Boris - Dear

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Armin

Plattentests.de-Chef

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10.05.2017 - 19:03 Uhr - Newsbeitrag

BORIS CELEBRATE 25 YEARS TOGETHER WITH NEW ALBUM, DEAR
Forthcoming LP finds the trio at their most fearless and experimental - watch a music video for first single “Absolutego” now on NPR

Legendary amplifier-worshipping trio Boris have announced the release of their twenty-third studio album, Dear, which is due out July 14th on Sargent House. Dear marks the band’s 25th year of existence and while the 10-track album is chockfull of early-Boris calling cards, the avant-garde mavens aren’t learning on old tricks, describing the album as “heavenly—far beyond heavy.” Today, Boris have premiered the album’s first single and magnificent new music video “Absolutego” via NPR’s All Songs Considered who said it “cleaves the Earth in two.”

Though Boris have traversed a broad swath of sonic territories, they have always been consistently embraced the excess, pushing their myriad of approaches and stylistic forays to points of intoxicating absurdity. Eventually the band reached a crossroads in the early years of their third decade together, leaving them wondering if there were any new horizons left to explore. The renewed vitality yielded an album that fortifies their monolithic wall of sound while also allowing the individual band members to explore the nuances and intricacies of minimalist riffs played at maximum volume.

Songwriting for Dear initially yielded three albums’ worth of material by the end of 2015, but as the band was slated to spend a large chunk of 2016 on their “Performing Pink” worldwide tour, they decided to hold off on releasing any new material. The tour further rekindled their passion for the craft, spurring the band to return home to crank out even more new material while scaling down three records’ worth of sonic deluge down to one.

From the glacial pacing and earthquaking rumble of the album opener to the smoldering rock ’n roll-infused “Absolutego”, Boris have managed to find wildly thrilling work in the familiar trenches of metal. Never ones to shy away from a challenge, the trio carves even experiments with fuzz fueled dream pop. “At the very first moment, this album began as some kind of potential farewell note of Boris,” the band said. “However, it became a sincere letter to fans and listeners… you know, like ‘Dear so-and-so, this is the new album from Boris’ or something like that. We feel so grateful we can release this album in our 25th anniversary year.”

Dear Track Listing:
1. D.O.W.N. (Domination Of Waiting Noise)
2. DEADSONG
3. Absolutego
4. Beyond
5. Kagero
6. Biotope
7. The Power
8. Memento Mori
9. Distopia Vanishing Point
10. Dear

Neuer Song:
http://www.npr.org/sections/allsongs/2017/05/09/527410313/boris-celebrates-25-years-by-cleaving-the-earth-in-two-with-absolutego

Clown_im_OP

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10.05.2017 - 19:58 Uhr
Absolutego ayyyyy :(

Noise war nicht übel, hätte aber schon mehr bratzen können. Vielleicht gehen sie zum Jubiläum noch ein bißchen mehr zu ihren Wurzeln zurück. Wenn sie aber die letzten 25 Jahre aufarbeiten wollen, erwarte ich leider ein weiteres zerfahrenes Durchschnittsalbum, das sich ziellos an jegliche Hörerschaft anbiedern möchte.

Ich hör mal lieber die richtige Absolutego derweil.

boneless

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Registriert seit 13.05.2014

14.05.2017 - 18:15 Uhr
Noise war nicht übel, hätte aber schon mehr bratzen können. Vielleicht gehen sie zum Jubiläum noch ein bißchen mehr zu ihren Wurzeln zurück. Wenn sie aber die letzten 25 Jahre aufarbeiten wollen, erwarte ich leider ein weiteres zerfahrenes Durchschnittsalbum, das sich ziellos an jegliche Hörerschaft anbiedern möchte.

Das kann ich so fast uneingeschränkt unterschreiben. Irgendwie schaffen sie es nicht mehr, diese herrlich kaputte Atmosphäre von Feedbacker, Akuma No Uta oder Pink zu beleben, von der Größe eines Flood ganz zu schweigen. Das tönte nach 2008 alles irgendwie plastisch und halbherzig. Und poliert, was Noise letztendlich war und einige gute Songs doch runtergezogen hat. Davon abgesehen klingt Absolutego eigentlich ganz gut und auch wieder deutlich roher als die letzten Sachen, auch wenn Noise schon wieder ein Schritt in die richtige Richtung war. Aber ich habe ebenfalls die Befürchtung, dass Dear am Ende erneut weder Fisch noch Fleisch sein wird.

Armin

Plattentests.de-Chef

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12.07.2017 - 21:01 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

salarias

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15.07.2017 - 21:28 Uhr
find sie gut- 8,5/10

Clown_im_OP

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17.07.2017 - 14:42 Uhr
Die erfinden sich halt auch nicht mehr neu. Warum auch. Dear ist ziemlicher Fanservice, und lange nicht so ein durchwachsenes Potpourri wie befürchtet. Eigentlich gar nicht. Fast schon erleichternd für den "Old-School-Fan". Viel Drone, knallt gelegentlich wenn's sein muss (da ginge aber auch mehr, Kilmister von ihrem Anime-Soundtrack da hätte zB gut drauf gepasst), der Epos scheint vom Fließband zu kommen. Geht schon gut rein, und mir ist dronige Komfortzone allemal lieber als die letzten Jahre der Zerfahrenheit. Würde Dear auch als finales Album akzeptieren.

@Rezi
...und der insgesamt enttäuschenden Kollaborationsprojekte, die das Terzett beispielsweise mit Merzbow zusammebrachte.

Das würde mich ja doch mal interessieren. Die Kollaborationen mit Merzbow (Gensho) und Endon (Eros) waren doch astrein, und dann war da noch...?

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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Registriert seit 12.12.2013

17.07.2017 - 16:24 Uhr
Ich fand das Merzbow-Projekt ziemlich schwach. Da wäre mehr drin gewesen.

Clown_im_OP

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25.07.2017 - 13:13 Uhr
Gefällt immer besser, und ich seh's mittlerweile auch (locker) als ihr bestes seit mindestens Smile. Wenn nur nicht die Produktion so zahnlos wäre, aber das Problem haben die ja schon länger. Sogar das einigermaßen polierte Pink klingt da noch fieser.

boneless

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Registriert seit 13.05.2014

25.07.2017 - 20:48 Uhr
Sogar das einigermaßen polierte Pink klingt da noch fieser.

Wie bitte? Also wer Pink vorwirft, poliert zu klingen, der scheint echt das falsche Album gehört zu haben. Sicher, es rumpelt nicht so extrem wie auf Akuma No Uta, aber dennoch knallt das an allen Ecken und Enden. Wenn man über glatten Sound reden will, sollte man eher bei Heavy Rocks anfangen...

Clown_im_OP

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Registriert seit 13.06.2013

25.07.2017 - 21:00 Uhr
"Einigermaßen poliert" verglichen mit allem was da so davor kam natürlich ;) Ich kann mich schon erinnern, dass Pink so den "das ist jetzt ihr Hochglanz-Album"-Stempel aufgedrückt bekommen hat, als es rausgekommen ist - lächerlich natürlich, wenn man es mit dem meisten was danach kam vergleicht. Was überhaupt nicht bedeutet, dass ich den Sound nicht sehr mag, und Dear zum Beispiel hätte der schon gut gestanden.
Bei Heavy Rocks (wenn du die erste meinst) hat sich das schon angebahnt, klar. Für mich haben sie auf Feedbacker, Akuma No Uta, Amplifier Worship so den perfekten Sound gehabt.

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