#MeToo

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krasser Punk von der

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Registriert seit 15.06.2013

27.01.2018 - 20:31 Uhr
Warum es in der Popbranche so still blieb

Sexuelle Belästigungen und sexueller Missbrauch seien in der populären Musik tief verwurzelt. Deshalb habe die #MeToo-Kampagne bislang wenig Resonanz erzeugt, sagt die US-Journalistin Ann Powers. Aber: "Es dauert ein bisschen, den Ball ins Rollen zu bringen, aber es passiert."

Christoph Reimann: Eines der wichtigsten Themen in diesem Jahr war die #MeToo-Kampagne. Aus der Popmusik kam allerdings relativ wenig. Die großen Künstlerinnen meldeten sich kaum zu Wort, von den männlichen Musikern ganz zu schweigen. Wie erklären Sie sich das?

Ann Powers: Ich denke, dass sexuelle Belästigung und sexueller Missbrauch seit der Ära des Rock ’n’ Roll tief in der Geschichte der populären Musik verwurzelt sind. Wir haben uns fast schon daran gewöhnt, dass Frauen angegrapscht werden oder dass man ihnen hinterherpfeift. Die geringe Beteiligung von Frauen an der #MeToo-Kampagne liegt demzufolge daran, dass es erst mal ein bisschen braucht, bis man feststellt, wie sexistisch die amerikanische Popkultur überhaupt ist.

Aber ich denke auch, dass sich im Moment etwas ändert. In diesem Jahr gab es gleich ein paar Alben von Musikerinnen, die sich gegen das Ungleichgewicht von Macht ausgesprochen haben: Kesha zum Beispiel, die ihrem Ex-Produzenten Dr. Luke sexuellen Missbrauch vorwarf und gerichtlich gegen ihn vorging. Ihr neues Album "Rainbow" erzählt, wie sie mit dieser belastenden Geschichte umgegangen und schließlich daran gewachsen ist. Auch im Indie-Rock gab es tolle Alben, etwa von Allison Crutchfield oder ihrer Schwester Katie Crutchfield, die unter dem Namen Waxahatchee Musik macht. Auf ihren Alben geht es jeweils um das Ende einer Beziehung, aber auch, wie man Stärke daraus zieht. Selbst das neue Album von Lorde, "Melodrama", dreht sich um solche Themen: wie es ist, eine junge Frau zu sein, das Gefühl zu haben, eine Last für andere zu sein, eine Beziehung zu beenden, die einem nicht guttut. Ich denke, im nächsten Jahr werden noch mehr #MeToo-Beiträge aus der Popmusik kommen.


http://www.deutschlandfunkkultur.de/metoo-warum-es-in-der-popbranche-so-still-blieb.2177.de.html?dram:article_id=406957

Mainstream

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27.01.2018 - 20:38 Uhr
Dass gerade mit deutschen Waffen Kurden ermordet werden, interessiert derweil niemanden!
"Ich fühle mich schmutzig."
27.01.2018 - 20:40 Uhr
95 junge Politikerinnen berichten über Sexismus in ihren Parteien

Die HuffPost hat in einer aufwendigen Recherche 95 Jungpolitikerinnen der 5 größten Jugendorganisationen Jusos, Junger Union, Linksjugend, Jungen Liberalen und Grüner Jugend zu ihren Erfahrungen mit Sexismus befragt.

Achim

Postings: 5767

Registriert seit 13.06.2013

27.01.2018 - 21:40 Uhr
https://pitchfork.com/news/nelly-countersuing-rape-accuser-report/?mbid=homepage-more-latest-and-video

So etwas müsste viel öfter passieren.. #countersueing

nörtz

User und Moderator

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Registriert seit 13.06.2013

27.01.2018 - 22:20 Uhr
Dass gerade mit deutschen Waffen Kurden ermordet werden, interessiert derweil niemanden!

Das ist nicht wahr.

nörtz

User und Moderator

Postings: 3641

Registriert seit 13.06.2013

27.01.2018 - 22:25 Uhr
So etwas müsste viel öfter passieren.. #countersueing

Wenn es falsche Anschuldigungen sind, dann wohl schon.
Im Ernst
27.01.2018 - 22:27 Uhr
Das ist hier nicht das Thema. Warum geht ein Moderator darauf ein, während er andere On-Topic-Kommentare grundlos löscht?
Indie
27.01.2018 - 22:29 Uhr
Dass gerade mit deutschen Waffen Kurden ermordet werden, interessiert derweil niemanden!

Das interessiert in diesem Thread wirklich niemanden. Mach doch einen eigenen Thread auf.

Watchful_Eye

User

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Registriert seit 13.06.2013

27.01.2018 - 22:34 Uhr
"Dass gerade mit deutschen Waffen Kurden ermordet werden, interessiert derweil niemanden!"

Nicht öffentliche Meinung mit veröffentlichter Meinung verwechseln. #metoo interessiert nämlich inhaltlich auch niemanden:

"Es gibt wieder eine Zahl, die zu denken geben sollte. Diese Zahl lautet: ein Prozent.

Ein Prozent der Deutschen hat auf dem ersten Höhepunkt der #MeToo-Debatte im November gefunden, dass Sexismus ein wichtiges Thema sei. So konnte man es im Trendbarometer des Meinungsforschungsinstituts Forsa nachlesen, das im Auftrag von RTL und n-tv wöchentlich die Stimmungslage der Bürger erkundet. Sogar die Debatte über Tierschutz rangierte mit zwei Prozent noch weiter vorn.

Das heißt nicht, dass die Enthüllungen über berühmte Männer die Leute kalt lassen. Aber es bleibt auf der Ebene des Voyeurismus. Wenn Dieter Wedel der allgemeinen Verachtung anheimfällt, dann nimmt man das mit dem lächelnden Interesse zur Kenntnis, mit dem man auch den Fall eines unseligen Sprosses eines berühmten Adelsgeschlechts quittiert."

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/warum-die-linke-den-kampf-gegen-rechts-verliert-kolumne-a-1189790.html
@Watchful_Eye
27.01.2018 - 22:39 Uhr
Wenn dich das Thema inhaltlich nicht interessiert, dann geh halt woanders nerven.

Watchful_Eye

User

Postings: 1162

Registriert seit 13.06.2013

27.01.2018 - 22:40 Uhr
Ok
selber nerd
27.01.2018 - 23:18 Uhr
nörtz, warum hast du nörtz' Posting gelöscht? Du kannst wohl deine eigene Meinung nicht gelten lassen, was?
@Löschen
27.01.2018 - 23:20 Uhr
Weniger ist mehr.
Experte für alles:
27.01.2018 - 23:49 Uhr
der nörtz
Simon Verhoeven auf FB
29.01.2018 - 10:46 Uhr
Ich kann nur jedem empfehlen, den Artikel über den Regisseur Dieter Wedel in der aktuellen ZEIT zu lesen.
Fakt ist: Jeder, der in der Filmbranche eine Zeitlang gearbeitet hat, wusste von den ätzenden Geschichten über Wedel.
Dass er am Set Schauspieler tyrannisiere, dass er ein eitler, egomanischer Schreihals sei, ein Arschloch.
Aber diese Ausmaße, die jetzt bekannt wurden, das konnte und wollte sich wohl kaum jemand vorstellen.
Ich schäme mich für die Mechanismen meiner Branche, die es diesem Sadisten und brutalen Gewalttäter erlaubt haben, jahrzehntelang Frauen zu vergewaltigen und Menschen zu quälen - Geschützt durch das Schweigen der Sender, Produktionen und Filmschaffenden, die mit Wedel arbeiteten.
Es wurde verharmlost, verdrängt, verschwiegen. Aus Angst. Aus Scham. Aus falsch verstandenem Respekt vor einem kranken Tyrannen und seiner Macht.
Aber eben auch aus dem Wunsch, Erfolg zu haben mit Dieter Wedel! Einen Quotenhit zu landen!
Und das ist vielleicht die deprimierendste Erkenntnis überhaupt. Das man bereit war, für einen Quotenerfolg mit einem Monster zu arbeiten.
Ich danke den mutigen Frauen, die ihre Scham überwunden haben und jetzt geholfen haben, diesen Mann zu entlarven. Spät, ja. Aber besser spät als nie.
Und ich erwarte - so wie viele andere auch - vom ZDF, dem Saarländischen Rundfunk und von allen anderen Sendern und Produktionsfirmen, allen Verantwortlichen, auch aus den Filmteams, die mit diesem Drecksack jahrzehntelang gearbeitet und Erfolge gefeiert haben, daß sie jetzt schleunigst beginnen, diese Zeit aufzuarbeiten und offen zu sagen, was sie damals wußten, ahnten, in Kauf nahmen. Das wurde ja teilweise auch schon angekündigt. Gut so.
Wir sind gespannt.
Es ist Zeit, sich von diesem Mann aufs deutlichste zu distanzieren. Seine Serien nie wieder auszustrahlen.
Und sich bei den Opfern zu entschuldigen.
Man kann nur hoffen, daß solchen kranken Typen von nun an - nicht nur in der Filmbranche - sondern in jedem Teil der Gesellschaft - viel früher das Handwerk gelegt wird.
Von Frauen, ja. Aber auch von Männern.
Ich hätte mich jedenfalls über jeden Aufnahmeleiter, Kameramann, Schauspieler etc. gefreut, der diesem Scheiß-Typen einfach mal eine geknallt hätte.
Schade, daß damals dazu anscheinend keiner bereit war.
Weise Worte (bitte nicht löschen,nörtz)
11.02.2018 - 11:14 Uhr
"In der MeToo-Diskussion wird zu viel vermischt"

Ex-Familienministerin Kristina Schröder ist angesichts der #MeToo-Debatte skeptisch. Sie kritisiert, dass nicht immer zwischen anzüglichen Bemerkungen und Vergewaltigung unterschieden werde.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kristina-schroeder-in-der-metoo-diskussion-wird-zu-viel-vermischt-a-1192888.html

Negativ finde sie die #MeToo-Debatte da, wo sie weit über das Ziel hinausschieße "und wo sie versucht, jegliche Äußerung von Anziehung zwischen den Geschlechtern zu tilgen".
Long link, I'm sorry
11.02.2018 - 20:48 Uhr
Female California lawmaker behind #MeToo push is accused of groping male staffer

Quelle:

https://www.washingtonpost.com/news/morning-mix/wp/2018/02/09/california-lawmaker-behind-metoo-push-is-accused-of-groping-male-staffer/?utm_term=.2d7041835421

Achim

Postings: 5767

Registriert seit 13.06.2013

12.02.2018 - 17:38 Uhr
#MosqueMeToo
Moscheen bitte verbieten
12.02.2018 - 17:53 Uhr
https://www.jetzt.de/netzteil/muslimas-schreiben-unter-mosquemetoo-ueber-belaestigung
Post von Wagner
13.02.2018 - 11:15 Uhr
Betrifft: Erster #metoo-Karneval,
Berlinale wird zu #Metoo-Festspielen
15.02.2018 - 13:24 Uhr
Allzu lange hat das Filmbusiness Sexismus und Gewalt kaschiert. In diesem Jahr kommt die Berlinale nicht um diese Themen herum. Die Branche ist erschüttert bis ins Mark.

http://www.fr.de/kultur/filmfestspiele-berlin-berlinale-wird-zu-metoo-festspielen-a-1448205
Berliner Hipster (zugezogen)
15.02.2018 - 13:36 Uhr
Zu lange wurde der geile neue Trend von mir ignoriert. Aber jetzt geht's ab: metoo!!!

Bin natürlich auch erschüttert. Klar!
Akademikerhund
15.02.2018 - 13:40 Uhr
https://deinweckruf.files.wordpress.com/2010/08/geheime_weltregierung.gif
Linksgrüne Feminisin
19.02.2018 - 10:49 Uhr
Wie kann sie es wagen??? Sch.lampe! Auf sie mit Gebrüll, der Sh.itstorm kann losgehen!!!


http://www.spiegel.de/fotostrecke/kate-veraergert-mit-gruenem-kleid-bei-bafta-verleihung-fotostrecke-158640.html

Schwarze Roben auf rotem Teppich: So wollten viele Stars bei der Verleihung der britischen Bafta-Filmpreise ein Zeichen setzen: gegen S*xismus und Diskriminierung von Frauen, so wie es viele Schauspielerinnen schon bei der Golden Globe-Verleihung getan hatten. Herzogin Kate machte bei diesem Dresscode jedoch nicht mit.
Was trägt die Queen?
19.02.2018 - 12:35 Uhr
Das Magazin "Vanity Fair" wertete den Auftritt als Kompromiss: Kate sei es mit dem dunkelgrünen Kleid und dem schwarzen Gürtel gelungen, sich an das königliche Protokoll zu halten und trotzdem Stellung zu beziehen.

Mit blauem Blut wird man ja wohl mal noch Kompromisse machen dürfen!

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