David Byrne - American utopia

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Armin

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09.01.2018 - 00:40 Uhr - Newsbeitrag
David Byrne veröffentlicht am 9. März sein neues Album „American Utopia“
Die Bekanntgabe erfolgte just im Rahmen der von ihm kuratierten Präsentations-Reihe „Reasons To Be Cheerful“
Mit dem Track "Everybody’s Coming To My House" kündigt David Byrne sein neues Album an, das am 9. März erscheinen und "American Utopia" heißen wird. "American Utopia" ist das erste Solo-Studioalbum seit seinem Nonesuch Debüt "Grown Backwards" (2004). Nach der Zusammenarbeit mit u.a. Brian Eno, Fatboy Slim und zuletzt St. Vincent ist es nun an der Zeit für die Solo-Platte und einer zugehörigen, ausgedehnten Welttournee.

David Byrne hat am heutigen 8. Januar sein kommendes Soloalbum American Utopia angekündigt. Die Bekanntgabe erfolgte im Rahmen einer Präsentation von „Reasons To Be Cheerful“, einer fortlaufenden, von Byrne kuratierten Reihe hoffnungsvoller Texte, Fotos, Musik und Vorträge. Die Präsentation wurde an der New Yorker New School vor Publikum gehalten und zugleich live über seine Facebook-Seite gestreamt.

American Utopia wird am 9. März über Todomundo/Nonesuch Records veröffentlicht, begleitet von einer weltweiten Tour, die choreografierte Konzerte beinhaltet, die Byrne bezeichnet als „die anspruchsvollste Show, die ich gemacht habe, seit meine Shows für Stop Making Sense gefilmt wurden“.

Der Album-Track "Everybody’s Coming To My House" – geschrieben mit Brian Eno und mit Beiträgen von TTY, Happa Isaiah Barr (Onyx Collective), Mercury-Award-Gewinner Sampha und weiteren – wurde ebenfalls heute vorab veröffentlicht.

Nachdem Byrne im zurückliegenden Jahrzehnt gemeinsam mit Brian Eno, Norman Cook (alias Fatboy Slim) und zuletzt St. Vincent an Projekten gearbeitet hat, markiert American Utopia sein erstes Soloalbum seit dem 2004 veröffentlichten Grown Backwards, das ebenfalls bei Nonesuch erschien. American Utopia veränderte im Verlauf des Schreib- und Aufnahmeprozesses immer wieder seine Gestalt. Es begann mit seinem langjährigen Kreativpartner Eno und endete mit einer Zusammenarbeit mit Producer Rodaidh McDonald (The xx, King Krule, Sampha, Savages), entlang des Weges gesellte sich eine vielseitige Besetzung kreativ Mitwirkender hinzu, darunter Daniel Lopatin (alias Oneohtrix Point Never), Jam City, Thomas Bartlett (Producer von St. Vincent, auch bekannt als Doveman), Jack Peñate und weitere.

Das begleitende Visual zu "Everybody’s Coming To My House" kann hier angesehen werden:




Das Album Artwork zeigt die Arbeit des Künstlers Purvis Young, dessen Arbeiten oft eine Mischung aus Malerei / Zeichnerei und collagierten Elementen waren, die sich aus gefundenen Objekten des täglichen Lebens zusammensetzen. Auf dem Cover des Albums findet sich eine Malerei, die einen Kopf mit einem Gesicht von unbestimmter ethnischer oder geschlechtlicher Herkunft zeigt – träumend, meditierend, nachdenkend.

Als Mitbegründer der Talking Heads (1976–88) hat er neun Studioalben veröffentlicht und an einer Vielzahl anderer Projekte gearbeitet, darunter Kollaborationen mit Brian Eno, Twyla Tharp, Robert Wilson, Jonathan Demme und weiteren. Er gründete außerdem das hochgradig respektierte Plattenlabel Luaka Bop.

Zu den Auszeichnungen für Byrnes unterschiedliche Arbeiten gehören Preise von Obies, Drama Desk, Lortel und Evening Standard für Here Lies Love, ein Oscar, Grammy und Golden Globe für den Soundtrack zu Bernardo Bertoluccis The Last Emperor (dt. Titel „Der letzte Kaiser“) und die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame mit Talking Heads. Byrne hat seit seinen College-Tagen visuelle Kunst veröffentlicht und ausgestellt, darunter Fotografie, Filme und Texte.



Tracklisting „American Utopia“

I Dance Like This
Gasoline And Dirty Sheets
Every Day Is A Miracle
Dog’s Mind
This Is That
It’s Not Dark Up Here
Bullet
Doing The Right Thing
Everybody’s Coming To My House
Here

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

02.03.2018 - 13:56 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

salarias

Postings: 29

Registriert seit 09.09.2016

09.03.2018 - 14:54 Uhr
Finde sie viel besser als nach der Kritik erwartet.

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