Editors - Violence

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Stephan

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16.01.2018 - 09:08 Uhr - Newsbeitrag
Neues Album erscheint am 09. März.

Ankündigung gab es gestern bei BBC2.
Erste Single habe ich bislang nur bei Spotify gefunden:



Interessantes Zitat, das der NME aus dem BBC2-Gespräch aufgegriffen hat.

"We had a lot of help from a guy called Blanck Mass, who makes very brutal electronic music. So when it’s electronic, it’s very electronic. But then when it’s guitar-y, it’s very band driven. I think we’ve managed to find the balance of those two things better than we have done before."

Felix H

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16.01.2018 - 09:10 Uhr
Bin mal gespannt. Das letzte war gut, aber bisher war jedes zweite Album mehr oder weniger schwächer.
der Zweifler
16.01.2018 - 09:36 Uhr
das letzte Album war der bisherige Tiefpunkt. Nach dem Weggang von Chris Urbanowicz wurde die Band kontinuierlich schwächer und auch etwas orientierungslos. Man will auf allen Hochzeiten tanzen, das Resutat ist meist weder Fisch noch Fleisch

Gomes21

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16.01.2018 - 09:53 Uhr
Hab die Hoffnung schon fast verloren, dass die editors mir noch mal was packendes liefern.
In this light ist auch schon bald 9 Jahre her, seitdem waren nicht mal mehr einzelne tracks dabei, die ich gelegentlich höre

Jaggy Snake

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16.01.2018 - 10:28 Uhr
Trotz Stadionrockigkeit höre ich die "The Weight Of Your Love" immer noch gerne. "In Dream" fand ich dagegen auf weite Strecke sehr ziellos, von daher bin ich auch erstmal vorsichtig, was das neue Album betrifft. Die Single gefällt mir aber ganz gut.

Stephan

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16.01.2018 - 11:07 Uhr
Hier nun zum Direktklick

MopedTobias

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16.01.2018 - 11:13 Uhr
In Dream fand ich wieder viel besser als den lahmen Vorgänger, deshalb bin ich vorsichtig optimistisch. Die Beteiligung von Blanck Mass klingt interessant.

Gomes21

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16.01.2018 - 11:27 Uhr
Netter Song, aber für meinen Geschmack überhaupt nicht vielversprechend. Viel zu bequem und die Produktion lässt leider auch schon erahnen wo es hingeht. Ein weiteres Popalbum ist wohl zu erwarten.

Schade, dass die Editors (oder Smith?) sich nicht mehr aus ihrer Komfortzone trauen.

Smith übt sich dann auch schon mal als Versicherungsvertreter. Das Video ist.. naja.. es gibt ein Video..

Yersinia

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16.01.2018 - 23:01 Uhr
Naja. Komfortzone... Editors haben in ihrem Dasein schon mehr ausprobiert (musikalisch), als so einige andere etablierte Bands (National, Decemberists, Tallest Man, wenn man genau ist sogar Arcade Fire haben sich weniger getraut).
Das Argument zählt für mich nicht.
Was zählt ist die Musik und die klingt hier nicht sehr vielversprechend, das stimmt.

musie

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16.01.2018 - 23:26 Uhr
Am letzten Konzert, welches ich gesehen habe von ihnen, Pukkelpop 17, richtig gut, und drei neue top Lieder. Dieses hier, naja... Halt wieder so ein mittlerer Vorabsong.

MopedTobias

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17.01.2018 - 00:16 Uhr
Arcade Fire haben sich ganz sicher mehr "getraut" als die Editors.

Gomes21

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17.01.2018 - 06:22 Uhr
Finde gar nicht dass die editors sich so viel getraut haben. Mutig war eigentlich nur 'in this light .. .'
Editor
17.01.2018 - 08:02 Uhr
Bleibt man gleich. Passt es nicht.
Verändert man sich. Passt es nicht.


Großartige Band. Kein Album hat bislang enttäuscht. Und Live sind sie eine Wucht.

Gomes21

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17.01.2018 - 08:11 Uhr
Live sind sie super, da Stimme ich zu. Aber auf Platte nur noch zahm
naaaa
17.01.2018 - 12:27 Uhr
Editors haben in ihrem Dasein schon mehr ausprobiert (musikalisch), als so einige andere etablierte Bands und haben sich jedesmal dabei verzettelt, verlaufen, verirrt und sind von der Spur abgekommen. Abwechslungs auf Teufel komm raus ohne Inspiration isses halt auch nett. Da kann man als Metallband ja gleich Schlager machen....

Robert G. Blume

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17.01.2018 - 12:58 Uhr
Der Refrain mit seinen Ekelkeyboards, den Millenial Whoops und dem Stumpfbeat ist schon mal Gülle und auch nicht besonders toll komponiert. Dass Blanck Mass dann im anschließenden Break mal rüberwinken, macht auch nichts besser, sondern wirkt einfach nur gewollt. Leider sehr enttäuschend.

eric

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17.01.2018 - 13:39 Uhr
Freu mich sehr auf die Tour. :)
Der Song ist: schwachbrüstig. Klingt voll nach U2-Songsoße.

Croefield

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17.01.2018 - 15:39 Uhr
Lahme Vorbote, in der Tat. Fand auch die letzte Platte unglaublich langweilig mit ganz wenigen Ausreißern nach oben. Hoffe eigentlich, dass Violence mich wieder mehr packt. Mal gucken l.
joy division
17.01.2018 - 15:41 Uhr
emo mucke, ohne intensität, typisch plattentest kompatibel

Plattenbeau

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21.01.2018 - 09:58 Uhr
Breitspurmelancholiepop. Erinnert mich an das erste Album von White Lies. Die fette Produktion beeindruckt schon im ersten Moment, aber das nutzt sich sicherlich schnell ab.

Jaggy Snake

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21.01.2018 - 10:05 Uhr
Stimmt, das klingt total wie White Lies! Bin ich gar nicht drauf gekommen.
zu faul sich einzuloggen
21.01.2018 - 13:21 Uhr
Ok, so richtig prall finde ich das nicht.

White Lies kommt hin oder düster gestimmte Walk The Moon oder ähnliche Konsorten. Hm, das wollte ich von den Editors eigentlich nicht haben :/ Die ersten beiden Alben bleiben aber grandios.

Yersinia

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21.02.2018 - 22:32 Uhr
https://www.youtube.com/watch?v=l-2xdJWnDv4

Neue Auskopplung

Felix H

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21.02.2018 - 22:50 Uhr - Newsbeitrag

Gomes21

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22.02.2018 - 11:22 Uhr
Songs ohne Bombast haben die Editors scheinbar verlernt

Felix H

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22.02.2018 - 11:26 Uhr
Abgesehen vom Debüt (und auch da nur stellenweise) fand ich die schon immer bombastlastig.

Gomes21

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22.02.2018 - 11:30 Uhr
Hat danach mMn von Album zu Album zugenommen, nach In this Light... haben sie für mich aber irgendwie das Maß verloren, der Song steht nicht mehr im Vordergrund.

Felix H

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22.02.2018 - 11:33 Uhr
Bei "The Weight Of Your Love" gebe ich dir absolut recht. Das Album ist im Schmalz ersoffen. "In Dream" hat aber dann für mich wieder den Pathos in die richtige Bahn gelenkt. Theatralik gehört bei denen generell für mich schon irgendwie dazu.

MopedTobias

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22.02.2018 - 11:35 Uhr
Was Felix sagt, The Weight of Your Love ist ihr einziges Album, das in der Hinsicht unangenehm ist.

Gomes21

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22.02.2018 - 11:41 Uhr
In Dream habe ich nie richtig gehört, nur Live und einzelne Songs. Den Vorgänger fand ich wirklich extrem schwach, da ist für mich wirklich gar kein Song übrig geblieben. Vielleicht höre ich seitdem bei ihnen auch zu kritisch hin, aber irgendwas fehlt mir, möglicherweise seit Urbanowicz weg ist?
Dj zu faul zum einloggen
22.02.2018 - 11:59 Uhr
finde den Song ganz gut, vor allem den wuchtigen Gitarrenpart. Besser als Magazine.
Editor
22.02.2018 - 12:31 Uhr
Es gibt immer eine Ausreißer...

"The Weight Of Your Love" find ich eine großartig.

- "Formaldehyde" ist so eine geniale Hymne.
- "Sugar" verfüherisch und sexy.
- "The Phone Book" ist für mich ihr schönster Song überhaupt.

Versteh' die Kritik am Album nie.

8/10 für TWOYL.

Gomes21

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Registriert seit 20.06.2013

22.02.2018 - 12:37 Uhr
"Formaldehyde" ist eine Hymne ja, mit allem was dazugehört. Geht schnell rein, ist aber auch schnell verbraucht. Ähnliches gilt für Sugar. Klasse Basslauf, netter Refrain, wenig überraschendes. The Phonebook ist ne gute Nummer, bin ich aber nie richtig warm mit geworden, das ist überhaupt nicht das was ich an den Editors geschätzt habe. Zu ihren Top Songs würde ich es deshalb auch nicht zählen. Die 3 Songs, die du nennst sind auch die offensichtlichen Highlights des Albums, über 7/10 kommt für mich aber keine davon. Ich hab das Album anfangs ganz gerne gehört, aber es hat überhaupt keine Haltbarkeit. Ich empfinde es als sehr zeitgemäßes und mutloses Album, das ich damals selbst noch als "Übergangsphase" gerechtfertigt habe.
so siehts aus
22.02.2018 - 12:42 Uhr
Bitte auflösen. Das erträgt man ja nicht mehr.

Und in ein paar jahren dann Reunion mit dem Gitarristen und nur noch die ersten beiden Alben spielen.

Armin

Plattentests.de-Chef

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22.02.2018 - 17:52 Uhr
Also man kann der Band vieles unterstellen. Aber nicht, dass sie je bombastarm gewesen wären.

Gomes21

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Registriert seit 20.06.2013

22.02.2018 - 17:56 Uhr
Das Debut finde ich jetzt nicht unbedingt "bombastig". Viel Pathos, ja, das gehörte schon immer dazu, aber Bombast? Vielleicht verstehen wir verschiedene Sachen darunter..
Editor
22.02.2018 - 20:04 Uhr
"Hyena" und "Bird Of Prey" find ich auch noch immer stark. "A Ton Of Love" mochte ich am Anfang nicht, hat mich damals live aber so sehr überzeugt, sodass auch den gerne höre.

Ich kenne die Kritik an dem Album. Ich kann sie aber zum Glück für mich nicht teilen.
Zugegeben, wie es veröffentlicht wurde, fand ich es auch nicht so stark. Aber 2 Jahre später hat es mich richtig abgeholt.

Und "The Phone Book". Was für eine Melodie. Und Toms Stimme. Jedesmal Gänsehaut pur.
"It ends with a kiss, it ends with a tear..."

Nur "An End Has A Start" find ich besser.

Insgesamt macht die Band für mich nie was falsch, holt mich immer aber. Auch mit ihrem letzten Album.
Freu mich auf das neue Werk und auf das Konzert. Sehr sehr.

Robert G. Blume

Postings: 321

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27.02.2018 - 10:50 Uhr
Hallelujah versöhnt mich jetzt wieder. Der Song ist echt gut.
@Editor
27.02.2018 - 11:13 Uhr
Du solltest deinen Beitrag nochmal editieren, klingt etwas holprig, hölzern, unidiomatisch.
Editor
02.03.2018 - 13:20 Uhr
Mach ich das nächste mal. Versprochen.
Editor
02.03.2018 - 13:21 Uhr
Sogar in der neuen Kritik gibts es Prügel für "The Weight Of Your Love". Gemein.

Gomes21

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02.03.2018 - 13:24 Uhr
Das Artwork ist aber auch ziemlich mies. Verheißt nichts gutes.

Armin

Plattentests.de-Chef

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02.03.2018 - 13:57 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?
Plattenklon
02.03.2018 - 21:24 Uhr
Interpol sind nicht Joy Division, so dass man Editors durchaus als Interpol-Klon bezeichnen kann. Ein Joy Division-Klon sind sie sicher nicht. Und wenn ich für jedes Mal, wenn ihr, PLattentest, Joy Division zum Vergleich einer Band heranzieht, einen Euro bekäme, müsste ich nicht mehr zur Arbeit.

MopedTobias

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02.03.2018 - 21:51 Uhr
Dieser "Interpol-Klon"-Vorwurf ist abseits vom Debüt komplett weit hergeholt, das ist ne ganz andere Ästhetik bei den Editors und teilweise sogar ein ganz anderes Genre.

Gomes21

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02.03.2018 - 21:54 Uhr
Den Vergleich konnte ich auch nie nachvollziehen, Interpol und Editors haben wirklich nicht so viel gemeinsam, ganz besonders wenn man von "The Back Room" absieht, aber selbst da nur im Ansatz.
Konzerttrulla
03.03.2018 - 14:21 Uhr
Ich habe das Album auch zur Rezi vorliegen. Und es ist das erste, mit dem ich mich tatsächlich anfreunden musste. Es ist nicht aus einem Guß und für mich sperrig. Man merkt, dass Material aus unterschiedlichen Zeiten darauf verewigt wurde. Ein paar Songs sind wirklich großartig im Grundgerüst, sind mit persönlich aber zu opulent geraten.

Und der letzte Song des regulären Albums hat Tage gebraucht, sich in meine Hörgänge zu schrauben, aber nun sitzt er dort und ich finde ihn großartigst!

Wer den Editors vorwirft, sie würden in Richtung Stadionrock gehen, hat sie anscheinend noch nie live erlebt. Sie sind gelebte Stadionmusiker. Und wer dann die reduzierten Akustiksets hört, weiß, sie können auch ganz still und leise.

Tom Smith ist für mich der großartigste Sänger überhaupt und live das Beste, was mir in meinem bisherigen, nun doch schon länger andauernden Leben, passiert ist.

Man muss sie nicht so lieben wie ich, aber man darf ;-)

Gomes21

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Registriert seit 20.06.2013

03.03.2018 - 14:40 Uhr
Editors live und auf Platte sind mittlerweile zwei unterschiedliche Bands. Live überzeugen Sie immer

musie

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Registriert seit 14.06.2013

09.03.2018 - 07:44 Uhr
Das stimmt absolut, live find ich sie jedes Mal und nach wie vor super.

Aber dem neuen Album gäbe ich spontan eine 4/10. Dabei waren die Erwartungen hoch, nachdem ich Cold am letzten Pukkelpop live gehört hatte.
musie 2
09.03.2018 - 09:54 Uhr
die Band ist mittlerweile so abgeschmackt,
dass es weh tut. Blutleere songs und aufgeplustert bis zum Erbrechen und knietief im Pathos.

Nicht einmal Coldplay hatten einen so erbärmlichen Niedergang!

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