Lana Del Rey - Lust for life

User Beitrag
Faruk Schinkenschläger
20.07.2017 - 17:58 Uhr
Hat sie endlich ihre Nase richten lassen?

Charlotte

Plattentests.de-Programmiererin

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20.07.2017 - 21:59 Uhr
Gibt mir irgendwie alles nichts, schade. Kommt mir fast so vor, als sei das alles zu schnell zusammengeschustert worden, einfach nur, um neues Material zu haben.

Was mir bei Coachella aufgefallen ist: Das Versmaß ist sehr unregelmäßig und passt irgendwie gar nicht richtig zur Musik in meinen Ohren. So, als hätte sie einen Blogeintrag geschrieben und diesen dann einfach vertont. Oder ist das bewusst so gemacht?

nörtz

User und Moderator

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21.07.2017 - 12:44 Uhr
5/5 bei laut.de.
Pyro
21.07.2017 - 16:09 Uhr
Ich halte es für wesentlich besser als Honeymoon, die bis auf ein paar Ausnahmen, eher enttäuschend war. Auf Lust For Life sind dann doch ein paar mehr Highlights drauf.

Für mich vor allem:

In My Feelings
Beautiful People Beautiful Problems (mit Stevie Nicks)
13 Beaches
Cherry
Summer Bummer
Get Free

MopedTobias

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21.07.2017 - 18:04 Uhr
Honeymoon fand ich von den ersten drei Alben am besten, ihre Karrierehighlights hat sie zwar eher auf den ersten beiden verteilt, aber es hatte eine wunderbare konsistente Grundstimmung und war qualitativ sehr konstant. Lust for Life toppt das aber vielleicht nochmal. Nicht nur von der Länge her ihr ambitioniertestes Werk, in der ersten Hälfte wird der Sound des Debüts ins Geächtnis gerufen mit noch expliziterer Hip Hop-Verankerung, in der zweiten wird es merklich ruhiger, es klingt aber etwas voller und wärmer als Honeymoon. Der Übergang zwischen den beiden Hälften gelingt auch so fließend, dass einem die Trennung erstmal gar nicht auffällt. Dazu ist es super produziert und hat einige sehr starke, oft subtile Melodien.

Highlights:

Love
White Mustang
In My Feelings
When the World Was at War We Kept Dancing
Heroin

Ein paar Probleme hab ich noch mit dem Titeltrack und dem Song mit Stevie Nicks.
grinsekatze
22.07.2017 - 11:50 Uhr
langatmig und öde. man könnte alle songs problemlos auf ihren ersten drei alben unterbringen. die melodien, die btd oder uv noch gut gemcht haben, fehlen hier völlig. zusammengeschludert trifft die sache schon ganz gut.

furchtbares photoshopcover auch. oder hat sie wirklich so ne riesige schnute?! errinnert mich irgendwie an die annoyingorange auf yt.

Beerhunter

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22.07.2017 - 12:24 Uhr
Nach ein paar Durchläufen erste Tendenz:


1 Love 8
2 Lust for Life 9
3 13 Beaches 9
4 Cherry 8
5 White Mustang 6
6 Summer Bummer 6
7 Groupie Love 4
8 In My Feelings 7
9 Coachella In My Mind 6
10 God Bless America 7
11 When The World Was At War... 7
12 Beautiful Problems 7
13 Tommorrow never came 8
14 Heroin 9
15 Change 9
16 Get Free 7
JFK
24.07.2017 - 09:40 Uhr
Ich habe mich mal durch ihre unveröffentlichten Aufnahmen gehört. Hunderte von Songs, teils demo- oder skizzenhaft, teils aber auch echte Perlen. Lieder wie "Angels Forever" oder "Never Let Me Go" können es locker mit ihren besten aufnehmen.
Loam Galligulla
26.07.2017 - 21:40 Uhr
Jau, super Sachen darunter.

Queen of Desaster
https://www.youtube.com/watch?v=hCeZsWHg7vo

Aber vor allem natürlich Serial Killer
https://www.youtube.com/watch?v=xlf9e9PnJZM

Rote Arme Fraktion

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26.07.2017 - 22:20 Uhr
Schöne Rezi

Armin

Plattentests.de-Chef

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26.07.2017 - 23:21 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

Beerhunter

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27.07.2017 - 15:22 Uhr
Während andere die Blumen knallhart als Margeriten bezeichnen, ringt Stephan Müller mit sich selbst und wählt prophylaktisch die sichere Variante, um dem drohenden Hobbygärtner-Shitstorm entgegenzuwirken. ;D

Felix H

Plattentests.de-Mitarbeiter

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27.07.2017 - 15:30 Uhr
Ich würde wenn's hochkommt, Rosen und Tulpen erkennen, danach hört es aller Wahrscheinlichkeit nach schon auf. :-D

Schade, dass jedes Lana-Album einen bestimmten Makel hat.
"Born To Die" hatte diese unausgegorenen HipHop-Versuche, "Ultraviolence" die schwache zweite Hälfte und die unnötige Verlagerung der Highlights auf Bonustracks ("Flipside" allen voran).
"Honeymoon" und jetzt auch "Lust For Life" dauern dagegen einfach viiiel zu lang mit zu vielen Songs, was scheinbar im Streaming-Zeitalter so sein muss, um den Zähler hochzutreiben. Siehe Drake, The Weeknd, Katy Perry, usw.

Müsste ich ein bestes Album in seiner Standartform wählen, wäre es wohl "Ultraviolence". Jede Platte schreit aber danach, noch einmal umkonfiguriert zu werden, ist hier leider nicht anders.

MopedTobias

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27.07.2017 - 15:47 Uhr
Finde das Album tatsächlich keine Spur zu lang, weil es keinen einzigen Ausfall hat (hab mich mit Titeltrack und Beautiful People mittlerweile angefreundet) und ich nicht wüsste, auf welchen Song man verzichten könnte. In eine Lana-Top 10 würde es wohl kein einziger Song vom neuen Album schaffen, aber auf so konstant hohem Niveau hat sie noch nie abgeliefert. Als Gesamtwerk gibt mir das mehr als z.B. Melodrama, auch wenn hier kein Green Light drauf ist.

Felix H

Plattentests.de-Mitarbeiter

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27.07.2017 - 16:15 Uhr
Ich hab schon so ein paar Songs ("Beautiful People" und das Beatles-Ding z.B.), die ich nicht vermissen würde. Wobei es mir auch wie bei "Honeymoon" weniger um Ausfälle geht als um Potenzial, das Album konziser und besser zu machen.
"Melodrama" ist für mich wenig ein Vergleich, zum einen wegen der ganz anderen Stimmung, zum anderen weil ich da auch die Songs noch viel besser finde. Aber da passt es auch aus dieser Hinsicht: 11 Songs, 40 Minuten. Nicht noch fünf okaye Dinger mehr draufgehauen, gegen die vielleicht einzeln nichts zu sagen ist, aber die das Album verwässern.

MopedTobias

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27.07.2017 - 16:21 Uhr
Gut, es ist jetzt auch nicht so, dass jeder einzelne Song essenziell für Albumfluss und Kohärenz des Werks ist, aber genausowenig empfinde ich irgendwas hier als störend. Und im Zweifel hab ich dann lieber 70 Minuten sehr gute Musik, an der ich nichts auszusetzen hab, als 40 Minuten :)

Felix H

Plattentests.de-Mitarbeiter

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27.07.2017 - 16:33 Uhr
Und im Zweifel hab ich dann lieber 70 Minuten sehr gute Musik, an der ich nichts auszusetzen hab, als 40 Minuten :)

Es ist immer eine gute Frage, wo man die Grenze zieht. :-)
Mit dem Argument könnte man ja auch sagen, dass das Album 300 Minuten dauern sollte. Ich kann selbst gar nicht genau sagen, wann die Grenze ist und sicher ist es von Platte zu Platte verschieden. Bei Lana ist es so, dass "Honeymoon" und bislang auch "Lust For Life" sich meist vor Ende schon ein bisschen totgelaufen haben. Ist aber auch stimmungsabhängig.
kopfschüttel
27.07.2017 - 16:57 Uhr
das Album konziser und besser zu machen.

nicht persönlich nehmen, aber redet ihr im echten leben auch immer so gestelzt? :-)

Felix H

Plattentests.de-Mitarbeiter

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27.07.2017 - 16:58 Uhr
Selbstverständlich.

Leatherface

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27.07.2017 - 17:05 Uhr
16 Tracks sind mir auch zu viel. Ab so 13-14 Tracks geht es eigentlich schon damit los, dass ein Album weniger wie ein in sich geschlossenes Werk mit klarer Dramaturgie wirkt, wo jedes Stück seinen klar definierten Platz hat, und mehr wie eine Song-Sammlung mit mehr oder weniger beliebiger Sequenz. Gerade bei einer Lana Del Rey, die ja mit ihrem Sound nun auch nicht gerade eine riesige Bandbreite abdeckt, fällt es dann schwer, 70 Minuten aufmerksam zuzuhören und jedem Song die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken, auch wenn sie gleichmäßig gut sind.

MopedTobias

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27.07.2017 - 17:14 Uhr
@Felix: Wobei Honeymoon aber den Vorteil hatte, dass es mit Salvatore, The Blackest Day und 24 zum Ende hin nochmal ein paar Highlights aufgefahren hat. Das hat wenn eher in der Mitte ein bisschen durchgehangen, hatte aber eine hervorragende Spannungskurve.

Stephan

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 633

Registriert seit 11.06.2013

27.07.2017 - 19:02 Uhr
Ich finde "Honeymoon" als Gesamtwerk und trotz seiner 65 Minuten einfach noch stärker im Moment.
Auf "Lust for life" geben die Features mir - am ehesten The Weeknd - keine gewinnbringenden Impulse. Ein richtiger Ausfall ist für mich auch nicht dabei, aber 72 Minuten sind halt echt lang.

@Beerhunter:
Sicher ist sicher :-D Die Hardcore-Botaniker beschweren sich schon wegen weniger. Und da mein grüner Daumen eher schwarz ist, sind es für mich Mageriten-ähnliche Blumen :-D

afromme

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Registriert seit 17.06.2013

27.07.2017 - 21:24 Uhr
@kopfschüttel
Selbstverständlich ;-)

War ja bei den ersten beiden Stücken ziemlich abgetörnt von dem Album. Mit dem Weeknd-Feature kann ich gar nichts anfangen.
Allein das endlich mal richtig und angemessen subtil eingesetzte Modemflirren in 13 Beaches und direkt danach Cherry haben mich aber dann doch eingeholt.

whitenoise

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Registriert seit 17.06.2013

28.07.2017 - 17:42 Uhr
Nach ein paar Durchläufen bin ich sehr zufrieden mit dem Album. Für mich ihr bestes seit "Born to Die":

1 Love 8
2 Lust for Life 10
3 13 Beaches 6
4 Cherry 7
5 White Mustang 6
6 Summer Bummer 8
7 Groupie Love 7
8 In My Feelings 6
9 Coachella In My Mind 8
10 God Bless America 6
11 When The World Was At War... 5
12 Beautiful Problems 6
13 Tommorrow never came 8
14 Heroin 6
15 Change 8
16 Get Free 7

Frischen Wind bringen natürlich vor allem die Features rein - vor allem The Weeknd verhilft dem Titelsong zu ihrer besten Single seit vielen Jahren. Ansonsten muss man glaube ich in der Stimmung sein, um das Album zu genießen - also etwas müde. Das ist aber gar nicht abwertend gemeint - Dreampop eben.

MopedTobias

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28.07.2017 - 18:29 Uhr
Interessant, dass du "When the World..." am schwächsten bewertest, wäre aus meiner Sicht das Highlight des Albums.

whitenoise

Postings: 237

Registriert seit 17.06.2013

28.07.2017 - 19:07 Uhr
Der Song ist mir auch insgesamt am wenigsten im Kopf geblieben. Ich werde das Album sicher noch häufiger hören, mal sehen, was da noch passiert.
olga
30.07.2017 - 23:27 Uhr
Warum klaut die bei Radiohead?

Achim

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Registriert seit 13.06.2013

31.07.2017 - 12:49 Uhr
Ziemlich starkes Album, einzig die Auftritte der Rapper stören mich gewaltig. Weeknd ist okay, aber die anderen wirken mit ihrem Geplärre vollkommen deplatziert. Ich habe mir daher die entsprechenden Tracks gelöscht - das Album ist auch ohne noch lang genug.

A.
an Achim
31.07.2017 - 12:53 Uhr
Wann verlässt Du endlich das Forum?
Viel wichtiger
31.07.2017 - 13:02 Uhr
Wann verlässt Rap/Hiphop endlich die Musik-Szene?

Achim

Postings: 5380

Registriert seit 13.06.2013

31.07.2017 - 13:10 Uhr
!!!

Felix H

Plattentests.de-Mitarbeiter

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Registriert seit 26.02.2016

31.07.2017 - 13:31 Uhr
Mich stört am meisten Sean Lennon, der Track ist für mich ohnehin der mit Abstand schwächste.
Ich muss aber sagen, bei dem klebrig-warmen Wetter draußen wirkt das Album um einiges besser. Wie gut ist denn "Groupie Love"? Dennoch: 2-3 schwächere Songs runter und es würde besser durchlaufen.

MopedTobias

Postings: 8376

Registriert seit 10.09.2013

31.07.2017 - 15:35 Uhr
Von den Features würde ich mit großem Abstand Stevie Nicks am ehesten runterschmeißen, die hat so eine unerträgliche Froschstimme mittlerweile^^ Den Lennon-Song mag ich, ist nur etwas zu lang. Weekend und Playboy Carti hätte ich nicht unbedingt gebraucht (letzteren hört man eh kaum), Rocky ist wie immer großartig und essenziell dafür, dass Summer Bummer und Groupie Love so großartige Songs sind.

Leatherface

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02.08.2017 - 20:24 Uhr
Das Songwriting war auf "Honeymoon" und "Ultraviolence" generell ein bisschen stärker, aber "Lust For Life" ist trotzdem ein beachtlicher Schritt nach vorne. Sie ist dem Dasein als Kunstfigur entwachsen und jetzt wird auch endlich offensichtlich, dass hinter allem ein Mensch aus Fleisch und Blut steckt, der jedes Wort schon immer Ernst gemeint hat, und der sich nun auch traut, die Realität zu adressieren (Love, 13 Beaches, When The World Was At War, God Bless America, Change, Tomorrow Never Came, Get Free etc.). Sie driftet nicht mehr einfach nur durch ihre selbst kreirte Fantasiewelt, wo unklar scheint, was davon nur Pose ist.

Die Songs sind melodisch und produktionstechnisch etwas weniger stark und distinktiv als zuvor, aber trotzdem gibt's einige ihrer besten Songs bislang. 13 Beaches ist fantastisch. Love, Change und Get Free sind berührend mit ihrem Hippie-Idealismus. Mit Summer Bummer hat sie endlich rausgefunden wie das mit dem HipHop und Trap funktioniert, schwül und narkotisch. In die Klanglandschaft von Groupie Love und das Ende von Coachella möchte man sich reinlegen und in When The World Was At War tanzt sie auf den apokalyptischen Ruinen, vielleicht das spannendste Klangbild, das sie bisher erschaffen hat.

nörtz

User und Moderator

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Registriert seit 13.06.2013

02.08.2017 - 20:38 Uhr
Groupie Love ist gut, solange der Gastsänger den Mund hält. Ab diesem Zeitpunkt ist der Song für mich versaut. :/

Rote Arme Fraktion

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Registriert seit 13.06.2013

02.08.2017 - 22:33 Uhr
Bei "Groupie Love" der elektronische Hintergrund im Refrain so sehr von "Team Sleep" abgekupfert. Aber saugeil.

Rote Arme Fraktion

Postings: 2193

Registriert seit 13.06.2013

02.08.2017 - 22:37 Uhr
Nicht Team Sleep, eher Crosses.

Leatherface

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Registriert seit 13.06.2013

02.08.2017 - 23:23 Uhr
Weil Chino Moreno Trap-Beats erfunden hat.
egal
19.08.2017 - 10:20 Uhr
knapp nen monat nach release und schon juckt das album keinen mehr. fand es aber auch recht enttäuschend und verspüre auch nicht wirklich lust es zu hören. weiß nicht genau, was mich o dermaßen stört, vielleicht diese trap-fuzzies, die in die tracks reinstottern und fehl am platz wirken, vielleicht die überlänge des albums oder die tatsache, dass es sich halt ähnlich ihrer ersten alben anhört.

läuft generell für popmusik nicht so rosig hab ich den eindruck. sie ist mir aber immer noch lieber als miley, katy perry, rihanna und co.

Felix H

Plattentests.de-Mitarbeiter

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14.09.2017 - 08:37 Uhr - Newsbeitrag

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