The Hirsch Effekt - Eskapist

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Armin

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27.03.2017 - 14:51 Uhr - Newsbeitrag

THE HIRSCH EFFEKT kündigen neues Album und Tour an
"Eskapist" erscheint im August 2017
The Hirsch Effekt schlagen zwei Jahre nach "Holon:Agnosie" ein neues Kapitel Ihrer Bandgeschichte auf und kündigen neben dem neuen Studioalbum "Eskapist" auch eine umfangreiche Tour an.

"Unser neues Album 'Eskapist' ist so gut wie fertig aufgenommen und wird im August auf die Menschheit losgelassen" berichten The Hirsch Effekt. "Passend dazu gehen wir im Herbst auf große Rundreise. Wir wissen ja nicht, wie es euch geht, aber wir sind auf jeden Fall sehr gespannt!"

THE HIRSCH EFFEKT "ESKAPIST" TOUR 2017
präsentiert von Visions, Fuze, Slam, Morecore, Prettyinnoise & Fritz-Kola
Support: PeroPero

12.10. Kiel -Schaubude
13.10. Lübeck - Treibsand
14.10. Göttingen - Exil
17.10. Berlin - Nuke
18.10. Dresden - Scheune
19.10. Jena - Rosenkeller
20.10. Leipzig - Felsenkeller
21.10. Marburg - KFZ
25.10. Weinheim - Cafe Central
26.10. Karlsruhe - Jubez
27.10. Frankfurt - Das Bett
28.10. Stuttgart - Goldmarx
29.10. Lindau - Club Vaudeville
30.10. Augsburg - Soho Stage
31.10. München - Backstage
02.11. AT, Wien - Viper Room
03.11. Freiburg - Crash
04.11. CH, St. Gallen - Grabenhalle
06.11. Ulm - Club Schilli
07.11. Nürnberg - Z-Bau
08.11. Mainz - Schon Schön
09.11. Hannover - Musikzentrum
10.11. Bremen - Lagerhaus
11.11. Hamburg - Molotow
07.12. Aachen - Musikbunker
08.12. Emden - Alte Post
09.12. Salzwedel - Hanseat
14.12. Oberhausen - Druckluft
15.12. Moers - Bollwerk
16.12. Köln - MTC

Festivals & weitere Daten:
07.04. Magdeburg - Feuerwache
08.04. Leipzig - Lala in Noise Fest, UT Connewitz
14.07. Hamburg - Wutzrock
15.07. Speyer - Hallenbeben Open Air
03.-05.08. Wacken - W:O:A
15.09. Kummerfeld - Ackerfestival
29.09.-01.10. Köln - Euroblast


flehende bitte
27.03.2017 - 14:57 Uhr
bitte löst euch auf. ich kanns nicht länger ertragen
DIE NERVEN
27.03.2017 - 16:21 Uhr
bwahaha watn dämlicher bandname!!!

derdiedas

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27.03.2017 - 17:38 Uhr
Kein Holon?

Hmm, der Vorgänger hatte seine Momente, aber im Ganzen war mir das zu viel Metalcore-Gekloppe, die ruhigen Momente, die auf den ersten beiden Alben immer toll waren haben gefehlt. Hoffe es geht mehr Richtung Indieprogwasweißichwas.

Und bitte bessere Texte, dieser Möchtegernnihilismus auf Holon:Agnosie war eher unfreiwillig komisch als tiefsinnig

derdiedas

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01.04.2017 - 14:20 Uhr
https://soundcloud.com/the-hirsch-effekt/feles-procurso

Großartig :D :D

derdiedas

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Registriert seit 07.01.2016

01.04.2017 - 14:20 Uhr
Es ist vollbracht: Wir haben heute die Albumaufnahme fertiggestellt!
Ihr wisst, dass wir eine Band sind, die immer versucht hat neue Wege zu gehen. Nach Abschluss der Holon-Reihe haben wir einen neuen Sound für die Band gefunden und wir können es kaum erwarten euch diesen zu präsentieren.
Darum gibt es hier den ersten Song aus unserem neuen Album ganz frisch aus dem Studio. Viel Spaß!
April April
08.05.2017 - 17:07 Uhr
Aprilscherz war das wohl.

derdiedas

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08.05.2017 - 17:15 Uhr
schon klar. Leider haben sie den "Song" dazu von Soundcloud gelöscht, der war in seiner Absurdität ziemlich super
Fanatic
08.05.2017 - 17:22 Uhr
Finde ich super!
Eine der wenigen dutschsprachigen Bands/Musiker für die man sich nicht schämen muss!
Der Hirsch Effect
08.05.2017 - 17:37 Uhr
Escapist?
Ich finde eher....
10.05.2017 - 01:53 Uhr
Es ist eine Band für die man sich sehr schämen muss.

Logarythms

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23.06.2017 - 00:48 Uhr
VO: 18.08.2017

Tracklist:
01. Lifnej
02. Xenophotopia
03. Natans
04. Coda
05. Berceuse
06. Tardigrada
07. Nocturne
08. Aldebaran
09. Inukshuk
10. Autio
11. Lysios
12. Acharej

Erste Single Lifnej gibts auch schon auf Spotify, iTunes etc.
https://open.spotify.com/album/0agqsCvfdlyM5d5QP4V5Uq
Eine Band, die immer versucht hat neue Wege zu gehen
23.06.2017 - 09:37 Uhr
Ähä, Ähä.

Das hat wohl nicht ganz geklappt.
Sie sollten vielleicht erstmal aufzuhören, zuviel Marketingsprech in solche Ankündigungen hineinzupacken.
Eine Band
23.06.2017 - 09:37 Uhr
- zu

fitzkrawallo

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Registriert seit 13.06.2013

23.06.2017 - 10:57 Uhr
Der Vorabtrack deutet an, dass es in der Richtung weitergeht, die man mit "Holon: Agnosie" eingeschlagen hat. Ich mochte das Album, aber bei weitem nicht so wie die beiden Vorgänger. Wie schon öfter geschrieben, fehlt mir mehr und mehr das Malmende, Zerrende, was vor allem "Holon: Anamnesis" emotional so mitreissend machte. Bestes Beispiel dafür ist der Klargesang, der gerade durch seine "Fehler" so gut funktionierte. Das klingt auf "Lifnej" ein bisschen zu rund und dadurch etwas belanglos; der Charakter der Band geht ein wenig flöten. Nun, wir werden sehen.

The MACHINA of God

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24.06.2017 - 22:49 Uhr
Geiles Video auch:
https://www.youtube.com/watch?v=fqRPBtXZSsE

Für mich ja immer noch die beste Band des Landes.

The MACHINA of God

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24.06.2017 - 23:01 Uhr
Holon:Hiberno 8,7/10
Holon:Anamnesis 9,2/10
Holon:Agosie 8,3/10

tjsifi

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26.06.2017 - 10:45 Uhr
Lifnej klingt wie Biffy Clyro als sie noch gut waren.

The MACHINA of God

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26.06.2017 - 11:08 Uhr
So klangen Biffy Clyro mal???

Affengitarre

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26.06.2017 - 12:17 Uhr
Haha, nein. :D

Felix H

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26.06.2017 - 12:50 Uhr
Haha, nein. :D

?? ;-)

Armin

Plattentests.de-Chef

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27.06.2017 - 10:25 Uhr - Newsbeitrag

The Hirsch Effekt schlagen zwei Jahre nach "Holon:Agnosie" ein neues Kapitel Ihrer Bandgeschichte auf und kündigen neben dem neuen Studioalbum "Eskapist" auch eine umfangreiche Tour an.

"Unser neues Album 'Eskapist' ist so gut wie fertig aufgenommen und wird im August auf die Menschheit losgelassen" berichten The Hirsch Effekt. "Passend dazu gehen wir im Herbst auf große Rundreise. Wir wissen ja nicht, wie es euch geht, aber wir sind auf jeden Fall sehr gespannt!"

THE HIRSCH EFFEKT
Eskapist
Long Branch Records / SPV
18 August 2017
THE HIRSCH EFFEKT
"Eskapist"

Release Dates:
Single "Lifnej" - 23/06/2017
Single "Inukshuk" - 28/07/2017
Album "Eskapist" - 18/08/2017

Deutsche Info:

Nach ihrer atemlosen „Holon“ Albumtrilogie haben The Hirsch Effekt mit „Eskapist“ ihr wahrscheinlich extremstes, düsterstes und komplexestes Stück Musik in Form gepresst. Sozialkritisch, bissig politisch und musikalisch überwältigend ist das vierte Album der Hannoveraner ein Lehrstück in progressivem Metal, Prog und Core.

Komponiert wurde „Eskapist“ von allen drei Bandmitgliedern – Schlagzeuger Moritz Schmidt, Gitarrist und Sänger Nils Wittrock und Bassist und Sänger Ilja Lappin – zu gleichen Teilen. Die 12 komplexen, ständig formwandelnde, von Prog-, Tech- und Sludge-Metal durchdrungenen Kompositionen wurden in der bereits bewährten Zusammenarbeit mit Tim Tautorat (AnnenMayKantereit, Turbostaat, In Flames), Max Trieder und diversen Gastmusikern in Leipzig und in Berlin auf Band gebracht.

Gleich mehrere Songs drehen sich um gesellschaftliche Seltsamkeiten. „Aldebaran“ verarbeitet das Phänomen der Reichsbürger, „Berceuse“ beleuchtet den erstarkenden Rechtpopulismus, ebenso wie das eindringliche „Xenophotopia“. Und neben den gedanklichen werden auch die tatsächlichen Flüchtlinge in „Natans“ auf dem Album aufgegriffen. Das 14-minütige „Lysios“ wiederum handelt vom Verfall eines Alkoholikers und ist die wohl dunkelste in Musik übersetzte Beobachtung, die Wittrock, Schmidt und Lappin jemals beschrieben haben. Eskapismus in seinen vielen Formen bildet die Klammer des Albums. Flucht aus der Gesellschaft, den „Umständen“ oder im Privaten. Die Band geht textlich erneut an Orte, die schmerzen, mit Musik, die fordert und in ihrer Intensität kaum Vergleiche zulässt.

Mit „Eskapist“ geben The Hirsch Effekt den endgültigen Kommentar zur Zeit. In Worten und einer unverortbar intensiven Musik.

English Info:
After their breathless “Holon” album trilogy, The Hirsch Effekt have probably crafted their most extreme, darkest and most complex chapter, which goes by the name of “Eskapist”. Socially critical, caustically political and musically overwhelming, the fourth album from the Hanoverian band is truly a lesson in progressive metal, prog and core.

All three band members – drummer Moritz Schmidt, guitarist and singer Nils Wittrock and bassist and singer Ilja John Lappin – had an equal share in the writing of the record. The 12 complex compositions, interfused with prog, tech and sludge metal, continually shift between the different styles and were recorded with Tim Tautorat (who has previously worked with AnnenMayKantereit, Turbostaat, In Flames), Max Trieder and various guest musicians in Hanover, Leipzig and Berlin.

A number of songs revolve around social oddities. “Aldebaran” deals with the phenomenon of present-day citizens of the Reich, “Berceuse” highlights the globally growing right-wing populism, as does the haunting “Xenophotopia”. In addition to the theoretical, genuine refugees are also discussed in “Natans” on the album. In turn, the 14-minute long monster “Lysios” deals with the fall of an alcoholic and is probably the bleakest observation that Wittrock, Schmidt and Lappin have ever captured in their music. Escapism, in its many different forms, is the link between the different pieces and what holds the album together. Escaping from society, “circumstances” or private life. Once again the band's lyrics tackle issues that hurt and their music, which demands to be listened to, strikes almost incomparable in its intensity.

With the “Eskapist” album, The Hirsch Effekt give us their final comment on our time. In simple terms: remarkably intense music.

Line Up:
Nils Wittrock - Guitar/Vocals
Ilja Lappin - Bass/Vocals
Moritz Schmidt - Drums

Live:
17.06. Osnabrück - Fairytale
07.07. Berlin - Orwofestival
14.07. Hamburg - Wutzrock
15.07. Speyer - Hallenbeben Open Air
22.07. Karlsruhe - Das Fest
02.08. AT, Wien - Jolly Roger Festival
05.08. Wacken - W:O:A
12.08. Eschwege - Open Flair
14.09. Rostock - MAU Club
15.09. Kummerfeld - Ackerfestival
16.09. AT, Dornbirn - Soundnoise Festival
01.10. Köln - Euroblast

ESKAPIST Tour
präsentiert von VISIONS, FUZE, SLAM, MORECORE, PRETTYINNOISE & FRITZ-KOLA
Support: PeroPero

12.10. Kiel -Schaubude
13.10. Lübeck - Treibsand
14.10. Göttingen - Exil
17.10. Berlin - Nuke
18.10. Dresden - Scheune
19.10. Jena - Rosenkeller
20.10. Leipzig - Felsenkeller
21.10. Marburg - KFZ
25.10. Weinheim - Cafe Central
26.10. Karlsruhe - Jubez
27.10. Frankfurt - Das Bett
28.10. Stuttgart - Goldmarx
29.10. Lindau - Club Vaudeville
30.10. Augsburg - Soho Stage
31.10. München - Backstage Club
02.11. AT, Wien - Viper Room
03.11. Freiburg - Crash
04.11. CH, St. Gallen - Grabenhalle
06.11. Ulm - Club Schilli
07.11. Nürnberg - Z-Bau
08.11. Mainz - Schon Schön
09.11. Hannover - Musikzentrum
10.11. Bremen - Lagerhaus
11.11. Hamburg - Molotow
07.12. Aachen - Musikbunker
08.12. Emden - Alte Post
09.12. Salzwedel - Hanseat
14.12. Oberhausen - Druckluft
15.12. Moers - Bollwerk
16.12. Köln - MTC
Tickets unter tickets.thehirscheffekt.de

Links:
fb.com/thehirscheffekt
instagram.com/thehirscheffekt
youtube.com/thehirscheffekt
thehirscheffekt.de


Hier noch die Pressemitteilung.

Armin

Plattentests.de-Chef

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27.06.2017 - 12:51 Uhr - Newsbeitrag
aaaaaaaaaah
28.06.2017 - 15:01 Uhr
@tjisif: also so hart klangen biffy clyro nie. nicht mal auf "there is noch such thing as a jaggy snake".

und besonders gut schreien konnte der schotten-sänger im vergleich zu den hirschen auch nicht. :)
Es hirscht im Gebälk
28.06.2017 - 15:13 Uhr
Heftig. Wie kann man sich nur so einen verschachtelten Song "merken" und den dann live spielen? :D

The MACHINA of God

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28.06.2017 - 17:41 Uhr
Jepp, das frag ich mich bei denen imer mal wieder. :)

The MACHINA of God

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02.07.2017 - 03:08 Uhr
Erinnert mich definitiv am meisten an "Fixum". Erstmal paar Minuten Geballer mit vorerst nicht nachvollziehbarem Verlauf und dann erst gegen Ende zweimal sowas wie ein Refrain.

The MACHINA of God

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28.07.2017 - 20:27 Uhr - Newsbeitrag
Neues Video zu "INUKSHUK". Im THE-Kontext wohl ne Pop-Hymne. :) Find den Refrain klasse.

Armin

Plattentests.de-Chef

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28.07.2017 - 23:56 Uhr - Newsbeitrag

THE HIRSCH EFFEKT präsentieren zweite Single INUKSHUK

Album ESKAPIST erscheint am 18.08.2017!

THE HIRSCH EFFEKT - Eskapist

VÖ: 18.08.17

Longbranch / SPV


Die Hannoveraner Band The Hirsch Effekt kehrt am 18. August mit ihrem vierten Album ESKAPIST auf die Plattenteller des Landes zurück. Mit INUKSHUK liegt nun die zweite Single aus dem neuen Studioalbum als Single und Video vor.




"Mit der Wahl der zweiten Single haben wir versucht den Gegenpol auf dem Album zu LIFNEJ auszuloten", erzählen The Hirsch Effekt. "INUKSHUK zeigt das andere Extrem auf ESKAPIST: Ruhe, Einfachheit und Pop-Appeal. Natürlich nicht ohne eine gewisse zornige Verzweiflung und Melancholie, die die Querverbindung zum Albumkontext ist. Thematisch ist auch INUKSHUK den persönlichen Inhalten des Albums zuzuordnen. Der Protagonist hadert mit der Zeit. Er befindet sich in einem ambivalenten Zustand, in dem er die Zeit entweder als unaufhaltbare Bedrohung wahrnimmt oder versucht, der Veränderungen die sie zwangsläufig mit sich bringt, mit Gelassenheit entgegen zu sehen. Die basale Struktur und Harmoniefolge des Songs hat uns veranlasst das Setting des Videos komplett in der freien Natur anzusiedeln."

Regie führte Martin Endt von den Off The Road Studios und als Protagonist konnte der gemeinsame Freund und Bekannte Jarii van Gohl, seinerseits Schlagzeuger bei DŸSE, gewonnen werden. "Wir sind äußerst erfreut über seine Mitwirkung und die erstklassige Performance", ergänzen The Hirsch Effekt.
The Hirsch Effekt sind ein Phänomen. Nach ihrer atemlosen „Holon“ Albumtrilogie hat das Hannoveraner Trio mit „Eskapist“ sein wahrscheinlich extremstes, düsterstes und komplexestes Stück Musik in Form gepresst. Ein hyperrealistisches Stück Sozialkritik, bissig politischer Kommentar, musikalisch überwältigendes Lehrstück in progressivem und alles zerlegendem Metal, Prog und Core – ergänzt und erweitert durch elektronisches Songwriting und orchestrale Kulisse. Zu viele Superlative? Das ist erst der Anfang!

Eskapismus in seinen vielen Formen bildet die Klammer des Albums. Flucht aus der Gesellschaft, den „Umständen“ oder im Privaten. The Hirsch Effekt gehen textlich an Orte, die schmerzen. Das war schon im „Holon“-Universum so, wenn es um die Verarbeitung von Beziehungen, um Verlust und das persönliche Zerbrechen ging. Auf „Eskapist“ werden nun weitere Kreise gezogen, rückt „Politik und Alltag“ weiter in den Fokus. Es geht nicht um „Flucht, ja oder nein“, sondern um die Tatsache, dass mitunter Flucht, gedanklich oder physisch als einzige Handlungsoption bleibt, mit all ihren lebensentscheidenden Konsequenzen.

Mit „Eskapist“ geben The Hirsch Effekt den endgültigen Kommentar zur Zeit. In Worten und einer unverortbar intensiven Musik.

Das Album erscheint am 18. August 2017.

Ab Juni ist die Band ausgedehnt auf Tour:

THE HIRSCH EFFEKT LIVE

07.07. Berlin - Orwofestival
14.07. Hamburg - Wutzrock
15.07. Speyer - Hallenbeben Open Air
02.08. AT, Wien - Jolly Roger Festival
05.08. Wacken - W:O:A
12.08. Eschwege - Open Flair
14.09. Rostock - MAU Club
15.09. Kummerfeld - Ackerfestival
01.10. Köln - Euroblast

ESKAPIST Tour
präsentiert von VISIONS, FUZE, SLAM, MORECORE, PRETTYINNOISE & FRITZ-KOLA
Support: PeroPero

12.10. Kiel -Schaubude
13.10. Lübeck - Treibsand
14.10. Göttingen - Exil
17.10. Berlin - Nuke
18.10. Dresden - Scheune
19.10. Jena - Rosenkeller
20.10. Leipzig - Felsenkeller
21.10. Marburg - KFZ
25.10. Weinheim - Cafe Central
26.10. Karlsruhe - Jubez
27.10. Frankfurt - Das Bett
28.10. Stuttgart - Goldmarx
29.10. Lindau - Club Vaudeville
30.10. Augsburg - Soho Stage
31.10. München - Backstage Club
02.11. AT, Wien - Viper Room
03.11. Freiburg - Crash
04.11. CH, St. Gallen - Grabenhalle
06.11. Ulm - Club Schilli
07.11. Nürnberg - Z-Bau
08.11. Mainz - Schon Schön
09.11. Hannover - Musikzentrum
10.11. Bremen - Lagerhaus
11.11. Hamburg - Molotow
07.12. Aachen - Musikbunker
08.12. Emden - Alte Post
09.12. Salzwedel - Hanseat
14.12. Oberhausen - Druckluft
15.12. Moers - Bollwerk
16.12. Köln - MTC

tjsifi

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Registriert seit 22.09.2015

02.08.2017 - 17:05 Uhr
@aaaaaaaaaah: Auf Infinity Land (imo bestes Biffy Album) finde ich schon dass das von der Härte aber auch von der Vertrackheit, usw. dem an den Sound von Eskapist rankommt.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

06.08.2017 - 20:46 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

06.08.2017 - 23:27 Uhr
Schöne Rezension. Jetzt bin ich noch mehr gespannt.

derdiedas

Postings: 167

Registriert seit 07.01.2016

07.08.2017 - 00:31 Uhr
Mehr Metal? Hatte eigentlich gehofft, dass sie in eine andere Richtung gehen, die letzte war mir schon zu viel Geknüppel
Holon Typ
07.08.2017 - 01:20 Uhr
Das erste Album ist für mich das beste Album.

Watchful_Eye

User

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Registriert seit 13.06.2013

07.08.2017 - 01:49 Uhr
Der Stil von dem Rezensenten macht auch einen guten Eindruck auf mich. Faktenbasierter als von Plattentests gewohnt.
Eurodance Commando
07.08.2017 - 09:52 Uhr
Warum steht denn auf der Startseite zum Album "einer der umstrittensten Bands des Landes" !?!?!?

Außer den nicht registrierten Motzkis hier im Forum ("The Hirsch Effekt? Schrottcombo. Musik für Leute, die sich für was besonderes halten"), die es in nahezu jedem Thread gibt, ist die Band doch über jeden Zweifel erhaben. Zumindest würde ich bei "die umstrittensten Bands bei plattentests" nicht unbedingt direkt an The Hirsch Effekt denken...
Taustreicherin
07.08.2017 - 12:51 Uhr
Bereits dreimal 8 Punkte von Plattentests, etzatla wieder! Hart!

MasterOfDisaster69

Postings: 288

Registriert seit 19.05.2014

07.08.2017 - 14:49 Uhr
Freue mich schon auf die Platte, die beiden Songs sind super.
Auch von mir erst mal ein Lob an den Rezensenten, der glaube ich noch nicht so lange dabei ist. Gut gemacht!
edegeiler (unangemeldet)
07.08.2017 - 21:18 Uhr
auch so ne ganz überflüssige band mit hohem anstrengungsfaktor.
Waren die....
08.08.2017 - 15:30 Uhr
Waren die anderen drei The Hirsch Effekt Alben eigentlich auch alle Album der Woche?
Aber
08.08.2017 - 16:11 Uhr
Na klar, Mann! Die waren sogar Album des Monats. Und Album des Jahres, der Jahrzehnte und aller Ewigkeiten.
@Rezensent
08.08.2017 - 22:19 Uhr

"Man darf das ruhig so sagen: Das norddeutsche Power-Trio hat die Grenzen dessen, was im Metal möglich ist, um ein gewaltiges Stück verschoben"

Bitte ergänze :

"...wenn man sich noch nicht sonderlich ausgiebig mit den verschiedenen Spielarten in der Musik beschäftigt hat".

Die Qualität der Band in allen Ehren und ohne ihre Musik in irgendeiner Hinsicht abwerten zu wollen: Verschoben haben die nix, kein Mü. Auch nicht im gerne von oben herab belächeltem Metal.

The MACHINA of God

User und Moderator

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10.08.2017 - 01:18 Uhr
Erzähl...

Watchful_Eye

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10.08.2017 - 04:03 Uhr
Hab denen mal wieder eine Chance gegeben und "Lifnej" und "Inukshuk" angehört. Gefällt mir irgendwie weit besser als das, was ich so zu Holon-Zeiten von denen gehört habe. Der Sound gefällt mir besser und die Emo-Anteile wirken irgendwie erträglicher. Ich fühlte mich an Leprous erinnert. Vielleicht ist es wirklich der in der Rezi angesprochene "Metal", der mir jetzt besser gefällt.

The MACHINA of God

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10.08.2017 - 15:06 Uhr
Was mochtest du vorher nicht so? Vielleicht kann ich Einstiegshilfen geben. :D

Watchful_Eye

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Registriert seit 13.06.2013

10.08.2017 - 16:03 Uhr
Es klingt irgendwie tighter, weniger weinerlich und weniger "unangenehm Indie" als das, was ich vorher von denen gehört habe.

Wenn du mir helfen willst - welches Album enthält am wenigsten weinerliche Emo-Passagen? ;)

Aber mit den neuen Songs fühle ich mich irgendwie sehr wohl. Auch das Cover stößt mich nicht ab, und das ist irgendwie erstaunlich oft ein Indikator, ob mir letztendlich das Album gefällt. Ich werde mir das wohl bei Release ein paar Mal auf Spotify reinziehen und dann weitersehen.

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

10.08.2017 - 16:22 Uhr
weniger weinerlich und weniger "unangenehm Indie" als das, was ich vorher von denen gehört habe.

Das war wohl hauptsächlich das Debut. Im Prinzip sind auf jedem Album paar solcher Songs, aber nebendran viel was gar nicht so ist.
Hörst du sie eh per Stream? dann würde ich dir paar Songs empfehlen. Als Album ist "Anamnesis" mein Liebling.

Watchful_Eye

User

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Registriert seit 13.06.2013

10.08.2017 - 16:44 Uhr
Ich kaufe schon noch CDs oder zum Teil auch digitale Downloads, aber es gibt nur noch sehr wenige Künstler, bei denen ich direkt das Album vorbestelle, ohne es vorher gehört zu haben.

Alles klar, dann werde ich mir wohl mal die Anamnesis anhören. ^^ Wobei ich dessen Cover am hässlichsten finde. ;)

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

10.08.2017 - 16:54 Uhr
Scheiss aufs Cover.
Ist halt am Ende ne Story über das Scheitern einer Liebe. Am Anfang noch frisch verliebt (bei "Limerent" bitte nicht wundern), wird es dann immer düsterer. Ist wohl ihre epischste Platte (auch was Streicher und so einsetzt). Der Mittelteil von "Agistation" bis "Mara" ist unfassbar, aber auch vielleicht stellenweise etwas "weinerlich", wie du meinst.
Vielleicht gefällt dir die straffere, straightere "Agnosie" doch besser. Ach, was weiss ich... :D
Ich würde auch sagen...
11.08.2017 - 09:14 Uhr
Ich würde auch sagen, dass dir dann Holon: Agnosie am Meisten zusagen müsste.

Seite: 1 2 »
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