Käptn Peng & Die Tentakel Von Delphi - Das nullte Kapitel

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 10345

Registriert seit 08.01.2012

27.02.2017 - 17:49 Uhr - Newsbeitrag
Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi kündigen neues Album an
Im Mai geht die Tour los


Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi sind nach "Expedition ins O" von 2013 mit ihrem zweiten Band-Studioalbum zurück. Es heißt "Das Nullte Kapitel" und erscheint am 19.05.2017 via Kreismusik. Darauf geht es laut Peng „wieder um bestimmte Dinge (und auch Gefühle).“ Neben den Tentakel-typischen Sujets wie Wahnsinn, Erleuchtung oder skurrile Monster, wird auf "Das Nullte Kapitel" unter anderem die Kreiszahl Pi auseinander klamüsert, mit rasierten Igeln in einer irren Traumreise durch Spiegelkabinette gejagt oder die Menschheit nach und nach vom marodierenden Planeten gefegt. Surrealer Text trifft beschwippste Mitsing-Refrains, Metaebene trifft heimliches Augenzwinkern.

Erstmals im Themen-Angebot: die klassische Liebes-Schmonzette. Produziert und aufgenommen wurde erneut im bandeigenen Berliner Studio, zusammen mit dem langjährigen Toningenieur der Band Jens Güttes. Galten die Tentakel mit ihrem musikalischen Kuriositätenkabinett aus Bürsten, Töpfen, Fahradklingeln, Betonkübeln, brummelnden Kontrabässen und präparierten Gitarren lange Jahre als die HipHop-Band mit den baufälligsten Instrumenten, haben sich auf der neuen Platte auch ein paar Synthesizerklänge eingeschlichen, die dem maroden Charme des Bandsounds eine abgespacte Note geben. Ordentlich rumpeln tut es natürlich nach wie vor.

Davon könnt ihr euch auch wieder auf einer ausgiebigen Tour überzeugen. Aber beeilte euch, die ersten Daten sind schon ausverkauft!

Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi live:
19.05. Hamburg - Mehr! Theater
20.05. Leipzig - Täubchenthal Open Air
21.05. Berlin - Columbiahalle
23.05. Köln - Palladium
24.05. Wiesbaden - Schlachthof
25.05. München - Muffathalle (ausverkauft)
26.05. Zürich (CH) - Dynamo
27.05. Wien (AT) - WUK (ausverkauft)
10.08. Würzburg - Posthalle
11.08. Rees-Haldern - Haldern Pop
12.08. Jena - Kulturarena
12.10. Wien (AT) - Arena (Zusatzshow)
13.10. Wörgl (AT) - Komma
14.10. Salzburg (AT) - Rockhouse
15.10. Linz (AT) - Posthof
17.10. Dresden - Alter Schlachthof
18.10. Rostock - M.A.U. Club
19.10. Bremen - Schlachthof
20.10. Dortmund - FZW
08.12. Graz (AT) - Orpheum

Pascal

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 327

Registriert seit 13.02.2013

30.03.2017 - 19:37 Uhr
Ich freu mich wie sau.
lefez
30.03.2017 - 19:39 Uhr
ich find's einfach zu "deutsch"...eher cringeworthy, die band. auch wenn der sohn von michael gwisdek schon wegen seines coolen vaters 'nen pluspunkt verdient hätte...

Otto Lenk

Postings: 338

Registriert seit 14.06.2013

30.03.2017 - 20:06 Uhr

Saugeil!

https://www.youtube.com/watch?v=ZwcN8E3I04k

Hipster aus Bochum

Postings: 51

Registriert seit 04.01.2017

30.03.2017 - 20:39 Uhr
Der ist mir zu "schaut mal, schaut mal, schaut mal wie schlau ich das hier mache! Voll smart, ne? Ne?".
Selbstironie könnte dem nicht schaden, das würde aber wohl voraussetzen, sich selbst nicht so furchtbar ernst zu nehmen.

Langweiligste Konsensmucke. Gut für Langzeitstudipaare, die das im Hintergrund laufen lassen, wenn sie ihre Öko-Schwiegereltern in spe einladen, Quinoasalat als Vorspeise löffeln und dazu leckeren Rotwein von Denn's saufen.

Brrrrr.
haha
01.04.2017 - 19:17 Uhr
perfekt auf den punkt gebracht. :D
Ganz klar
01.04.2017 - 23:26 Uhr
Musik für Lappen, die meinen, dass Hip Hop sonst nur für Asis gemacht wird und sich gerne mal zu Freundeskreis und Max Herre einen keulen.

Watchful_Eye

User

Postings: 924

Registriert seit 13.06.2013

01.04.2017 - 23:46 Uhr
Käptn Peng fühlt sich tatsächlich, wenn man es als Hip-Hop-Album hört, irgendwie arg entkernt an. Aber vielleicht darf man die Truppe einfach nicht als Hip-Hop betrachten, wenn man sie hört, sondern eher als eine Art Hybrid. Genau so, wie Deafheaven Stilmittel des Black Metal nutzen, aber vom Feeling her eben nicht wirklich Black Metal machen.

Wer soliden deutschen Hip-Hop ohne Assi-Faktor sucht, dem kann ich "Donnerwetter" von Prinz Pi oder auch "Teenage Mutant Horror Show" von seinem alias Prinz Porno empfehlen. Die späteren Sachen sind aber bekanntermaßen ziemlich kommerziell und seicht geraten.

Insgesamt muss ich sagen, dass mich deutscher Rap nur selten überzeugt. Meistens ist es entweder zu prollig und stumpf oder zu seicht und streberhaft. Mir fehlt so etwas wie El-P oder Dälek, die zwar clever und ambitioniert sind, aber trotzdem die entsprechende Attitüde rüberbringen.

rapper
02.04.2017 - 13:50 Uhr
Mir fehlt so etwas wie El-P oder Dälek, die zwar clever und ambitioniert sind, aber trotzdem die entsprechende Attitüde rüberbringen.

mit viiielen abstrichen konnte man das früher noch bei samy deluxe finden. (klar, kein vergleich zu deinen genannten...)
Schwarz (der echte)
02.04.2017 - 15:07 Uhr
1A Alman Thread hier. Prinz Pi, Samy Deluxe, lel.
Käpt'n Peng ist natürlich Alibi-Rap für Hip Hop verachtende Studenten, die sich gerne über die Sprache der migrantischen Unterschicht lustig machen. Mit anderen Worten so richtig wack.

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 10345

Registriert seit 08.01.2012

17.05.2017 - 21:05 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?
Gender-Beauftragte
18.05.2017 - 00:06 Uhr
"Ich bin Dein Mann und Du bist meine Frau!"

*aufjaul*
Schwarz (der echte)
18.05.2017 - 11:18 Uhr
Unerträglicher Poetry Slam Swagger. Für sowas würde sich sogar Curse schämen.
zu faul sich einzuloggen
18.05.2017 - 12:20 Uhr
Finde Peng und seine Tentakel eigentlich ziemlich cool. Bin aber auch (Ex-)Studi, so ein Scheiss!

Bei der neuen Single, die heute Morgen im Radio lief, dachte ich aber auch "hm, das ist doch das gleiche wie das letzte Album, oder?" Etwas mehr Abwechslung wäre nicht verkehrt.

Seite: 1
Zurück zur Übersicht

Hinterlasse uns eine Nachricht, warum du diesen Post melden möchtest.

Einmal am Tag per Mail benachrichtigt werden über neue Beiträge in diesem Thread
Dein Name:
Deine Nachricht: