Tocotronic - Die Unendlichkeit

User Beitrag
fakeboy
01.02.2018 - 10:06 Uhr
Es zeigt sich mal wieder, wie entscheidend die Songreihenfolge bei der Bewertung einer Platte ist. Mehrheitlich würde mir "Die Unendlichkeit" nämlich durchaus zusagen, nur ist "Tapfer und Grausam" an zweiter Stelle so, nun ja, grausam, dass ich mich mit dem Album nicht richtig anfreunden kann... Käme das Lied weiter hinten, dann sähe es wohl anders aus. Der Opener ist hingegen einer der feinsten Tocotronic-Songs seit langem.

eric

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01.02.2018 - 10:14 Uhr
Ich hörs nach einigen weiteren Durchgängen auf einer Stufe mit dem roten Album. Kann die Kritik, dass in der zweiten Hälfte viel Gleichförmigkeit herrscht, schon nachvollziehen. Irgendwo zwischen sehr gut und 8/10 bleibts dennoch, weil mir der Abwechslungsreichtum sehr taugt.

Allein der Titelsong mit seiner Atmosphäre, dann das tolle Trio "Electric guitar", "Hey Du" und " ...wilden Wirbel". Sehr bewegend auch die Instrumnentierung von "Unwiederbringlich". Bis hin zu den großartigen "Bis uns das Licht vertreibt" und "Mein Morgen". 7-8 von 12 Stücken sind also groß, das ist doch was. Den Rest brauch ich aber auch weniger.

The MACHINA of God

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01.02.2018 - 16:01 Uhr
Finde auch "Tapfer und grausam" als zweiten Track nicht gut gesetzt. Wäre vielleicht irgendwo im Dreier "Hey du" biss "1993" besser aufgehoben. Würde auch textlich nicht zuviel kaputtmachen. Ansonsten scheint das Album ne gute 7/10 zu werden. An Großtaten reicht es nicht ran, aber Ausfälle finde ich irgendwie auch nicht so richtig. Außer vielleicht "Ich würds dir sagen". Mittelfeld der Diskographie
Germknödel
01.02.2018 - 17:29 Uhr
Das Album macht einen atemberaubenden Bums. Ob Arne dafür zuständig zeichnet, weiß ich nicht. Ich weiß nur, welchen Impact das auf mich hat, und zwar einen gewaltigen. Geil auch das Cover-Artwork, sie sind halt großzügig und nicht so kommerziell besudelt wie ihre Wiedergänger aus Bayern. Gut abgestandener Postpunk mit Pop-Einsprengseln, Prog und Kraut in inniger Umarmung, Liebesleid und tosender Trotz - all das geben sie uns. Für einen modernen Mann wie mich ist das alles nur zu bekannt und beklemmend und befreiend zugleich. Rock at it's best. 9.3/10
Elias
02.02.2018 - 07:25 Uhr
Wanda haben letztes Jahr ja auch schon ein Album über die Kindheit/Jugend gemacht, scheint bei deutschsprachigen Bands gerade im Trend zu sein.
So what
02.02.2018 - 07:32 Uhr
hier scheinen einige einen ganz komischen geschmack zu haben
@Germknödel
02.02.2018 - 07:35 Uhr
Wer sollen bitte die "Wiedergänger aus Bayern" sein?
Okarina
02.02.2018 - 07:58 Uhr
Die Sortfreunde, das Spaßprojekt der Tocos.

Major

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02.02.2018 - 08:00 Uhr
Die meisten Menschen haben einen komischen Geschmack. Siehe Charts, Radioprogramm und Autos.

Cayit

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02.02.2018 - 09:45 Uhr
Gerade Tapfer Und Grausam gehört zu den besten auf der Platte.
Finde das Album echt Stark ob es an mein Lieblings-Abum Pure Vernunft dran kommt wird es die Zeit zeigen.

slowmo

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02.02.2018 - 13:15 Uhr
Also nach einigen Hördurchgängen gefällt mir das Album doch nach wie vor recht gut. An den Meisterwerken wie Kapitulation oder Digitial ist Besser kommt es nicht ganz ran aber es ist doch deutlich besser als das rote Album und auch eh besser als Wie wir leben wollen. Besonders vom Sound her und vom musikalischen hat das Album einen sehr guten Flow. Die Unendlichkeit brilliert gerade mit seinen Dublastigen Hall und Echoeffekten und dem dezenten Autotune, die einen recht gut in diese nostalgische Stimmung bringen. Ein großartiger Opener und nach wie vor einer der stärksten Songs der Platte. Tapfer und Grausam ist wie ich finde auch ein schöner Song und passt doch eigentlich perfekt als Track 2 auf dem Album. Es handelt ja immerhin von Dirks frühesten Kindheitsprägungen. Somit gehört er auch am Anfang der Platte. Eletric Guitar fällt etwas ab aber im Kontext auch ein sehr gut gesetzer Song über die Teenagerjahre, Pupertät und Rebellion gegen die Eltern, der dann doch etwas gewachsen ist nach ein paar Hördurchgängen. In die gleiche Kerbe schlägt das deutlich rocklastigere Hey Du, in dem Tocotronic wohl den Versuch nochmal starten an alte Zeiten anzuknüpfen. In meinen Augen wirkt das aber doch etwas komisch und passt dann eher nicht ganz so. Mit Ich Lebe in einem wilden Wirbel kommt dann wieder ein etwas stärkerer Song. Besingt er dort seine erste Liebe? Oder vllt. auch seine Liebe zum Musik machen, die er gerade neu entdeckt? Oder gar beides? 1993 ist dann wieder ein ziemlich direkter und lauter Song, der aber aufgrund seines Refrains auch nicht so richtig zu überzeugen weiß. Ähnlich wie bei Hey Du, kommen hier wieder mehr die alten Tocos zur Geltung mit ihren üblichen Phrasen. Was danach kommt, ist Gänsehaut pur. Unwiederbringlich ist für mich einer der schönsten deutschsprachigen Popsongs über den Tod, die mir je zu Ohren gekommen sind. Statt wilder Gitarren kommen eher ungewöhnliche Instrumente, wie ein Ondes Martenot oder Orffsche Hölzer zum Einsatz, die diesem Song eine angenehme Melancholie verleihen. Im eher wieder typischen Tocosound aber in eine ähnliche Kerbe schlägt dann Bis uns das Licht vertreibt. In Ausgerechnet Du hast mich gerettet thematisiert Dirk dann eine spätere depressive Lebensphase, die durch Isolation und eine beinahe Alkoholsucht ihren Höhepunkt erreicht hatte, bis er mit dem Umzug nach Berlin einen Ausweg daraus fand. Ich würd's dir sagen ist ein sehr schönes und intelligentes Liebeslied. Das größte Highlight ist dann aber Mein Morgen. Inszwischen ist Dirk in der Gegenwart angekommen und nun kommt der Song über die Zukunft. Was für einen unglaublich guter Drive dieser Song hat und dabei sich langsam immer mehr zum Höhepunkt vorarbeitet. Untermalt von dezenten Gitarren, Schlagzeug und Keyboards. Minimalistisch und doch musikalisch unglaublich stark. Ein Song wie ein frisch gemachtes Bett, in dem man hineinfallen und sich von ihm tragen lassen kann. Danach hätte das Album für mich auch vorbei sein können. Es folgt mit Alles was ich immer wollte war alles allerdings ein Stück, welches größte stärke lediglich der Songtitel ist. Am Ende doch leider eher ein schwächerer Tocosong, der einen dann wieder schnell auf den Boden zurück holt.


1. Die Unendlichkeit 9/10
2. Tapfer und grausam 8/10
3. Electric Guiar 7,5/10
4. Hey Du 6/10
5. Ich lebe in einem wilden Wirbel 8/10
6. 1993 6,5/10
7. Unwiederbringlich 9,5/10
8. Bis uns das Licht vertreibt 7,5/10
9. Ausgerechnet Du hast mich gerettet 8/10
10. Ich würd´s dir sagen 8/10
11. Mein Morgen 9,5/10
12. Alles was ich immer wollte war alles 5/10


Fazit:

Besonders musikalisch überzeugen die Tocos auf dem neuen Album. Große Virtuosen werden sie wohl nicht mehr aber dafür auf einer eher minimalistischen Ebene. Der rote Faden und das autobiographische Konzept von Dirk von Lowtzow ist nach genauerem hinhören auch klar erkennbar und eine neue und interessante Herangehensweise. Nachdem zuletzt nach Schall und Wahn bei den letzten Alben die Qualität wieder etwas abgefallen ist haben Tocotronic mit dieser Platte nun Gott sei Dank eine neue Phase in ihrem Schaffen eingeläutet. In vielen Stücken klingen sie wieder deutlich direkter und ungewohnt offen. Ihr Versuch ihr Image als intellektuelle Diskurspop Band etwas abzuschütteln ist ihnen aber nicht wirklich geglückt. Das sind halt immer noch Tocotronic und das ist auch gut so. Entweder man mag sie dafür oder halt nicht. Von mir gibt es für die neue Platte eine knappe 8/10.
@slowmo
02.02.2018 - 13:23 Uhr
Wer ist dieser Gott, dem du da dankst?

manukaefer

Postings: 203

Registriert seit 16.06.2013

02.02.2018 - 14:35 Uhr
Ihr Versuch ihr Image als intellektuelle Diskurspop Band etwas abzuschütteln ist ihnen aber nicht wirklich geglückt.

^^^^

slowmo

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Registriert seit 15.06.2013

02.02.2018 - 15:20 Uhr
Sorry für den etwas chaotischen Text. Wollte ich eigentlich nochmal kurz überarbeiten vorher aber bin dann versehentlich auf Enter gekommen und hier gibts ja leider keine Editierfunktion.

Armin

Plattentests.de-Chef

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02.02.2018 - 18:06 Uhr - Newsbeitrag
Tocotronic
Tocotronic erobern mit "Die Unendlichkeit" Platz 1 der deutschen Album-Charts ++ Live-Tournee ab März
Mit ihrem neuen Album "Die Unendlichkeit" steigen Tocotronic in dieser Woche direkt von 0 auf Platz 1 in die Offiziellen Deutschen Album-Charts ein. In ihrer über 25 Jahre währenden Bandgeschichte ist dies Tocotronic nur einmal zuvor mit dem Album "Schall & Wahn" gelungen. Jetzt erobern Tocotronic wieder die Chartspitze und bedanken sich beim Publikum auf ihre Weise:

"Wir, die Rock- Gruppe Tocotronic, freuen uns wie Bolle, bereits das zweite Mal in unserer langen Karriere den ersten Platz der Hitparade erklommen zu haben! Dafür danken wir allen Menschen, die dieses Ereignis möglich gemacht haben. Die Unendlichkeit beginnt jetzt!" Tocotronic

Die Fans und Kritiker zeigen sich begeistert von dem zwölften Studioalbum. Der Spiegel resümiert: „Mit 'Die Unendlichkeit' eröffnen Tocotronic ihre klassische Phase und legen ihr bestes Album seit langem vor.“ Der Focus kommentiert: „…(es ist) das persönlichste und intensivste Album ihrer Geschichte.“ Und Spex beschreibt das neue Werk als „..ein zeitlos autobiographisches Album und eine formvollendete Stilübung für die Retrospektive in allen Stimmungslagen.“ Der Musikexpress feiert: „Erleben Sie aus nächster Nähe, wie die Rockmusik sich vielleicht zum letzten Mal aufbäumt.“

Mit einem Live-Konzert im Zeiss Groß-Planetarium in Berlin feierten Tocotronic am 25. Januar gemeinsam mit Fans, Freunden und geladenen Gästen vorab die Veröffentlichung von "Die Unendlichkeit". Die Show wurde via Facebook live gestreamt und kann hier noch für kurze Zeit angesehen werden.

Ab März sind Tocotronic auf Live-Tournee unterwegs. Die Tickets sind bereits erhältlich.

Die Unendlichkeit Live 2018
06.03.2018 Bremen, Schlachthof
07.03.2018 Münster, Sputnikhalle
08.03.2018 Heidelberg, Halle 02
09.03.2018 Erlangen, E-Werk
11.03.2018 Erfurt, Stadtgarten
12.03.2018 Wiesbaden, Schlachthof
13.03.2018 Köln, E-Werk
14.03.2018 Hannover, Capitol
16.03.2018 Hamburg, Große Freiheit 36 (Zusatzshow; ausverkauft)
17.03.2018 Hamburg, Große Freiheit 36 (ausverkauft)
18.03.2018 Hamburg, Große Freiheit 36 (Zusatzshow)
06.04.2018 Leipzig, Werk 2
07.04.2018 Essen, Weststadthalle
08.04.2018 Stuttgart, Theaterhaus
09.04.2018 (CH)Zürich, X-Tra
11.04.2018 Freiburg, E-Werk
12.04.2018 München, Tonhalle
13.04.2018 (AT)Salzburg, Republic
14.04.2018 Dresden, Alter Schlachthof
16.04.2018 Berlin, Columbiahalle (ausverkauft)
17.05.2018 Berlin, Columbiahalle (Zusatzshow)
14.07.2018 Düsseldorf, Open Source Festival
27.07.2018 Jena, Kulturarena
28.07.2018 (AT)Wien, Arena Open Air

Weitere Informationen:
http://www.tocotronic.de/
https://www.universal-music.de/tocotronic
https://www.facebook.com/Tocotronic/

Gomes21

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Registriert seit 20.06.2013

02.02.2018 - 18:15 Uhr
Die Fans und Kritiker zeigen sich begeistert von dem zwölften Studioalbum. Der Spiegel resümiert: „Mit 'Die Unendlichkeit' eröffnen Tocotronic ihre klassische Phase und legen ihr bestes Album seit langem vor.“ Der Focus kommentiert: „…(es ist) das persönlichste und intensivste Album ihrer Geschichte.“ Und Spex beschreibt das neue Werk als „..ein zeitlos autobiographisches Album und eine formvollendete Stilübung für die Retrospektive in allen Stimmungslagen.“ Der Musikexpress feiert: „Erleben Sie aus nächster Nähe, wie die Rockmusik sich vielleicht zum letzten Mal aufbäumt.“
Was für elendig abgedroschene Floskeln. Danke, dass ihr hier etwas ausführlicher rezensiert! ;-)

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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Registriert seit 12.12.2013

02.02.2018 - 18:30 Uhr
Wie toll ist bitte "Unwiederbringlich"? Besonders musikalische eine wunderschöne Überraschung.
es muss "Mensch_Innen" heissen
02.02.2018 - 21:11 Uhr
"Dafür danken wir allen Menschen, die dieses Ereignis möglich gemacht haben. Die Unendlichkeit beginnt jetzt!"

Ist das ironisch gemeint?
Fragand
02.02.2018 - 21:30 Uhr
Was soll nach diesem Album kommen?

Autotomate

Postings: 703

Registriert seit 25.10.2014

02.02.2018 - 22:23 Uhr
Nichts. Es ist Anfangs- und Endpunkt der Rockmusik und Fluchtpunkt der Musik an sich in der Unendlichkeit. Eine Jahrtausende währende Entwicklung findet hier Ihren ästhetischen Kulminationspunkt in der Menschwerdung göttlicher Kunst. Für mich ne knappe 6/10.
@Autotomate
02.02.2018 - 23:39 Uhr
:D
Meister
03.02.2018 - 00:50 Uhr
"Was für elendig abgedroschene Floskeln. Danke, dass ihr hier etwas ausführlicher rezensiert! ;-) "

Blödsinn. Das sind einzelne Sätze aus dem Zusammenhang gerissen.
Hier wird auch nicht ausführlicher und mit weniger Floskeln rezensiert als woanders.

Die Musikexpress-Rezi fand ich übrigends zu meinem eigenen Erstaunen mit am Besten.
Hunzi
03.02.2018 - 11:32 Uhr
Warum schreiben manche hier einen roman? Liest kein mensch. Kurz gesagt: tocotronic wird Hier abgefeiert, aber warum soll das so gut sein? Der saenger kann ja gar nicht richtig singen
!

Nur zur Info

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03.02.2018 - 12:03 Uhr
Kunst kommt nicht von Können.
tom
03.02.2018 - 12:21 Uhr
unglaublich langweilige kacke. also alles wie immer bei tocotronic.

The MACHINA of God

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Registriert seit 07.06.2013

03.02.2018 - 12:35 Uhr
Boah, was die Presse schreibt ist ja echt grausam. "„Erleben Sie aus nächster Nähe, wie die Rockmusik sich vielleicht zum letzten Mal aufbäumt.“ Lol.
wilson (ausgeloggt)
03.02.2018 - 12:37 Uhr
...hätten sich 1996 auflösen sollen...danach kam nur noch quatsch!!!

Gomes21

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Registriert seit 20.06.2013

03.02.2018 - 12:58 Uhr
@ machina bei dem Satz bekomm ich Brechreiz. Musikexpress... :-D
Einst war alles bunt
03.02.2018 - 23:01 Uhr
Das Album ist soweit ganz okay.

Damit habe ich soeben die beste Rezension überhaupt verfasst. Sie ist wahr und enthält alles, was man wissen muss.
Titanic Plattenkritik
05.02.2018 - 12:18 Uhr
Es wird solide gerockt, die Tonart ist durchgängig C-Dur, fast meint man im Hintergrund die Bierflaschen aneinanderscheppern zu hören. Stimmungsmucke vom Feinsten pur, die einfach überall funktioniert, ob im Stadion oder beim Abschlußball einer Realschulklasse! Doch nicht zu unrecht ist Tocotronic weniger für seine musikalischen Arrangements denn für Inhalte berühmt. Textlich wagt man sich auf teilweise unbeackertes Terrain, etwa bei "Electric Guitar", wo der ehemalige Maschinenbaustudent Lotzow die Funktionsweise einer elektrischen Gitarre detailliert erklärt.

http://www.titanic-magazin.de/news/titanic-plattenkritik-tocotronic-unendlichkeit-9450/

Hipster aus Bochum

Postings: 58

Registriert seit 04.01.2017

05.02.2018 - 12:43 Uhr
Ich bin mittlerweile ganz versöhnt mit dem Album. Aber mir hat die Zerstückelung in Häppchen auf Vinyl dann ganz gut gefallen. Vorher hatte ich das Album immer am Stück per Streamingdienst gehört. In vier Intervallen funktioniert es für mich ganz gut. Manfred Spitzer wäre sehr erfreut über mich.

1993 gewinnt in der Rick McPhail Version richtig. Hat aber nichts mehr mit Tocotronic zu tun.
Rainer Winkler
05.02.2018 - 12:49 Uhr
Nach "Bitte Oszillieren Sie" mit "1993" ein erneuter Tiefpunkt. Absolut grausam. Ingesamt mittelmäßiges Album, viel Licht aber auch zu viel Schatten.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 922

Registriert seit 12.12.2013

06.02.2018 - 15:19 Uhr
Das Album ist soweit ganz okay.

Sehe ich auch so. Einige Höhepunkte, einige Tiefpunkte, dazwischen Standard-Tocotronic der späteren Phase, was primär Geschmackssache ist.
Hätte ich hier rezensiert, wäre es wohl eine 6 oder 7 geworden.

Felix H

Plattentests.de-Mitarbeiter

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Registriert seit 26.02.2016

06.02.2018 - 15:25 Uhr
01. Die Unendlichkeit 9/10
02. Tapfer Und Grausam 6/10
03. Electric Guitar 9/10
04. Hey Du 7/10
05. Ich Lebe In Einem Wilden Wirbel 8/10
06. 1993 6/10
07. Unwiederbringlich 9/10
08. Bis Uns Das Licht Vertreibt 8/10
09. Ausgerechnet Du Hast Mich Gerettet 8/10
10. Ich Würd's Dir Sagen 4/10
11. Mein Morgen 8/10
12. Alles Was Ich Immer Wollte War Alles 7/10

Solide mit Highlights. Für die obere Riege ihrer Alben reicht es aber nicht.
Viel Käse halt
06.02.2018 - 17:12 Uhr
Kunzt kommt von Kunzen. Insofern haben die vier Hamburger es drauf. Viel Käse halt.

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

06.02.2018 - 18:25 Uhr
Das Doppel "Bis uns das Licht vertreibt" und "Ausgerechnet du hast mich gerettet" gefällt mir inzwischen am besten nach Opener und "Electric Guitar".
mic
06.02.2018 - 23:47 Uhr
Unwiederbringlich nicht bei den Highlights
mic
06.02.2018 - 23:48 Uhr
Für mich der beste Song überhaupt
mic
06.02.2018 - 23:50 Uhr
Neben krass vielen anderen songs. Gott sei dank nicht wieder so ein komisches Album.

Felix H

Plattentests.de-Mitarbeiter

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Registriert seit 26.02.2016

09.02.2018 - 23:32 Uhr
Was ist eigentlich aus den großen Abschlussongs geworden?

Ich heirate eine Familie
Nach Bahrenfeld im Bus
17 (!!!)
Neues vom Trickser
Ich habe Stimmen gehört
Explosion (!!)
Gift

Das waren absolute Highlights. Die rote und diese hier klingen halt nur so aus...

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

09.02.2018 - 23:44 Uhr
Ja, die waren geil. Besonders "Stimmen" und "Explosionen".

Mr. Fritte

Postings: 168

Registriert seit 14.06.2013

09.02.2018 - 23:55 Uhr
17, Explosion und Gift sind auf jeden Fall einige ihrer absolut besten Songs, daran kommen die letzten Abschlusssongs tatsächlich nicht ran. "Date mit Dirk" war auf dem roten Album für mich aber schon ein Highlight. Wobei der ja als Hidden Track vielleicht nicht als echter Abschlusssong gilt. "Diese Nacht" wäre dann tatsächlich ein eher unspektakulärer Abschlusssong.

MopedTobias

Postings: 8762

Registriert seit 10.09.2013

10.02.2018 - 10:21 Uhr
Hinter "Neues vom Trickser" gehören auch ein paar !!!!

Felix H

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 2434

Registriert seit 26.02.2016

10.02.2018 - 11:20 Uhr
Bei "Wie wir leben wollen" war der Titeltrack auch noch super, wenn man den als Quasi-Abschluss betrachtet. "Unter dem Sand" ist ja auch irgendwie so ein Anhängsel...
Dörk
10.02.2018 - 13:35 Uhr
Bei "Die Unendlichkeit" ist der Titeltrack auch noch super, wenn man den als Quasi-Abschluss betrachtet und alles, was danach kommt, einfach ignoriert.

MopedTobias

Postings: 8762

Registriert seit 10.09.2013

10.02.2018 - 17:54 Uhr
Jetzt endlich auch mal genug Zeit zum hören gehabt. Werd da jetzt keine großartige Analyse zu schreiben, das hat Pascal mit seiner starken Rezi schon ausreichend getan. Es ist ein wirklich tolles, mit vielen musikalischen und erzählerischen Details aufgeladenes Album, die direkteren Texte gehen teilweise tief unter die Haut (Unwiederbringlich) und der Sound ist sehr abwechslungsreich. Ich mag die Rote lieber, weil die etwas konstanter fantastisch war, während ich bei "Die Unendlichkeit" die Hälfte der Songs nur bei 6-7/10 höre, aber die andere Hälfte ist riesig.

Herausragend:
Die Unendlichkeit
Unwiederbringlich
Bis uns das Licht vertreibt
Mein Morgen

Sehr gut:
Electric Guitar
Ausgerechnet du hast mich gerettet

Gut:
Tapfer und Grausam
Hey Du
Ich lebe in einem wilden Wirbel

Okay:
1993
Ich würd's dir sagen
Alles was ich immer wollte war alles

Loketrourak

Postings: 745

Registriert seit 26.06.2013

10.02.2018 - 20:11 Uhr
Tapfer und Grausam bei mir momentan der schwächste. Vielleicht 5/10.

Bin ich der einzige, der 1993 gut findet (so 8 von 10)?

Bester Song: Tatsächlich der Titelsong (9). Damit folgt der schlechteste doch direkt dem Besten.

muckipup

Postings: 57

Registriert seit 13.06.2013

10.02.2018 - 21:56 Uhr
01. Die Unendlichkeit 10/10
02. Tapfer Und Grausam 7/10
03. Electric Guitar 7/10
04. Hey Du 8/10
05. Ich Lebe In Einem Wilden Wirbel 7/10
06. 1993 6/10
07. Unwiederbringlich 9/10
08. Bis Uns Das Licht Vertreibt 7/10
09. Ausgerechnet Du Hast Mich Gerettet 8/10
10. Ich Würd's Dir Sagen 7/10
11. Mein Morgen 7/10
12. Alles Was Ich Immer Wollte War Alles 7

Der Titeltrack ist wirklich großartig. Unterm Strich für mich ne knappe 8.
Sporttherapie
11.02.2018 - 02:54 Uhr
01. Die Unendlichkeit 10/10
02. Tapfer Und Grausam 7/10
03. Electric Guitar 7/10
04. Hey Du 3/10
05. Ich Lebe In Einem Wilden Wirbel 5/10
06. 1993 4/10
07. Unwiederbringlich 8/10
08. Bis Uns Das Licht Vertreibt 9/10
09. Ausgerechnet Du Hast Mich Gerettet 4/10
10. Ich Würd's Dir Sagen 7/10
11. Mein Morgen 7/10
12. Alles Was Ich Immer Wollte War Alles 3
flok
11.02.2018 - 03:41 Uhr
Zum Thema Abschlusssongs:
Diese Nacht war vielleicht nicht spannend jedoch wunderschön! Für mich der beste Track vom (unterschätztem) Roten.

'Alles was ich immer wollte war alles' ist OK, zündet aber nicht wirklich.

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