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Max Richard Leßmann - Liebe in Zeiten der Follower

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21516

Registriert seit 08.01.2012

07.04.2017 - 17:17 Uhr - Newsbeitrag
MAX RICHARD LEßMANN VERÖFFENTLICH AM 21.07. SEIN DEBÜTALBUM

"LIEBE IN DEN ZEITEN DER FOLLOWER"



NEUE SINGLE & NEUES VIDEO "ICH WÜNSCHTE" AB SOFORT












Wir sind entzückt, euch heute endlich ankündigen zu dürfen, dass der hinreißende Max Richard Leßmann am 21.07.2017 sein Debütalbum bei Caroline International veröffentlichen wird! Der ein oder andere wird in den letzten Wochen bereits seine "Romantische Minute" auf Facebook verfolgt oder den knallhart recherchierten Society-Podcast "Clutch & Tratsch" gehört haben. Nicht weniger temperamentvoll und romantisch, so viel dürfen wir euch versprechen, geht es auf den 12 Songs von "Liebe in den Zeiten der Follower" zu. Erster Vorbote ist die Single "Ich wünschte", deren Video heute Premiere beim Musikexpress feiert.








Max Richard Leßmann - "Liebe in den Zeiten der Follower"
Das Debütalbum ab 21.07.2017








Die Geschichte zu „Liebe in Zeiten der Follower“ – dem ersten Soloalbum von Max Richard Leßmann - beginnt mit einem Liebesbrief:

Leßmann schreibt ihn Ende 2012 an seine Freundin, die gerade an das andere Ende von Europa gezogen ist. Er schließt den Brief mit einem Gedicht, das sich für ihn wie von selbst schreibt. Das Gedicht trägt den Titel „Ich wünschte“. Noch bevor er damit fertig ist, bemerkt Leßmann, dass es sich dabei um einen Songtext handelt.

Als Sänger und Texter ist der heute 24-jährige längst kein Unbekannter mehr. Bereits als Teenager sang er in der Indierock-Band „Vierkanttretlager“, mit der er zwei Alben veröffentlichte und unzählige Konzerte spielte. Als Texter schrieb er nicht nur für seine eigene Band, sondern auch für und mit anderen Künstlern wie u.a. Casper, Prinz Pi, Ok KID, Lina Maly oder Madsen.

Es vergeht einige Zeit und wie es das Schicksal so will, fällt Leßmann der bereits erwähnte Liebesbrief während einer Session mit Sebastian Madsen wieder in die Hände – dem wiederum fällt sofort die passende Melodie dazu ein. So kommt es, dass die beiden sich häufiger treffen, sie schreiben, schicken sich Texte und Musik, treffen sich regelmäßiger, im weiteren Verlauf stößt Sebastians Bruder Johannes dazu. Keine drei Monate später befinden die drei sich im hauseigenen Studio der Familie Madsen und haben Songs für ein ganzes Album aufgenommen.

Zwölf Songs, irgendwo zwischen Big Band und Beatles, zwischen Udo Jürgens, Charles Aznavour und Element Of Crime. Leßmann singt über Nähe und Distanz, verbrennt Geld im „Lavendelfeld“ vertont schönste Liebesgedichte genauso wie Kneipenlieder und resümiert über all die selbstauferlegten Zwänge unserer Zeit, dass man außer „Küssen“ gar nichts müsse. Leßmann schreibt Oden an das Leben und die pure Romantik.

Man kann die einzelnen Kapitel dieses Albums als dringende Erinnerung daran sehen, dass die großen, verbindenden Gefühle auch in den hektischen Zeiten Raum und Aufmerksamkeit brauchen.

So vereint „Liebe in Zeiten der Follower“ gleichermaßen Humor, Romantik, Freude und Intelligenz zu mitreißendend Stücken. Ein solches Selbstverständnis ohne in den peinlichen Kitsch abzurutschen gibt es im deutschen Pop nicht – bis jetzt.



Live:
19.05. Potsdam - Waschhaus (mit Sportfreunde Stiller)
20.05. Stuttgart - Theaterhaus (mit Sportfreunde Stiller)
22.05. Düsseldorf - Zakk (mit Sportfreunde Stiller)
23.05. Hannover - Capitol (mit Sportfreunde Stiller)
16. - 17.06. Kosmonaut Festival
20. - 22.07. Deichbrand Festival

sebo tarantino
09.04.2017 - 13:43 Uhr
nice!

captain kidd

Postings: 2876

Registriert seit 13.06.2013

17.07.2017 - 10:58 Uhr
Klar, Vierkanttretlager waren öde. Aber das hier ist echt charmant. Man hört viele Einflüsse raus - und doch klingt es sehr eigen. Musste beispielsweise an mittlere Blur, Suburban kids with biblical names und Dagobert denken.

captain kidd

Postings: 2876

Registriert seit 13.06.2013

19.07.2017 - 00:01 Uhr
Das ist wirklich sehr sehr sehr gut. Danke, Basti.

captain kidd

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Registriert seit 13.06.2013

22.07.2017 - 23:06 Uhr
Könnte das Album des Jahres sein.

Nach Creeper natürlich.

Und wahrscheinlich Wanda.

Aber es ist wirklich saugut, Alter. Romantik pur. Amore.

captain kidd

Postings: 2876

Registriert seit 13.06.2013

22.07.2017 - 23:09 Uhr
Als würde Manfred Krug Anajo covern die Manfred Krug covern.
Bremer Stadtmusicunt
28.07.2017 - 09:17 Uhr
Wirklich ein sehr schönes Album!
Kommt da noch eine Rezension?
Nein
28.07.2017 - 15:21 Uhr
Nee, aber eine Sezession!
WillyR
30.07.2017 - 13:05 Uhr
Sehr schönes Album irgendwo zwischen Charles Aznavour, Element of Crime und Götz Alsmann, fernab vom weichgespülten und stromlinienfömigen Deutschpop eines Max Giesinger, Merk Forster oder Andreas Bourani, irgendwie anachronistisch, dabei lässig romantisch und intelligent. Hat eine offitielle Rezension verdient.

S.v.K.

Postings: 198

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30.07.2017 - 13:10 Uhr
Wirklich sehr gelungen.

kenny23

Postings: 249

Registriert seit 07.11.2013

30.07.2017 - 13:13 Uhr
Das ist wirklich übel!

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21516

Registriert seit 08.01.2012

06.08.2017 - 20:47 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?
MRL
06.08.2017 - 21:47 Uhr
Noch krassere Fehleinschätzung als bei Faber. Dafür sowas Lahmes wie Fortuna Ehrenfeld als AdW. Plattentests und deutschsprachige Musik ist ein einziges Missverständnis.
Tja...
06.08.2017 - 22:23 Uhr
Pascal "Alt-J" Bremmer strikes again!

captain kidd

Postings: 2876

Registriert seit 13.06.2013

07.08.2017 - 23:36 Uhr
Leider wirklich völlig am Thema vorbei. Hier gibt es halt keinen Subtext, keine zweite Ebene. Es ist eben wirklich Romantik pur. Man muss das nicht mögen, aber man kann es der Musik nicht zum Vorwurf machen. Als würde man bei den Beatles sagen: Igitt, Melodien. Leider wirklich wie bei Faber völlig an der Platte vorbei geschrieben. Wie gesagt, man muss das nicht mögen. Aber man sollte es vielleicht durchschauen und dann kritisieren. Schade.

False Flac

Postings: 149

Registriert seit 19.01.2017

07.08.2017 - 23:58 Uhr
Bei dem Titel hätte ich mir auch mehr Tiefgang erwartet. Stimme meinem Vorredner zu.

False Flac

Postings: 149

Registriert seit 19.01.2017

08.08.2017 - 00:04 Uhr
Was schreibe ich da für einen Unsinn. Vercheckt. Was ich eigentlich meine: Ohne einen Subtext, gibt mir das gar nichts, außer vielleicht nette Berieselung.

captain kidd

Postings: 2876

Registriert seit 13.06.2013

08.08.2017 - 07:00 Uhr
Und absurd wird es, wenn die Prag-Scheiße dann auch noch sieben Punkte bekommt.

Pascal

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 651

Registriert seit 13.02.2013

08.08.2017 - 11:27 Uhr
1. Ich brauche keinen Subtext, aber ein zumindest einigermaßen durchdachter Text wäre schon gut. "Romantik" entdecke ich da wirklich wenig, eher Stumpfheit. Aber es ist ja bekannt, dass nicht jeder bei gleichem romantisch angesprochen wird. Bei Wanda oder auch Bilderbuch, kommt z.B. eine Sexyness mit wenig Subtext durchaus bei mir an.

2. Platten verschiedener Künstler in der Wertung untereinander zu vergleichen, ist wenig zielführend. Warum ist Prag für dich scheiße und Leßmann für mich? Weil wir ganz offenbar einen anderen Geschmack haben. Das ist legitim. Handshake? ;)

captain kidd

Postings: 2876

Registriert seit 13.06.2013

08.08.2017 - 13:16 Uhr
Aber immer. Weißte doch. Hör aber nochmal rein. Das ist eine ganz liebevolle Platte voller Liebe. Hätte ich den Beteiligten (Madsen, schrecklich) nie zugetraut.
hach plattentests...
15.08.2017 - 14:46 Uhr
und wieder meilenweit am ziel vorbei...
wenig zielführende Sexyness
15.08.2017 - 14:58 Uhr
Romantik ohne Subtext geht völlig an der Platte vorbei.
Krassere Fehleinschätzungen als weichgespülte und stromlinienförmige Alben des Jahres.
Sieben Punkte? Aber immer.
Was schreibe ich hier für einen Unsinn?
Tom Green
15.08.2017 - 15:05 Uhr
Natürlich ist da kein tiefsinniger Ansatz bei dieser Platte zu erwarten, aber die Rolle des hoffnungslosen Romantikers füllt er doch perfekt aus. Klar sollte man ein Faible für die Ästhetik der 20er und Max Raabe mitbringen um das zu mögen, aber ihn gleich mit Stumpfen Schlager Barden zu vergleichen, finde ich dann doch sehr hart. Insgesamt super arrangiert, ein paar schöne Ohrwürmer (allen voran: "Ich wünschte").

Auch die Beschwerde, das Leßmann den Albumtitel "Liebe in Zeiten der Follower" inhaltlich nicht mehr aufgreift, halte ich leider für fehlinterpretiert. Tatsächlich besingt er doch hier die romantische Liebe, in ihrer Urform, es geht um das reine Empfinden eines Gefühls der Anziehung. Und das ist doch genau das, was den Digital Natives vorzuwerfen ist (sich nicht Festlegen wollen, Ökonomisierung von Beziehungen, Ablenkung...) - von daher hält er dieser Generation den Spiegel vor. Ihm geht es darum, sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen. Von daher: Passender Titel!

7/10

Ituri

Postings: 205

Registriert seit 13.06.2013

19.02.2019 - 14:58 Uhr
Immer noch top!
Hashtag
19.02.2019 - 15:01 Uhr
#hashtag

Ituri

Postings: 205

Registriert seit 13.06.2013

05.06.2021 - 10:33 Uhr
10/10, immer noch.

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