Ersetzung von Gitarren durch Synthesizer im Indie-Bereich

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Achim

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16.10.2017 - 20:36 Uhr
Ich frage mich echt, was in den letzten Monaten los ist. Kürzlich haben viele von mir sehr geschätzte Indie-Bands/ -Künstler neue Alben veröffentlicht und mein Fazit ist oft das gleiche: Gitarren werden zu einem großen Teil durch Synthpop ersetzt. Torres, St Vincent, Beck, Destroyer, EMA, Future Islands, Portugal. The Man, teilweise sogar The National und Grizzly Bear.

Klar, die haben vorher alle keinen Metal gemacht, aber ein paar schräge Gitarren waren immer drin. Ich sage auch nicht, dass die Musik dadurch weniger komplex wird, aber irgendwas fehlt mir. Für mich klingt das - wie im Titel schon angedeutet - zu weich, wodurch ich mich viel seltener mit den entsprechenden Alben beschäftige. Schade eigentlich.

(A.)

Mr. Orange

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16.10.2017 - 21:15 Uhr
Klar hat Beck früher Metal gemacht.

https://youtu.be/_II4ls3qEZY

Achim

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16.10.2017 - 21:23 Uhr
:-D

MopedTobias

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16.10.2017 - 23:42 Uhr
Ich bin mir nicht sicher, welchen Punkt du mit "Verweichlichung" machen willst. Zu wenig Gitarren? Abgesehen von St. Vincent assoziiere ich keinen der von dir aufgezählten Künstler mit einer irgendwie besonders herausragenden Gitarrenarbeit und habe das auch nie. Zu harmlos? St. Vincent, Grizzly Bear und The National sind mit ihren neuen Alben sperriger, schwieriger und durchaus mutiger als zuvor geworden, Portugal.The Man machen seit mittlerweile acht (!) Jahren super eingängigen, süßlichen Pop.
Achims Hirnfürze halt
16.10.2017 - 23:46 Uhr
Und Future Islands machen halt schon immer weitgehend gitarrenlosen Synthiepop. Thread closed.

Felix H

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16.10.2017 - 23:58 Uhr
St. Vincent, Grizzly Bear und The National sind mit ihren neuen Alben sperriger, schwieriger und durchaus mutiger als zuvor geworden, Portugal.The Man machen seit mittlerweile acht (!) Jahren super eingängigen, süßlichen Pop

Und Future Islands machen halt schon immer weitgehend gitarrenlosen Synthiepop.


Das alles sehe ich auch so.
Abgesehen davon ist das Vorhandensein von Gitarren nicht zwingend "hart". Oder ist die "Morning Phase" härter als "Colors"?
Achim-Versteher
17.10.2017 - 10:17 Uhr
Ich denke Achim meint mit dem Eröffnungsposting den allgemeinen zeitgeistigen Trend zum glattgebügelten, gefälligem Sound, der niemandem weh tut. Liegt zum einen vielleicht auch am Alter der meisten Indie-Acts, die jetzt eher in den späten 30ern und nicht mehr in ihren 20ern (wie zu ihrer Hochzeit sind). Zum anderen wollen die Damen und Herren Künstler vielleicht auch versuchen, mit einem kommerzielleren Sound doch die ein oder andere Mark für die Rente zu verdienen. Es scheint ja noch genügend Starbucks-Girls zu geben, die einen solchen Sound hören wollen.
Campino Bonbon
17.10.2017 - 10:19 Uhr
Glattgebügelt?

seno

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17.10.2017 - 10:22 Uhr
@Achim-Versteher

Dann passen aber The National absolut nicht in die Aufzählung.
Mit den restlichen genannten Künstlern habe ich nix am Hut, das kann ich nicht beurteilen.
Mappe
17.10.2017 - 10:34 Uhr
Zeig mir einen Starbucks, in dem die neuen Alben von St. Vincent oder EMA laufen.

Achim

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17.10.2017 - 10:35 Uhr
Oder ist die "Morning Phase" härter als "Colors"?

"Hart" möchte ich in diesem Fall auch nicht als Gegensatz zu "weich" sehen (ja, klingt etwas merkwürdig). Eher fehlt mir die Seele, das Eindringliche. Und das wird imho zu einem großen Teil eben nicht über synthetische Klänge vermittelt. 'Beliebig' oder wirklich 'glattgebügelt' wären vielleicht bessere Worte zur Umschreibung gewesen. Dabei geht es wie gesagt nicht darum, dass die Musik weniger komplex ist.

Ich bin mir nicht sicher, welchen Punkt du mit "Verweichlichung" machen willst. Zu wenig Gitarren?

Im o.g. Sinn: Definitiv. Gerade die Gitarre - ob nun elektrisch oder akustisch - setzt in der Musik wie ich sie kennengelernt habe nicht zu unterschätzende Reiz- und Reibungspunkte und bringt der Hörer immer wieder zurück in einen Aufmerksamkeits-Peak. Das bekommst du mit Synthies nicht hin, auch wenn sie noch so anspruchsvoll und vielfältig arrangiert sind.

Wie ich im St-Vincent-Thread schon andeutete, wird das auch Auswirkungen auf die Liveauftritte haben. Eine Annie Clark wird beim neuen Album sicherlich nicht mehr mit E-Gitarre ins Publikum steigen und ihm tief in die Augen schauen können. Sie wird die ganze Zeit hinter dem Keyboard stehen müssen.

(A.)

Felix H

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17.10.2017 - 10:38 Uhr
Gerade die Gitarre - ob nun elektrisch oder akustisch - setzt in der Musik wie ich sie kennengelernt habe nicht zu unterschätzende Reiz- und Reibungspunkte und bringt der Hörer immer wieder zurück in einen Aufmerksamkeits-Peak. Das bekommst du mit Synthies nicht hin, auch wenn sie noch so anspruchsvoll und vielfältig arrangiert sind.

Das ist dann eine zu 100% subjektive Sicht, der ich zu 0% zustimme. Auch eine Gitarre kann langweilen, ein gut eingesetzter Synth-Sound (auch im Rockbereich) kann grandios klingen. Auf der neuen Queens gibt es ein paar Momente, wo genau die für das entscheidende Quäntchen sorgen.
Aber ich hab das Gefühl, es geht eher um die "Saite zupfen ist immer besser als Tasten drücken"-Richtung, die ich komplett unsinnig finde.
Max Gieselinger
17.10.2017 - 10:39 Uhr
Soul ist Musik für die Seele!
Dooo
17.10.2017 - 11:11 Uhr
Aber ich hab das Gefühl, es geht eher um die "Saite zupfen ist immer besser als Tasten drücken"-Richtung, die ich komplett unsinnig finde.

Oder um die "Schuster, bleib bei Deinen Leisten"-Richtung, die man m.E. schon eher ein wenig hinterfragen darf.

Oftmals - und ich finde auch bei der neuen Queens - werden Synthies bei Gitarrenhacker-Bands tatsächlich eher als Aufmerksamkeits-Tünche drübergestrichen, damit auch mal was neues passiert. Denkfaul ist das häufiger, manchmal dann ganzganz furchtbar in der Ausrechenbarkeit. Weil eben genau nicht am Sound gearbeitet wird, auch keine Ecken und Kanten gesucht werden. Das machen eher die Synth-Acts selber, weil sie eben auf "ihrem" Instrument sonst schon alles einmal gemacht haben. Vice versa die Gitarrenarbeit, die etwa bei - random Beispiel - Depeche Mode imho immer scheiße "klang", undifferenziert, ohne Schärfe und Prägnanz, aber eben effektiv sein wollte und war.

Watchful_Eye

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17.10.2017 - 11:11 Uhr
Sehe es so wie MopedTobias. Die neue Sufjan und die neue Fleet Foxes sind weitere Beispiele dafür, dass Indie definitiv nicht abflacht. Ich hab lange nicht mehr so viel Indie gehört wie in diesem Jahr. :)

Ansonsten, es gibt einen allgemeinen Trend weg von Gitarrenmusik, nicht nur im Indiebereich. Das wundert mich auch überhaupt nicht. Elektronische Musik - Techniken wie Sampling eingeschlossen - bietet einfach viel mehr Möglichkeiten, einen "eigenen Sound" zu kreieren.

Und Rock hat einfach seine Rebellionsimage verloren, er gilt meinem Eindruck nach unter jungen Menschen eher im Gegenteil als konservativ und bieder. Der Metalszene geht es allerdings immer noch ziemlich gut.

MopedTobias

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17.10.2017 - 11:14 Uhr
@Achim: Was Felix sagt, du gehst von der komplett subjektiven Ansicht "Gitarren sind besser als Synthies" aus und formulierst daraus den generalisierenden Vorwurf, dass Gitarren immer die reizvolleren Instrumente seien, was gerne deine Meinung sein darf, aber so pauschal einfach nicht stimmt. Du "belegst" deinen Vorwurf dann auch noch mit den falschen Künstlern zur falschen Zeit. Wie gesagt hat keiner der von dir aufgezählten Acts durch einen tendenziellen Hang von Gitarren zu Synthies groß seinen charakteristischen Sound eingebüßt, bzw. wenn gehen sie alle einen Weg weiter, den sie bereits vor Jahren eingeschlagen haben. Und wie gesagt haben einige von ihnen schwierigere, kantigere Werke als zuvor veröffentlicht, was ich eher als Gegenteil von "weich", "glattgebügelt" oder "beliebig" bezeichnen würde. Du hättest den Thread besser "Meine Lieblingsbands benutzen keine Gitarren mehr" nennen sollen, das wär angebrachter gewesen.

Bei den Live-Auftritten, die ich von St. Vincent zum aktuellen Album auf YT gesehen hab, stand sie btw nie hinter einem Keyboard, sondern hat immer Gitarre gespielt, bzw. hat sie New York auch mal ohne eigenes Instrument nur von einem Klavier begleitet gesungen.

Der Wanderjunge Fridolin

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17.10.2017 - 11:24 Uhr
Das sehe ich als völlig unproblematisch an und eine ähnliche Diskussion gab es schon Anfang der 80er. Rebellion wurde schon damals nicht selten vertont in New Wave-Klängen.

Viele verstehen bis heute nicht den Zusammenhang zwischen Punk und New Wave und bis heute werden unnötige Mauern hochgezogen zwischen Gitarrenklängen und dem Verwenden von z.B. Synthesizern. Weder das eine, noch das andere sind für sich genommen ein Qualitätsmerkmal.

Der Wanderjunge Fridolin

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17.10.2017 - 11:29 Uhr
Trotzdem ist, rein inhaltlich betrachtet, die Beobachtung von Achim grundsätzlich richtig. Wenn ich Lust auf Gitarren habe, dann wende ich mich inzwischen aber wieder verstärkt dem Metal zu, da passieren durchaus interessante Dinge. Venenum hätten hier z.B. durchaus ein Review verdient gehabt.

Hinweis...
17.10.2017 - 11:38 Uhr
Für mich ist Indie ein Schimpfwort.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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17.10.2017 - 11:40 Uhr
Ich hab mir erlaubt, den Threadtitel mal präziser auf den Eröffnungspost anzupassen und weniger Bild-haft zu machen. ;-)
Fragobert
17.10.2017 - 12:10 Uhr
Ich hab mir erlaubt, den Threadtitel mal präziser auf den Eröffnungspost anzupassen und weniger Bild-haft zu machen. ;-)

Hmm, aber wozu? Meinst du nicht, dass der vielleicht irgendwelche Gründe hatte, den Thread "Die große Indie-Verweichlichung" zu betiteln?
Mappe
17.10.2017 - 12:13 Uhr
"Eine Annie Clark wird beim neuen Album sicherlich nicht mehr mit E-Gitarre ins Publikum steigen und ihm tief in die Augen schauen können. Sie wird die ganze Zeit hinter dem Keyboard stehen müssen."

Es gibt tragbare Keyboards. Es gibt weiterhin Gitarren auf ihrem neuen Album. Es gibt die Möglichkeit, andere spielen zu lassen und nur zu singen. Es gibt Sachen, über die muss man sich einfach keine Sorgen machen.

Watchful_Eye

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17.10.2017 - 12:36 Uhr
@Fridolin

Venenum hatten hier eine 9/10: https://www.plattentests.de/mobile/rezi.php?id=14000
Achim-Versteher
17.10.2017 - 12:42 Uhr
Ob man nun Synthies oder Gitarren mag ist klar subjektiv. Ich finde es nur Schade dass dann die Bands immer scharenweise dem Trend hinterherlaufen. Gab es ja Ende der 90er schon einmal, nachdem Alternative tot war. Habe in dieser Zeit auch viel elektronisches gehört, der aktuelle generische Synth-Sound gefällt mir aber eher nicht. Solange sich die Gitarrenmusik wie damals nach der kurzen Karenzzeit erholt und wieder putzmunter zurückmeldet ist doch alles ok.
Nickelback & Foo Fighters
17.10.2017 - 13:48 Uhr
Was ist mit uns? Wir sind auch harte Gitarrenmusik und trotzdem Indie.
Der Kompromiss:
17.10.2017 - 13:53 Uhr
Die Synth-Guitar.

Der Wanderjunge Fridolin

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17.10.2017 - 13:55 Uhr
@Watchful_Eye:

Holla, das Review habe ich komplett verschlafen. Danke für den Hinweis und shame on me. Alles richtig gemacht, Plattentests!

Achim

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18.10.2017 - 21:25 Uhr
Die pitchfork-Rezi zu Torres bringt es unbewusst auf den Punkt: The new album from singer-songwriter Mackenzie Scott is her most ambitious work by an order of magnitude. It’s an electric-electronic hybrid that is lush, physical, and full of contradictions.

Schön und gut. Nur wer braucht ambition, magnitude, oder ein electric-electronic hybrid, wenn dabei die Seele verloren geht? Ich jedenfalls nicht.

PS: Natürlich ist das von Beginn an meine subjektive, generalisierende Meinung. Was auch sonst? Wie schon des öftern gesagt: Ich bin hier zum Glück nicht an der Uni, wo ich alles belegen muss.

(A.)
The Vatican presents: The Popeboys (bitte nicht löschen, Nörtz!)
18.10.2017 - 21:41 Uhr
@Achim:
"Im 20. Jahrhundert spielt die Menschheit immer noch auf mitteralterlichen Instrumenten, die aus Bäumen bestehen."
- Ralf Hütter in einem "Bravo"-Interview anno dazumals (frei nach dem Erinnerungsprotokoll des Posters)

Achim

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18.10.2017 - 21:48 Uhr
@Popeboys: Auch mir liegt sehr viel an elektronischer Musik. Aber bitte nicht von Leuten, die davon keine Plan haben bzw. klassischen Indie viel besser können.

(A.)
The Vatican presents: The Popeboys (bitte nicht löschen, Nörtz!)
18.10.2017 - 22:11 Uhr
@Achim:
Also sämtliches Indie-Zeugs, das aus US-amerikanischen Gefilden kommt. Denn die "da drüben" haben echt keinen Schimmer von Elektro. Sowas können die Indie-Inselaffen hier bei uns viel besser.
Audiophilosoph
18.10.2017 - 22:14 Uhr
Auch Cold Specks ist auf Fool's Paradise diesem Trend gefolgt.

Achim

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18.10.2017 - 22:18 Uhr
@Felix H.: Ich würde dich bitten, den Threadtitel wieder auf den ursprünglichen zurückzusetzen. Ich bin gerade etwas irritiert darüber, dass von euch jetzt sogar schon in normalen Musikthreads zensiert wird. Der neue Name ist defintiv nicht in meinem Sinne.

(A.)

Achim

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18.10.2017 - 22:23 Uhr
Löscht in abseitigen Threads was ihr wollt von mir. Aber wenn nun sogar lupenreine Musikthreads nachträglich und ohne Zustimmung des Verfassers entstellt werden, dann weiß ich auch nicht mehr weiter.

(A.)
Fragobert
18.10.2017 - 22:29 Uhr
Habe oben auch schon mein Erstaunen geäußert, bin aber ignoriert worden. Der ursprüngliche Threadtitel gefiel mir auch nicht besonders, aber ihn einfach nach eigenem Gutdünken zu verändern, ist schon verdammt selbstherrlich.

Achim

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18.10.2017 - 22:36 Uhr
So ist es, besonders geistreich war der Original-Titel nicht. Dennoch habe ich damit klar mein Unbehagen über diese Entwicklung zum Ausdruck gemacht. Das ist jetzt nicht mehr herauszulesen. Mal ganz davon abgesehen, dass der neue Titel sogar noch um einiges ungelenker ist.

(A.)

MopedTobias

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18.10.2017 - 23:06 Uhr
@Achim: Interessante Definition von "lupenreiner Musikthread". Du hast eine haltlose (hast grade ja auch noch selbst zugegeben, dass du nichts belegen kannst oder willst) objektiv pauschalisierend formulierte Aussage getätigt, die von deiner Seite aus keinerlei Form irgendeiner ernsthaften Diskussion zulässt. Also so bringt das nichts, ich würde jetzt sogar eine Löschung des Threads begrüßen.

Watchful_Eye

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18.10.2017 - 23:14 Uhr
Bei seriöseren Foren vielleicht, aber das hier ist Plattentests. Wenn man Standards anlegt, nach welchem dieser Thread gelöscht werden müsste, müsste man erst um den Dreh 1000 Trollthreads löschen.

Ich weiß auch nicht, warum Achim an der Stelle nicht pauschalisieren dürfen soll. Wenns jetzt um den Syrien-Konflikt oder ein anderes ernstes Thema gehen würde, okay, aber das war doch echt kein Ding und niemand wurde davon getriggert.

Fand die ungefragte Veränderung des Titels ebenso fragwürdig (allerdings auch nicht dramatisch). Vielleicht hätte man ein Fragezeichen reineditieren können, so als Kompromisslösung.
Vorschlag
18.10.2017 - 23:22 Uhr
Den Thread einfach in "Sammelthread für Achims hirnrissigste Schwachsinnsthesen" umbenennen und ihn als Dokumentationsarchiv über menschliche Borniertheit für die Nachwelt festhalten.
Üchüm
18.10.2017 - 23:32 Uhr
Warum würde ich gelöscht, Lan?

[Ü.]
SJW-Plattentest-Moderator
19.10.2017 - 00:37 Uhr
Der alte Threadtitel war nicht PC. Es bestand die Gefahr, dass sich bestimmte Gruppen verletzt fühlen.

Das musst du akzeptieren. Denn wir akzeptieren keine andere Meinung.
Arschims große Indie-Verweichlichung
19.10.2017 - 01:22 Uhr
Mimimimimimi. Das ist ein Musikforum. Das vergisst man bei dem ganzen Kotgetrolle schnell. Ist doch klar, wenn sich Felix zurecht getriggert fühlt.

MopedTobias

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19.10.2017 - 07:12 Uhr
Achim scheint sein Anliegen "ernst" zu sein, es ist dementsprechend kein lustig gemeinter Trollthread, er lässt aber von sich heraus keine Diskussion dazu zu. Sehe also nicht, was dieser Thread für einen Mehrwert hat. Aber ist mir im Grunde auch voll egal, ob und unter welchem Namen der jetzt stehen bleibt lol.

Achim

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19.10.2017 - 08:19 Uhr
@MopedTobias: Ich bin hier sehr wohl auf andere Postings und Argumente eingegangen und habe versucht meine Ansicht darzulegen. Findet eine Diskussion nur statt, wenn unter dem Strich deine Meinung bzw ein Konsens steht?

Merkwürdig, dass man nun schon attackiert wird, wenn man ganz normal über Musik sprechen will :(

Und nochmal zum Generalisieren-Bullshit: Was an "ich frage micht", "mein Fazit", "für mich klingt das" oder "imho" ist so uneindeutig, dass nicht direkt klar ist, dass es sich hier um meine subjektive Meinung handelt?

(A.)

matinioh

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19.10.2017 - 09:10 Uhr
So lange die Synthesizer nicht zu stark dominieren, und diese mit den Gitarren eine vernünftige Symbiose eingehen, geht das schon in Ordnung.
Mappe
19.10.2017 - 11:31 Uhr
Das Album von Dhani Harrison ist ein Paradebeispiel dafür, dass Synthies durchaus hart klingen können.
zu faul sich einzuloggen
19.10.2017 - 12:18 Uhr
@Moped: Warum sollte man das hier löschen? Hier wird doch noch einigermaßen sachlich über aktuelle Indiemusik diskutiert.

Und ich bin da sogar eher auf Achims Seite. Ich mag die Musik der Class of 2005 sehr gerne und würde mir wieder mehr gitarrenlastigen Indie wünschen. Auch wenn ich Synthies = Verweichlichung nicht teile, nimmt mir das auch etwas Überhand.

@Felix: Du hast dir mit der Umbenennung des Threads keinen Gefallen getan. Der Titel war etwas provokant, aber definitiv im Rahmen des erlaubten!

HELVETE II

Postings: 1899

Registriert seit 14.05.2015

19.10.2017 - 12:18 Uhr
"Im 20. Jahrhundert spielt die Menschheit immer noch auf mitteralterlichen Instrumenten, die aus Bäumen bestehen."

Inwiefern hat das denn nun wieder etwas mit Qualität zu tun? Ist es womöglich sogar rassistisch, wenn man historische Instrumente verwendet, frei ach dem Motto: "altertümliche Kultur, owei! Erkenne ich hier etwa einen Heimatbezug?"

Dieses krampfhaft nach vorne gewandte, ohne noch einen Blick zurück zu wagen bzw. denselben pauschal als reaktionär zu empfinden, halte ich für bedenklich.

Übrigens: ein wundervolles, altertümliches Instrument ist die Drehleier (Englisch: hurdy gurdy). Sowas kann man sogar in einen modernen Kontext setzen, wie es etwa hier sehr charmant vorgetragen wird:

Gurdy's Green - Patty Gurdy
The Vatican presents: The Popeboys
19.10.2017 - 12:59 Uhr
@Helvete:
Ich teile Ralf Hütters abwertende Meinung aus den 1970ern übrigens nicht. Das Kraftwerk-Oberhaupt wird heute mutmaßlich auch ganz anders und gereifter denken.

MopedTobias

Postings: 11223

Registriert seit 10.09.2013

19.10.2017 - 17:54 Uhr
@Achim: Du bist auf keinen meiner Punkte eingegangen (St. Vincent spielt nicht Keyboard, ein paar deiner aufgezählten Künstler haben "schwierigere" Alben als zuvor veröffentlicht, ein paar deiner aufgezählten Künstler gehen einfach nur schon vor Jahren eingeschlagene Wege weiter etc).

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