sleeping Souls | 23.10 - 23.11.2018

Erst im November erschien mit „Songbook“ das (erste) Best-of-Album des wunderbaren Frank Turner. Jetzt hat der Brite angekündigt, dass er weiter an großartigen Stücken arbeitet: Im Mai erscheint mit „Be More Kind“ das siebte Studioalbum des charismatischen Sängers, Gitarristen und Songwriters. Nach „Positive Songs For Negative People“ folgt nun also die Aufforderung, doch ein wenig freundlicher zu sein. Turner wird scheinbar altersmilde, wenn man sich die Titel seiner Platten so ansieht. Doch das täuscht: Der 36-Jährige ist weder alt, noch milde. Inhaltlich geht es Turner um Gefühle, Politik und deren Personal. Ursprünglich wollte er ein Konzeptalbum schreiben, das sich um große Frauen dreht, die die Geschichtsschreibung vergessen hat, doch dann „drehte die Welt kollektiv durch“, wie er selbst es beschreibt. Und so kommen wir zurück auf den Plattentitel, der aus einem Gedicht von Clive James stammt: Am Ende spiegelt das eigene Leben genau wieder, wie man andere Menschen behandelt hat. „Letztlich geht es bei ,Be More Kind‘ darum, dass meine persönlichen und die politischen Ideale zusammenlaufen müssen“, sagt Turner, es gehe um Empathie: „Wenn Du nicht mit Deinem Gegner reden kannst, läuft es auf die Stärke der Waffen hinaus. Und das ist, da sind wir uns hoffentlich einig, immer eine schlechte Idee.“ Klare Kante also wieder einmal von Frank Turner, der in seiner langen und äußerst erfolgreichen Karriere, weder mit seiner alten Punkband Million Dead, noch als Solist oder mit seinen Sleeping Souls, noch mit seiner Hardcore-Combo Möngöl Hörde, ein Blatt vor den Mund genommen hat. Nur wenige Songwriter können wie er ihre eigenen Erfahrungen und daraus resultierenden Ansichten derart in mächtige, allgemeingültige Lieder verwandeln, in einfachen Worten Persönliches zum Politischen machen, ohne dabei peinlich oder aufgesetzt zu wirken. So zum Beispiel in der ersten Single „1933“, einer wütenden Hymne, in der er rigoros mit dem hin und wieder gehörten Quatsch aufräumt, die neuen Rechten seien der neue Punkrock. Auch musikalisch geht Frank Turner wieder einmal neue Wege. Zusammen mit seinen Produzenten Austin Jenkins und Joshua Block hat er einen straighten Rocksound mit Synthesizerklängen kombiniert und dadurch eine besondere Atmosphäre geschaffen, die perfekt zum Inhalt der Stücke passt. Und natürlich geht Turner mit seinen neuen Songs auch wieder auf Tour. Rund 120 Termine sind für die erste Rutsche seiner Weltreise angesagt, darunter im kommenden Herbst elf Shows in deutschen Hallen.

Tickets gibt es ab Mittwoch, den 31.01.2018, 10 Uhr exklusiv über eventim.de sowie den Artist-Presale über seetickets.com (nur Bundles) und ab Freitag, den 02.02.2018, 10 Uhr ab 29,00 Euro zzgl. Gebühren an allen bekannten CTS–VVK-Stellen sowie unter der Hotline 01806 – 853653 (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 €/Anruf), auf fkpscorpio.com und eventim.de.
Präsentiert werden die Termine von VISIONS, piranha und kulturnews.

23.10.2018 Würzburg - Posthalle
24.10.2018 Stuttgart - Longhorn
10.11.2018 Lingen - EmslandArena
11.11.2018 Hannover - Capitol
13.11.2018 Bremen - Aladin
14.11.2018 Leipzig - Werk2
16.11.2018 Hamburg - Sporthalle
17.11.2018 Wiesbaden - Schlachthof
20.11.2018 München - Tonhalle
22.11.2018 Berlin - Columbiahalle
23.11.2018 Düsseldorf - Mitsubishi Electric Halle

Armin

Plattentests.de-Chef

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31.01.2018 - 19:43 Uhr - Newsbeitrag
FRANK TURNER kündigt neues Album „Be More Kind“ für den 04. Mai 2018 an ++

Erster Track „1933“ jetzt erhältlich ++ Be More Kind World Tour 2018 bestätigt

FRANK TURNER kündigt sein siebtes Studioalbum an: „Be More Kind“ erscheint am 04. Mai.

Nur Monate nach der Veröffentlichung von „Songbook“, ist „Be More Kind“ eine neue thematische und akustische Richtung für den 36-Jährigen. Es ist ein Album, das universelle Hymnen vereint mit rohen Emotionen, mit Politischem und Persönlichem und dem verschlungenen Folk und Punk, der mittlerweile zu seinem Markenzeichen geworden ist. Der Sound wurde erweitert durch neue experimentellen Schattierungen. „Be More Kind“ wurde von Austin Jenkins und Joshua Block produziert, ehemals Teil der Texans White Denim, und Charlie Hugall, der bereits mit Florence + The Machine und Halsey gearbeitet hat. „Ich wollte aus meiner Komfortzone herausgehen und etwas anderes machen“, sagt Turner.

Der erste Song aus „Be More Kind“ ist „1933“. Das Lied beschreibt den Zustand der Nation. Furios und direkt und inspiriert durch Artikel, die suggerierten, dass die Alt-Right Nazibewegung Punk Rock wäre. „Das hat mich mit einem Mix aus Ungläubigkeit und Wut“, sagt TURNER. „Die Idee, dass Breitbart und Steve Bannon denken, dass sie irgendetwas mit Punk Rock zu tun haben, macht mich extrem wütend.“

Das Lyric-Video zu „1933“ kann man hier bereist hören:





„Irgendwo auf dem Album laufen die persönlichen und politischen Ideen zusammen, was das zentrale Thema des Albums ist“, sagt Turner. Eines der treibenden Themen des Albums ist Empathie, sogar für deinen Feind. Hinter einigen der besten Songs in Turners Karriere steht die Idee, dass die menschliche Rasse bessere Wege finden muss, sich uneinig zu sein als sich nur nieder zu schreien.



Im Oktober startet die Deutschlandtour des Briten:
23.10.2018 Würzburg Posthalle
24.10.2018 Stuttgart Longhorn
10.11.2018 Lingen EmslandArena
11.11.2018 Hannover Capitol
13.11.2018 Bremen Aladin
14.11.2018 Leipzig Werk2
16.11.2018 Hamburg Sporthalle
17.11.2018 Wiesbaden Schlachthof
20.11.2018 München Tonhalle
22.11.2018 Berlin Columbiahalle
23.11.2018 Düsseldorf Mitsubishi Electric HALLE


Petr

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25.02.2018 - 20:54 Uhr
von welchem Kettcar-Song ist denn das Gitarrensolo (resp. Thema am Ende)vom neuen Song "Be More Kind" denn geklaut?

es macht mich gerade wahnsinnig, dass ich nicht selbst drauf komme...

auch der neue Song ist definitiv besser als "There She Is", und ich glaube, so schlecht wie ich es mal befürchtet hatte, wird das neue album nicht werden, kann Frank ja gar nicht.. ;)

Jaggy Snake

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25.02.2018 - 21:13 Uhr
Ich kann anhand der bisher veröffentlichten Songs noch gar nicht einschätzen, wohin die Reise diesmal geht. "There she is" war so gar nicht meins und "1933" ist die genau die Art von Songs, die ich von Frank Turner nicht mag. "Be more kind" finde ich schon besser. Wirklich experimentell (hatte er ja so angekündigt) ist aber eigentlich keiner der Songs.

Petr

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25.02.2018 - 22:12 Uhr
"there she is" fand ich ebenfalls eher schrecklich, naja, nicht schlecht schlecht, aber so einen Text von Frank zu hören, ist einfach empörend.
"1933" mag ich hingegen sehr gerne, der hat mir die Angst vor dem experimentellen Album genommen. "Be more Kind" bin ich noch unschlüssig, sowohl von Musik und Text...find es irgendwie super, irgendwie aber auch gewöhnungsbedürftig, musiklaisch, aber auch textlich, ob ich das Mantra "Be more kind" als genügend tief und Frank-würdig erachte...vielleicht würde es mir helfen, wenn ich mich endlich nicht mehr darauf konzentrieren müsste, um welchen Kettcar-Song es sich handelt, haha..

Armin

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26.02.2018 - 18:48 Uhr
Oh, es gab noch einen zweiten Song. Gar nicht mitbekommen.

Petr

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26.02.2018 - 23:22 Uhr
"There she is" war bereits auf dem "Songbook" drauf, gleichzeitig aber auch erster Vorbote fürs Album.
mit dem am letzten Freitag veröffentlichen Titeltrack sind nun also bereits drei Sngs bekannt

Armin

Plattentests.de-Chef

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21.03.2018 - 21:28 Uhr - Newsbeitrag
Frank Turner
Frank Turner präsentiert neue Single "Blackout" und Video ++ Neues Album "Be More Kind" erscheint am 04. Mai
Nachdem Frank Turner mit dem Titelsong seines kommenden Albums "Be More Kind" (VÖ: 04. Mai) einen ersten Teaser präsentiert hat, gibt es jetzt die offizielle Single zum neuen Album: "Blackout" ist ab sofort als Download und im Stream erhältlich. Und auch das Video feierte jetzt Premiere:



“Der Song ist neues Territorium für mich – musikalisch. Den Song könntest du sogar in einem Club spielen”, erklärt der Frank Turner. Dennoch geht es bei der deutlich rockigeren Produktion mit elektro-poppigen Schliff um ein ernstes Thema: “Der Song handelt von sozialen Verwerfungen und dem Kollaps, und wie wir darauf reagieren.”

Das Video zu "Blackout" entstand unter der Regie von Michael Baldwin. Gedreht wurde auf der legendären George Lucas stage in den berühmten Elstree Studios, wo schon Schlüsselszenen der Star Wars Filme abgedreht wurden.

FRANK TURNER live
23.10.2018 Würzburg Posthalle
24.10.2018 Stuttgart Longhorn
10.11.2018 Lingen EmslandArena
11.11.2018 Hannover Capitol
13.11.2018 Bremen Aladin
14.11.2018 Leipzig Werk2
16.11.2018 Hamburg Sporthalle
17.11.2018 Wiesbaden Schlachthof
20.11.2018 München Tonhalle
22.11.2018 Berlin Columbiahalle
23.11.2018 Düsseldorf Mitsubishi Electric HALLE
Hmm
22.03.2018 - 08:24 Uhr
Der neue Song ist ganz schön. Leider zeigt sich aber hier ganz besonders, dass er absolut kein guter Sänger ist. Gröhlen und Hymnen schmettern ist sein Ding. Richtiger Gesang leider nicht.

Armin

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27.04.2018 - 13:43 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?
Coverdieb
28.04.2018 - 09:31 Uhr
The Antlers - Hospice
ichundnichtdu
04.05.2018 - 13:14 Uhr
Gibt es denn auch ein Video von dem Song "Be more kind"? Vielleicht hört mein Kettcar-geübtes Ohr es ja heraus.
ichundnichtdu
04.05.2018 - 13:28 Uhr
Du meinst nicht zufällig 17 Worte von Thees Uhlmann?
https://www.youtube.com/watch?v=eyGh838R_jg

Ein Kettcar-Lied höre ich nicht direkt raus. Wegen der Streicher im Hintergrund erinnert es mich aber am ehesten an etwas von "Zwischen den Runden".

Petr

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04.05.2018 - 19:42 Uhr
wow, danke und das sogar mit falschen angaben meinerseits (verdammt, peinlich, wasser auf die Mühlen derer, die sagen, das klinge alles gleich)...ich glaube ich meine tatsächlich "17 Worte"...hab dann zwischendurch gedacht, es wäre vielleicht vom Wiebusch-Soloalbum, und die Ähnluchkeit mit "17 Worte" ist nicht so frappant, wie in meiner Vorstellung. aber nun gut..

Album ja draussen heute...hab erst einen ganzen Hördurchgang, aber ziemlich ernüchtert

MartinS

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Registriert seit 31.10.2013

05.05.2018 - 19:17 Uhr
Hm, ich bin eigentlich nicht ernüchtert. Der Titeltrack ist spitze und auch sonst geht vieles klar, auch wenn nichts wirklich Weltbewegendes dabei ist. Die ruhige Atmosphäre gefällt mir trotzdem besser als der etwas prollige Vorgänger.
Reiht sich in die (zu) lange Reihe okayer Frank-Turner-Alben ein. Auf Dauer kann man sich eh nur "Love, ire & song" und vor allem "England keep my bones" geben.

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