The Hirsch Effekt - Eskapist

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Zappyesque

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16.04.2020 - 22:02 Uhr
Die erste Hälfte bis tardigrada gefällt mir sehr gut. Danach schwächelt es meiner Meinung nach mit Mangel an guten Ideen.

Zappyesque

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16.04.2020 - 22:04 Uhr
Danke für die Session, hat spaß gemacht!

The MACHINA of God

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30.04.2020 - 19:26 Uhr
So, mal etwas durchgelesen. Schöne Session. Find ja diesen 3er-Teil der drei kurzen Stücke (Gemeter / Piano / Gemeter) vor "Inukshuk" inzwischen am besten. Eh ssehr gewachsen bei mir das Ding.
Ich glaub, da muss nochmal ne Sessio her irgendwann. :)

Neuer

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30.04.2020 - 20:06 Uhr
Hier haben sie auf jeden Fall gezeigt, dass sie kurz und brutal auch können ohne die De-Bilen zu mimen. :D
Empfinde Eskapist auch nicht als großen Qualitätsverlust. Agnosie und das hier sind sich recht ebenbürtig imo.

The MACHINA of God

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30.04.2020 - 20:14 Uhr
Inzwischen hat sich "Eskapist" bei mir wohl sogar vor "Agnosie" geschoben, aber nur minimal.

The MACHINA of God

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07.05.2020 - 22:05 Uhr
Die Instrumental-Version grad mal wieder gehört und wieder begeistert gewesen. Gerade die Ballersongs wie "Tardigrada", "Aldebaran" und "Lysios" gefallen mir in der Version besondders gut. Ach, eh schon ein tolles Albu, auch wenn es bei mir etwas brauchte.

hexed all

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09.05.2020 - 00:17 Uhr
Ist mir insgesamt zu Refrain-verliebt, das Album. Funktioniert für mich nur bei Berceuse so richtig. Was danach aber kommt, ist womöglich die beste Sequenz von Songs, die THE je aufgenommen haben.

The MACHINA of God

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09.05.2020 - 00:57 Uhr
Ist mir insgesamt zu Refrain-verliebt, das Album.

Ich höre Refrains eigentlich nur im Opener und "Barbeuse". Wo nach dem Song irgendwo danach ein Refrain kommen sollte, musst du mir erklären.
Am meisten Refrains dürfte wohl die "Agnosie" haben und selbst da machen die ca. 4% des Albums aus.

hexed all

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09.05.2020 - 01:14 Uhr
Puh.

Xenophotopia - ca. 1:00, dann 1:48, zum letzten Mal bei 5:35.
Natans - 2:04, 3:28, irgendwann am Ende nochmal.
Tardigrada - 0:33, 1:05. Song ist kurz.
Aldebaran - 1:21 und 2:39.
Inukshuk - ich bitte dich.

Die letzten beiden schenk ich dir, bei Lysios bin ich mir aber nicht sicher.
Fairerweise würde man bei Agnosie wohl auf ein ähnliches Ergebnis kommen. Aber da sind die Refrains cooler. Schachmatt.

The MACHINA of God

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09.05.2020 - 02:46 Uhr
Haha, ok "Inukshuk" hab ich tatsächlich total vergessen. Kann schon sein, dass auf "Eskapist" einige Refrains sind, trotzdem empfand ich "Agnosie" immer als poppiger (in Sachen Songstrukturen natürlich nur) als "Eskapist".

hexed all

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18.05.2020 - 23:43 Uhr
Hier, wie (nicht) versprochen, die (nicht) überraschenden Ergebnisse der (nicht-)wissenschaftlichen Analyse der Härtegrade aller fünf bis dato erschienenen Hirsch-Effekt-Alben.

Neben den Songs stehen ggf. die Timestamps der "harten" Stellen sowie die Gesamthärtelänge in Sekunden. Falls nur eine Zahl neben dem Song steht, wurde der gesamte Song gewertet. Gröbere Rechenfehler bitte ich zu entschuldigen, allerdings wurde auch viel auf- und abgerundet.

Ein (*) neben einem Song bedeutet, dass hier umgekehrt gerechnet wurde, also die "seichten" Stellen herausgenommen wurden, weil das im jeweiligen Fall einfacher war.

Die meisten Interludes tauchen aus offensichtlichen Gründen nicht auf, wurden aber in die Gesamtlänge der Alben miteinbezogen.

Der Härtegrad entspricht offensichtlich meiner subjektiven Empfindung. Ich habe mich grob daran orientiert, ob ich die Stelle eines Songs von einer mir bekannten Metal-Band erwarten würde, wobei man hier auch im Hinterkopf behalten muss, dass nicht jede Metal-Band auch nur Metal macht. Ein kontroverses Beispiel ist Kris, welches so sehr Leprous imitiert, dass ich es als Metal gewertet habe. Man kann aber auch durchaus hinterfragen, ob die neueren Leprous selbst überhaupt als Metal durchgehen.

Auch gibt es insbesondere auf Hiberno viele Stellen, die für manche noch als Post-Hardcore, Screamo oder was auch immer durchgehen würden. Da habe ich hin und wieder auch mal ein Auge zugedrückt. Ich bin mir bewusst, dass es niemanden geben wird, der mir zu 100% zustimmt.

Nichtsdestotrotz gibt es gerade auf den neueren Alben so viele unmissverständliche Metal-Sequenzen (auch Anamnesis stach häufig durch sehr deutliche Härtewechsel heraus), dass diese "Analyse", wenn man sie so nennen will, meiner Meinung nach durchaus einen nachvollziehbaren Einblick in die musikalische Entwicklung der Band erlaubt.

Holon : Hiberno - 1326/3450 38%
01. Epistel Calmo 0
02. Epistel Vigoroso 115
03. Nex 119
04. Zoetrop 1:58-6:45 287
05. Lentevelt 0
06. Laxamentum Assorto 2:04-2:33 29
07. Laxamentum Agitato 182
08. Laxamentum Reqiuem 0:00-0:30 0:57-1:36 69
09. Vituperator 0:00-2:58 4:07-5:40 270
10. Hiberno 0
11. Arcanum 2:27-3:36 69
12. Epitaph Meno 0
13. Epitaph Lugubre 186
14. Epitaph Maestoso 0

Holon : Anamnesis - 951/3980 24%
01. Anamnesis 0
02. Limerent 0:22-1:48 2:26-4:23 201
03. Absenz 2:56-3:49 4:11-4:42 82
04. Agitation 5:47-6:50 63
05. Ligaphob 0
06. Mara 3:51-9:46 354
07. Irrath 4:26-5:09 5:50-6:39 91
08. Ira 0:00-2:40 160
09. Datorie 0

Holon : Agnosie - 1342/3517 38%
01. Simurgh 0
02. Jayus 167
03. Agnosie 0:30-3:19 4:25-6:42 304
04. Chelicera 35
05. Bezoar* 2:29-4:01 4:57-6:34 395-188=207
06. Tombeau 0
07. Emphysema 0:53-1:25 2:25-3:35 74
08. Fixum* 1:58-2:38 5:11-6:15 376-103=273
09. Athesie 0
10. Dysgeusie 189
11. Cotard 0:00-0:32 4:29-5:30 93

Eskapist - 1837/3672 50%
01. Lifnej 0:00-2:34 3:15-4:29 5:05-5:41 6:20-6:35 279
02. Xenophotopia 0:00-2:33 4:05-6:24 292
03. Natans 4:09-6:40 8:35-9:17 192
04. Berceuse 3:27-4:01 34
05. Tardigrada 116
06. Aldebaran 200
07. Inukshuk 0
08. Lysios* 7:28-8:08 9:59-11:29 854-130=724
09. Acharej 0

Kollaps - 1740/2897 60%
01. Kris 0:24-3:56 211
02. Noja* 2:37-3:21 261-44=217
03. Deklaration 226
04. Allmende 244
05. Domstol 1:51-3:52 4:37-5:34 177
06. Torka 1:02-4:11 4:38-6:13 283
07. Bilen 0:27-4:19 231
08. Kollaps 2:29-3:03 5:10-6:47 130
09. Agera 0:40-1:01 2:02-2:22 41

Rangliste:
1. Kollaps: 60%
2. Eskapist: 50%
3. Hiberno/Agnosie: 38%
4. Anamnesis: 24%

Rainer

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18.05.2020 - 23:59 Uhr
Boah Alter echt jetzt... Man kann auch aus allem ne Wissenschaft machen.

Zappyesque

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19.05.2020 - 00:24 Uhr
Agnosie vom Härtegrad gleichauf mit Hiberno? Das wundert mich dann doch sehr. Würdest du im Nachhinein deinen allgemeiner Eindruck im Vergleich zu den Ergebnissen deiner detaillierten Analyse als übereinstimmend werten, hexed all?

The MACHINA of God

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19.05.2020 - 10:21 Uhr
Boah Alter echt jetzt... Man kann auch aus allem ne Wissenschaft machen.

Boah Alter echt jetzt... Man kann sich auch über alles aufregen.

Oceantoolhead

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19.05.2020 - 12:57 Uhr
Gefühlt ist Eskapist die Härteste Platte, gefolgt von Agnosie und Hiberno. Die neue finde ich auch, durch die Produktion weniger hart und würde sie an vorletzter Stelle einordnen noch vor Anamnesis. Allerdings sehe ich alle Alben sehr nah beieinander- die Unterschiede sind meist nur wenige Prozente.

The MACHINA of God

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19.05.2020 - 13:06 Uhr
Gefühlt ist Eskapist die Härteste Platte, gefolgt von Agnosie und Hiberno.

Geht mir auch so.

@hexed all:
Interessante Idee. Was mir auf den ersten Blick auffällt: Dass du den Großteil von "Kris" und "Torka" mit als "hart" gezählt hast, bei denen ich deutlich weniger Anteil darunter zählen würde. Aber gut, das ist alles sehr subjektiv und ne ziemliche Gradwanderung.

Oceantoolhead

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19.05.2020 - 14:53 Uhr
Es ist natürlich auch die Frage ( wie hexed auch selber erklärt ) welche Elemente man als hart zählt. Ich für meinen Teil würde die Post Hardcore Elemente die vorallem in Hiberno zufinden sind ebenfalls als „hart“ zählen. Dazu wäre meine Frage warum du Lemerent als komplett 0 zählst, aber Zoentrop ab Minute 2 schon Punkte gibst. Für mich fängt der harte Part dort eig erst ab Minute 4 an.

Nele

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20.05.2020 - 20:05 Uhr
@hexed all: Interessant verkopfte Herangehensweise, ich vermute, du wärst der Traum eines wissenschaftlichen Mitarbeiters für jedes Institut für Popularmusik ;) da hast du dir ja wirklich Mühe gegeben.
Ich hätte insgesamt wahrscheinlich den ein oder anderen Song noch mehr in die Kategorie „hart“ gezählt, aber du hast Recht, wie soll man „hart“ in der Musik auch objektivieren.

Wenn ich drüber nachdenke, tu ich mir relativ schwer damit, die Alben nach diesem Gesichtspunkt zu sortieren. Muss ja auch nicht.

hexed all

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21.05.2020 - 01:49 Uhr
Im Nachhinein entspricht das Ranking schon so ungefähr dem, was ich erwartet hatte, mit Ausnahme von Kollaps, die ich eher in der Mitte gesehen habe. Das könnte aber, wie ja schon häufig im entsprechenden Thread erwähnt wurde, auch ein bisschen an der Produktion liegen. Auf dem Papier ist sie schon die metaligste Platte der Band.

Ausschlaggebend für die "Studie" war meine Unterhaltung mit Machina über den Härtegrad von Agnosie und Eskapist. Bei Agnosie höre ich aber eigentlich sowieso nur die härteren Songs und überspringe z.B. Tombeau und Emphysema häufig, was natürlich meinen Eindruck vom Album stark beeinflusst hat. Wenn das Album aber mal knüppelt, knüppelt es definitiv härter als Eskapist. Bei Eskapist macht allein Lysios auch schon ca. 40% der Härte aus. Muss jeder für sich sehen, wie er meine super subjektiven Daten interpretiert. ;)

The MACHINA of God

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21.05.2020 - 02:14 Uhr
GAR KEIN!
SCHLECHTES!
FIXUM!
FÜR DIE!
SCHLECHTE!
LAUNE!
HINTER MIR!

Rainer

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21.05.2020 - 03:47 Uhr
Cringe

Neuer

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21.05.2020 - 08:35 Uhr
Aber so ziemlich der beste Cringe, den man kriegen kann

The MACHINA of God

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21.05.2020 - 14:36 Uhr
Rainer, der Nörzt des Meddl.

Neuer

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21.05.2020 - 14:55 Uhr
Bin immer noch von der Bandbreite der Band beeindruckt. Mehr Bands sollten sowas kurzes wie Tardigrada und so ein Monster wie Lysios auf einem Album haben

Neuer

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21.05.2020 - 14:56 Uhr
Kurze Instrumentals zählen da für mich nicht

Rainer

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21.05.2020 - 18:02 Uhr
Machina nimm mich doch nicht so ernst. Bin doch nur zum Spaß hier. Und ab und zu mal n bissl pöbeln, aber alles subjektiv.

The MACHINA of God

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05.09.2020 - 00:57 Uhr
Ab "Tardigrada" wird das Album so fantastisch. Vorher auch, ab ab da nochmal mehr. Könnte inzwischen echt meine Nummer 2 der Band sein, das Album. Aber die rangieren eh alle zwischen 8,5 und 10 für mich. Von daher eh egal. :D

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