Eurovision Song Contest 2018

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Sohiel

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29.09.2017 - 02:57 Uhr
Mein Lieblings-ESC-Land hat die neue Saison eröffnet: Laura Groeseneken alias Sennek wird Belgien beim ESC 2018 in Lissabon vertreten.

Wenn sie nicht gerade bei Ikea arbeitet, gibt sie Gesangsunterricht, schreibt Songs für Hooverphonic (!) sowie für sich selbst und tritt mit Ozark Henry (!) auf. In den kommenden Monaten wird sie an ihrem ESC-Beitrag arbeiten.

Bis dahin kann man sich zum Beispiel hier einen ersten Eindruck verschaffen:



Wieder eine vielversprechende Ankündigung, diesmal von flämischer Seite. Dabei habe ich mich bis heute nicht an Blanches City Lights, meinem absoluten Lieblingssong 2017, sattgehört. Oder an Rhythm Inside.

(Ach ja, wie immer die Frage: Womit kommt San Marino nächstes Jahr an?)

Mr. Orange

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29.09.2017 - 07:21 Uhr
Prognose: In der ARD wird Ende Februar die Castingshow "Unser Star für Lissabon" ausgestrahlt, in der grundehrliche Singer-Songwriter und frischgebackene AbsolventInnen der Pop-Akademie Mannheim ihr Talent unter Beweis stellen dürfen. Am Ende entscheiden sich Jury (bestehend aus Mark Forster, Lena und der einen von Silbermond) und Publikum für die 18-jährige Abiturientin Clara-Marie Müller (Künstlername: Clara Marie) aus Würselen, die sich mit ihrer authentischen und ungekünstelten Art in die Herzen der ESC-Fans sang. Im Mai darf sie dann mit dem von einem schwedischen Produzententeam geschriebenen Rock/Pop-Kracher "Hearts don't lie" in der portugiesischen Hauptstadt antreten. Leider reichts diesmal nur für Platz 26 ("Was war denn da los?!", "Vielleicht war der Song doch nicht die beste Wahl?", "Die mögen uns einfach nicht in Europa."). Clara Sophie sieht's gelassen: "Das war alles ein riesengroßer Fun für mich. Jetzt geht das Leben weiter. Ende des Jahres beginne ich mein Music Management und Design Studium an der PopAkademie MannHeim. Ich werde dem Popbuzinezz also auf jeden Fall erhalten bleiben. :-)" was für eine sympathische und authentische Reaktion. Und was den ESC betrifft - vielleicht klappt's ja nächstes Jahr.

dreckskerl

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29.09.2017 - 08:04 Uhr
@Mr.Orange, sehr spassig und leider realistisch.

Felix H

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29.09.2017 - 10:03 Uhr
@Mr. Orange:

:-D

Sohiel

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29.09.2017 - 10:57 Uhr
Tja:

Mit Blick auf das seit Jahren schwache Abschneiden Deutschlands beim Eurovision Song Contest gibt sich [ARD-Programmdirektor Volker Herres] realistisch. Das sei "bedauerlich, aber es ist offenbar schwer geworden, Künstler zu finden, die europäisch überzeugen", sagte er. Und mit einem Augenzwinkern: "Ganz ehrlich gesagt will ich in meiner Amtszeit gar nicht so unbedingt noch mal gewinnen, denn dann ist man im nächsten Jahr Gastgeber, und das ist teuer."

Mr. Orange

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29.09.2017 - 13:04 Uhr
"Deshalb", so Herres schmunzelnd weiter, "habe man in den vergangenen Jahren alles daran gesetzt, möglichst farblose und hausbackene Bachelor-StudentInnen der PopAkademie MannHeim ins Rennen zu schicken und sie mit besonders egalen und austauschbaren Formatradio-Songs aus der Schublade der bereits vor Jahren von schwedischen Hitschmieden vorgefertigten Songs antreten zu lassen. Nur so konnten wir zu 100 % sichergehen, dass wir den beknackten ESC im nächsten Jahr nicht wieder austragen müssen. Eine Horrorvorstellung!"

Sohiel

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29.09.2017 - 13:13 Uhr
Eigentlich sollte ich mich nicht mehr über dieses Siechtum der Mittelmäßigkeit aufregen. Ich wohne jetzt in Schweden, die wissen wenigstens mit kompromisslos überinszeniertem Pop zu unterhalten. Zumindest eine Vorentscheidsrunde werde ich mir hier in der Arena mal geben.

Und auf Belgien ist Verlass, zum Glück. Ach, Belgien.
LOL
29.09.2017 - 13:38 Uhr
Aber die Gehälter der ÖR-Oberen sind natürlich nicht "teuer", oder wie? :D Mann, ist der Herres 'ne Wurst!

Achim

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29.09.2017 - 13:41 Uhr
Guter Beitrag von Mr. Orange. Was ich schon seit Jahr(zehnt)en sage: Einzig würdige Vertreter für Deutschland wären Kraftwerk und Rammstein. Aber die tun sich den Quatsch natürlich nicht an.

(A.)
GrandPrixTraditionalist
29.09.2017 - 13:43 Uhr
Auf Belgien ist Verlass? Wie bitte? Der einzige Sieg der Frittenbrutzler liegt 31 Jahre zurück.

Sohiel

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29.09.2017 - 14:43 Uhr
@GrandPrixTraditionalist: Geh mir wech mit deinem neoliberalen Wettbewerbsgedöns! Ich rede von der zuverlässigen Güte, vom klugen Ansatz der Belgier in den Jahren nach dem tragischen Muttersöhnchen vom ESC 2014.

Sohiel

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29.09.2017 - 15:03 Uhr
(Und Soldiers of Love von 1987 war besser als der belgische Siegersong von 1986 J'aime la vie.)

Sohiel

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11.10.2017 - 23:35 Uhr
Du bist ein einzigartiger Künstler, ein Mensch, der sein Ding durchzieht und mit großer Leidenschaft Musik macht! Du liebstnichts mehr, als auf der Bühne zu stehen! Zu singen und zu performen ist Dein Leben! Dann bist Du der Richtige für uns und für Deutschland.

Denn wir suchen den deutschen Teilnehmer für den Eurovision Song Contest 2018. Egal obals Solokünstler, im Duo oder mit Deiner Band – wir wollen, dass Du die europäischen Zuschauer flashst. Und das mit Deiner unverstellten und authentischen Art.

Wenn Du für dieses einmalige Erlebnis brennst, wenn Du immer schon davon geträumt hast, bei der größten Musikshow der Welt dabei zu sein, wenn Du die Chance ergreifen willst, Gleichgesinnte aus ganz Europa kennenzulernen, die den gleichen Traum haben wie Du, dann melde Dich bei uns!!


Puh. Mr. Orange, was sagste?

Armin

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11.10.2017 - 23:41 Uhr
Mr. Orange macht's!

whitenoise

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15.10.2017 - 22:29 Uhr
Gerüchten zufolge hat dieser Herr Interesse an der deutschen Teilnahme: Fabian Raad-McAndrew, Neffe von Joy Fleming ("Ein Lied kann eine Brücke sein")
https://www.youtube.com/watch?v=eBqhgR0smnQ

Sohiel

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19.10.2017 - 22:57 Uhr
Ich finde ihn gar nicht mal so gut.

Themenwechsel.

In Lettland wurden 63 Songs für den nächstjährigen Vorentscheid online gestellt, die sich einzeln bewerten lassen. Neben wahnwitzig vielen halbgaren Tropical-House-Nummern findet sich, wie so oft in den letzten Jahren in Lettland, die eine oder andere Elektroperle. Hier ist eine als mp3. Vermutlich steckt die Künstlerin MNTHA dahinter, die 2015 schon mal mit einem geilen Cold-Wave-Song bis ins Finale gekommen ist:

Watchful_Eye

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19.10.2017 - 23:42 Uhr
@Achim

"Einzig würdige Vertreter für Deutschland wären Kraftwerk und Rammstein. Aber die tun sich den Quatsch natürlich nicht an"

Das machen die anderen Länder aber auch nicht. Für die UK sind meines Wissens auch noch nie Depeche Mode oder so aufgetreten..

Ich würde obendrein bezweifeln, dass man mit einem neuen Kraftwerk-Song den ESC-Geschmack treffen würde. Das Publikum achtet dort sehr auf Performance - ob jemand "singen kann" - und in der Hinsicht war Ralf Hütter stets sehr limitiert. Es wäre in jeder Hinsicht Perlen vor die Säue, und Deutschland hat mit Sicherheit zwar nichts besseres, aber für den Anlass geeigneteres zu bieten.

whitenoise

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20.10.2017 - 00:11 Uhr
@Sohiel:

Hast du dich durch alle Tracks durchgehört? Ich hab ein paar angehört und fand einige ganz nett - die Supernova ist ja so ziemlich die alternativste Vorentscheidung, noch mehr als Eesti Laul.

Sohiel

Plattentests.de-Mitarbeiter

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20.10.2017 - 00:43 Uhr
Ja, das habe ich – und es ist klar herauszuhören, welche Beiträge gut genug für den eigentlichen Wettbewerb sind, darunter auch einige Tropical-House-Songs. Viele setzen aber nur auf Effekte, sind kompositorisch besonders schwach.

Und hm, ich überlege noch, was mir eigentlich mehr Spaß macht, Eesti Laul oder der Rigabiber. :)

Achim

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29.12.2017 - 17:01 Uhr
https://www.dwdl.de/nachrichten/64925/raab_mischt_2018_nicht_mehr_beim_escvorentscheid_mit/

Das liest sich ja mal wieder unheimlich vielversprechend :D

(A.)

whitenoise

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29.12.2017 - 17:29 Uhr
Ja, die haben halt großen Aufwand betrieben, was die Auswahl der Teilnehmer angeht. Um dann im Endeffekt ein genauso mittelmäßiges Teilnehmerfeld wie 2014-16 auf die Beine zu stellen. Ryk hat aber mit Foxos ganz stabile Indie-Musik gemacht und ist mein Vor-Favorit.

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