Joan As Police Woman - Damned devotion

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Armin

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02.11.2017 - 17:23 Uhr - Newsbeitrag
Joan Wasser alias Joan As Police Woman kündigt die Veröffentlichung ihres neuen Studioalbums “Damned Devotion“ (VÖ 09.02. / Play It Again Sam) an und veröffentlicht zeitgleich die erste Single “Warning Bell“; ein zärtliches, bezauberndes Lied des Bedauerns, das Wasser über “einen Romantiker und die Naivität, die damit einhergeht” geschrieben hat.

Frühere Alben haben Auszeichnungen um Auszeichnungen erhalten, wie das beste Rock- und Popalbum bei den Independent Music Awards (“Real Life“) oder das Album des Jahres des Q Magazine (“To Survive“). Während ihr 2014er Album “The Classic“ eine gefühlvolle Feier des Lebens war und ihr 2011er Album “The Deep Field“ eine üppige, stimmungsvolle musikalische Erweiterung ihres Gesamtwerks darstellte, gehen die Kompositionen auf “Damned Devotion“, ihrem nunmehr fünften Studioalbum, zurück zum Kern: Nackte Lyrik gepaart mit zeitlosen Melodien.



Es gibt natürlich die gut dokumentierten dunklen Zeiten im Leben von Joan Wasser; der Tod ihres Freundes Jeff Buckley 1997; der Selbstmord ihres Freundes Elliot Smith im Jahr 2003; der Tod ihrer Mutter vier Jahre später. Musik war stets die Medizin, die sie durch schwierige Zeiten getragen hat. Die Lücke zwischen “The Classic” und “Damned Devotion” wurden durch Zusammenarbeiten mit den Modedesignern Viktor & Rolf sowie Sufjan Stevens, Lau, RZA und erst kürzlich mit Daniel Johnston geschlossen.

Wasser, die 1970 geboren wurde, wuchs mit ihrer Adoptivfamilie in Connecticut auf, bevor sie nach Brooklyn ging, um sich der pulsierenden Musikszene anzuschließen. Sie studierte Geige an der Universität, spielte im Orchester und kleineren Ensembles. Als sie 1994 in New York ankam, trat sie bereits mit Art / Punk-Bands auf und experimentierte damit, wie weit sie die Parameter auf dem Instrument, welches sie studierte, ausdehnen konnte. Sie begann als Sessionmusikerin zu arbeiten. Arbeitete mit Indie-, Jazz-, Pop-, Haitianer-, Soul- und R & B-Musikern sowie mit Anohni (Antony and the Johnsons) und Rufus Wainwright zusammen. 2002 wurde Joan As Police Woman gegründet, eine Hommage an die Fernsehshow von Angie Dickinson aus den 1970er Jahren.

Armin

Plattentests.de-Chef

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01.02.2018 - 22:02 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

"Album der Woche"!

Meinungen?

afromme

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Registriert seit 17.06.2013

02.02.2018 - 16:15 Uhr
"Meinungen?" ist gut - das Ding kommt ja erst nächste Woche.
Ich freue mich aber, dass nach dem etwas durchwachsenen Collabo-Album mit Benjamin Lazar-Davis immerhin die Bewertung recht vielversprechend klingt.
Die erste Single reißt mich allerdings noch nicht so, ich mag Joan immer ein wenig mehr, wenn sie Groove im Gepäck hat. Also von "The Classic" lieber "Good together" oder "What would you do" als "New Year's Day".
Früger
02.02.2018 - 16:44 Uhr
Groove = Rhythmus = wie passt das dann zur Rezi??

afromme

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Registriert seit 17.06.2013

03.02.2018 - 02:32 Uhr
...die Rezi scheint ja immerhin anzudeuten, dass das Album mehr groovt als die erste Single. Mal hören nächste Woche.

Armin

Plattentests.de-Chef

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08.02.2018 - 19:14 Uhr - Newsbeitrag
lol
08.02.2018 - 19:17 Uhr
Was für eine alte Frau!

afromme

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Registriert seit 17.06.2013

11.02.2018 - 02:14 Uhr
So, nun endlich die ersten zwei Hördurchgänge hinter mit.
Gefällt mir sehr. Fantastisch produziert und arrangiert, muss ich auch sagen. Die etwas angeschrägten Chöre, die im Nachhinein für mich viel an The Magic ausgemacht haben, ziehen sich durchs Album, ebenso wie kleine programmierte Spielereien und dunkle Klavierläufe.

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