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Anekdoten aus dem Leben

User Beitrag
Raventhird
22.05.2004 - 02:30 Uhr
...und dann sagt Sie Dir, sie müsse unbedingt noch auf ein Spezi mit in deine Wohnung kommen, was seltsam genug ist. Du bist verwirrt, weil da doch deine Ex-Freundin ist, mit der Du erst grade Schluss gemacht hast. Du steckst in einer Krise. Oder redest du es Dir nur ein ? Beziehungsunfähigkeit und so...Verletzlichkeit; offene Wunden.
Natürlich nimmst du sie mit nach oben. In den dritten Stock. Und machst mit ihr rum. Ist schliesslich auch ein Stück weit Selbstbestätigung, und das brauchst Du im Moment ganz dringend.

"Ich schick Dich jetzt heim."

Du kriegst natürlich die Panik. Du willst Dich nicht Herz über Kopf in was Neues stürzen. Ist klar. Du brauchst deine Ruhe, bist eigentlich Einsiedler. Aber Sie ist nett. Sie ist eigentlich das, was Du schon immer gesucht hast. Optionen offen halten, aber nicht nutzen ? Wie soll das denn funktionieren ?

Und für einen kurzen Moment fühlst Du dich wieder, als ob Du 16 wärst. Alleine dafür wirst Du Ihr ewig dankbar sein.
Raventhird
31.05.2004 - 12:01 Uhr
Und plötzlich sagt der Typ auf einmal irgendeinen Satz zu dir, in dem die Kombination der Worte "Mein Kapital" am Rande auftaucht und du lachst Dir einen Ast, obwohl das, was er erzählt hat, gar nicht lustig war. Egal, den kennst du sowieso nur flüchtig. Meistens labert er sowieso Scheisse.
'Mein Kapital' ? Von Adolf Marx und Karl Hitler ? Das grosse Standardwerk nazikommunistischer Weltliteratur ?
Norman Bates
31.05.2004 - 16:16 Uhr
@Raventhird
Kann es sein, dass du in BT langsam abdrehst? Würde mich nicht wundern, ich kenne das...
evilkneevilchen
31.05.2004 - 16:19 Uhr
ey cool..s raventhird kommts au aus bt :-)
Raventhird
31.05.2004 - 16:34 Uhr
@Norman: Vielleicht *g*. Andererseits soll das hier auch nur ne Spielwiese sein, um merkwürdige oder denkwürdige Augenblicke schriftlich festzuhalten. Und solche gibt es viiiieeelle (*irres Lachen hier einfügen*). Abgesehen davon fängt BT an, mir wirklich zu gefallen, auch wenn es Konzerttechnisch ein bisschen mau in der Gegend ist...
Raventhird
31.05.2004 - 16:46 Uhr
Verdammt...ich mache Rechtsschraibfähler. Einige sogar, wie ich merke, wenn ich meine Posts lese. Sär painlich.
Julian
31.05.2004 - 19:06 Uhr
Wie wär's damit:

Jemand fährt durch die Straßen. Sieht auf ein mal so ein Mädchen, das er sehr gut kennt. Und daneben ein Typ (wenn man das noch "daneben" nennen kann – in gewisser Weise war es sicherlich daneben, haha). Und zur Pointe: Unser Jemand erhält Minuten später eine SMS:

"Na Du! Hab Dich grad im Auto gesehen! War machst Du heute abend? Hab Dich lieb!"

Meine Fresse hat der Typ gelacht.

Äußerst denkwürdiger Augenblick.
evilkneevilchen
31.05.2004 - 19:07 Uhr
äh....entweder ich bin ein schlechter versteher oder du ein schlechter Erzähler ( ok,Tendenz zu Ersterem)
Patte
31.05.2004 - 19:26 Uhr
evilkneevil, ich verstehe es auch "ned" (dieses Wort lese ich hier oft, also muss es gut sein;-)).
Greylight
31.05.2004 - 20:20 Uhr
Aber der "Typ" aus der Anekdote scheint wenigstens Humor zu haben.
evilkneevilchen
31.05.2004 - 20:25 Uhr
eine dieser "man-muss-wohl-dabei-gewesen-sein"-Geschichten
Greylight
31.05.2004 - 20:31 Uhr
Wieso? Das Mädel macht auf der Straße mit einem anderen Typen rum und schickt dem Typen im Auto dann eine SMS, dass sie ihn lieb hätte. Und dass, obwohl sie den Typen im Auto sogar gesehen hat. Recht dreist und unglaubwürdig. So hab ich es zumindest verstanden.
Norman Bates
31.05.2004 - 20:31 Uhr
Gleich drüberfahren wäre wohl die beste Lösung gewesen.
evilkneevilchen
31.05.2004 - 20:32 Uhr
von rummachen war doch nich die Rede oder?
und warum lacht er dann..und weint nich :-(
simon
31.05.2004 - 20:43 Uhr
kann den witz auch nich so ganz verstehen. soll man jetzt über die dreistigkeit des mädels lachen? *verwirrt ist*
Patte
31.05.2004 - 20:48 Uhr
Dem Typen seine Toleranzgrenez is aber enorm hoch. *lol*
evilkneevilchen
31.05.2004 - 20:49 Uhr
wahrscheinlich saß er auch mit ner Tusse im Auto ???
evilkneevilchen
31.05.2004 - 20:53 Uhr
äh eine Frau,ein Mädchen...Tusse is natürlich "unschön"
Patte
31.05.2004 - 21:30 Uhr
Saß grad deine Schwester neben dir, oder was soll diese verweichlichte Einstellung, evil? :-)
evilkneevilchen
31.05.2004 - 21:37 Uhr
meine weibliche Seite ;-) ( oder meine Freundin ,die das Forum ab und an au besucht O:-) )
jnz
31.05.2004 - 21:38 Uhr
zwei menschen kannten sich für eine woche an einem ort und lernten sich ein jahr später an diesem ort erneut kennen...
evilkneevilchen
31.05.2004 - 21:39 Uhr
hört sich romantisch an...wenns romantisch sein soll...
jnz
31.05.2004 - 21:41 Uhr
hab ich auch beim lesen eben gemerkt... mit dem romantisch... ist es aber nicht so... war ne ganz lustige "saufzeltlagergeschichte"
evilkneevilchen
31.05.2004 - 21:43 Uhr
schade..*seufz
Patte
31.05.2004 - 21:48 Uhr
Sie wollte es nicht tun. Blieb ihr denn anderes übrig? Also tat sie es doch. Schlüssel im Schloss. Herumgedreht. Eine Windung zum Nirvana. Dem leeren, kalten Flur entschlossen entgegentretend. Das beborstete Holz glitt schmatzend über den spiegelnden Boden. Rauf. Runter. Rauf. Runter. Dumpf platschte das Wasser im Eimer. Eine Schabe - plötzlich. Nichtschwimmer. Sie macht Feierabend.

("Alltag einer einsamen Putzfrau", Copyright by Patte)
Patte
31.05.2004 - 21:49 Uhr
Ja, is doof, ich weiß. Hab ich mir eben ausgedacht. *schäm*
evilkneevilchen
31.05.2004 - 21:50 Uhr
arme Schabe :-(
simon
31.05.2004 - 22:16 Uhr
hier eines meiner konfusen szenarien:

ein junge, der am 1. april geburtstag hat. ein aprilscherz quasi *haha*. jeden geburtstag verarscht er seine freunde erneuert indem er ihnen erzählt er hätte gar nicht geburtstag. jedes jahr sagt er ihnen am ende "april april" und freut sich ganz riesig über diesen gelungenen scherz.
Julian
01.06.2004 - 00:14 Uhr
@ Greylight: So unglaublich lustig fand ich's eher im ersten Augenblick ;-).

@ evilkneevilchen: Mädchen passt schon (mich könnte man auch noch Junge nennen). Annehmbarerweise hatte ich keins im Auto.
evilkneevilchen
01.06.2004 - 20:21 Uhr
wenn du mal wieder SO ne Anekdote hast,Julian,lass es uns wissen ;-)
Dani
06.06.2004 - 19:15 Uhr
Ok, hab auch was. Ist aber nicht sehr lustig.

Es war dieser eine Blick, der sich die nächsten Tage immer und immer wieder durch meine Gedanken bohren würde. Immer und immer wieder vor dem inneren Auge erscheinen. Der Blick war nicht länger, nicht einmal intensiver als ein gewöhnlicher, aber er erschien so, irgendwie, bedeutungsschwer. Mein Blick traf in ein Augenpaar. Wurde also erwidert -oder ertappt. Es war einer dieser Blicke, die Zweisamkeit schaffen, wo Einsamkeit in der Menge herrscht. Meinerseits war er nicht zufällig geworfen, und seinerseits nicht unwillig empfangen. Was es war? Interesse, womöglich. Wie blickt er, ein Jahr danach?
Und dann: während des Blickens schmerzt es unerträglich, also versenke ich ihn in das Gewöhnliche und senke die Lider, -unbemerkt, da war nichts- fühle im Moment danach aber ein schreckliches Gefühl, etwas verloren zu haben. Etwas verraten zu haben, weil ich mich für die Intimität des Blickes geschämt hatte.
Greylight
06.06.2004 - 20:00 Uhr
Da fragt sie dich auf einmal nach dem Gitarre spielen. Es ist keine beiläufige Frage, sondern sie reißt damit die Mauern nieder und du verspürst ein unvermutetes Interesse an deiner Person und du weißt, wenn du jetzt eine gelangweilte Antwort auskotzt, was dir sehr leicht passiert, wenn du dir keine Mühe gibst, dann würdest du sie verletzen. Also tust du so, als wärst du ein begeisterter Gitarrespieler, laberst drauf los und sie hört zu. Sie ist Laie, also bist du auf einmal der Held der 6 Saiten. Und siehe an, sie interessiert sich für Musik, damit hast du in deiner arroganten Lethargie gar nicht gerechnet. Und wenn es um Musik geht, wird der Smalltalk auf einmal zum Gespräch. Sowieso ist das eigentlich ein interessanter Mensch, der sich dir hier offenbart und du hattest Spaß am Reden. Ein schönes Gefühl.
Raventhird
07.06.2004 - 14:49 Uhr
So wanderst Du also rotzbesoffen über den Campingplatz, stolperst über Zeltschnüre und hättest sicher nicht auf darauf geachtet, wo du hintrittst, wenn nicht plötzlich dieser Ruf erklungen wäre, der Dich zunächst an deinem Verstand zweifeln lässt: "Vorsicht ! Pissloch !"
Und da sitzt dann so ein lustiger Bursche inmitten einer Gruppe lustiger Burschen, die mitten auf dem Campingplatz ein kleines, aber tiefes Erdloch gegraben haben und dieses mit ihren Körpersäften und Essensresten bis zum Rande gefüllt haben. Ziemlich witzig, wie Menschen nach mehreren Tagen auf einem Festival zu Tieren werden, denkst du, und wie auf Kommando springt aus einem der zu der Gruppe gehörigen Zelten ein ziemlich grosser Typ mit nacktem Oberkörper, um das "Supportzelt" (eher ne stationäre Müllkippe) nach "Fleeeisch ! Fleeeisch !" zu durchsuchen und gleichzeitig wilde Tänze aufzuführen.
Wegen solchen Momenten kommst du hier eigentlich her, überlegst du, als du weitergehst und die nächste Bande von Verrückten erblickst, die mittels eines Campingkochers eine Dose Ravioli explodieren haben lassen. Und dabei hat die Festivalsaison grade erst begonnen...
evilkneevilchen
07.06.2004 - 16:51 Uhr
erinnert mich an die Typen,die auf Festivals immer in die Getränkebecher pinkeln und dann sagen " hey, 10 Euro wenn du dieses Bier auf ex trinkst"
Patte
08.06.2004 - 13:28 Uhr
Inspiriert von meinem gestrigen Erlebnis:



Nein, Liebe oder sowas ist es nicht mehr. War es das überhaupt jemals? Nein, auch nicht. Irgendwie. Mehr so eine Bewunderung. Makelloses Haar, kokett an der Seite hinter das Ohr gestrichen, die gesunden, properen, aber dennoch nicht fetten Oberarme. Das besondere Lächeln, das so viel vermochte. Zerstörung und Wonne in einem, mal so, mal so. Das unaufdringliche Parfum. Gemeinsam , einsam wartend auf die anderen Leute. Ein Störenfried, den man nicht erwartet hatte, gesellt sich hinzu. Man kennt ihn (vielleicht länger als andere), verachtete ihn schon immer. Diese Mischung aus Ekel und Mitleid. Ein typischer Mitläufer, aalglatt, verwöhntes Einzelkind, bestimmt männlicher als ich, mit einer gehörigen Portion Schleim, der die anderen Weibchen darniederlegen lässt. Warum fällt immer nur mir so etwas auf? Die Schar wird größer und verlässt den S-Bahnhof. In den Räumlichkeiten angekommen, nach einer Weile, durchzuckt es einen. Kann man glauben, was man dort sieht? Ist die Brille auch nicht verschmiert? Händchenhaltend. Störenfried und Bewunderte. Irritierende Verwunderung, Abscheu. Der Glaube, an das Gute im Menschen. Verblassend.
evilkneevilchen
08.06.2004 - 13:30 Uhr
wenigstens ohne tote Schabe ;-)
Heller Wahnsinn
08.06.2004 - 14:48 Uhr
So war es, und so wird es immer bleiben. Warum? Keine Ahnung. Es hat ja keinen Grund, sich zu ändern. Schließlich war es schon immer so. Und wer würde sich daran stören, und selbst wenn, die Mühe machen, es zu ändern? So ist es - so war es - und so bleibt es. Anerkennung? Wofür? Nur weil man sich angepasst hat? Rhetorische Fragen stellt? Die Welt, ein schlechter Witz? Was sonst, wenn einem solche Gedanken zustoßen, während man - Pommes-mampfend vor dem PC sitzend - sich gerade das T-Shirt mit Ketchup versaut hat?
blu3m4x
08.06.2004 - 15:16 Uhr
*lol* das ist cool
macht weiter ! :))
...
08.06.2004 - 15:48 Uhr
@patte:
den text mit der schabe fand ich super.

@Raventhird:
ich glaube ich verzichte dieses jahr aufs campen beim southside.
Dani
08.06.2004 - 17:30 Uhr
Ein Friseurerlebnis:

Der Stuhl und ich, wir mochten uns schon von Anfang an. Er trug schwarz, auf die stilvolle Art, nicht die gelangweilte. Der Sessel sprach zu mir -er versprach Komfort!- und er sagte weitaus schlauere Sachen, als die Friseurin. Allerdings war da noch etwas, das starrte und mir unentrinnbar ehrlich die Wahrheit an den Kopf schmetterte: mir gegenüber, ein riesiger Spiegel. Er ist der einzige, der dir dein Lächeln schamlos zurückschleudert. Das ist erniedrigend. Ich konnte noch nie damit umgehen.
3. Person aka Joffy
08.06.2004 - 18:07 Uhr
Anekdoten aus dem Leben? Nun, mir ist kürzlich wieder eine widerfahren, sinnbildlich vielleicht für den bisherigen Verlauf meines Lebens. In dieser Geschichte gibt es eine Ex-Freundin, einen geselligen Abend und eine E-Mail.
Aber von vorne: Alles begann mit der Verabredung unter ehemaligen Arbeitskollegen zu einem lustigen, feuchtfröhlichen Abend. Mit von der Partie, die Ex-Freundin des Autors. An und für sich kein Problem, denn schließlich ist man noch befreundet, auch wenn die Beziehung ein weniger schönes Ende nahm. Schließlich ist man ein netter Kerl und es ist nun auch schon 3,5 Jahre her, dass eine Kurzmitteilung die Sache beendete. Kein Grund irgendwie nachtragend zu sein, wenn man anderweitig verliebt ist, dann sollte man seinen Gefühlen folgen.
Man saß sich gegenüber, man spielte Karten, trank Schnaps und hatte viel Spaß zusammen. Irgendwann spürte der Autor einen bestrumpften Fuß sein ein hinauf wandern und identifizierte diesen als Beinende der Verflossenen. Als dieser zur Körpermitte vordrang und es sich dort gemütlich machte, störte man sich nicht daran. Schließlich ist man Single, im Gegensatz zum Fußbesitzer, aber das kümmerte den Autor nicht wirklich, da man schon mehrfach gehört hat, dass diese Beziehung sowieso nicht mehr lange hält. Außerdem war der Betrogene ein Arschloch, was die Hemmschwelle nicht gerade heraufsetzte.
Der Abend ging fröhlich weiter und Autor und Ex beschlossen, die Räumlichkeiten der Dame aufzusuchen und für diese Nacht das Lager zu teilen.
Nachdem man sich noch einmal über alte Zeiten unterhalten hatte, kam man sich auch körperlich näher, erst zaghaft, dann immer leidenschaftlicher. Der Autor war bereit für den Geschlechtsakt und traf entsprechende Vorbereitungen. Währendessen kam die Frage, die wahrscheinlich schon abertausende Männer jährlich zur Verzweiflung treibt: „Glaubst du dass das richtig wäre“? Man stellt sich die Frage, warum ausgerechnet jetzt, nach Stunden des Rumfummelns und Flirtens der jungen Dame Zweifel kommen. Gleichzeitig macht man sich darüber Gedanken, was man auf diese Frage antworten soll. „Klar, ist das richtig, wir sind sowieso schon zu weit zum Aufhören“. „Nein, natürlich ist es nicht richtig, sondern abgrundtief schlecht“. Man entscheidet sich in seiner Überraschung für den diplomatischen Weg: „Ich weiß nicht“. Hiermit schaufelte man sich das Grab, für ein ziemlich einseitiges Gespräch, das mit Sicherheit nicht mit einem Liebesakt beschlossen wird. Man resigniert und versucht zu schlafen, schafft es aber nicht, da man einfach noch zu aufgekratzt ist, um einfach die Augen zu schließen und wegzupennen. Dem weiblichen Teil geht es da ganz anders und nach wenigen Minuten hört man ein zufriedenes Schnarchen.
Der folgende Morgen verläuft ähnlich unspektakulär wie die letzte Nacht. Man nimmt eine Dusche, plaudert noch ein wenig und macht sich dann auf den Heimweg. Zurück lässt man einige unbeantwortete Fragen und eine Beziehung zweier Menschen, die nicht mehr „nur“ Freundschaft ist, da man gewisse Regeln gebrochen hat.
Einige Tage später beschließt der Autor eine Nachricht zu senden, die zur Klärung der Umstände beitragen soll. Wohin diese Beziehung gehen soll? Inhaltlich legt er dar, dass er sich körperlich zu ihr hingezogen fühlt und auch noch ein wenig Gefühle für sie hegt, die durch die letzte Nacht wachgerüttelt wurden. Er merkte an, dass er deshalb aber nicht ihre Freundschaft gefährden möchte und bitte sie darum, ihre Gefühle und Empfindung diesbezüglich mitzuteilen. Eine Woche später antwortet sie sinngemäß, dass er sie nicht mehr belästigen soll, zwar ein wenig netter ausgedrückt, aber sinngemäß eben das gleiche. Man solle jegliche Art des Kontakts abbrechen, weder über telefonisch noch per E-Mail sollte er zudringlich werden.
Der Autor reagierte mit Verwunderung auf diese Ausführungen und bat wenigstens um eine Erklärung des Ganzen. Er betonte noch mal, dass er nichts Böses beabsichtigt hatte, sondern lediglich nicht die Freundschaft gefährden wolle.
Daraufhin wurde ihm dargelegt, dass sie die Schnauze voll hätte von der Scheiße. Er hätte ganz genau gewusst, dass sie vergeben ist und hätte gefälligst die Finger von ihr lassen sollen.
Man antwortete, dass man mit Sicherheit nicht die Alleinschuld trage, worauf sie anmerkte, dass man es sich zu leicht mache und jetzt endlich aufhören sollte, sie mit E-Mails zu belästigen.
Der Autor merkte nochmals an, dass er es sich wenigstens nicht so leicht mache, die ganze Schuld jemand anderem zu zuschieben und jede Eigenverantwortlichkeit abzulehnen.
DIE LETZT NACHRICHT WAR DANN IM AUFGEBRACHTEN 4LYN-FAN-STIL VERFASST UND ENTHIELT EINIGE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1

Der Autor ist äußerst perplex und verfasst obiges Werk.
...
08.06.2004 - 18:18 Uhr
der autor sollte einige jahre darüber schlafen, älter werden und feststellen, dass mit zunehmendem alter solche dinge wesentlich einfacher werden...
Joffy
08.06.2004 - 18:26 Uhr
Verschwindet mit zunehmendem Alter das Gefühl des Unwirklichen ob solcher Dinge?
Oliver Ding
08.06.2004 - 22:12 Uhr
Nein. Man merkt, daß solche Dinge eben passieren. Nicht nur einmal und nicht nur anderen. Das macht das Gefühl nicht besser, aber vielleicht etwas weniger schockierend.
Norman Bates
08.06.2004 - 22:33 Uhr
@Joffy
Da man mit der Frau offensichtlich nicht vernünftig reden kann und sie schon früher einen zweifelhaften Charakter offenbart hat: Sag ihr, sie soll zur Hölle fahren.
Joffy
09.06.2004 - 10:07 Uhr
Sag ihr, sie soll zur Hölle fahren.

Ich habe ja Redeverbot ihr gegenüber ;) aber ich versuche zumindest den Gedanken zu verinnerlichen. Es ist aber immer wieder erschreckend, wie Menschen sich ändern können und das manchmal so schlagartig, dass man es nicht richtig realisieren und das Warum einfach nicht aufgreifen kann.
...
09.06.2004 - 10:20 Uhr
vielleicht geht man mit zunehmendem alter solche situationen auch irgendwie geschickter aus dem weg.
Kate*
09.06.2004 - 11:17 Uhr
@... Ich hoffe, dass es so ist! Und das hoffe ich in erster Linie für eine andere Person.
Kann man wenn man jung ist, schon festlegen Einzelgänger zu sein? Ohne Rücksicht auf Mitmenschen? Sind die Menschen solch derbe Egoisten geworden?
Joffy
09.06.2004 - 11:38 Uhr
@kate

Was hat denn jetzt ein Einzelgänger mit Egoismus zu tun? Zumeist haben solche Leute guten Grund dazu sich von ihren Mitmenschen abzukapseln, da oft viele Enttäuschungen und Vertrauensbrüche ihn dorthin gebracht haben. Egoistisch sind solche Leute, die eben diese begangenen haben und denen die Konsequenzen für ihr Verhalten am Arsch vorbeigeht.
Heller Wahnsinn
09.06.2004 - 12:26 Uhr

... was sind das nur Menschen, die "Beziehungen" haben?
Betrachten die sich denn als Staaten?
Die verführen sich nicht,
die entführen sich höchstens
und enden wie Diplomaten...


-Heinz Rudolf Kunze

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