U2 - Songs of experience

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Editor
15.03.2018 - 08:12 Uhr
Ich war mal riesiger U2 Fan.
"Popmart" war mein aller erstes Konzert überhaupt und bis zu No Line On The Horizion bin ich auch jede Single/Album Veröffentlichung mitgegangen.

SOI fand eigentlich sehr okay. 7/10.

Warum ich diesmal noch keinen Song kenne, kann ich nicht mal sagen.
Die Meinungen schwanken extrem. Nicht nur bei The Machina und Embele.
Ich glaub beim Rolling Stone war es sogar ALbum des Monats!?
Fallbeil
15.03.2018 - 16:38 Uhr
Stärkstes Albun seit The Joshua Tree Punkt.
Tom Green
15.03.2018 - 16:43 Uhr
Allein der Albumtitel ist blanker Hohn.
Experiementell ist hier gar nichts, vieles ist zu weichgespült, zum Teil grausig-verkitschte Balladen. Die Krux einer satten, einst bedeutsamen Band.
"Horizon" war nochmal ein kleiner Lichtblick, aber ist man ehrlich so geht es seit "All That You Can Leave behind" stetig bergab.

MopedTobias

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15.03.2018 - 17:15 Uhr
Was hat "Experience" mit "experimentell" zu tun?

Felix H

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15.03.2018 - 17:56 Uhr
Das wollte ich gerade auch fragen.
Nach "experience" klingt es nämlich schon, aber im negativen Sinn. Schon alles gesehen, schon alles erfahren und daher irgendwie satt und nichts mehr zu sagen.

Huhn vom Hof

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15.03.2018 - 22:51 Uhr
Superschnarchiges Album. Alles klingt so harmlos und gleichförmig. Während „Songs of Innocence“ noch ein paar brauchbare Songs abwarf (The Troubles, Volcano, Song For Someone), gehen U2 auf „Songs of Experience“ komplett baden. Der einzige, klitzekleine Lichtblick ist „Summer of Love“. Warum nicht einmal andere Felder als Stadion-Poprock beackern? Die hatten doch früher mal Mut zum Experiment. Und schrieben bessere, subtilere, packendere Songs wie „Love Is Blindness“ und „Please“.
„I know the world is done“ singt Bono im letzten Song. I think U2 are done.
3/10
alte säcke
16.03.2018 - 00:30 Uhr
die schwimmen halt zu sehr in der eigenen suppe. da müsste mal ein spannender produzent ran.

aber dazu sind sie wohl zu faul...

The MACHINA of God

User und Moderator

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16.03.2018 - 16:59 Uhr
"Songs of Innocence" war auch sehr bieder und konventionell, hatte aber irgendwie ganz gute Songs. Auf der neuen find ich die kaum. Und was The Edge hier macht, grenzt an Arbeitsverweigerung.

Felix H

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19.03.2018 - 11:35 Uhr
Ich würde auch keine experimentellen Wunder mehr erwarten. Aber vor dem Songs-Doppel hatten sie ja auch "typische" U2-Songs, die wirklich super waren. "Walk On". "Electrical Storm". "Magnificent". Sowas finde ich auf beiden Alben nicht.

Math

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19.03.2018 - 13:41 Uhr
Jap, kann ich unterschreiben. Mir ist auch völlig schleierhaft, warum sich The Edge seit Jahren so vehement weigert, seinen Delay-Gitarrensound zu nutzen. Aus meiner Sicht war dies ein wichtiges Aushängeschild für den U2 Sound.

Diese Radiopop-Experimente gehen schon ziemlich weit, das muss man als Fan der alten Scheiben erst einmal verknusen.

Ich selbst bin da sehr gespalten. Einerseits gestehe ich ihnen (natürlich) zu, sich zu entwickeln, andererseits, wenn der eigene musikalische Weg (die Wurzeln) so drastisch vernachlässigt wird, zu lasten der musikalischen Qualität und zugunsten des Easy-Listening (bei Lidl an der Kasse demnächst als Hintergrundbeschallung zu erwarten) bzw der Hörer/Käufer-Beschaffung, dann muss sich die Band derartige Kritik auch gefallen lassen.
Möööp! -Zonk-
Jugendliche Energie
11.09.2018 - 04:48 Uhr
https://dcdirtylaundry.com/bono-african-migrants-full-of-youthful-energy-needed-to-replace-senile-aging-europeans/

Nicht sicher, ob Bono trollt oder einfach total den Verstand verloren hat...hmmmm....
Nr.112
11.09.2018 - 07:00 Uhr
Habn die eigenlich des Kendrick Feature nur gemacht um ihre eigene Platte zu bewerben?

Der Song war übrigens selbst für Kendrick Lamar Verhältnisse verdammt schlecht.
U2 hat man da auch nicht so richtig rausgehört.
Mir gefiel aber der Police Sample.

MopedTobias

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11.09.2018 - 07:12 Uhr
XXX? Der war doch gut, Bono klang besser als auf den letzten beiden U2-Alben.
Nr.112 zieht ne neue Nummer.
11.09.2018 - 07:28 Uhr
Ist sicherlich wie bei fast allem Geschmackssache. Mir hat der Song nicht's gegeben. Ich fand ihn genau so lahm wie den Rihanna Song. Aber wie gesagt aus diesen Police Sample hätte man nen richtigen Banger machn können.
@Jugendliche Energie
11.09.2018 - 15:23 Uhr
zuviel kohle, die ist ihm zu kopf gestiegen..
Gloria
11.09.2018 - 21:11 Uhr
https://medium.com/@BonoU2/a-thought-that-needs-to-become-afeeling-c9105be480b7

"Diversity is a strength"

Ist Bono krank?
songs of no experience
11.09.2018 - 21:27 Uhr
As a European I feel proud thinking back to when Germans welcomed frightened Syrian refugees (I’d feel prouder had more countries stepped up);

lol, das sagt jemand, der sein leben abgeschirmt unter security-leuten verbringt. xD

The MACHINA of God

User und Moderator

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04.10.2018 - 16:39 Uhr
"The little things" find ich ziemlich gut. Der Rest ist nochmal deutlich schwächer als der Vorgänger. Teilweise echt Arbeitsverweigerung.
Editor
07.06.2019 - 09:55 Uhr
Nach den ersten Eindrücken bin ich enttäuscht.
Gar nicht so von den Songs, die bieten Möglichkeiten.
Aber die Produktion ist sowas von lahm, dünn oder sogar feig. Zu Schade.

"Lights of home" und "Get out of your own way" hätten ja wirklich Potential, aber in diesem zögernden Soundbrei verlieren sie sich total.

Das kann ja The Edge, Larry und Adam nicht gefallen.
Wenn ich an die Gitarrenspuren von Gone, Last Night On Earth oder Please denke...

Huhn vom Hof

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07.06.2019 - 13:03 Uhr
Wenn ich an die Gitarrenspuren von Gone, Last Night On Earth oder Please denke...

Der Sound von "Pop" hat mich mit 15 ziemlich überwältigt. War damals mein erstes U2-Album.
Und wie grandios erst das Popmart-Mexico-Video ist.

In den 90ern war die Band in ganz anderen, kreativeren Sphären. Auf "Songs of Experience" ist die Luft völlig raus, dies ist mit großem Abstand ihr schlechtestes Album (3/10).
Sie müssten nochmal Eno und Lanois an Bord holen.
Editor
07.06.2019 - 13:17 Uhr
"Popmart" war überhaupt mein allererstes Konzert ohne Eltern. Und ja, unglaublich.
Das Album liebe ich noch immer. 9/10.

3/10 ist schon sehr hart, oder?
Kein Pardon? :)

Aber ja. Der Kick fehlt hier total. Wobei ich "Red Flag Day" und "Blackout" schon vor mich hingesummt habe.
Wie gessagt, man hat hier vom Sound her ziemlich viel verbockt.

The MACHINA of God

User und Moderator

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07.06.2019 - 18:04 Uhr
Ich vergesse tatsächlich manchmal dass das Album überhaupt existiert und halte "Innocense" für deren letztes. "Experiences" ist wirklich übel. Und das sage ich als großer U2-Fan. Mit dem Vorgänger komm ich aber inzwischen ganz gut klar.

Huhn vom Hof

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07.06.2019 - 18:07 Uhr
3/10 sind noch großzügig ;) Dem Album geht die Leidenschaft älterer Alben total ab.

"Pop" gebe ich auch 9/10, ist für mich immer noch ihr bestes Album.

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