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Jupiter Jones lösen sich auf

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 22694

Registriert seit 08.01.2012

08.11.2017 - 17:28 Uhr - Newsbeitrag
JUPITER JONES LÖSEN SICH NACH FESTIVALSOMMER 2018 AUF

JAHRESABSCHLUSS-KONZERTE FINDEN STATT:
15.12. KÖLN - CLUB BAHNHOF EHRENFELD
16.12. HAMBURG - DOCKS (HOCHVERLEGT VON DER PRINZENBAR)
JUPITER JONES - WIR SAGEN TSCHÜSS!
Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

es gibt Nachrichten, die möchte man in die Welt hinaus posaunen und jene, bei denen man hofft, die Flöte wäre verstopft.

Kurz und schmerzlos: wir haben schwersten Herzens beschlossen, unsere kleine Band nach gut 15 Jahren aufzulösen. Wir haben in diesem Jahr immer deutlicher gemerkt, dass sich der Fokus von einigen in der Band in andere Richtungen verschoben hat. Berufliches, Privates und Familiäres haben immer mehr Zeit in Anspruch genommen. Gleichzeitig läuft unser fast erwachsenes Baby JUPITER JONES zwar recht leichtfüßig durch die Welt, braucht aber nach wie vor sehr viel Aufmerksamkeit. Die können aber nicht mehr alle so aufbringen wie es die Band verdient hat, andererseits kommt ein erneuter Besetzungswechsel für uns überhaupt nicht in Frage.

Was allerdings auch nicht in die Tüte kommt: zu gehen, ohne „Tschüss“ zu sagen.
Daher läuten wir die Glocken zur letzten Runde und laden noch einmal ein.
Wir werden die geplanten Jahresabschlusskonzerte genauso spielen wie eine Rutsche Festivals im kommenden Jahr 2018. Dabei hoffen wir möglichst viele von Euch zu sehen, um uns von Herzen verabschieden und bedanken zu können.

Je mehr wir darüber nachdenken desto trauriger ist es, weil uns so viel in den Kopf schießt: schimmlige Keller mit drei Kabeln und einer Steckdose (-defekt!-), Übernachtungen in gänzlich schambehaarten WG-Badewannen, garantiert blind Machendes aus Plastikflaschen, alle Arten von Reis mit Scheiß, frenetische Festivals in Ankara, Chopska Salata in Sofia, Ponyhofproberaum-Pogo in der Eifel, mit Idolen und Idioten die Bühnen geteilt, von der eigenen Plattenfirma im heimischen Wohnzimmer bis zur Platin-Scheibe, von der „Always Looking For Fleischwurst“- Tour 2003 bis zu den Lachsschnittchen mit Trallala auf der ECHO-Verleihung, in zehntausende Festivalgesichter blicken und Gänsehaut bis zur Ferse. Richtig schön auf die Fresse fallen und jetzt erst recht. Und so viel mehr dazwischen - mit den besten Menschen, die man sich vorstellen kann. Vor und hinter den Bühnen.

Wir sind unendlich dankbar, dass wir diese wahnsinnig tolle Zeit erleben durften. Wir sind unendlich dankbar, dass so viele Menschen uns bis hierhin getragen haben. Wir verneigen uns. Ohne Scheiß: merci beaucoup!

Wir möchten uns an dieser Stelle bei sämtlichen Weggefährten bedanken, die uns auf dieser langen Reise begleitet haben. Da kommen in 15 Jahren natürlich so viele zusammen, dass wir hier gar nicht alle nennen können. Also bitte nicht böse sein über die lückenhafte Liste…
Zuallererst an unsere ehemaligen Bandkollegen Michael Stadtfeld, Klaus Hoffmann und Nicholas Müller: jeder für sich war eine besondere Person für uns alle!
Die dicksten Küsse an unsere nimmermüde Crew, die uns bei jedem Konzert den Arsch gerettet hat. Vielen Dank an unsere Plattenfirma Fourmusic und an die Kollegen von Sony in München, unsere Booking-Agenturen Sparta und Buback und allen musikalischen Wegbegleitern und Mentoren vor und hinter den Reglern.

Den ein oder anderen von uns werdet ihr bestimmt auf der musikalischen Bühne wiedersehen. Wir werden Euch hier auf dem Laufenden halten.
Aber jetzt wird hier erstmal vernünftig Abschied genommen.

Tausend Dank & Alles Gute
Sascha, Hont, Becks, Sven
Harte Fakten JUPITER JONES:

Bandgründung 2002
seitdem 665 Konzerte… to be continued
Veröffentlichungen: 6 Studioalben, 1 Unplugged-DVD, 1 Live-DVD
über 250.000 verkaufte Alben (1x Gold Album „Jupiter Jones“)
über 500.000 verkaufte Singles (3-fach Gold Single „Still“)
Radio-ECHO 2012 für den meist gespielten deutschsprachigen Radio-Song
Platz 2 beim BuViSoCo 2014
TOP 20- Radiochart-Platzierung aller jemals im deutschen Radio gespielten Songs




JUPITER JONES
"BRÜLLENDE FAHNEN"
LABEL: FOUR MUSIC
VERTRIEB: SONY MUSIC
VÖ: SEIT 25.03.2016

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 2625

Registriert seit 14.06.2013

08.11.2017 - 17:34 Uhr
War irgendwie abzusehen. Nicholas Müller war nicht nur Stimme, sondern irgendwo auch Identität der Band, zu viele Stücke einfach mit seinen Gedanken verknüpft. Nach seinem Ausstieg war es sicherlich nicht leicht für die vier: "Still" und alte Punkrock-Hits auf Stadt- und Campusfesten spielen - und mit neuen Songs zu neuen Ufern...
False Flac (unangemeldet)
08.11.2017 - 17:40 Uhr
Irgendwie traurig, dass man sie nicht vermissen wird. Ihre Karriere begann so vielversprechend.
"Brüllende Fahnen" war dann auch die nicht kalkulierte Popplatte die man erwartet hatte. Leider war sie aber auch nicht wirklich gut.
Eigentlich eine Band bei der mir Hate im nachhinein leid tut.

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 22694

Registriert seit 08.01.2012

08.11.2017 - 17:52 Uhr
Kann Eric nur beipflichten.

Mister X

Postings: 3401

Registriert seit 30.10.2013

08.11.2017 - 18:04 Uhr
Die inoffizielle Aufloesung gab es doch schon nach Muellers weggang.
Larry David
08.11.2017 - 18:49 Uhr
"Jupiter Jones lösen sich auf"

Das ist sehr, sehr, sehr, sehr, sehr schade.
Heuchler
08.11.2017 - 21:11 Uhr
...ist die Meldung überhaupt wichtig...???
Heuchler
08.11.2017 - 23:33 Uhr
Bitte entschuldigt meine dümmliche Interpunktion! Bin geistig behindert.

seno

Postings: 3515

Registriert seit 10.06.2013

09.11.2017 - 08:25 Uhr
Vor Jahren hätte mich das tatsächlich traurig gemacht. Da die Band aber mit Müllers Ausstieg schon ohnehin schon tot war, kann ich das verkraften.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 8196

Registriert seit 26.02.2016

09.11.2017 - 08:30 Uhr
Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, sie war es schon kurz vorher.

seno

Postings: 3515

Registriert seit 10.06.2013

09.11.2017 - 08:49 Uhr
Stimmt, das letzte Album mit ihm war auch schon teilweise etwas seicht, aber da hat immerhin seine Stimme einige Songs noch gerettet.

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 2625

Registriert seit 14.06.2013

09.11.2017 - 10:58 Uhr
"Raum um Raum", "Tapete" und "Catatonia" waren rundum sehr gut. Mit Ausnahme von "Still" hat mich die selbstbetitelte von 2011 wirklich sehr kalt gelassen, da hatte "Das Gegenteil von allem", wenn auch ähnlich seicht, schon ein paar Highlights mehr.
Ein guter Anfang
09.11.2017 - 11:06 Uhr
Jetzt müssen nur noch die ganzen anderen Deutschrockbands diesem Beispiel folgen.
Aber
09.11.2017 - 20:25 Uhr
Wen gäbe es denn da noch?
@Aber
09.11.2017 - 20:29 Uhr
Einfach mal in die Referenzen bei den Rezensionen zu JJ-Alben gucken. Es gibt genug. Die können alle weg. Je früher, desto besser.
Aber
09.11.2017 - 20:31 Uhr
Ach, ich krieg das über diese anderen existierenden Bands gar nicht mit. Interessieren mich dafür zu wenig.

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