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Anekdoten aus dem Leben

User Beitrag
Paradigmashift
25.02.2005 - 15:51 Uhr
Und auch das zur Stützung dieser intuitiven Gewissheit herangezogene Argument lässt sich mühelos im heutigen Theoriearsenal wiederentdecken und als der von der Chaosforschung postulierte Schmetterlingseffekt identifizieren, demzufolge der Flügelschlag eines Insekts auf einer Alpenwiese durch eine Sequenz sich aufschaukelnder Ereignisse einen Taifun vor der asiatischen Küste auslösen kann. Bei Mainländer liest sich der Vorgriff auf den Kenntnisstand des späten 20. Jahrhunderts und das Axiom der Inadäquanz von Ursache und Wirkung so: "Ist (das Opfer der Selbstauslöschung) aber gebracht, so wird nichts weniger sich ereignen, als was man auf dem Theater einen Knalleffekt nennt. Weder die Sonne, noch der Mond, noch irgendein Stern wird verschwinden, sondern die Natur wird ruhig ihren Gang fortsetzen, aber unter dem Einflusse der Veränderung, die der Tod der Menschheit hervorgebracht hat, und die vorher nicht da war. (. . .) Lichtenberg sagte einmal, dass eine Erbse, in die Nordsee geworfen, das Niveau des Meeres an der Japanischen Küste erhöhe, obgleich die Niveauveränderung von keinem menschlichen Auge wahrzunehmen sei. Ebenso steht es logisch fest, dass ein Pistolenschuss, auf unserer Erde abgefeuert, seine Wirkung auf dem Sirius, ja an den äußersten Grenzen des unermesslichen Weltalls geltend machen wird; denn dieses Weltall befindet sich durchgängig in gewaltigster Tension und ist kein schlappes, läppisches, armseliges sogenanntes Unendliches." Was Mainländer ausmacht, so lautet folglich unser erstes Resultat, ist, dass er die planetarischen und kosmischen Gegebenheiten so ausmacht, sprich sieht, und so ausmacht, sprich auf den Wärmetod des Universums sich zubewegen lässt, dass seine Sichtweise mit dem Weltbild des angehenden 21. Jahrhunderts kompatibler scheint als mit dem Expansions- und Fortschrittsdenken der eigenen Epoche. Wie kommt es zu einem solchen vorauseilenden Anachronismus?
Daniela
25.02.2005 - 15:57 Uhr
Du willst nicht, dass ich die Frage beantworte, oder?
Ich will aber, dass du mir meine auf der vorigen Seite beantwortest.
Daniela
26.02.2005 - 16:29 Uhr
Übrigens versteh ich das gar nicht.
Daniela
12.03.2005 - 02:01 Uhr
Ich schieb den mal unauffällig hoch. Er liegt mir nämlich am Herzen.
Du musst verstehn!
Aus Eins mach Zehn,
und Zwei lass gehn,
und Drei mach gleich,
so bist du reich.
Verlier die Vier!
Aus Fünf und Sechs,
so sagt die Hex',
mach Sieben und Acht,
so ist's vollbracht:
und Neun ist eins,
und Zehn ist keins.
Das ist das Hexen-Einmaleins.
Juetas
12.04.2005 - 16:46 Uhr
Dann wollen wir den mal wieder ausgraben.
------------------------------
No need

There is no need to cry
Even if you tried to fight
There is no need, know why?
Everything you did was right

There is no need to cry
'Cause everything's ok
There is no need, know why?
Everything you did was your way

There is no need to cry
Not when I think of you
There is no need, know why?
'Cause in your mind I'm always with you

There is a need to cry
But it's just for me instead
There is a need, know why?
Because i miss you so bad...
------------------------------
Daniela
12.04.2005 - 16:56 Uhr
Song und/oder Gedicht? Und warum Englisch?
Klingt jetzt so kritisch, soll's gar nicht.
Huibuuuh
12.04.2005 - 17:00 Uhr
1. find ich gut,dass sich jemand hinsetzt und texte schreibt.
2.aber ich finde ihnüberflüssig und nichtssagend.hat nichts mit der realität zu tun.sry
Juetas
12.04.2005 - 17:04 Uhr
Ich schreib fast nur auf Englisch, gefällt mir irgendwie gut. Is wohl eher ein Gedicht.

@Hui Inwiefern meinst du "überflüssig" oder "nichts mit der realität zu tun"? Ich hab damit mal einer Freundin geholfen als es ihr schlecht ging. Sorry, ich versteh gerade nicht was du meinst.

Ich schreibe Gedichte wenn es mir schlecht geht. Oder (in ganz seltenen Fällen) wenn mir langweilig ist. Sie helfen mir. Sind ja eigentlich nicht für die Lffentlichkeit, ich würde nur gern mal hören, was einige dazu zu sagen haben. Mir ist klar, dass sie nicht wirklich gut sind bzw grammatikalische Fehler enthalten können, aber who cares?

Mfg
Paradigmashift
12.04.2005 - 17:05 Uhr
Ihr seid zwar ohnmächtig und einer Überkomplexität ausgeliefert, die ihr nicht durchschaut, aber wer weiß, ob ihr darin nicht doch Imposantes anrichtet. Wider die Natur wären Berge versetzende Eintagsfliegen nämlich gerade nicht. Aus dieser Perspektive ist die Philosophie der Erlösung ein Weltgedicht wie Lukrez' De rerum naturae, eine Vision und Fantasieleistung, die im ideengeschichtlichen Panorama des 21. Jahrhunderts besondere Aufmerksamkeit verdient. Schließlich bringen nur wenige das Kunststück fertig, den Kosmos zum Trümmerhaufen abzuschminken und gleichzeitig das menschliche Selbstwertgefühl zu retten und zu stabilisieren. Zwar benutzt uns der Demiurg wie alles andere zu dem höchst egoistischen Zweck seiner graduellen Annihilation, gleichzeitig zeichnen wir uns in den gottgewollten Verwüstungsprozessen aber als biologisch konkurrenzlose Entropievermehrer aus. Und damit nicht genug, wir müssen uns in einem sich aufreibenden All, in dem die Ex-Transzendenz nur noch bis zur Bewusstlosigkeit zerstreut vorhanden ist, auch noch als Gottes verlorenes Gedächtnis und als die Wiederentdecker des Heilsplans hinter dem mörderischen Tohuwabohu begreifen. "Nun ist auf einmal Sinn in der Welt", so klingt das triumphale Heureka der von Absurditätserlebnissen bedrängten Kreatur.
Klaustrophoplous
12.04.2005 - 17:19 Uhr
"Ich schreibe Gedichte wenn es mir schlecht geht. Oder (in ganz seltenen Fällen) wenn mir langweilig ist."

Sollte es realiter nicht vielmehr "Ich schreibe schlechte Gedichte, die langweilen" heissen? Scheint mir näher an der Realität.
Juetas
12.04.2005 - 17:20 Uhr
Es tut mir jetzt schon Leid, hier jemals ein Gedicht gepostet zu haben. Aber eure Kritik nehme ich gerne an.
Daniela
12.04.2005 - 17:22 Uhr
@Klaus...:

Was soll das eigentlich? Da postet ein Junger (das nehm ich mal an) seine selbstgeschriebenen Gedichte, ohne irgendeine anstößige Überheblichkeit, und kriegt dann voll einen auf den Deckel. Wozu denn?
Juetas
12.04.2005 - 17:24 Uhr
Nunja, ich bin 18, ja. Es ist total ok, ich sagte ja mich würde interessieren, was der eine oder andere dazu zu sagen hat. Und wenn er das so empfindet ist das total ok. Ob er recht hat oder nicht kann man nicht sagen, Geschmack ist subjektiv. Wie gesagt, ich mag meine Geidhcte, und das ist die Hauptsache. Aber danke Daniela :-)
Daniela
12.04.2005 - 17:25 Uhr
@Juetas:

Nimm dir das mal nicht so zu Herzen. Klar gibt's Kritikpunkte, aber darum geht's dir ja auch nicht. Außerdem: solange man dir keine konkrete Kritik nennen kann, kannst sie vergessen.
Juetas
12.04.2005 - 17:27 Uhr
Nene, mach ich überhaupt nicht. Soetwas kann mich nicht erschüttern, da bin ich mir doch recht selbstsicher. Danke ;-)

Mfg
Paradigmashift
12.04.2005 - 17:28 Uhr
Keine Beklemmungen. Einfach weiter schreiben. Irritationen negieren. Unbeirrt bleiben. Aber das Privileg ästhetischer Entrückung wird auch dem Vom-Blatt-Spieler nicht vorenthalten. Wer als wacher Interpret einstimmt und sich einstimmen lässt, dem ist der Weilblick nicht nur verheißen und in Aussicht gestellt, vielmehr erlebt er das Verstummen der Missklänge und Kakophonien des Daseins schon jetzt und so lange, wie er sich in meiner/seiner schwarzer Symphonie, in meinem/seinem film noir-Kopfkino aufhält. Solche Ausflüge in die heile Welt der überspielten Katastrophe unternehme ich immer wieder gern und werbe folglich aus Erfahrung dafür.

Der apokalyptische Fahrplan meiner Philosophie des Schreibens lässt sich mit anderen Worten nur streckenweise hochrechnen; alles andere ist Projektion, ist Untergangspoesie wie die stoische Weltbrandlehre oder Ragnarök, die Götterdämmerung der nordischen Mythologie. Die Philosphie der Erlösung als das zu deklarieren, was sie ausmacht, will sagen als ingeniöses und mit letztem existenziellen Einsatz betriebenes Gedankenspiel in der Grau- und Grauenszone, dem Niemandsland zwischen Mythos, Philosophie und Literatur, hätte dann keinen Abbruch getan, wenn man gewillt ist den Zugang zu erkämpfen.

Daniela
12.04.2005 - 17:30 Uhr
Jaja, auf dem Bloksberg war wieder Esoterikmesse :-).
svenja
12.04.2005 - 18:26 Uhr
geh doch mit deinem geschwurbel lieber zu nensch.de, die nehmen dich dann wenigstens richtig auseinander. ich bin zu faul dafür :-).
Raventhird
12.04.2005 - 18:40 Uhr
svenja (12.04.2005 - 18:26 Uhr):
geh doch mit deinem geschwurbel lieber zu nensch.de


Bin zwar nicht der Angesprochene, aber dennoch danke für diesen Link. Kannte ich noch gar nicht, diese Seite.
Greylight
12.04.2005 - 18:59 Uhr
Solche Ausflüge in die heile Welt der überspielten Katastrophe unternehme ich immer wieder gern und werbe folglich aus Erfahrung dafür.

Verfasst man dort solche Beiträge? :-)
svenja
12.04.2005 - 18:59 Uhr
naja, viel hast du auch nicht verpasst, aber bitte ;-).
svenja
12.04.2005 - 19:03 Uhr
vermutlich hat er nur einfach einen englischen wissenschaftstext ergoogelt und dann in den babelfish gehauen ;).
Daniela
12.04.2005 - 19:17 Uhr
Vielleicht macht es ihm auch einfach Freude, zu schreiben. Sowas soll's geben.
Daniela
12.04.2005 - 19:19 Uhr
Hab jetzt nur auf den ersten Blick mal draufgeschaut... aber so offensichtlich lächerlich ist die doch nicht?
Greylight
12.04.2005 - 19:51 Uhr
@Daniela

Vielleicht macht es ihm auch einfach Freude, zu schreiben. Sowas soll's geben.

Jaa, da will ich ja gar nichts dagegen sagen. Einige Forumlierungen und Begriffe wie

ästhetische Entrückung, Missklänge, schwarze Symphonie, film noir-Kopfkino, apokalyptischer Fahrplan, Grau- und Grauenszone usw.

haben meiner Meinung nach auch auf jeden Fall ihren Reiz. Trotzdem, beim ersten Drüberlesen hielt ich es erstmal für hochgestochenen Unsinn, der möglichst schwierig zu verstehen sein soll. Und ich finde, wer eine solche Poesie besitzt, sollte auf jeden Fall auch ein paar Witze vertragen können, sonst läuft irgendwas ziemlich schief...
svenja
12.04.2005 - 20:04 Uhr
Trotzdem, beim ersten Drüberlesen hielt ich es erstmal für hochgestochenen Unsinn, der möglichst schwierig zu verstehen sein soll.

richtig.
Dirty
12.04.2005 - 21:08 Uhr
ey paradigma schreib doch mal n gedicht.ich glaube bei dir würdesn keine grammatikalischen fehler auftreten...=).aber es wäre hier fehl am platze weil es keiner versteht.so etwas ähnliches glt auch imho für juetas.wenn dein gedicht jemandem hilft ist ja alles klar.nur kann ICH damit nix anfangen=).finde es aber schon mal vorteilhaft,dass du eigene texte schreibst.es ist so verdammt schwer alles aufs papier zu bringen,was alles im kopf rumschwirrt.
Juetas
12.04.2005 - 21:27 Uhr
Ja, is eh ok. Ich wollte es hier einfach nur mal posten. Mehr nicht.
Daniela
12.04.2005 - 22:04 Uhr
@Greylight und svenja:

Ach, ich meinte die Homepage, nicht den seltsamen Post von drüber.
Paradigmashift
13.04.2005 - 09:12 Uhr
Obacht Jungs und Mädels! Der Pavlovsche' Reflex wurde wieder empirisch getestet. Die Reaktionen sind wie erwartet: sehr unterhaltsam und antizipierbar.

Ach so, falls es indes doch jemanden interessiert: es handelt bei dem Sermon above um eine sehr ernstzunehmende Auseinandersetzung mit den Arbeiten von Philipp Mainländer - ein, ach was, der große deutsche Vertreter des poetosophischen Pessimismus - gleichwohl: es bleibt jedem/jeder freigestellt, dass Ganze als unterirdischen Blödsinn zu erachten. Es bleibt ja jedem die Freiheit Threads wie "Lieder aus den Jahren 1986 bis 1987, die sich mit den sozoöknomischen Problemen der westlichen Welt beschäfftigten und deren Schlagzeueger aus Frustraion dann doch bei der SPD ausgetreten ist und nach Nepal auswanderte" zu beschäfftigen.


Freedom of Choic, Baby!
Daniela
13.04.2005 - 11:32 Uhr
Was ist das für ein Reflex? Wenn man etwas nicht versteht, mokiert man sich darüber?

Das Problem ist, du baust da ein Gerüst von Fremdwörtern um dich auf, und man kann nicht mal überprüfen, ob das noch Inhalt hat: weil man vor lauter Fremdwörtern und Ausdrucksspielereien den roten Faden nicht mehr sieht.
Greylight
13.04.2005 - 16:28 Uhr
@Daniela

Gerade mal nachgesehen.

Quelle: www.lexikon-definition.de/Ivan-Pawlow.html

Am Bekanntesten dürfte der Pawlowsche Hund und dessen Versuchsaufbau sein. In diesem Zusammenhang stellte Pawlow fest, dass die Speichelsekretion eines Hundes nicht erst mit dem Fressvorgang beginnt, sondern bereits beim Anblick der Nahrung. Auch ein anderer Reiz, zum Beispiel ein Klingelton, kann die Sekretion von Speichel und anderen Verdauungssäften auslösen, wenn er regelmäßig der Fütterung vorausgeht. Pawlow erklärte das Geschehen durch das mehrmalige Zusammentreffen des Reizes und dem anschließenden Fressvorgang. Irgendwann reicht dann bereits der Reiz aus, um die Speichelsekretion auszulösen. Pawlow bezeichnet dies als konditionierten Reflex.

Also hast du Recht.


@Paradigmashift

poetosophischer Pessimismus

Hm, wenn Radiohead Gedichte oder Texte schreiben würden, könnte man das bestimmt auch so bezeichnen. :-) Äh ja, kleines Gedankenspiel.
Daniela
13.04.2005 - 18:58 Uhr
@Greylight:
Aber was das jetzt mit unserer Reaktion zu tun hat... schließlich wurden wir ja nicht konditioniert (zumindestens nicht darauf, uns über etwas lustig zu machen).
Greylight
13.04.2005 - 22:19 Uhr
@Daniela

Also konditioniert wird man schon. Das bringt das Leben ja zwangsläufig mit sich. DNA + Erfahrungen. Das bringt einen dann dazu, dass man auf gewisse Situationen im Grunde wohl (IMHO ernüchternderweise) immer auf eine ganz bestimmte Weise reagiert. Wobei die Hirnforschung ja immer noch nur recht wenig über das menschliche Gehirn weiß. IMHO sollte es auch nicht so schnell damit vorangehen. Wer weiß, was da in Zukunft z.B. für perverse Überwachungsstaaten möglich wären, wenn die Wissenschaft ganz genau über das Gehirn bescheid wüsste. Wird aber wahrscheinlich irgendwann soweit sein, befürchte ich. :-/ (Hier im Forum gab es auch irgendwo einen Thread zum Thema "Freier Wille".)

Die Planbarkeit unserer Reaktionen kann sich der Paradigmashift jedenfalls trotzdem an den Hut stecken. Wenn ich Zeit und Lust gehabt hätte, hätte ich sein Posting auch zerpflücken können. Unwahrscheinlich, aber möglich. Svenja hat das auch geschrieben.
Oder woher will er z.B. wissen, dass sich kein Verrückter im Forum befindet, der sich tierisch über sein Posting aufregt, dann alles tut, um seine Adresse herauszufinden und am nächsten Tag dann vor seiner Haustür steht und Klingelstreiche macht. ;-) Unwahrscheinlich, aber möglich. Was ich eigentlich nur sagen wollte: Er soll doch bitteschön von seinem hohen Ross runterkommen.
Uh huh him
13.04.2005 - 22:22 Uhr
nur so...

Die mit den mittleren Gehältern tragen bei Büroschluß einander auf: „Gruß daheim!“ Sie glauben fest daran, ein Heim zu haben. Dabei wohnen sie in einem Schaufenster. Rührende Versuche, ihre Behausung mit allerlei hölzernem Rustikalzubehör oder kariertem Tuch anheimelnd zu präsentieren („schnuckelig“) machen die Schrankwand nicht ungeschehen, und die spiegelt wie Garnitur und Kamin und Einbauküche, nicht zu reden von Bildern und anderem Schmuck und dem Arrangement des ganzen den Geschmack der seriellen Fernsehfamilie wieder oder den der tonangebenden Kreise der Kleinstadt, in der man wohnt. Oder ist alles vielleicht umgekehrt, was den Kopierzwang betrifft? Klauen die Spießer bei Mustermanns oder diese bei jenen?

Eigentlich egal. Ihnen sowieso. Hauptsache, ihre spärlich möbilierten ästhetischen Über- Ichs bestätigen einander höflich bei gegenseitigen Besuchen. Auch die Einrichtung hat dem zu dienen, was im geistigen Mittelstand als guter Ruf gilt: Reputation haben, ohne aufzufallen, ohne irgendwie anzuecken, statussymbolisch immer ein klein wenig besser dran als der Nachbar, aber in allem, was man an kulturellen Äußerungen zu erkennen gibt: to be like the Jones.

Mit denen teilt man schließlich auch die guten Manieren, vor allem mit denjenigen Jones, die diskret alle Fäden ziehen im Ort, die z. B. in ihrer Vornehmheit so feinfingrig abkassieren können, daß niemand je eine Münze klappern oder Scheine knistern hörte.

Das Schöne ist die Selbstsicherheit, die aus solch honoriger Gleichschaltung erwächst, darf man doch durch tausendfache Bestätigung gestärkt dem Glauben anhängen, daß die Inneneinrichtung seiner Wohnung wie seines Hirns die eigene ist. Hat man sie nicht ehrlich und teuer verdient?
Daniela
14.04.2005 - 13:26 Uhr

@Greylight:

Ich versteh was du meinst, darum sagte ich ja zumindest nicht...; ich werde das aber doch lieber beeinflusst und geprägt nennen, weil ich unter Konditionierung immer noch geplante, wissenschaftliche Vorgänge verstehe (wie bei Clockwork Orange). Grundsätzlich hast aber natürlich recht.

sisal
02.07.2005 - 18:40 Uhr
als ich heute morgen gemütlich am esstisch saß und in leckeres brötchen biss, klingelte auf einmal das telefon. ich ging ran und es war die mutter von meiner freundin. sie war en bischen sauer und sagte mir das meine freundin sofort nach hause kommen soll. ich nur so, eeeeem die is nich hier...die mutter ganz entsetzt, wie die is nich bei dir? daraufhin ich, ja tut mir leid die is nich hier. die oma ok,kannste ja nix für...tja, und so endet die geschichte...
abu
02.07.2005 - 18:45 Uhr
ja und wo war sie nu? ihr habt doch alle handy, mensch...
simon
02.07.2005 - 18:54 Uhr
nö...
sisal
02.07.2005 - 19:00 Uhr
ka, wo die is...ich hab im moment nich so viel kontakt mit der...deswegen hat die das auch ihrer mum gesacht, das se bei mir is...deswegen hab ich auch gesacht das die nich bei mir is, wenn se mehr mit mir zu tun hätte, hätte ich das nich gesacht
simon
02.07.2005 - 19:05 Uhr
Biste böse auf deine Freundin?
sisal
02.07.2005 - 19:07 Uhr
nee nee...eigentlich nicht..
uba
02.07.2005 - 20:55 Uhr
also, das ist ja ein ganz schöner hammer!!!
Raventhird
03.07.2005 - 00:07 Uhr
Dafür gibt es den Anekdoten-Thread, von mir quasi persönlich für derart tragische Fälle entwickelt und getestet :D.
Daniela
03.07.2005 - 19:06 Uhr

Aber in den postet keiner rein. Und ich schmeiß den sicherlich nicht alleine. Du hast auch grade mal... ein oder zwei Beiträge abgeliefert. Dabei ist das mein liebster Thread *schnüff*.
Daniela
03.07.2005 - 21:50 Uhr

Schon wieder *argh* ich finds scheiße!
avail
03.07.2005 - 22:14 Uhr
ich hätte sooooo viel zu erzählen. :(
Daniela
03.07.2005 - 22:23 Uhr

Dann tu's doch. Plattentest is the new Tagebuch.
Daniela
05.07.2005 - 20:02 Uhr

Auf dem Baumstamm sitzend hab ich dann gemerkt, was für ein Scheißtag das sein muss, an dessen Ende man heulend auf Baumstämmen sitzt.
Hm.
Dirty
05.07.2005 - 20:58 Uhr
ich werfe heute mal alle bedenken über bord und sturze mich ins triviale partyleben.hehe mein hirn sagt mir immer dass ich die frau die allein auf der bank sitzt in ruhe lassen sollte,da sie eine typische party-frau ist,aber ich glaub heute lass ich mein gehirn mal aus....ich sag euch wie es wird^^

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