Dillon - Kind

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Armin

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08.06.2017 - 22:46 Uhr - Newsbeitrag
[PIAS] Germany signt die Berliner Künstlerin Dillon und freut sich auf langfristige Zusammenarbeit!
Das Hamburger Independent Label [PIAS] Germany nimmt die in Brasilien geborene und in Berlin lebende Künstlerin Dominique Dillon de Byington, aka Dillon unter Vertrag. Für die feinsinnige Mischung aus Elektronik, Gesang & Piano ihres Debütalbum "This Silence Kills" konnte sie viel Lob einfahren und wurde oft mit Ikonen wie Feist, Björk und Joanna Newsom verglichen. Ihre bislang erfolgreichste Single “Thirteen Thirtyfive“ wurde über 30 Millionen mal auf Youtube gestreamt.
Auf ihrem 2014er Album "The Unknown" legte sie ihren Fokus auf abstraktere Lyrics und minimalistischere elektronische Klanglandschaften. 2016 trat sie im Rahmen des Foreign Affairs Festivals im Haus der Berliner Festspiele mit einem 16-köpfigen Frauenchor auf. Daraus entstand das Livealbum “Live at Haus der Berliner Festspiele“ mitsamt Filmaufnahmen.

[PIAS] Germany freut sich nun auf die gemeinsame Zusammenarbeit. "Die bisherigen Alben und Live-Shows von Dillon haben nicht nur mich, sondern auch unsere internationalen Kollegen sehr beeindruckt, sodass wir unser internationales Netzwerk ad hoc mit an Bord hatten. Wir hoffen viele neue Fans für Dillon im In- und Ausland dazugewinnen zu können. Darüber hinaus ist Dillon nach Künstlerinnen wie Agnes Obel oder Soap&Skin die perfekte Ergänzung zu unserem Portfolio an deutschen Signings, die wir in das internationale [PIAS] Netzwerk einbringen können.", sagt Stefan Strüver, General Manager [PIAS] Germany.

Ab September ist Dillon mit neuer Musik wieder live zu sehen und spielt folgende Termine:
23.09. Hamburg - Reeperbahn Festival @Elbphilharmonie
24.11. AT-Wien - Blue Bird Festival @Porgy & Bess
26.11. CH-Zürich - Mascotte

Armin

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23.08.2017 - 18:23 Uhr - Newsbeitrag

Als sie ihre ersten Songs veröffentlichte, war Dominique Dillon de Byington 19 Jahre alt. 2011 fügte Dillon ihre über die Jahre geschriebenen Songs zum Album-Debüt "This Silence Kills“ zusammen. Mit Songs wie “Tip Tapping“ oder “Thirteen Thirtyfive“ - mit über 30 Millionen Youtube-Streams die bisher erfolgreichste Single - gelangen ihre damals eigenwilligen Pop-Narrationen, die man nicht nur in Deutschland so noch nicht gehört hatte.
Vor dem zweiten Album, “The Unknown“ von 2014, durchlitt die in Brasilien geborene und in Berlin lebende Künstlerin eine hartnäckige Schreibblockade, der sie die Songs des Albums schließlich in einem Akt maximaler Selbstdisziplin entriss. Inhaltlich war “The Unknown“ mit ihrem Debüt verbunden, aber die Entstehungsweise war eine gänzlich andere.
Nachdem sie beim Debüt zum ersten Mal bewusst an einem Album gearbeitet hat und die Entstehung des zweiten Werks nachträglich als eine Qual empfindet, fügt sich nun, auf ihrem dritten Album “Kind“, das am 10.11. über [PIAS] Recordings Germany erscheint, alles zusammen. “Schreiben ist für mich eine wahnsinnige Herausforderung“, sagt Dillon, “eine freiwillige Tortur. Es ist befriedigend, ein Gedicht fertig zu bekommen, aber der Weg dahin kann extrem anstrengend sein.“

“Kind“ ist gemeinsam mit Langzeitkollaborateur Tamer Fahri Özgönenc, dem New Yorker Produzenten Nicholas Arthur Weiss und dem Schweizer Produzenten Samuel Savenberg produziert und in Teilen geschrieben worden. Es gibt äußerst wirkungsvoll eingesetzte Bläsersätze, auf mirakulöse Weise entwirft Dillon hier ein eigenes musikalisches Zeichensystem, dass sich ab einem gewissen Punkt jeglicher Deutung entzieht. Es geht um die Intensität ihrer Stimme und ihrer Worte und darum, sich von beidem gefangen nehmen zu lassen.
Im Ergebnis findet ihr rätselhafter und auf singuläre Weise elektronisch grundierter Pop hier zu einer Intensität, die einem den Atem raubt.

Als erster audiovisueller Eindruck erscheint heute der Track "Shades Fade“. Livedaten findet Ihr in den Tourdaten.



Dillon
23.09. Hamburg - Reeperbahnfestival
16.11. Berlin - Silent Green Kulturquartier
24.11. A-Wien - Blue Bird Festival @Porgy & Bess
Booking: dq Agency

Randwer

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23.08.2017 - 20:29 Uhr
Mag der Weg zum Album auch extrem anstrengend gewesen sein. Dem Song hört man es nicht an. Er ist sehr entspannend.

Armin

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23.08.2017 - 20:52 Uhr
Großartig ist der.
manu
27.08.2017 - 16:09 Uhr
Song und Video gefallen mir. Da habe ich mir doch gleich mal Karten für den 16.11. besorgt.

Armin

Plattentests.de-Chef

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11.10.2017 - 18:49 Uhr - Newsbeitrag
Dillon
16.11. Berlin - Silent Green Kulturquartier
24.11. A-Wien - Blue Bird Festival @Porgy & Bess
28.02.2018 Leipzig – Täubchenthal
02.03.2018 Hamburg – Mojo Club
07.03.2018 Köln – Gloria
09.03.2018 München – Technikum
10.03.2018 A-Graz – Generalmusikdirektion
14.03.2018 CH-Yverdon-les-Bains – L’Amalgame
Booking: dq Agency / 2018 MCT

Armin

Plattentests.de-Chef

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25.10.2017 - 19:38 Uhr


Auch ziemlich gut - und ja schon eine Weile raus.

Armin

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08.11.2017 - 21:36 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

MM13

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10.11.2017 - 15:08 Uhr
packt mich noch nicht,passiert mir soundtechnisch zu wenig,hört sich mir alles zu ähnlich an.

Armin

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10.11.2017 - 17:09 Uhr
Echt? Da sind doch Songs wie "Contact us", die sich schon sehr deutlich von den anderen unterscheiden? 8/10 auch von mir.

MopedTobias

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10.11.2017 - 17:23 Uhr
Finde eigentlich sogar, dass das ihr abwechslungsreichstes Album bisher ist. Man braucht aber schon ein bisschen, um reinzukommen.

MM13

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10.11.2017 - 19:00 Uhr
ihr habt schon recht,hab es mir jetzt mal intensiver und in ruhe angehört,das wird schon.
Flötenschlumpf
11.11.2017 - 10:10 Uhr
Contact Us ist doch schon uralt.

Stephan

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12.11.2017 - 14:20 Uhr
Mir gefällt die neue Platte auch sehr gut, insbesondere die zweite Hälfte. Von Lowtzow brauche ich hingegen im Opener beispielsweise nicht. Dürfte sich so zwischen 7 und 8/10 einpendeln bei mir.
DreiSchief
13.11.2017 - 15:35 Uhr
10/10 ..sie ist einfach unübertrefflich.

nörtz

User und Moderator

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15.11.2017 - 18:19 Uhr
Da schlafen mir die Füße ein. Alles sehr variationsarm und gue Melodien muss man mit der Lupe suchen.

MopedTobias

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15.11.2017 - 18:39 Uhr
Vielleicht solltest du mal versuchen, das Album zu hören, anstatt eine Lupe vor die CD zu halten :)

MM13

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15.11.2017 - 19:08 Uhr
in der zwischenzeit gefällt mir das album ganz gut,finde es aber immer noch sehr textlastig.

Armin

Plattentests.de-Chef

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28.02.2018 - 23:53 Uhr - Newsbeitrag
Im letzten Jahr erschien mit “Kind“ das aktuelle Album von Dominique Dillon de Byington aka Dillon. Ab heute gibt es das Video, sowie einen Mathew HerbertRemix der aktuellen Single "Contact Us". Beides feierte soeben Premiere bei den Kollegen von Spex.de: https://spex.de/dillon-videopremiere-contact-us-matthew-herbert-remix/



Dillon: “The song ‘contact us’ is a monolog. It reveals fragments of the ‘self’. At the same time it reaches outwards, as it touches a universal existence and need for contact. Led by this double narrative, merging the inside and the outside, the fictive and the literal, the video reveals a reality of its own.”

Armin

Plattentests.de-Chef

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09.03.2018 - 23:30 Uhr
Da eh schon eifrig bei Facebook diskutiert wird, auch gerne hier:

Dan

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10.03.2018 - 00:51 Uhr

Da kann man mal ein, zwei Stunden lang nicht darauf verzichten als Gast? Soll sich mal nicht so anstellen...

LoarsWoars

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10.03.2018 - 09:12 Uhr
Also hab ich das richtig verstanden: Es gab keinen Ausschank, jmd. fand das nicht okay und hat protestiert und die Künstlerin hätte darauf hin das Konzert fast abgebrochen?

Also ich geh net auf ein Konzert, um zu saufen/ meinen Durst zu stillen. Ich kenn den Künstler nicht, aber es sieht nicht nach ner Pogo-Veranstaltung aus, bei dem man sich reich sportlich betätigt und für jeden Tropfen Wasser glücklich ist. Insofern ist ein Ausschank-stopp okay.

Armin

Plattentests.de-Chef

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10.03.2018 - 20:47 Uhr
Ja, jemand hat reingebrüllt, wann man endlich wieder was zu trinken kaufen könne - und von einigen Zuspruch geerntet. Die Sängerin fühlte sich davon angegriffen und hat gefragt, ob sie gehen solle. Das die Kurzfassung. Mehr Details bei Facebook.

Dillon ist eine Frau. Das hier vermittelt einen Eindruck:

MM13

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11.03.2018 - 09:27 Uhr
ist aus sicht von dillon verständlich und nach vollziehbar und kann man auch mal für 2std. machen.ahnliches ist mir bei den neubauten passiert,da hat einer ständig irgendwelchen blödsinn reingebrüllt,bis blixa gesgt hat wenn er nicht aufhört,gehn sie von der bühne! derjenige wurde dann vom publikum hinaus begleitet.
genauso störend finde ich wenn bei einem konzert (auch eins der ruhigeren art)ständig hinter oder neben einem gelabbert wird.geht doch zum quatschen in die kneipe.
Reinbrühler
11.03.2018 - 12:15 Uhr
Wenn man den Zuschauern vorgeben will wann sie was zu trinken holen sollen und wann nicht, dann geht das eindeutig zu weit. Auf's Klo darf man aber noch, oder? Was für eine abgehobene Schnalle.

MopedTobias

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11.03.2018 - 16:24 Uhr
Vollkommen legitimes und begrüßenswertes Verhalten von ihr. Finde es stark, dass es noch Künstler*innen gibt, denen die Atmosphäre bei ihren Live-Auftritten wichtig ist und die sich bewusst gegen eine Eventisierung davon stemmen. Wer die zwei Stunden ohne Gang zum Bieratand nicht aushält, ist da sowieso fehl am Platz.

Felix H

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11.03.2018 - 17:37 Uhr
Wobei es ja nicht nur um Bier & Co. ging, sondern das auch anti-alkoholische Getränke betraf. Ich kenne die Location nicht, aber z.B. in nem ausverkauften Übel&Gefährlich wollte ich keine 2 Stunden ohne Wasser verbringen.
Juhnke
11.03.2018 - 17:46 Uhr
Das geht mir zu weit. Ich kann auch leise mein Bier kaufen, wenn man mich lieb fragt.

MopedTobias

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11.03.2018 - 18:28 Uhr
Ja, es kommt auf die Location an. Im Normalfall sollte zwei Stunden ohne Flüssigkeitszufuhr aber ja machbar sein.
Far out
11.03.2018 - 18:45 Uhr
"Eventisierieung" eines Konzertes weil die Leute Biere trinken wollen? Wer ein bisschen Unruhe nicht aushält, sollte vielleicht besser im Opernhaus spielen.

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

11.03.2018 - 19:38 Uhr
Kann man auch umdrehen: Wer diese ruhige, atmosphärische Musik ohne einen Gang zum Getränkestand nicht über anderthalb bis zwei Stunden aushält, sollte vielleicht ein anderes Konzert besuchen. Und wer sagt, dass Dillon nicht vielleicht sogar lieber in einem Opernhaus gespielt hätte?
Far out
11.03.2018 - 20:17 Uhr
Kann auch sein, ja.

Armin

Plattentests.de-Chef

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11.03.2018 - 20:47 Uhr
@Felix: Die Location ist eine normale Konzerthalle, es war auch nicht übermäßig warm. Also zählte Flüssigkeitszufuhr wirklich nicht zur Lebensnotwendigkeit. Davon abgesehen, dass es halt auch nicht angenehm ist, Durst zu haben und nichts trinken zu können. Zur Not kann man sich ja auch noch untern Klo-Wasserhahn hängen. Hier hat sich halt nicht sehr sensibel die Unzufriedenheit derer Bahn gebrochen, für die Bierkonsum (und das muss ja nicht mal Exzess sein) zum bezahlten Konzerterlebnis gehört.

Noch mal zur Location: Die Bar ist zweigeteilt, die Hälfte davon liegt außerhalb des Konzertsaals. Eine naheliegende Lösung hätte es also gegeben.

Ihr merkt schon an meinem einerseits/andererseits-Post, dass es für mich wirklich nicht leicht ist, mich klar zu positionieren. Unglücklich und unangenehm war es aber allemal.
Hygieniker
11.03.2018 - 22:27 Uhr
Zur Not kann man sich ja auch noch untern Klo-Wasserhahn hängen.

O RLY?!
Thumbs down
11.03.2018 - 22:36 Uhr
Kann mit so einer Schnepfe nix anfangen, auch wenn sie gute Musik macht. Auf Konzertbesuche werde ich verzichten.

The next Morrissey, in weiblich. Nein Danke.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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12.03.2018 - 08:54 Uhr
Kann man auch umdrehen: Wer diese ruhige, atmosphärische Musik ohne einen Gang zum Getränkestand nicht über anderthalb bis zwei Stunden aushält, sollte vielleicht ein anderes Konzert besuchen.

Naja, was heißt "aushalten"... ich hätte schon gern die Wahl. Ich habe schließlich auch einen gewissen Wert an Eintritt bezahlt, abgesehen davon, dass die Aktion für die veranstaltende Location auch alles andere als cool ist.
Verständlich, es gibt immer Leute, die es nicht schaffen, sich einigermaßen ruhig zum Getränkestand und wieder weg zu bewegen. Aber damit stellt man ja auch alle anderen unter den Pantoffel.

Noch mal zur Location: Die Bar ist zweigeteilt, die Hälfte davon liegt außerhalb des Konzertsaals. Eine naheliegende Lösung hätte es also gegeben.

Okay, dann finde ich die Aktion richtig beknackt.

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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12.03.2018 - 10:04 Uhr
Zwei Stunden The National im Saal der Elbphilharmonie waren sehr geil, aber definitv anstrengend ohne einen Tropfen zu trinken. Hier durfte man nicht mal Wasser im Saal dabei haben.
Quietus
12.03.2018 - 11:12 Uhr
Durfte man während des Dillon-Auftritts eigentlich sprechen? Bei klassischen Konzerten bekommt man da ja gleich ne Handtasche übern Kopf gezogen.

MopedTobias

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12.03.2018 - 11:14 Uhr
"Okay, dann finde ich die Aktion richtig beknackt."

Wieso? Das Problem, dass sich dann ständig Leute umständlich aus der Menge raus und mit Getränk wieder rein bewegen, löst das doch auch nicht. Das stört mich auch schon bei anderen Konzerten sehr und gerade bei Dillon kann das einen komplett aus der Stimmung reißen. Was gegangen wäre, man hätte sich in der Bar außerhalb des Saals was zu trinken holen können und dann erst nach dem Austrinken wieder reindürfen, das wäre wohl eine bessere Lösung gewesen.
Quietus
12.03.2018 - 11:17 Uhr
Ich hol mir während eines Auftritts nie was zu trinken. Viel zu aufwendig.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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12.03.2018 - 11:28 Uhr
Das Problem, dass sich dann ständig Leute umständlich aus der Menge raus und mit Getränk wieder rein bewegen, löst das doch auch nicht.

Habe ich ehrlich gesagt nie als *das* störende Problem wahrgenommen, im Vergleich zu Dauerfilmern oder Quasselstrippen. Da hilft es eigentlich, wenn man sich möglichst weg von den Laufwegen zur Bar stellt. Und für mich ist es tatsächlich das kleinere Übel als nichts trinken zu können, wenn ich Durst habe.
interesting
12.03.2018 - 12:49 Uhr
"Das stört mich auch schon bei anderen Konzerten sehr und gerade bei Dillon kann das einen komplett aus der Stimmung reißen. Was gegangen wäre, man hätte sich in der Bar außerhalb des Saals was zu trinken holen können und dann erst nach dem Austrinken wieder reindürfen, das wäre wohl eine bessere Lösung gewesen."

Und Andere stört es, wenn sie nichts trinken können. Da gehört es zur Stimmung dazu, dass man ein Bier in der Hand hat.

Was kommt als nächstes? Große Leute sollen sich bitte hinten hinstellen? Oder am besten außerhalb des Saals aufhalten?
Damit DU besser siehst?

MopedTobias

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12.03.2018 - 16:07 Uhr
Eine Künstlerin tut aktiv etwas, um die Atmosphäre bei ihrem Konzert zu verbessern mit einer Einschränkung, die unter normalen Umständen für jeden eigentlich tragbar sein sollte, und ich persönlich find das super. Mehr hab ich nicht gesagt. Wo der eingeschnappte Schwarzuser diese obskure Forderung mit den "großen Leuten" (Was? Wo kommen die denn jetzt her?) herausliest, ich weiß es nun wirklich nicht.

Was man kritisieren kann: Vielleicht hätte es die Information schon vorab beim Kartenkauf geben sollen. Die Menschen, für die das "Stimmungsbier" selbst bei einem Dillon-Konzert unerlässlich ist, hätten sich den Konzertbesuch dann im Vornherein zweimal überlegen können und wären nicht so überwältigt worden.

Superhelge

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15.03.2018 - 00:42 Uhr
Wie wäre es, wenn der Künstler den Besuchern die Wahl lässt etwas trinken zu können wenn sie es wollen (das ist eigentlich sowieso Sache der Location) und der Künstler sich bewusst ist, dass es sich um ein Konzert und keine Museumsausstellung handelt, wo sich Leute bewegen, äußern etc.

Also wtf.

Waren gerade bei den Tocos und hatten wie immer ein geiles Konzert - Bier gabs auch Wunsch auch.
Spaßprophet
15.03.2018 - 18:41 Uhr
nicht jeder schafft es Pillen trocken zu schlucken

nörtz

User und Moderator

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15.03.2018 - 18:51 Uhr
Mir wirs nie in den Kopf gehen, wie man, während Songs gespielt werden, an die Bar gehen kann. Gestern bei den Tocos lief einer, quasi das ganze Konzert über, zur Bar und zurück und war nur am schwafeln.
Audiophilosoph
15.03.2018 - 20:50 Uhr
Für Leute, die bei der Musik bechern und quasseln wollen, gibt es doch Jazz-Frühschoppen.

Superhelge

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Registriert seit 15.06.2013

15.03.2018 - 20:59 Uhr
@nörtz: guter Versuch ;-)

Solche Typen gibts aber immer - denn nicht jeder ist immer ganz freiwillig auf Konzerten...

Genauso schlimm sind aber die, die auf Rockkonzerten so gar nicht mitgehen können/wollen und nur blöd rumstehen... na ja, wenn man von früher hpts. Metalkonzerte kennt, ist man eben anderes gewohnt :-)



Die neue Spießigkeit?
15.03.2018 - 21:14 Uhr
Soll die Dame doch im Opernhaus auftreten.
Generation Spießtrottel
15.03.2018 - 22:21 Uhr
Die neue Spießigkeit, das trifft es ganz gut! Dazu noch eine Portion Egoismus (IHR sollt nichts trinken weil ICH meine Ruhe haben will) und mangelnde Toleranz.

Verstehe nicht warum hier immer ein unbedingter Zusammenhang zwischen Schwaflern und Bierholern hergestellt wird. Stand oft genug neben dauersabbelnden Leuten, die sich den ganzen Abend kein Getränk geholt haben.

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