Muse - Simulation theory

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Felix H

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30.11.2018 - 21:35 Uhr
Ich glaube, das wird mein liebstes Album von ihnen seit "Black Holes" werden. Dieser Fokus auf Synths steht ihnen besser. Und diesmal gibt es wirklich keinen so krassen Ausfall.

Affengitarre

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30.11.2018 - 22:14 Uhr
Die "Resistance" mag ich dafür wohl zu sehr. Okay, vielleicht ein wenig unausgeglichen, aber da sind schon viele Highlights drauf und es ist weder so verkrampft wie "Drones" noch so zerfasert wie die "2nd Law".

Aber ja, die Synths passen gut, die Songs stimmen auch. Aber trotzdem ist das Album mal wieder eine kleine Enttäuschung. Nicht, weil es schlecht ist sondern einfach deswegen, weil man der Band so viel mehr zutraut und sie auch viel mehr kann.

Fände es ja schön, wenn die wie Biffy Clyro immer B-Seiten-Compilations parallel zu den Alben rausbringen würden, auf denen dann die vertrackteren, sperrigeren Sachen drauf sind. Aber dafür ist bestimmt einfach nicht genug Material da oder die Lust auf solche Musik.

Felix H

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30.11.2018 - 23:25 Uhr
Aber dafür ist bestimmt einfach nicht genug Material da

Nach "Black Holes" wurde es sehr dünn mit B-Seiten. Komisch eigentlich, das kam so plötzlich.
Koalorknot
01.12.2018 - 00:34 Uhr
Die B-Seiten erschienen in den letzten Jahren ja alle schon als Albumtracks.

Mr. Fritte

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01.12.2018 - 01:14 Uhr
Für mich ist aus dem Album irgendwie schon komplett die Luft raus, finde die Songs einfach viel zu schwach. Was mich glaube ich am meisten stört ist dass alles so nach Schema F komponiert ist mit dem geringstmöglichen Strophe-Refrain-Strophe-Refrain-Aufwand. Wenn die nicht diese langweiligen Songstrukturen hätten sondern (meinetwegen auch in dem gleichen Sound) mal ein bisschen mehr experimentieren und irgendeine Art von Spielfreude zeigen würden (die ich denen ja anhand der Liveauftritte eigentlich voll zutraue), dann könnte das viel unterhaltsamer sein. Aber das ganze Album wirkt so, als hätte man elf Refrains und elf Strophen gesammelt, sind dann gesagt "Ok, reicht, klatschen wir zusammen und fertig". Gibt ja keinen einzigen Song, der sich mal wirklich aufbaut und auf einen Höhepunkt zuläuft wie noch z. B. bei Madness, oder auch noch bei Dead Inside. Bei Pressure werden ja auch diese paar Parts, die sie da haben, einfach immer stumpf in Dauerschleife aneinander gereiht, bis der Song irgendwann lang genug ist. Das ist einfach so öde und blutleer, und wenn dann jeder ganz gute Moment zigmal wiederholt wird, ist der dann auch ziemlich schnell wieder langweilig. Wenn ihnen schon keine richtig guten Melodien einfallen, dann hätten sie doch wenigstens mal für ein bisschen Abwechslung sorgen können, Mensch.

nörtz

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01.12.2018 - 02:55 Uhr
Habs mir jetzt nur im Rahmen des Votings ein paar Mal angehört. Seitdem keinen Bedarf mehr gehabt.

The MACHINA of God

User und Moderator

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01.12.2018 - 03:59 Uhr
Was Affengitarren und Mr.Fritte sagen.

Finde das Album ganz unterhaltsam, aber zu sehr nach Schema F. Ja, es hat weniger Ausfälle als die letzten beiden, aber acuh keine wirklichen Highlights.
Und "The resistance" ist deutlich besser. Da haben sie sich noch was getraut. Ich find die Scheibe bis auf "Undisclosured desires" (hiess der so?) imer noch sehr stark.

Affengitarre

User und News-Scout

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01.12.2018 - 11:02 Uhr
Ich glaube du meinst "Guiding Light". ;)

The MACHINA of God

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01.12.2018 - 12:45 Uhr
Haha. Nee nee. Der ist klasse.

matinioh

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02.12.2018 - 17:12 Uhr
Vor lauter Skippen hätte ich fast "Blockades" verpasst. Neben "The Dark Side" der einzige Song, der an glorreiche Zeiten erinnert.

hexed all

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06.12.2018 - 15:06 Uhr
Das Album wird ja ständig für seine "80er"/Synthwave-Einflüsse gelobt. Warum eigentlich?
Gerade The Algorithm in seiner Originalfassung ist schon so unglaublich eintönig und repetitiv, und darüber hinaus auch ziemlicher Muse-Einheitsbrei. Der Rest des Albums, mit Ausnahmer einiger weniger Tracks, besteht auch nur aus Minderleistungen, die an bekannte Synthwave-Vertreter wie Perturbator/Kadinsky/Carpenter Brut nicht im Ansatz rankommen.

Vielleicht war das aber auch gar nicht Idee, schließlich wollte man ja einfach ein Pop-Album machen. Aber waren Muse je was anderes? Gerade auf den letzten Alben war abgesehen von wenigen Ausbrechern ja kaum noch was übrig vom Alt-Rock, den man mit viel Fantasie auch mal Prog nennen konnte.

The 2nd Law sollte lt. Matt angeblich auch schon "experimentell" gewesen sein, was sicherlich stimmt, wenn man das Album auf seine beiden Dubstep-Versuche reduziert. Auch hier wurde lediglich kopiert und eingefügt, statt sich tatsächlich mit der Materie auseinanderzusetzen.

Deshalb gehört The Resistance auch zu meinen Lieblingen, weil es ein konsequentes Album war, in dem tatsächlich mal eine Menge Arbeit steckte. Für viele Fans der ersten Stunde (und nicht länger) berechtigterweise als endgültiger Absturz der Band empfunden, aber wenigstens eine Klientel bedienend, die an die musikalische Weiterentwicklung geglaubt haben.

The MACHINA of God

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07.12.2018 - 18:19 Uhr
Deshalb gehört The Resistance auch zu meinen Lieblingen, weil es ein konsequentes Album war, in dem tatsächlich mal eine Menge Arbeit steckte.

Word.
squand3r
17.12.2018 - 18:35 Uhr
Muss hier auch eine Lanze für Simulation Theory brechen die als Gesamtwerk mMn die kompakteste und durchgehend unterhaltsamste Muse-Scheibe seit "Black Holes and Revelations" ist. Einige heimliche Hits finden sich zudem leider in den ruhigeren Versionen auf der Deluxe - schade, dass die nicht auf die Hauptscheibe gepackt und somit nicht im Test berücksichtigt wurden. Der Satz "Muse das sein?" geht mit 'Get Up and Fight'voll in Ordnung - ansonsten finde ich die 5/10 vollkommen überzogen.
squand3r
17.12.2018 - 21:05 Uhr
@hexed all: Carpenter Brut in all seiner Genialität sehe ich weit mehr im Darksynth als im klassischen Synthwave. Bis auf die Neon Ästhetik und vereinzelten Retrosynth-Sounds finde ich bei Muse (als Progressive Rock Band) kaum Schnittpunkte. Würde hier eher die poppigen Gunship mit ihren sanften Tönen als Vergleich heranziehen.
Mic
17.12.2018 - 23:08 Uhr
Eins steht fest. Die Jungs haben in letzter Zeit viel Stranger Things geschaut. :-)

No Filler

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18.12.2018 - 15:45 Uhr
" "The void" gibt mir mal sowas von gar nichts. 5/10 " Zitat von Machina... Aus der Album Session. Schon länger her, aber es ist mir halt aufgefallen: Void und gar nichts ; )

No Filler

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18.12.2018 - 16:22 Uhr
Ich hab es jetzt einmal gehört... Das Teil ist ziemlich save ein grower... das kann beim erstenmal schlecht zünden mit so viel neuerung und soundgeschwurbel.

No Filler

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19.12.2018 - 14:34 Uhr
Boah... Was ist auf diesem Forum nur mit meiner Rechtschreibung los...

Ich mag ein Muse Fanboy sein.. aber für mich:

Klasse bis Resistance

2nd law schwächelt ein wenig Drones ähnlich... beide wohl das schlechteste was muse gemacht haben... aber extrem in ordnung und cool.

Die neue könnte ein gutes ergebnis dieser beiden sein.
No Filler (interessiert die echt schon keinen mehr?)
23.12.2018 - 01:00 Uhr
Die absolut richtige Richtung... Ich sehe aber keine gute Perspektive für muse, wenn es nicht mal eine innovation in der musik gibt die die band so richtig vom hocker haut. Also entweder die nächste wird wieder richtig gut... oder wir werden uns auf ewig an st erinnern als letzte gute muse scheibe.
Musikpabst
23.12.2018 - 21:05 Uhr
Das können sie besser. Es gibt aber auch schlechtere Sachen von Muse. Das ganze ist hörbar, wird aber auf keinen Fall Musikgeschichte schreiben. Man kann sagen, die Platte ist ganz nett aber mehr auch nicht.

LoarsWoars

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26.12.2018 - 21:36 Uhr
Ne Platte, die mir ziemlich schnell ins Ohr ging. Während ich nach Absolution echt immer ne Weile brauchte, um mit der Musik warm zu werden, ist der Funke hier irgendwie schneller über gesprungen. Simulation Theory mag wirklich ne Platte sein, die keine Musikgeschichte schreiben wird, aber der Stil gefällt mir. So wirklich peinlich ist nur Get Up and Fight. Man kann es sich anhören. Kann es aber auch lassen.

The MACHINA of God

User und Moderator

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26.12.2018 - 21:42 Uhr
Gut zusammengefasst.
Editor
17.05.2019 - 12:15 Uhr
Welche Alben könnt ihr aus

Absolution
Drones
The 2nd law
Simulation theory

empfehlen?
Nur ...
17.05.2019 - 14:01 Uhr
... Absolution!

matinioh

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Registriert seit 28.09.2017

18.05.2019 - 07:37 Uhr
!!! ABSOLUTION !!!

Mittlerweile ist Muse nur noch eine Hipster Band, die meint, mords innovativ zu sein, wenn man alles mit Synths zukleistert ...

Affengitarre

User und News-Scout

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Registriert seit 23.07.2014

18.05.2019 - 12:33 Uhr
Die Absolution ist schon ganz gut, die neuen Alben haben zumindest schöne Einzeltracks.

Supremacy
Animals

Reapers
The Handler

The Dark Side
Pressure

Die gefallen mir dann von den genannten Alben wohl am besten, gerade die beiden Dronessongs und "The Dark Side" finde ich besser als vieles von der "Absolution".
Editor
20.05.2019 - 08:54 Uhr
Danke. :)
Werde mich nun mal um die Absolution kümmern (von denen ich die Hits ja kenne) und die Drones.

SoundMax

Postings: 158

Registriert seit 19.05.2015

06.06.2019 - 13:32 Uhr
Nach einem halben Jahr wieder mal reingehört. Gefällt mir immer noch recht gut. Vor allem Dark Side und Pressure haben noch etwas hinzugewonnen. Letztere macht einfach mega Laune, obwohl er gen Schluss ein wenig zu repetitiv wird. Live sicher der beste Song von der neuen Platte.

Zweite Hälfte schwächelt dann doch etwas zu sehr. Insgesamt eine gute 6.

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