The War On Drugs - A deeper understanding

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Infeau
07.06.2018 - 10:29 Uhr
Er muss es wissen = captain kidd = Megatroll

seno

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07.06.2018 - 15:45 Uhr
Ich hatte hier vor einiger Zeit schon mal meine Hin- und Hergerissenheit bei dieser Band geäußert. Allerdings hatte ich mir damals auch nie wirklich die Zeit genommen, mal richtig reinzuhören. Nun ergab sich diese Gelegenheit aber kürzlich endlich mal. Und was soll ich sagen, jetzt will ich mehr.

Würden die Experten das aktuelle Album als guten Einstieg empfehlen? Oder doch eher den oder einen der Vorgänger?
Mrs. Helpful
07.06.2018 - 16:23 Uhr
A Deeper Understanding wird hier massiv überbewertet.
Steig mit dem Vorgänger ein.
Red Eyes ist ganz gut.

Gomes21

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07.06.2018 - 16:32 Uhr
Ich finde eher A Deeper Understanding knüpft nahtlos an lost in the dream an

Gomes21

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07.06.2018 - 16:33 Uhr
Die älteren hab ich nie gehört

MopedTobias

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07.06.2018 - 17:32 Uhr
Slave Ambient ist am besten (:

Robert G. Blume

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07.06.2018 - 17:58 Uhr
Alternativ kannst du dir auch ein schönes Album von Chris de Burgh aussuchen. (:

Yersinia

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08.06.2018 - 00:29 Uhr
Fang mit 'Lost in the Dream' an.

'Slave Ambient' ist super aber niemals besser als beide Nachfolger.

Das ist nur Geblubber von Leuten, die in der Vergangenheit leben, und meinen, dass Bands immer nur in den Anfängen sie selbst und damit 'gut' waren. Das ist so abgedroschen wie Gouda. Nervt.

nörtz

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08.06.2018 - 00:46 Uhr
Es nervt auch, dass du hier deinen Standpunkt so unreflektiert als Maxime darstellst.

Yersinia

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08.06.2018 - 00:56 Uhr
Unreflektiert? Es geht um Musik. Nur Musik. Diese Musik ist für mich groß. Was soll ich reflektieren? Und als Maxime stelle ich hier gar nix da, denn ist geht um Meinungen. Nur Meinungen.

Gomes21

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08.06.2018 - 08:35 Uhr
Warum soll man Slave Ambient nicht am besten finden dürfen? Das hab ich jetzt nicht ganz verstanden

XTRMNTR

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08.06.2018 - 08:51 Uhr
Für mich ist die „Slave Ambient“ auch die beste. Die ist einfach auf den Punkt und hat auch den nötigen Biss.
Die letzten beiden Alben waren auch sehr gut, für meinen Geschmack aber mindestens 15-20 Minuten zu lang. Vor allem „A Deeper Understanding“.
XTRMNTR (ausgeloggt)
08.06.2018 - 08:59 Uhr
Kinofilme, mit mehr als 88 Minuten Spieldauer, sind mir übrigens grundsätzlich auch zu lang.
Da brauch ich immer ne Pinkelpause...
@Amöbe vor mir
08.06.2018 - 10:00 Uhr
Ein Film ist mit 88 min relativ kurz, ein Album dagegen mit 66 min relativ lang. Warum übrrascht mich nicht, dass du das mit deinem Fakerhirn nicht kapierst?

Gordon Fraser

Postings: 1514

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08.06.2018 - 10:04 Uhr
Für mich ist die „Slave Ambient“ auch die beste. Die ist einfach auf den Punkt und hat auch den nötigen Biss.
Die letzten beiden Alben waren auch sehr gut, für meinen Geschmack aber mindestens 15-20 Minuten zu lang. Vor allem „A Deeper Understanding“.


Kann ich so unterschreiben, wobei ich "A Deeper Understanding" aufgrund der beschriebenen Länglichkeit eben nicht mehr sehr gut finde. Insbesondere weil auch textlich nicht sonderlich viel passiert, um die Spannung aufrecht zu erhalten.

seno

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08.06.2018 - 10:22 Uhr
Ich bedanke mich für die vielen ernstgemeinten Antworten.

Vielleicht hole ich mir einfach gleich alle. :-)


@Yersinia
Ich kenne Moped jetzt schon ein bisschen länger und weiß, dass er durchaus nicht zu nostalgischer Verklärung neigt.

MopedTobias

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08.06.2018 - 11:15 Uhr
Ich kenn den Halunken auch schon eine ganze Weile und kann den zustimmen :>
Chilon
08.06.2018 - 11:18 Uhr
Nosce te ipsum

The MACHINA of God

User und Moderator

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09.06.2018 - 19:51 Uhr
Ich mag irgendwie auch immer noch "Slave ambient" am meisten. Die beiden Nachfolger sind schon ziemlich gut, aber mir dann doch manchmal zu langatmig.

Achim

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09.06.2018 - 20:03 Uhr
Wie kann ein Album "zu lang" sein? Das verstehe ich nicht wirklich. Wollt ihr etwa in Zukunft solche Fast-Food-Zwanzigminüter, mit denen Kanye zur Zeit den Markt flutet?

Beide 10/10 für mich, "Lost in the dream" einen Hauch vorne.

Das ist nur Geblubber von Leuten, die in der Vergangenheit leben, und meinen, dass Bands immer nur in den Anfängen sie selbst und damit 'gut' waren.

!!! Das sind andere Welten, andere Galaxien.

(A.)
Alte Regel
09.06.2018 - 20:51 Uhr
Ein Album sollte nicht länger als 60 Minuten sein. Das ist für eine LP und einen Menschen aufnahmetechnisch das gesunde Maximum.

The MACHINA of God

User und Moderator

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09.06.2018 - 21:13 Uhr
Langatmig ungleich zu lang. Ic mag lange Alben, die meisten meiner Lieblingsalben gehen weit über 60 Minuten. Aber bei manchen macht Länge gefühlt halt Sinn, bei manchen nicht.

musie

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Registriert seit 14.06.2013

09.06.2018 - 22:00 Uhr
naja
Alte Regel
09.06.2018 - 22:22 Uhr
Die meisten deiner Lieblingsalben gehen weit über 60 Minuten? Magst du die mal nennen, nur zu meiner Info?

The MACHINA of God

User und Moderator

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09.06.2018 - 22:36 Uhr
Bright Eyes - Lifted or the story...
Godspeed yu black emperor - "Lift your skinny fists...
Smashing Pumpkins - Mellon Collie...

Um mal meine Top 3 zu nennen.
Alte Regel
09.06.2018 - 22:44 Uhr
Finde ich alle viel zu lang, aber okay, danke, Machina.

The MACHINA of God

User und Moderator

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09.06.2018 - 22:46 Uhr
SIehste. Und ich find halt die letzten beiden War on Drugs-PLatten zu lang. So ist das Leben. :D

Gordon Fraser

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Registriert seit 14.06.2013

10.06.2018 - 07:10 Uhr
Wie kann ein Album "zu lang" sein? Das verstehe ich nicht wirklich. Wollt ihr etwa in Zukunft solche Fast-Food-Zwanzigminüter, mit denen Kanye zur Zeit den Markt flutet?

Ein paar Beispiele wurden ja schon genannt, wo Länge nun wirklich nicht alles ist. Ein paar meiner Lieblingsplatten der letzten Jahre waren jedenfalls im niedrigen 30-Minuten-Bereich. Bei TWOD ist es auf dem letzten Album halt (für mich) überhaupt nicht gelungen, die Spannung über mitunter quälend lange 66 Minuten zu halten.

Gomes21

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10.06.2018 - 08:09 Uhr
Zu lang ist vielleicht etwas hart, aber ein paar Minuten weniger hätten der Platte tatsächlich nicht geschadet. Gerade weil sie so abwechslungsarm ist. Dem flow hätte das ja nicht geschadet

Hogi

Postings: 334

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10.06.2018 - 10:21 Uhr
Slave Ambient am besten??? Come on, das kann ich nicht ganz ernst nehmen...

Achim

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10.06.2018 - 10:32 Uhr
@Hogi: Sag' ich ja. Das ist in etwa so, als fände man "Pablo Honey" besser als "Kid A", "David Bowie (1967)" besser als "Low" oder "Three Imaginary Boys" besser als "Disintegration". Obszön.

(A.)
Joachim
10.06.2018 - 10:43 Uhr
Erhebe natürlich mal wieder völlig arrogant meinen persönlichen Geschmack zur allgemeingültigen Maxime.

(J.)

MopedTobias

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10.06.2018 - 12:13 Uhr
Ein 20-Minuten-Album kann viel zu lang, genauso wie ein 80-Minuten-Album viel zu kurz sein kann. Lässt sich nicht pauschalisieren, es kommt immer darauf an, ob das Album vom Gehalt und Spannungsbogen her seine Länge tragen kann oder eben nicht. Die letzten beiden TWOD-Alben können das imho nicht. Müßig zu sagen, dass das nicht an einem generellen Problem von mir mit langen Alben liegt, mein All-Time-Lieblingsalbum ist Daydream Nation und ich bin wohl der einzige Mensch auf der Welt, der David Comes to Life von Fucked Up für keine Sekunde zu lang hält :)

Achims oben genannter Vergleich ist auch ziemlicher Humbug, allein schon, weil er offenbar nicht weiß, dass Slave Ambient gar nicht das Debüt ist. Die Querverbindungen zu Pablo Honey und dem Bowie-Debüt müsste man wenn überhaupt zu Wagonwheel Blues ziehen. Mit Slave Ambient ergibt das keinen Sinn, da liegen auf Songwriting-Ebene die erwähnten "Galaxien" zwischen ihm und PB/DB.

Im Übrigen: Wer für die Wertschätzung von Slave Ambient keine andere Erklärung als "nostalgische Verklärung" hat, scheint das Album nicht wirklich gehört zu haben. Es ist nämlich nicht einfach nur eine Lite-Version von seinen Nachfolgern, sondern unterscheidet sich ästhetisch ziemlich wesentlich von ihnen, ist dynamischer, konziser, kurzatmiger etc. Wenn man genau das schätzt, ist es einfach nur logisch, dass man es besser findet.

(Aus ähnlichen Gründen ist es übrigens auch komplett legitim, Three Imaginary Boys besser als Disintegration zu finden, das sind einfach völlig unterschiedliche Alben. TIB besteht zur Hälfte aus nahezu perfekten, spröden Post-Punk-Hits, das ist nicht wirklich in Verbindung zu setzen mit der depressiven Wucht von Disintegration.)

The MACHINA of God

User und Moderator

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10.06.2018 - 15:57 Uhr
Danke, Tobias.
elroy
26.06.2018 - 23:58 Uhr
Die Stimme und die Intonation des Sängers hat etwas von Ryan Adams, wie ich finde

keenan

Postings: 2820

Registriert seit 14.06.2013

27.06.2018 - 09:06 Uhr
@ elroy

du hast bei ryan aber noch das "b" vergessen oder?

keenan

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Registriert seit 14.06.2013

27.06.2018 - 13:32 Uhr
Thinking of a place = Song des Jahrzents?

Gomes21

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Registriert seit 20.06.2013

27.06.2018 - 13:33 Uhr
neeeee

musie

Postings: 2694

Registriert seit 14.06.2013

27.06.2018 - 14:32 Uhr
aber auf jeden Fall nah dran, wenn nicht...

nörtz

User und News-Scout

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27.06.2018 - 20:47 Uhr
Thinking of a place = Song des Jahrzents?

Wenn man nur diesen einen Song in diesem Jahrzehnt gehört hat, dann wohl schon.

keenan

Postings: 2820

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27.06.2018 - 21:00 Uhr
musste tatsächlich kurz schmunzeln ;-)

koekoe

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25.07.2018 - 01:43 Uhr
"Thinking of a place" ist tatsaechlich fuer mich eines der besten Songs der letzten Jahre. Neben der Komposition kommt m.E. die Produktion bzw. das Mixing von Shawn Everett (Grizzly Bear / Broken Social Scene / Local Natives) besonders zur Geltung auf diesen Track... .
Anonymität
25.07.2018 - 07:14 Uhr
Song des Jahrzehnt...

Aber auch nur wenn wir in nem Paralelluniversum leben würden, in dem es kein Runaway von West gäbe.
Da gibt's aber auch noch mehr Songs die ich an der Spitze sehe:


Mystery of Love by Sufjan Stevens



Space Song by Beach House



Oblivion by Grimes




I Appear Missing by Queens of the Stone Age




Selbstn Daydreaming von Radiohead seh ich da noch vorne.






nörtz

User und News-Scout

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Registriert seit 13.06.2013

16.08.2018 - 15:35 Uhr
Irgendjemand hier, der dort am Dienstag in Hannover allein hingeht?
@nörtz
16.08.2018 - 15:42 Uhr
Ja: du.
Michael Stabil
16.08.2018 - 19:22 Uhr
Autsch
der fies aber wahr.
bibi
16.08.2018 - 19:24 Uhr
ob nörtz wohl auch im forum löscht, während er auf einem konzert ist? :-)

nörtz

User und News-Scout

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17.08.2018 - 00:31 Uhr
Autsch
der fies aber wahr.


Fies ist der Musikgeschmack meines Umfeldes: Nickelback, Limp Bizkit, Xavier Naidoo usw.

Da ich auf Konzerten das Smartphone in der Tasche lasse, werde ich leider nicht löschen können.
Uiiii
17.08.2018 - 01:02 Uhr
"Xavier Naidoo"

Dein Umfeld besteht also aus Reichsbürgern. Das erklärt so einiges^^ ;-)

Banana Co.

Postings: 237

Registriert seit 14.06.2013

22.08.2018 - 22:16 Uhr
War gestern auch im Capitol. Gutes Konzert, klasse Setlist. Publikum fand ich ein wenig fade. Die Band wollte dann scheinbar auch schleunigst weg. Keine Zugabe, was teilweise mit Pfiffen quitiert wurde.

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