Black Rebel Motorcycle Club - Wrong creatures

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

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12.09.2017 - 13:40 Uhr - Newsbeitrag
"Wrong Creatures" wird das neue Album von Black Rebel Motorcycle Club heißen

Vier Jahre nach dem letzten Studioalbum “Specter At The Feast“ melden sich Black Rebel Motorcycle Club zurück! “Wrong Creatures” erscheint am 12.01.2018 via Abstract Dragon. Im November ist das Trio auf Tour.

Mit “Wrong Creatures” präsentieren Peter Hayes, Robert Levon Been und Leah Shapiro ihren neuesten musikalischen Streich, welcher das von Fans und Kritikern gefeierte 2013er Studioalbum “Specter At The Feast” ablöst.

Die Arbeit an dem neuen Material begann im Sommer 2015, als Leah sich gerade von einer lebensnotwendigen Gehirnoperation erholt hatte. Kurz nach Ende der letzten Tour wurde bei ihr eine seltene Funktionsstörung namens Chiari-Malformation diagnostiziert, während Robert und Peter feststellten, dass das intensive Touren sich langsam auch auf die Psyche der Band ausschlägt:

“It’s a crazy making machine, it can chew you up good, I mean we literally toured ‘till the wheels came off and Leah’s brain literally started leaking out of her head”, so Robert. “I know I’ve battled on and off with mental depression, and Pete’s head never came with any proper instructions.”

Die drei waren also gezwungen eine Auszeit zu nehmen, um etwas Abstand von der Black Rebel Motorcycle Club-Maschinerie zu gewinnen. Hoch motiviert ging es danach aber direkt mit ersten Songideen in ihr Studio in North Hollywood, das sie liebevoll “The Bunker” nennen. Zusammen mit Produzent Nick Launay (Yeah Yeah Yeahs, Arcade Fire, Nick Cave & The Bad Seeds) setzten sie sich dann an die Arbeit, dessen Resultat nun “Wrong Creatures“ darstellt.



”Little Thing Gone Wild“ ist der erste Vorbote des neuen Albums und zeigt wo die musikalische Reise hingehen wird. Der Kosmos von Black Rebel Motorcycle Club bleibt dreckig, wild und aufregend. Doch nicht nur mit großen Riffs und schweren Bässen deutet der Track an, was uns auf "Wrong Creatues” erwarten wird, er ist tatsächlich auch der Song, der die Inspiration zum Albumtitel gegeben hat. Da heißt es nämlich: “Lord you hear me loud into my soul speaker, why won’t you let me out, you’ve got the wrong creature.“

Black Rebel Motorcycle Club live:
25.11. Hamburg, Große Freiheit
26.11. Berlin, Columbiahalle
27.11. Köln, Live Music Hall
28.11. München, Tonhalle
03.12. Wien, Arena

Telecaster

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12.09.2017 - 13:59 Uhr
Specter At The Feast hat mir gar nicht gefallen. Hoffe, die neue kann wieder mehr.
carin
12.09.2017 - 14:53 Uhr
Ich finde der Vorgänger hatte einige tolle Songs zu bieten, der neue klingt leider jedoch eher nach den weniger spannenden.

nörtz

User und Moderator

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12.09.2017 - 15:00 Uhr
Song ist okay, aber auch nichts Besonderes. Bin ja immer noch der Meinung, dass sie Baby 81 nicht mehr toppen werden.
MRL
12.09.2017 - 15:27 Uhr
Das Debüt bleibt immer noch mein liebstes Sex-Album. Mal sehen was die neue kann.

MopedTobias

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12.09.2017 - 16:46 Uhr
Baby 81 haben sie doch mit Beat the Devil's Tattoo schon einmal getoppt :)

Felix H

Plattentests.de-Mitarbeiter

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12.09.2017 - 18:40 Uhr
Nein. ;-)

diggo

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Registriert seit 02.09.2016

13.09.2017 - 07:35 Uhr
"Ultimately, the band may well be survivors of an era where rock’n’roll can often be overshadowed by dance pop, and garish commercialism. Robert Levon Been: 'We are truly an island – come hell or high water, so it’s usually best to dress accordingly. Though i’m not sure what the proper attire is when drowning in fire. But leather usually goes with everything.'"

Thanksalot

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13.09.2017 - 11:40 Uhr
Specter At The Feast wurde von einem extrem uninspirierten Mittelteil runtergezogen. Anfang und Ende sind toll.
Beat The Devil's Tattoo > Baby 81, Take Them On... bleibt ungeschlagen.
Die neue Single gefällt mir leider nicht, da muss ich carin recht geben.

diggo

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13.09.2017 - 13:21 Uhr
Mir gefallen alle bisherigen Alben, vom letzten vor allem der Mittelteil mit "Rival", "Teenage Disease" und "Hate The Taste", aber auch die ruhigeren Stücke sind nicht zu verachten. Der neue Song klingt nicht schlecht, haut mich aber auch nicht vom Hocker. Oft erschliessen sich BRMC-Songs aber auch erst im Albumkontext. Die Band hat bisher eigentlich immer alles richtig gemacht und die Konzerte sind ohnehin immer Highlights. Ich hoffe daher erneut auf eine Grosstat.

Telecaster

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13.09.2017 - 13:25 Uhr
Bin ich hier der einzige, der das Debüt am besten findet? Das klang so schön benebelt und noch nicht so mit diesen schweren Gitarren überladen. Und die Songs... göttlich.
Take them on..., Howl, und Beat the Devil's Tattoo kommen für mich danach. Alle stark, reichen aber an das Debüt nie ran.
Baby 81 hat mir dann zu viele Ausfälle. Specter... war sowieso nix mehr. Diese 6-8 Minuten langen Songs in denen gar nix mehr passiert.
Eigentlich müsste ich mir auch BTDT mal wieder anhören, um mich davon zu überzeugen, dass ich das Album immer noch mag. Da waren ja auch so 1-2 etwas längere Brocken drauf.

Felix H

Plattentests.de-Mitarbeiter

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13.09.2017 - 13:49 Uhr
Wenn ich ranken müsste:

1. Baby 81
2. B.R.M.C.
3. Howl
4. Take Them On, On Your Own
5. Beat The Devil's Tattoo
6. Specter At The Feast

Wobei alles nicht arg weit voneinander entfernt ist. Schon ne sehr gute Band.
carin
13.09.2017 - 14:37 Uhr
@Telecaster:
Nein, bist du nicht!

Das Debut reißt mich einfach auch immer noch am meisten mit. Love Burns, Awake (!), As Sure As The Sun, Rifles, Head Up High, Salvation usw. - diese (teilweise sehr düstere und zerbrechliche) Seite von ihnen gefällt mir weitaus besser als der "Auf-die-Fresse-Rock", welchen sie aber zweifelsohne auch wunderbar beherrschen. Solche Lieder gibt es natürlich auf den nachfolgenden Alben auch immer wieder, ich finde nur nicht mehr in dieser Masse und Klasse ;)
Eurodance Commando
13.09.2017 - 15:35 Uhr
Der neue Song, nach einmal hören:

Furchtbar 3/10.

Die Melodie klingt krumm und schief, als würden 2 Lieder gleichzeitig laufen.
Und zu Beginn singt der Sänger unnatürlich tief, was eher verstört.

MopedTobias

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13.09.2017 - 15:47 Uhr
Finde das Debüt auch am Stärksten, hinter Awake kann man gar nicht genug Ausrufezeichen setzen.

1. B.R.M.C. 9/10
2. Howl 8,5/10
3. Beat The Devil's Tattoo 8,5/10
4. Baby 81 8/10
5. Take Them On,On Your Own 7,5/10
6. Specter At The Feast 7/10

Takenot.tk

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14.09.2017 - 13:53 Uhr
1. Howl (10/10)
2. B.R.M.C. (9/10)
3. Baby 81 (9/10)
4. Take Them On, On Your Own (8/10)
5. Beat The Devil's Tattoo (7/10)
6. Specter At The Feast (nicht oft genug gehört)

nörtz

User und Moderator

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14.09.2017 - 14:09 Uhr
Bin ich der einizge, der Howl langweilig findet? Ich mag den Stil aber auch gar nicht - bis auf ein paar Ausnahmen wie Weight Of The World.

Thanksalot

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14.09.2017 - 22:58 Uhr
Howl war tatsächlich mein erstes Album von ihnen. War damals sogar ein Blindkauf und ich habe es auch oft gehört, bis ich mich dann mit den Vorgängern beschäftigt habe. Es ist sicherlich kein schlechtes Album, aber wie bei nörtz eigentlich nicht mein Geschmack, weswegen ich es auch gar nicht auflisten mag.

1. Take Them On... 8,5/10
Sicher sind 3 oder gar 4 Filler dabei, der Rest entschädigt das aber.
2. Beat The Devil's Tattoo 8/10
3. B.R.M.C. 8/10
Beide besitzen eine unheimliche Dichte. Beim Debüt muss ich jedoch in einer bestimmten Stimmung sein, um es zu Hören, Platz 2 macht mir einfach mehr Spaß.
4. Baby 81 7/10
Hat nach Howl bei mir kräftig eingeschlagen, aber leider auch stark nachgelassen.
5. Specter At The Feast 6,5/10

noise

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16.09.2017 - 00:11 Uhr
Dann sind wir ja schon zu dritt. Für mich ist "Howl" auch ihre schwächste. Obwohl durchaus noch hörbar.
Kann auch nicht nachvollziehen das einige die Gruppe hervorragend finden und dann das Album das ziemlich deutlich von ihrer Norm abweicht als ihr klar bestes darstellen.
fuzzmyass
16.09.2017 - 06:00 Uhr
IMO gehört Howl zu ihren stärksten Alben - ganz grandioses Songwriting

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

16.09.2017 - 11:19 Uhr
"Kann auch nicht nachvollziehen das einige die Gruppe hervorragend finden und dann das Album das ziemlich deutlich von ihrer Norm abweicht als ihr klar bestes darstellen."

Hä? Beides geil finden geht nicht?

noise

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Registriert seit 15.06.2013

16.09.2017 - 17:36 Uhr
@Moped
Ich meine das so:
Wenn man den Stil von der "Howl" so gut findet muss man doch von den mehr rockigen Sachen - und das sind alle anderen - doch etwas enttäuscht sein. Umgekehrt wenn man - so wie ich - mehr die rockigen Sachen mag ist man von der "Howl" doch etwas enttäuscht.
Als "Fan" der Truppe sollte man eigentlich beim Verhältnis der Veröffentlichungen von 5:1 den Rock bevorzugen. Warum sollte man die Truppe sonst so mögen?
Will hier jetzt aber deswegen hier kein Fass aufmachen.

noise

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16.09.2017 - 17:37 Uhr
Oh, ein "hier" zu viel.

MopedTobias

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16.09.2017 - 17:42 Uhr
Ich verstehs immer noch nicht, warum muss man denn von einer der beiden Seiten der Band zwangsläufig enttäuscht sein, wenn man die andere mag? Ich find BRMC als Rockband klasse, aber Howl halt auch. Enttäuscht war ich nur vom streckenweise etwas saftlosem letzten Album.
Neuss
16.09.2017 - 17:51 Uhr
Wenn man gerne Spaghetti Bolognese ist, muss man Fischstäbchen mit Kartoffelsalat automatisch scheiße finden.

Quirm

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Registriert seit 14.06.2013

16.09.2017 - 18:40 Uhr
Seh ich genauso wie Tobias. Find beide Seiten der Band klasse. Befürchte aber leider, das nach dem doch etwas entäuschenden letzenden Album, das neue Ding auch nur eine erneute Wiederholung der Alben davor wird. Das gleiche Problem hab ich auch bei Interpol. Naja...mal abwarten.

Takenot.tk

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17.09.2017 - 11:46 Uhr
Das für mich so großartige an Howl ist, das sie ihren relativ einzigartigen Sound in ein anderes Genre übertragen, und dabei gleichzeitig auch die Wurzeln ihres Rocksounds freilegen. Gerade das Gospel- und teilweise Mantra-artige der ersten beiden Alben wird hier zu seinen Americana/Spiritual-Wurzeln zurückgeführt. Zusätzlich übertragen sie aber auch ihren Stil ins Americana, was zu einem wunderbar düsterem, kantigem Americana-Album führt das auch in seinem eigenen Genre seinesgleichen sucht.

Ich würde vermuten (nicht unterstellen!), dass all diejenigen, die mit Howl nicht so viel anzufangen wissen, einfach in dem entsprechenden Genre nicht so zu hause sind und daher das einzigartig düstere und holprige nicht wertschätzen können, in einem Genre dass sonst eher durch Perfektion am Instrument und im Timing glänzt und selten Raum für die bei Howl auffällige "Verschlepptheit" lässt.

Durch die Intimität wird es auch ein umso berührenderes BRMC Album im vergleich zu den anderen der Band, zumindest wenn man diesen typisch nostalgischen Zugang zu Americana und Spirituals hat...

Just my two cents :-)

Felix H

Plattentests.de-Mitarbeiter

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18.09.2017 - 19:50 Uhr
Ich finde auch beide Seiten der Band gut. Hätte nichts dagegen, wenn sie mal wieder in die "Howl"-Richtung was machen.

Der neue Song ist auf eine Weise chaotisch, die nicht so recht zu ihnen passt.

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

20.09.2017 - 18:20 Uhr
Specter At The Feast wurde von einem extrem uninspirierten Mittelteil runtergezogen. Anfang und Ende sind toll.

!!!

Freland

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Registriert seit 15.06.2013

27.10.2017 - 23:39 Uhr
Nächste Singleauskopplung Haunt
https://www.youtube.com/watch?v=0CCxuxBQmpk

Freland

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Registriert seit 15.06.2013

27.10.2017 - 23:42 Uhr
Völlig anders als die erste Single - gefällt mir ausgesprochen gut.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

08.11.2017 - 17:40 Uhr - Newsbeitrag
Am 12. Januar erscheint das achte Studioalbum von Black Rebel Motorcycle Club auf Abstract Dragon. Der erste Track "Little Thing Gone Wild", ein kratzig-dreckiges Blues-Rock-Brett wurde Mitte September veröffentlicht und ließ bereits vermuten, wohin die Reise auf dem neuen Album "Wrong Creatures“ gehen wird. Nun, knapp zwei Monate später bekommt der Track sein adäquates Video!


Gomes21

Postings: 1756

Registriert seit 20.06.2013

08.11.2017 - 18:34 Uhr
hm.. eher mittelmäßig. das video ist mir 'zu cool'

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