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Der Plan - Unkapitulierbar

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Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

21.03.2017 - 20:28 Uhr - Newsbeitrag
Der Plan
"Unkapitulierbar"
VÖ 23. Juni 2017

Jawohl! Richtig gehört: Moritz R®, Kurt Dahlke aka Pyrolator und Frank Fenstermacher haben sich nach 25 Jahren im Studio getroffen und ein neues Album aufgenommen. Für die später Hinzugekommenen: ohne Übertreibung kann man behaupten, dass DER PLAN eine der, wenn nicht die wirkmächtigste deutsche Band der musikalischen Aufbruchszeit am Anfang der 80er Jahre war. Vielleicht ist sie es sogar noch?

DER PLAN war immer mehr als eine Band: eine Art dreiköpfiger Renaissance-Mensch, dem visuelle Kunst ebenso wichtig war wie die Musik. Das von Pyrolator, Reichelt und Fenstermacher gegründete Label ATA TAK war eines der ersten kontinental-europäischen Indielabels und veröffentlichte Alben von DAF, Andreas Dorau, Holger Hiller oder auch Element of Crime. Reichelt entwarf Cover für Depeche Mode und initiierte maßgeblich das Tiki/Lounge-Revival Anfang der 90er. Fenstermacher spielte auf „Monarchie & Alltag“ und legte einige Soloalben vor. Kurt Dahlke ist u.a. Produzent und Programmierer, zuletzt für Edgar Froese.
"Mehr Kunst in die Musik, mehr Musik in die Kunst" war die Devise. Und trotzdem (oder gerade deshalb?) war Der Plan kein verkopftes Bandkonzept, sondern Pop im besten Sinne: Verspielt, furchtlos und neugierig.

Wie so oft bedurfte es eines äußeren Anlasses als Funke, um die Idee eines Comebacks zu zünden: Als Geburtstagsband beim 50sten von Andreas Dorau konnte sich die Band davon überzeugen, dass sie noch Spaß am gemeinsamen Musizieren hatte – und das Publikum, dass dabei durchaus hörbare Ergebnisse herauskamen. Also trug die Band im Laufe der Jahre entstandene Skizzen, Fragmente und Ideen zusammen und produzierte in Pyrolators Ata Tak Studio Berlin innerhalb von drei Wochen „Unkapitulierbar“. Moritz R dazu: „Es funktionierte unfassbar gut”. „Diesmal entstand die Musik eher auf Grundlage von Ideen und Texten. Früher haben wir oft improvisierte Sessions gespielt und nachträglich Texte dazu gezimmert. Man kann sagen, dass wir inzwischen so etwas wie Songwriter geworden sind.“ erklärt Reichelt. Und: „Der Plan 2017 ist nicht mehr so eckig und swingt besser.“

DER PLAN 2017 klingt so zeitlos und modern, wie man es sich erhofft hat. Kauft dieses Album und vergesst nicht: „Tragt Sonne im Herzen und einen lustigen Hut!“






Armin

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22.03.2017 - 17:38 Uhr

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