Melvins - A walk with love and death

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Armin

Plattentests.de-Chef

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19.04.2017 - 18:01 Uhr - Newsbeitrag
MELVINS

Seit ihrem Debütalbum “Gluey Porch Treatments” von 1987 haben die Melvins einiges gewagt: musikalische Konzepte erweitert, ungewöhnliche Kollaborationen riskiert, Genre-Grenzen stets neu definiert. Aber an eines haben sie sich bis dato nicht herangetraut: das Format des Doppelalbums!

Seit Ende der 60er Jahre ein beliebtes Medium, gerade wenn man ein musikalisches Konzept ausloten will. Man denke etwa an “Tommy” von The Who, “Exile on Main St.” von den Rolling Stones oder “Physical Graffiti” von Led Zeppelin. Kein Wunder wenn Buzz Osborne von den Melvins hier von einem neuen Maßstab spricht.

“Für uns ist 'A Walk With Love And Death' die Arbeit an drei Dingen: das Album, der Soundtrack und der Film. So gesehen haben wir uns eine neue Messlatte gesetzt”, beschreibt Buzz Osborne das Projekt. Tatsächlich ist “Death” - der erste Part des Sets - ein neues Studio-Album. “Love” hingegen ist der Soundtrack zu dem Kurzfilm “A Walk With Love And Death” von Jesse Nieminen. Seht hier den Trailer zu dem Film.


Das Doppelalbum wartet mit illusteren Gästen auf, so haben sich Joey Santiago (The Pixies), Teri Gender Bender (Le Butcherettes/Crystal Fairy) und Anna Waronker (That Dog) an den Aufnahmen beteiligt.

Drummer Dale Crover ordnet das neue Werk so ein: “'A Walk With Love and Death' ist ein gigantischer dunkler, launischer, wie psychotischer Trip. Das ist definitiv nichts für Warmduscher. Nachdem Du das Album gehört hast, schläfst Du Nachts definitiv nur mit eingeschaltetem Licht ein." Na, wenn das mal kein Versprechen ist!

“A Walk With Love and Death” erscheint am 07. Juli als Doppel-CD, Vinyl-Edition und DL bei dem somit furchtlosen Label Ipecac.

salarias

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Registriert seit 09.09.2016

15.07.2017 - 21:30 Uhr
tolle death platte 8/10
experimentelle love platte 6/10

Armin

Plattentests.de-Chef

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19.07.2017 - 21:47 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

Telecaster

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Registriert seit 14.06.2013

20.07.2017 - 16:04 Uhr
"Gemeinsam mit seinen kongenialen Mitregenten Crover, Willis und Warren hat er sich mit einer Wagenladung Gitarrenamps ins Studio verzogen, um nach erstaunlich kurzer Zeit mit einem Doppelalbum wieder ans Tageslicht zu treten."

Falsch. Willis und Warren spielen jetzt schon seit Jahren nicht mehr mit. Steven McDonald (Redd Kross, Off!) ist jetzt Basser, einen zweiten Drummer gibt es derzeit nicht.

Telecaster

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Registriert seit 14.06.2013

20.07.2017 - 18:30 Uhr
Hört man eigentlich auch, dass der zweite Drummer weg ist, finde ich.

Telecaster

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21.07.2017 - 16:10 Uhr
Nach dem ersten Durchlauf sag ich schon mal: Fett. Vielleicht ihre beste seit "(A) Senile Animal".

Donny-

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Registriert seit 19.12.2016

21.07.2017 - 17:12 Uhr
Dem stimme ich nahtlos zu! Eine Wucht und ein verdammt beachtlicher, roter Faden.

Telecaster

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Registriert seit 14.06.2013

04.08.2017 - 15:24 Uhr
Wächst und wächst!

05.08.2017 - 14:40 Uhr
was komisch ist, hier und auch bei laut wird das album mit seinen 14 tracks als eine seite love, eine seite death, filmsoundtrackschnipsel blabla bezeichnet.
dabei sind diese 14 tracks eigentlich als ganzes nur die erste seite. danach gibts es nochmal 9 tracks und die werden auf wikipedia als die death seite bezeichnet. kann man auch komplett auf bandcamp anhören

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