Mount Eerie - Now only

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alterniemand

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17.01.2018 - 17:22 Uhr
Neues Album VÖ 16.3.

Distortion als Vorab-Song für Vorbesteller macht nach meinem Empfinden sowohl klanglich als auch textlich da weiter wo A crow looked at me aufgehört hat. Allerdings scheint der Bezug zum Tod jetzt allgemeiner zu sein und er löst sich etwas davon nur über seine Frau zu sprechen, bezieht da mehr Leute aus seinem Umfeld mit ein. Seine Erfahrungen. Ein Schritt nach vorne in der Verarbeitung und eine spannende Entwicklung weiterhin. Bin gespannt auf den Rest des Albums

1.
Tintin In Tibet
2.
Distortion 10:58
3.
Now Only
4.
Earth
5.
Two Paintings By Nikolai Astrup
6.
Crow pt. 2

https://pwelverumandsun.bandcamp.com/album/now-only



PRESS RELEASE:

Now Only, written shortly following the release of A Crow Looked At Me and the first live performances of those songs, is a deeper exploration of that style of candid, undisguised lyrical writing. It portrays Elverum’s continuing immersion in the strange reality of Geneviève’s death, chronicling the evolution of his relationship to her and her memory, and of the effect the artistic exploration of his grief has had on his own life. The scope of Now Only encompasses not only hospitals and deathbeds, but also a music festival, childhood memories of conversations with Elverum’s mother, profound paintings and affecting artworks he encounters, a documentary about Jack Kerouac, and most significantly, memories of his life with Geneviève. These moments and thoughts resonate with each other, creating a more complex and nuanced picture of mourning and healing. The power of these songs comes not from the small, sharp moments of cutting phrases or shocks, but the echoes that weave the songs together, the way a life is woven.

The music, fully realized by Elverum alone at home, is fleshed out texturally and seems to react to the words in real time. In a moment of confusion, dissonance abruptly makes itself known; in a moment of clarity, gentle piano arises. On the title track, the blunt declaration of “people get cancer and die” is subverted by a melody that can only be described as pop. As Elverum reinvents his lyrical process, he is also refining his musical vocabulary.

Elverum’s life during the period he wrote Now Only was defined by the duality of existing with the praise and attention garnered by A Crow Looked At Me and the difficult reality of maintaining a house with a small child by himself, as well as working to preserve Geneviève’s artistic legacy. Consumed with the day to day of raising his daughter, Elverum felt his musical self was so distant that it seemed fictional. Stepping into the role of Phil Elverum of Mount Eerie held the promise of positive empathy and praise, but also the difficulty of inhabiting the intense grief that produced the music. These moments, both public and domestic, are chronicled in these songs. They are songs of remembrance, and songs about the idea of remembrance, about living on the cusp of the past and present and reluctantly witnessing a beloved person’s history take shape. Time continues.
credits
releases March 16, 2018

Der Untergeher

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18.01.2018 - 15:55 Uhr
Die Markerschütterung hält an, besteht fort. Der neue Song erreicht nochmal eine andere Dimension.

alterniemand

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21.02.2018 - 20:11 Uhr
https://soundcloud.com/p-w-elverum/tintin-in-tibet-by-mount-eerie-from-now-only
relying on the lead you home
10.03.2018 - 21:00 Uhr
Der Titelsong "Now only" ist irgendwie verstörend. Ein sehr gutes Lied, ja. Aber einen poppigen Feelgood-Refrain mit "People get cancer and die" einzuleiten finde ich - vor allem vor dem Hintergrund des Albums - etwas hart.
fakeplastic
15.03.2018 - 22:31 Uhr
Warum wurde das hier eigentlich nicht besprochen? Kein 9.0, auf die man aufspringen kann?

Der Untergeher

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20.03.2018 - 14:35 Uhr
Kann mich nicht von dem Album lösen. Alles andere wirkt hier gegen lächerlich, affektiert, nebensächlich. Dieses Album drückt etwas Universelles aus, in dem es völlig im Subjektiven bleibt und auch nichts auszusagen versucht; außer Phils Welt in klare Worte zu kleiden. Und nicht mal die wärmen.

alterniemand

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Registriert seit 14.03.2017

20.03.2018 - 15:47 Uhr
Ja, mich beschäftigt auch häufig die Suche nach was Echtem, Authentischem. Sowas wie hier findet man selten.
Ich finde ansonsten nur schwer Worte, freue mich über die Entwicklung, die klar zu sehen ist.Sowohl textlich als auch musikalisch. Wenn auch Now only ebenfalls in besagtem Raum aufgenommen wurde, so wirkt es auf mich dennoch so, als hätte sich der Blick wieder etwas geweitet
Armin die Witzfigur
20.03.2018 - 17:16 Uhr
Da uns Phil Elverum nicht bemustert hat, konnten wir sein neues Album leider nicht rezensieren.
fakeplastic
21.03.2018 - 12:37 Uhr
Hauptsache Witt besprechen und - man hat ja Humor - abwatschen.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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21.03.2018 - 12:42 Uhr
Wer sagt, dass die Rezension nicht noch kommt?
VÖ 16. Mrz. 2018
21.03.2018 - 13:51 Uhr
Ich sagen das.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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21.03.2018 - 14:31 Uhr
Ich sagen das.

Lügenpresse.
Der Unternehmer
21.03.2018 - 14:42 Uhr
I bims - lächerlich, affektiert, nebensächlich.
Van-Claude Jeandamme
21.03.2018 - 15:56 Uhr
Im Grunde genommen ist das doch sehr ähnlich zu den letzten Sun-Kil-Moon-Sachen: Geklimper über Tagebucheinträgen. Weniger Misanthropie, dafür mehr Larmoyanz.



fakeplastic
21.03.2018 - 17:22 Uhr
Und selbst wenn es in diesem Falle eine Rezension geben sollte - eine Musik-Webseite mit dieser musikalischen Ausrichtung, die an althergebrachten Veröffentlichungsformen festklebt und z.B. Bandcamp ignoriert, ist doch nicht ernst zu nehmen.
@fakeplastic
21.03.2018 - 21:21 Uhr
Dann geh doch zu Netto.

Armin

Plattentests.de-Chef

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29.03.2018 - 20:36 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

novemberfliehen

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29.03.2018 - 20:38 Uhr
Geht doch.

Knappe 9/10.

derp

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Registriert seit 18.04.2014

30.03.2018 - 02:20 Uhr
Zuzuhören kostet einiges an Kraft. Ist es aber wert. Tolles Album.

Gomes21

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30.03.2018 - 15:59 Uhr
So ganz nachvollziehen kann ich den Forumshype nicht. Mich berührt das bisher nicht wirklich, Gechichte hin oder her.
tame
30.03.2018 - 16:03 Uhr
irgendwann sollte auch mal gut sein. lebbe geht weider.

Hipster aus Bochum

Postings: 127

Registriert seit 04.01.2017

30.03.2018 - 16:14 Uhr
Gefällt mir im ersten Durchgang besser als "A crow looked at me". "Tintin in Tibet" und "Distortion" sind schon ziiiemlich jut.

Vielleicht muss man jemanden nahestehenden verloren haben, damit man damit was anfangen kann. Oder man muss irgendwie eine Nähe zu den besungenen Familienkonstellationen haben. Die Beschreibungen in seinen Texten sind schon sehr "real", die musikalische Umsetzung zT zu skizzenhaft.

Gomes21

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Registriert seit 20.06.2013

30.03.2018 - 16:16 Uhr
* insbesondere auf musikalischer Ebene, hätte ich vielleich dazu schreiben sollen
Damon Albern
01.04.2018 - 00:51 Uhr
Weinerlicher Mist, wie auch schon die letzte Platte.

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